
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show morespektrum
Vertrauen zu Menschen ist größer
05.05.2026, 13:00 Uhr
Neuer Roboter zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
Als eine der ersten Kliniken in Deutschland hat die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg ein Roboter-gestütztes System in Betrieb genommen, das Herzrhythmusstörungen in vielen Fällen dauerhaft heilen kann. Der erste Patient mit Vorhofflimmern wurde Ende Juli 2009 erfolgreich mit der innovativen Technik behandelt. Seitdem ist das neue Roboter-System im Routinebetrieb im Einsatz.Show moreKatheterablation
14.10.2009, 22:00 Uhr
Sepiatinte in der Tumortherapie?
Sepiatinte, der getrocknete Inhalt des Tintenbeutels des zehnarmigen Tintenfisches Sepia officinalis, wird in der Homöopathie und traditionellen chinesischen Medizin angewendet, es gibt Hinweise auf antioxidative, tumorhemmende, antiretrovirale und antibakterielle Wirkungen.Show moreMarine Wirkstoffforschung
14.10.2009, 22:00 Uhr
Mit Sport gegen Schmerzen
Emotions- und schmerzverarbeitende Gehirnzentren sind die Zielregionen der Endorphine, die Langstreckenläufer ausschütten. Das haben deutsche Forscher mit bildgebenden Verfahren belegt. Die Ergebnisse erklären nicht nur das "Runner’s High", sondern liefern eine Rationale für die Anwendung von Ausdauertraining in der Schmerztherapie.Show moreRunner’s High erstmals im Bild
14.10.2009, 22:00 Uhr
Lernhilfe durch Astrozyten
Treffen neue Informationen im Gehirn ein, finden zwischen den Nervenzellen komplexe Vorgänge zur Verarbeitung und Speicherung statt. Dabei regulieren sogenannte Astrozyten, die sich als "Glutamatstaubsauger" nützlich machen, die Menge des Neurotransmitters im synaptischen Spalt.Show moreNeurobiologie
14.10.2009, 22:00 Uhr
Ein schweres Erbe
Trotz vielerlei Maßnahmen gegen die Bleibelastung von Luft und Trinkwasser gelangt noch immer zu viel Blei in unsere Körper. Vor allem für Kinder ist Blei gefährlich. Sie zeigen Auffälligkeiten und Störungen in der Entwicklung, wenn sich in ihrem Blut überdurchschnittlich große Mengen des giftigen Schwermetalls befinden. Da Blei auch in Spuren keinerlei physiologische Bedeutung besitzt, sind Grenzwerte eigentlich nicht festzulegen.Show moreUmweltmedizin
07.10.2009, 22:00 Uhr
Von Mesmer bis zur Droste*
Alle Möwen sehen aus, als ob sie Emma heißen? Nein, die Möwe auf der Spitze der Magischen Säule in Meersburg trägt unverkennbar die Gesichtszüge "der Droste", jener Frau, deren Porträt einst einen 20-DM-Schein zierte. 1797 auf Haus Hülshoff bei Münster in Westfalen als Sieben- oder Achtmonatskind geboren und auf die Namen Anna Elisabeth Francisca p.p. getauft, hieß sie ihr Leben lang nur Annette oder Nette, weil sie so klein war. Nach vielen Krankheiten und Krisen zur Künstlerin gereift, fand sie in Meersburg am Bodensee, wo zuvor der Magnetiseur Mesmer gelebt hatte, eine zweite Heimat. Ihnen beiden hat Peter Lenk 2007 mit der Magischen Säule ein Denkmal gesetzt.* Für Antje, die Anna heißen wollte und diesen Namen wegen ihrer Größe auch verdient gehabt hätte, zum runden Geburtstag.
Show moreDie Magische Säule in Meersburg
07.10.2009, 22:00 Uhr
Der Große Wiesenknopf und seine Ameisenbläulinge
Der Helle und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Eine Sonderausstellung im Naturkundlichen Museum Mauritianum Altenburg informiert mit illustrierten Informationstafeln und Tierpräparaten über ein Projekt, die beiden Schmetterlinge sowie andere bedrohte Arten im Altenburger Land zu schützen. In einem Aquarium wird das Ökosystem in der Pleißeaue dargestellt.Show moreNaturschutz
30.09.2009, 22:00 Uhr
Botox hilft Migränepatienten
Das Bakteriengift Botulinumtoxin A (Botox) kann Patienten mit chronischer Migräne helfen. Wie auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie berichtet wurde, hat eine große Studie gezeigt, dass die Injektion kleiner Mengen Botulinumtoxin in Kopf-, Gesichts-, und Nackenmuskeln zu einer deutlichen Besserung des Leidens führt.Show moreNeurologie
30.09.2009, 22:00 Uhr
Was steckt eigentlich hinter … Parästhesien?
Als würden tausend Ameisen über einen herfallen: So beschrieb ein Patient das Kribbeln an seinen Füßen. Parästhesien können also nicht nur lästig, sondern sehr unangenehm sein. Sie sind nicht nur Zeichen akuter und chronischer Nervenschäden, sondern auch Warnhinweis einer bisher unbekannten oder ungenügend behandelten Erkrankung wie eines Diabetes mellitus.Show moreFalschmeldungen von Nerven
30.09.2009, 22:00 Uhr
Mit Musik gegen das Klingeln
Pfeifen, Klingeln, Summen, Rauschen – chronischer Tinnitus kann in verschiedenen Variationen auftreten und die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Mit Musiktherapie erzielten Heidelberger Wissenschaftler jetzt eine deutliche Verbesserung des Gehörleidens, die auch noch ein halbes Jahr nach der Behandlung anhielt.Show moreTinnitus
30.09.2009, 22:00 Uhr
Blockade von Interleukin 21 lindert Psoriasis
Italienische Wissenschaftler wollen die Psoriasis künftig mit Antikörpern gegen Interleukin 21bekämpfen. Versuche in einem aus tierischen und menschlichen Komponenten zusammengesetzten Modell waren bereits erfolgreich.Show moreDermatologie
30.09.2009, 22:00 Uhr
Fluoreszenztest auf Lungenemphysem
Chronische Lungenerkrankungen sind am Endpunkt häufig von einer irreversiblen Überblähung des Organs begleitet. Im Tiermodell war jetzt ein neues diagnostisches Verfahren erfolgreich, mit dessen Hilfe sich die krankhaften Prozesse dieser Emphyseme erkennen und überwachen lassen. Dabei dient ein spezielles Protein als Biomarker, das an der Entstehung der Lungenschäden beteiligt ist.Show morePneumologie
30.09.2009, 22:00 Uhr
Verkehrsführung im Kopf
Was haben eine Großstadt und das Gehirn miteinander gemeinsam? Sowohl Straßen als auch Nervenbahnen folgen ähnlichen mathematischen Gesetzen – das erklären jedenfalls amerikanische Wissenschaftler nach umfangreichen Evolutionsstudien. In beiden Fällen zähle dabei primär nicht die Menge der Verbindungen zwischen den einzelnen Punkten, sondern ihre Qualität.Show moreSignalweiterleitung
23.09.2009, 22:00 Uhr
Infektionen beschleunigen den geistigen Zerfall
Englischen Wissenschaftlern zufolge beschleunigen Infektionen außerhalb des Gehirns den geistigen Zerfall bei Alzheimer-Patienten. Die bei einer Infektion vermehrt freigesetzten Entzündungsmediatoren sollen dafür verantwortlich sein.Show moreAlzheimer
23.09.2009, 22:00 Uhr
Geschwister schützen nicht vor Allergien
Haben Kleinkinder häufig Kontakt mit Gleichaltrigen oder wachsen in einer großen Familie auf, erkranken sie zwangsläufig häufiger an Atemwegsinfektionen als Kinder, die "isolierter" aufwachsen. Entgegen der bisherigen Annahme, soll diese frühzeitige Immunschulung Kinder jedoch nicht vor späteren Allergien schützen, wie eine niederländische Studie jetzt nahelegte.Show moreHygiene-Hypothese
23.09.2009, 22:00 Uhr
Bei Asthma die Atemtechnik verbessern
Eine gute Atemtechnik scheint die Häufigkeit und Schwere von Asthmaattacken verringern zu können. Die einfache Maßnahme könnte nicht nur die Lebensqualität der Patienten verbessern, sondern auch Behandlungskosten drastisch reduzieren.Show moreAsthmatherapie
23.09.2009, 22:00 Uhr
Opuntie oder Feigenkaktus – eine alte Nutzpflanze
Opuntien werden hierzulande gern als Zimmer- oder Kübelpflanzen gehalten. Zur Familie der Cactaceae gehörend, sind sie in der Neuen Welt heimisch. Dort wurden sie schon durch die Ureinwohner als Nutz- und Arzneipflanzen kultiviert. Die Eroberer brachten sie nach Europa. Heute sind Opuntien – allen voran die "Indische Feige" – in den wärmeren, trockenen Regionen aller Erdteile verwildert anzutreffen.Show moreAus dem Reich der Azteken
23.09.2009, 22:00 Uhr
Es geht auch ohne Schlaflabor
Die Diagnose einer Schlafapnoe erfolgt derzeit stets in einem Schlaflabor. Australische Forscher entwickelten jetzt ein mobiles Messgerät, das Schnarchgeräusche aufnimmt und einen Laborbesuch zumindest teilweise ersetzen kann.Show moreDiagnose der Schlafapnoe
23.09.2009, 22:00 Uhr
Brezeln, Brücken, Bembel, Krüge, Käfige und Kronen*
Unwillkürlich denkt man an organische Moleküle, wenn die Begriffe Naturstoffe und Arzneistoffe erscheinen. Ebenso spontan sollte man auch daran denken, dass es sich dabei um dreidimensionale Objekte handelt. Bisher wurden zur Veranschaulichung der molekularen Ästhetik die Symmetrie, das Palindrom, die Geometrie einer Spielkarte, die Zahl 3, ringförmige Objekte oder die Händigkeit herangezogen, aber warum sollten wir nicht auch die im Titel genannten, vertrauten Erscheinungsformen des täglichen Lebens mit der molekularen Struktur von Natur- und Arzneistoffen korrespondieren lassen?
* Herrn Apotheker Dr. Norbert Franz in freundlicher Verbundenheit zum 65. Geburtstag gewidmet.
Molekulare Ästhetik, 13. Essay
16.09.2009, 22:00 Uhr
Defektes „On-Off-System“ lässt Kinder klein bleiben
Ideopathischer und syndromatischer Minderwuchs sind häufig in Mutationen des sogenannten SHOX-Gens begründet. Wissenschaftler der Universitätsklinik Heidelberg stellten fest, dass offensichtlich nicht nur das Gen selbst, sondern auch seine regulierenden Sequenzen am gestörten Längenwachstum von Kindern beteiligt sind.Show moreMinderwuchs
16.09.2009, 22:00 Uhr
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