
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
FAQ zu Hanta-Viren
Dass Menschen in Deutschland am Hanta-Virus erkranken, ist selten. Wenn, verlaufen die Fälle aber schwer. So erging es auch einigen Passagieren eines Kreuzfahrtschiffes im Atlantik. Was gibt es über das Virus zu wissen?Show moreSchmerzmittel – fataler Einsatz im Breitensport
Fehlgebrauch von Schmerzmitteln im Breitensport: Eine neue Herausforderung für den Apotheker
Von Kay Brune, Ursula Niederweis und Michael Küster-Kaufmann
Ausdauersportarten sind für untrainierte Laiensportler nicht unproblematisch. Regelmäßig kommt es bei Marathonläufen zu Komplikationen, zum Teil mit tödlichem Ausgang. Es muss davon ausgegangen werden, dass dafür auch der missbräuchliche Einsatz von Arzneimitteln verantwortlich ist. Besonders die Einnahme von Schmerzmitteln vor dem Start scheint weit verbreitet zu sein. Sie ist nicht nur schmerztherapeutisch sinnlos, sie kann sogar lebensgefährlich werden. Apotheker sind gefordert, ihre sportlich aktiven Kunden über die Risiken aufzuklären. So kann die richtige Einnahme eines Schmerzmittels nach der sportlichen Betätigung sinnvoll sein. Aufklärung ist auch gefragt, wenn es um die Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr während der sportlichen Hochleistung geht, jedoch nicht nach dem Motto "Viel hilft viel!"
Show moreMethadon wirkt gegen Hirntumoren
Opioide wie Methadon sind in der Lage, Hirntumoren zu zerstören. Erste Ergebnisse einer Forschergruppe aus Ulm zeigen, dass insbesondere eine gleichzeitige Gabe von Methadon und einem Chemotherapeutikum erfolgversprechend sein könnte.Show moreMänner haben doppelt so hohes Risiko
In der Altersgruppe der 55- bis 74-Jährigen entwickeln Männer doppelt so häufig einen Typ-2-Diabetes wie Frauen. Dies ist ein Teil der Ergebnisse der KORA-Nachfolgeuntersuchung, die von Dr. Rathmann und Mitarbeitern des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Kooperation mit dem Helmholtz Zentrum in München durchgeführt wurde.Show moreRezeptoren für Amarogentin identifiziert
Eine Arbeitsgruppe um Dr. Maik Behrens vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung hat vier Geschmacksrezeptoren identifiziert, mit denen Menschen das Amarogentin, den bittersten bekannten Naturstoff, wahrnehmen. Show moreNeuer Roboter zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
Als eine der ersten Kliniken in Deutschland hat die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg ein Roboter-gestütztes System in Betrieb genommen, das Herzrhythmusstörungen in vielen Fällen dauerhaft heilen kann. Der erste Patient mit Vorhofflimmern wurde Ende Juli 2009 erfolgreich mit der innovativen Technik behandelt. Seitdem ist das neue Roboter-System im Routinebetrieb im Einsatz.Show moreSepiatinte in der Tumortherapie?
Sepiatinte, der getrocknete Inhalt des Tintenbeutels des zehnarmigen Tintenfisches Sepia officinalis, wird in der Homöopathie und traditionellen chinesischen Medizin angewendet, es gibt Hinweise auf antioxidative, tumorhemmende, antiretrovirale und antibakterielle Wirkungen.Show moreMit Sport gegen Schmerzen
Emotions- und schmerzverarbeitende Gehirnzentren sind die Zielregionen der Endorphine, die Langstreckenläufer ausschütten. Das haben deutsche Forscher mit bildgebenden Verfahren belegt. Die Ergebnisse erklären nicht nur das "Runner’s High", sondern liefern eine Rationale für die Anwendung von Ausdauertraining in der Schmerztherapie.Show moreLernhilfe durch Astrozyten
Treffen neue Informationen im Gehirn ein, finden zwischen den Nervenzellen komplexe Vorgänge zur Verarbeitung und Speicherung statt. Dabei regulieren sogenannte Astrozyten, die sich als "Glutamatstaubsauger" nützlich machen, die Menge des Neurotransmitters im synaptischen Spalt.Show moreEin schweres Erbe
Trotz vielerlei Maßnahmen gegen die Bleibelastung von Luft und Trinkwasser gelangt noch immer zu viel Blei in unsere Körper. Vor allem für Kinder ist Blei gefährlich. Sie zeigen Auffälligkeiten und Störungen in der Entwicklung, wenn sich in ihrem Blut überdurchschnittlich große Mengen des giftigen Schwermetalls befinden. Da Blei auch in Spuren keinerlei physiologische Bedeutung besitzt, sind Grenzwerte eigentlich nicht festzulegen.Show moreVon Mesmer bis zur Droste*
Alle Möwen sehen aus, als ob sie Emma heißen? Nein, die Möwe auf der Spitze der Magischen Säule in Meersburg trägt unverkennbar die Gesichtszüge "der Droste", jener Frau, deren Porträt einst einen 20-DM-Schein zierte. 1797 auf Haus Hülshoff bei Münster in Westfalen als Sieben- oder Achtmonatskind geboren und auf die Namen Anna Elisabeth Francisca p.p. getauft, hieß sie ihr Leben lang nur Annette oder Nette, weil sie so klein war. Nach vielen Krankheiten und Krisen zur Künstlerin gereift, fand sie in Meersburg am Bodensee, wo zuvor der Magnetiseur Mesmer gelebt hatte, eine zweite Heimat. Ihnen beiden hat Peter Lenk 2007 mit der Magischen Säule ein Denkmal gesetzt.* Für Antje, die Anna heißen wollte und diesen Namen wegen ihrer Größe auch verdient gehabt hätte, zum runden Geburtstag.
Show moreDer Große Wiesenknopf und seine Ameisenbläulinge
Der Helle und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Eine Sonderausstellung im Naturkundlichen Museum Mauritianum Altenburg informiert mit illustrierten Informationstafeln und Tierpräparaten über ein Projekt, die beiden Schmetterlinge sowie andere bedrohte Arten im Altenburger Land zu schützen. In einem Aquarium wird das Ökosystem in der Pleißeaue dargestellt.Show moreBotox hilft Migränepatienten
Das Bakteriengift Botulinumtoxin A (Botox) kann Patienten mit chronischer Migräne helfen. Wie auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie berichtet wurde, hat eine große Studie gezeigt, dass die Injektion kleiner Mengen Botulinumtoxin in Kopf-, Gesichts-, und Nackenmuskeln zu einer deutlichen Besserung des Leidens führt.Show moreWas steckt eigentlich hinter … Parästhesien?
Als würden tausend Ameisen über einen herfallen: So beschrieb ein Patient das Kribbeln an seinen Füßen. Parästhesien können also nicht nur lästig, sondern sehr unangenehm sein. Sie sind nicht nur Zeichen akuter und chronischer Nervenschäden, sondern auch Warnhinweis einer bisher unbekannten oder ungenügend behandelten Erkrankung wie eines Diabetes mellitus.Show moreMit Musik gegen das Klingeln
Pfeifen, Klingeln, Summen, Rauschen – chronischer Tinnitus kann in verschiedenen Variationen auftreten und die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Mit Musiktherapie erzielten Heidelberger Wissenschaftler jetzt eine deutliche Verbesserung des Gehörleidens, die auch noch ein halbes Jahr nach der Behandlung anhielt.Show moreBlockade von Interleukin 21 lindert Psoriasis
Italienische Wissenschaftler wollen die Psoriasis künftig mit Antikörpern gegen Interleukin 21bekämpfen. Versuche in einem aus tierischen und menschlichen Komponenten zusammengesetzten Modell waren bereits erfolgreich.Show moreFluoreszenztest auf Lungenemphysem
Chronische Lungenerkrankungen sind am Endpunkt häufig von einer irreversiblen Überblähung des Organs begleitet. Im Tiermodell war jetzt ein neues diagnostisches Verfahren erfolgreich, mit dessen Hilfe sich die krankhaften Prozesse dieser Emphyseme erkennen und überwachen lassen. Dabei dient ein spezielles Protein als Biomarker, das an der Entstehung der Lungenschäden beteiligt ist.Show moreVerkehrsführung im Kopf
Was haben eine Großstadt und das Gehirn miteinander gemeinsam? Sowohl Straßen als auch Nervenbahnen folgen ähnlichen mathematischen Gesetzen – das erklären jedenfalls amerikanische Wissenschaftler nach umfangreichen Evolutionsstudien. In beiden Fällen zähle dabei primär nicht die Menge der Verbindungen zwischen den einzelnen Punkten, sondern ihre Qualität.Show moreInfektionen beschleunigen den geistigen Zerfall
Englischen Wissenschaftlern zufolge beschleunigen Infektionen außerhalb des Gehirns den geistigen Zerfall bei Alzheimer-Patienten. Die bei einer Infektion vermehrt freigesetzten Entzündungsmediatoren sollen dafür verantwortlich sein.Show moreRechtliches
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