
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vor Frauen fliehen Vögel früher
Vögel fliegen weg, wenn ein Mensch ihnen zu nahe kommt. Aber wie dicht darf der Mensch an sie herankommen? Das hängt vom Geschlecht ab, haben Ornithologen nun herausgefunden.Show moreGene für Insulin-Stoffwechsel beeinflussen das Geburtsgewicht
Ein niedriges Geburtsgewicht erhöht das Risiko, später einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Bislang hatten Wissenschaftler dies auf eine Fehlernährung der Mutter während der Schwangerschaft zurückgeführt. Doch inzwischen gehen sie davon aus, dass auch die Gene eine starke Rolle spielen.Show moreSympathie mit Gesicht
Wem würden Sie Ihr Geld anvertrauen, wenn sie mehrere fremde Personen zur Auswahl hätten? Vermutlich Jenem, der Ihnen am ähnlichsten sieht, meint eine britische Wissenschaftlerin nach Auswertung verschiedener Studien. Danach sind Menschen besonders nett zueinander, wenn sie sich in dem anderen optisch wiedererkennen. Nur in puncto Fortpflanzung macht die Natur eine Ausnahme.Show moreInstabiler Muskel, schwache Leistung
Eine Heidelberger Forschergruppe hat einen Eiweißbestandteil entdeckt, der im Herz für die Stabilität der kleinsten Muskeleinheit, des Sarkomers, verantwortlich ist. Sie wiesen nach, dass die genetische Veränderung dieses Proteins eine Ursache für eine Form der chronischen Herzinsuffizienz ist.Show moreGentherapie stoppt Adrenoleukodystrophie
Bei zwei Kindern mit der seltenen tödlichen Nervenkrankheit Adrenoleukodystrophie konnten die Krankheitssymptome durch eine Gentherapie aufgehalten werden. Pariser Ärzte reparierten den Gendefekt in den Blutstammzellen der Kinder und setzten dabei als Gentransporter erstmals inaktivierte Viren aus der HIV-Familie ein.Show moreWarum Affen nicht reden können
Amerikanische Forscher sind dem Geheimnis der menschlichen Sprache ein Stück näher gekommen. Beim Vergleich von Mensch und Schimpanse entdeckten sie, dass ein Gen der Gehirnentwicklung zwar sehr ähnlich aufgebaut ist, aber anders arbeitet.Show moreEfeu und sein Blattextrakt
Der Würzburger Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde hat den Efeu zur Arzneipflanze des Jahres 2010 gekürt.Show moreHochkarätige Diagnostik
Mithilfe von Gold-Nanopartikeln sollen sich Tumormarker bei Prostatakrebs künftig schneller aufspüren lassen. Die Edelmetallteilchen docken an Antigene der Krebszellen an und ermöglichen auch bei niedriger Konzentration eine Diagnose.Show moreWarum Fischöl gegen Rheuma hilft
Die Entdeckung des Moleküls Resolvin D2 könnte eine Erklärung dafür liefern, warum Fischöl eine Schutzwirkung bei entzündlichen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis hat, und neue Ansätze für die Behandlung von Sepsis und Schlaganfall bieten.Show moreWas steckt eigentlich hinter … Urin- und Nierenwerten?
Entgiftungszentrale, Blutdruck-Regulationsstelle und Hormonfabrik – genauso unermüdlich wie unbeachtet arbeiten die Nieren, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Ihr Ausscheidungsprodukt, der Urin, ist zudem ein problemlos verfügbares medizinisches Untersuchungsmedium und bietet eine Fülle von Diagnosemöglichkeiten.Show morePflaster plus Pastille wirkt am besten
Sich das Rauchen abzugewöhnen ist ein schweres Unterfangen. Verschiedene Raucherentwöhnungshilfen stehen zur Erleichterung des Entzugs bereit. Doch welche soll man wählen? In einer aktuellen Studie wurden fünf medikamentöse Hilfen verglichen. Am besten schnitt eine Kombination aus Nicotinpflaster und -pastille ab.Show moreGrüntee schützt vor Mundkrebs
Ein Extrakt aus Grüntee hat sich in einer Studie als erfolgreich in der Prävention von Mundkrebs bei Patienten mit einer oralen Leukoplakie erwiesen. Laut den Studienautoren sind die Ergebnisse viel versprechend, allerdings seien weitere Untersuchungen notwendig.Show moreHerzinsuffizienz rechtzeitig erkennen
Die Anzeichen, die auf eine Herzinsuffizienz hindeuten, sind in der deutschen Bevölkerung nahezu unbekannt. Nur drei Prozent wissen um die typischen Beschwerden – und das, obwohl 1,8 Millionen Menschen in Deutschland von dieser Krankheit betroffen sind.Show moreSerotonin reguliert den Zuckerstoffwechsel
Dass Serotoninmangel in der Bauchspeicheldrüse zu Diabetes führt, ist bereits seit Längerem bekannt. Jetzt könnte die Entschlüsselung der insulinfreisetzenden Wirkung von Serotonin neue therapeutische Denkansätze für die Behandlung von Diabetes eröffnen.Show moreMolekülen bei der Arbeit zusehen
Berliner Forscher wollen spezielle Oberflächenmoleküle von Immunzellen gezielt mit einem Biosensor aus "Molekülkäfigen" markieren, die das Edelgas Xenon enthalten. Auf diese Weise sollen die immunologisch wichtigen Moleküle in lebenden Zellen mithilfe der Magnetresonanztomografie sichtbar gemacht werden. Die Technik soll später in der Diagnostik von Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden.Show moreWas steckt eigentlich hinter… Leberwerten?
Die Leber ist mit 1,5 kg eines der größten Organe des Menschen und hat eine zentrale Stellung im Stoffwechsel: Sie produziert die Galle, ist an vielen Schritten des Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels beteiligt und entgiftet u. a. Alkohol, Ammoniak und viele Medikamente. Vor allem Alkohol macht der Leber aber auch zu schaffen: Jede zweite Lebererkrankung ist auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen.Show morePickel durch Schokolade und Chips
Iss nicht so viel Schokolade, davon bekommt man Pickel", hat man lange Zeit gesagt. Irgendwann hieß es dann, das sei falsch, zwischen der Ernährung und der Entstehung einer Akne gebe es keinen Zusammenhang. Eine aktuelle Studie kehrt nun wieder zur ursprünglichen Aussage zurück. In ihr wurde festgestellt, dass die Ernährung neben Stress und psychischen Belastungen durchaus mitverantwortlich für Akne bei Jugendlichen ist.Show moreFresszellen im Gehirn sind überraschend träge
Fresszellen des Gehirns, die sogenannten Mikrogliazellen, haben bei Mäusen keinen Einfluss auf den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung.Show moreSprachlos trotz TV
Selbst anspruchsvolle Kindersendungen scheinen nicht geeignet, den Wortschatz von Kleinkindern zu erweitern. Das stellten amerikanische Psychologen fest. Show moreSchmerzmittel – fataler Einsatz im Breitensport
Fehlgebrauch von Schmerzmitteln im Breitensport: Eine neue Herausforderung für den Apotheker
Von Kay Brune, Ursula Niederweis und Michael Küster-Kaufmann
Ausdauersportarten sind für untrainierte Laiensportler nicht unproblematisch. Regelmäßig kommt es bei Marathonläufen zu Komplikationen, zum Teil mit tödlichem Ausgang. Es muss davon ausgegangen werden, dass dafür auch der missbräuchliche Einsatz von Arzneimitteln verantwortlich ist. Besonders die Einnahme von Schmerzmitteln vor dem Start scheint weit verbreitet zu sein. Sie ist nicht nur schmerztherapeutisch sinnlos, sie kann sogar lebensgefährlich werden. Apotheker sind gefordert, ihre sportlich aktiven Kunden über die Risiken aufzuklären. So kann die richtige Einnahme eines Schmerzmittels nach der sportlichen Betätigung sinnvoll sein. Aufklärung ist auch gefragt, wenn es um die Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr während der sportlichen Hochleistung geht, jedoch nicht nach dem Motto "Viel hilft viel!"
Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung