
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
FAQ zu Hanta-Viren
Dass Menschen in Deutschland am Hanta-Virus erkranken, ist selten. Wenn, verlaufen die Fälle aber schwer. So erging es auch einigen Passagieren eines Kreuzfahrtschiffes im Atlantik. Was gibt es über das Virus zu wissen?Show moreTumorklassifizierung nach dem neuesten Wissensstand
Erste wesentliche Aktualisierung seit zwölf JahrenVon Annette Junker
Um die Behandlung einer bösartigen Erkrankung zu planen und die geeigneten Therapien auswählen zu können, wird der Tumor üblicherweise nach international gebräuchlichen Kriterien klassifiziert. Vor der Operation erfolgt eine vorläufige Einstufung; präzise kann die Ausbreitung und die Bösartigkeit jedoch erst nach der Entfernung des Tumors und der mikroskopischen Untersuchung des Gewebes eingeschätzt werden. Nun wurde von der International Association of the Study of Lung Cancer (IASLC) eine neue Stadieneinteilung und TNM-Formulierung für Lungenkarzinome angeregt, die die prognostischen Subgruppen besser identifizieren sollen. Die wesentlichen Änderungen betreffen die T- und die M-Klassifikation. Diese Klassifizierung ist auf andere Tumorarten übertragbar und soll auch in deutschen Tumorzentren implementiert werden.
Show moreMit Zucker im Blut plant man langfristiger
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt nicht zuletzt von unserem aktuellen Blutzuckerspiegel ab, sagen Wissenschaftler der Universität South Dakota. Ist der Spiegel hoch, geht die Tendenz zu langfristiger Planung. Niedrige Blutglucosekonzentrationen lassen uns dagegen eher den Blick auf das Hier und Heute richten, auch wenn zukünftige Optionen lukrativer scheinen.Show moreAuch für Viren gilt das Besetzt-Zeichen
Dem Grund für die Geschwindigkeit, mit der sich Viren in ihrem Wirt ausbreiten, sind Forscher jetzt ein Stück näher gekommen. Wie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" zu lesen ist, scheinen Pockenerreger bereits befallene Zellen zu markieren, so dass nachfolgende Viren die "besetzten Felder" übergehen und schneller nach freien Zellen suchen können. Show moreWas zeigt eigentlich … das Blutbild?
Viele Laien verstehen unter "Blutbild" gleich alle Werte, die aus dem Blut bestimmt werden. Tatsächlich umfasst ein Blutbild nur die Auswertung der festen Blutbestandteile und nicht des Plasmas. Dennoch ist die Untersuchung oft hilfreich: Da die Blutzellen neben Erkrankungen der Blutzellen selber auch bei vielen anderen Erkrankungen von der Norm abweichen, gehört ein "kleines" Blutbild zu den Basisuntersuchungen und damit zu den häufigsten Laboruntersuchungen überhaupt.Show moreStressanfällige Kinder haben mehr Potenzial
Kinder, die auf Stress sensibel reagieren, haben häufiger Verhaltens- und Gesundheitsprobleme als stressresistentere Gleichaltrige. Eine aktuelle Langzeituntersuchung spricht diesen Kindern dafür ein größeres Entwicklungspotenzial zu.Show moreGestörte Kontakte
Synapsen junger Nervenzellen müssen reifen, bevor sie ihre Botenstoffe ausreichend freisetzen können. Fehlt ein bestimmtes Eiweißmolekül, stoppt der Reifungsprozess und der Kontakt zwischen den Gehirnzellen ist unvollständig. Eine solche Störung könnte ursächlich für Autismus sein, glauben Heidelberger Wissenschaftler.Show moreWarum nur Englisch und Französisch?
Die Diskussionen um die Frage, ob ein EU-Kommissar unbedingt Englisch sprechen können muss, werfen für die Benutzer des Europäischen Arzneibuchs (EuAB) eine weitere, alte und berechtigte Frage auf, die bis heute auf politischer Ebene kaum diskutiert, geschweige denn beantwortet wurde.Show moreZu viele Pfunde erhöhen das Risiko für Leberkrebs
Amerikanische Forscher haben im Tiermodell einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und dem Risiko für Lebertumoren gefunden: Zu viele Pfunde auf den Rippen erhöhen demnach das Risiko, an Lebertumoren zu erkranken. So werden bei Übergewicht zunehmend mehr entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt, die das Entstehen entarteter Zellen im Gewebe verschiedener Organe fördern.Show more50 Jahre „Pille“
Ein 50-jähriges Jubiläum wirft seine Schatten voraus: Am 18. August 1960 wurde in den USA das erste orale Kontrazeptivum zugelassen: Enovid. Bereits ein Jahr später brachte die Schering AG in der Bundesrepublik die "Antibabypille" Anovlar auf den Markt, und 1965 folgte der VEB Jenapharm in der DDR mit der "Wunschkindpille" Ovosiston. Die Innovation war so folgenreich für die gesellschaftliche Entwicklung, dass die Medien jetzt schon Beiträge darüber bringen. Es scheint ein ganzes Jubiläumsjahr für die "Pille" zu werden.Show moreAntikörper sollen Durchfall stoppen
Darmentzündungen und teils lebensbedrohliche Durchfälle prägen das Krankheitsbild, wenn sich das Bakterium Clostridium difficile übermäßig im Darm breit macht. Mit der Gabe spezifischer monoklonaler Antikörper hoffen Wissenschaftler, nicht nur die Vermehrung des Erregers zurückzudrängen, sondern auch die Zahl von Rezidiven minimieren zu können.Show moreViren als Auslöser für Appendizitis im Verdacht
Die Ursachen einer Blinddarmentzündung sind bislang völlig unklar. Der Umstand, dass es bei der Appendizitis wie bei einer Influenza zu saisonalen Häufungen kommt, lässt Edward Livingston, Universität Dallas, an Viren als Auslöser denken.Show moreWarum Licht weh tut
Migräne-Attacken sind nicht selten mit einer ausgeprägten Lichtempfindlichkeit verknüpft. Den Grund dafür fanden Wissenschaftler in speziellen Rezeptorzellen der Netzhaut, die ihre Signale über den Sehnerv direkt in migräneaktive Hirnbereiche senden. Durch den Impuls werden die Neuronen innerhalb weniger Sekunden angeregt und halten diesen Zustand auch längere Zeit.Show moreDas Verlangen ausschwitzen
Sport scheint ein idealer Partner für Nicotinersatzpräparate zu sein. Kanadischen Wissenschaftlern zufolge trägt er zur Verminderung des Verlangens nach Nicotin bei, verbessert die körperliche Fitness und beugt der mit einer Raucherentwöhnung häufig verbundenen Gewichtszunahme vor.Show moreMit Botulinumtoxin gegen Blasenfunktionsstörungen
Botulinumtoxin A gewinnt offenbar in der Urologie an Bedeutung. Wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie mitteilt, wird der Wirkstoff aus dem Bakterium Clostridium botulinum zunehmend zur Therapie von Blasenfunktionsstörungen eingesetzt.Show moreMehr Zellen aus der Nabelschnur
Benötigt ein Patient Stammzellen, muss derzeit noch ein passender Knochenmarkspender gefunden werden. Künftig könnten aus Nabelschnurblut gewonnene "universelle" Zellen die Spendersuche erübrigen. Stand die geringe Zellausbeute bislang dagegen, konnte sie nun deutlich erhöht werden.Show moreMit Cannabis gegen Spastiken
Patienten mit multipler Sklerose leiden häufig unter Bewegungsstörungen, bei denen sich Muskeln unwillkürlich zusammenziehen. Diese Spastiken hoffen amerikanische Wissenschaftler künftig mithilfe von Cannabis-Extrakten lindern zu können. Zahlreiche Studien scheinen den pharmazeutischen Benefit weiblicher Hanfpflanzen zu bestätigen. Show moreWas tun gegen stumpfe Verletzungen?
Schneeglätte und Glatteis: Damit hat das Tief Daisy uns nicht nur winterliche Landschaften beschert, sondern auch Unfälle und Stürze. Viele kommen mit dem Schrecken, blauen Flecken und Schmerzen davon, aber gerade ältere Menschen erleiden oft Knochenbrüche. Während sich leichtere Verletzungen mit Haus- und Apothekenmitteln versorgen lassen, erfordern schwerere zum Ausschluss u. a. von Bänderrissen oder Knochenverletzungen einen Arztbesuch.Show moreAus der Pionierzeit der Balneologie
Seit 2001 wird im historischen Maschinenhaus des Gesundheitsparks Bad Gottleuba im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit rund 1500 Objekten eine der größten balneologischen Sammlungen in privater Trägerschaft präsentiert. Zu sehen sind Rauminszenierungen, Medizintechnik und medizinische Instrumente aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.Show moreVitamin D nur in Kombination mit Calcium sinnvoll
Der Benefit von Vitamin D und Calcium zur Prävention und Therapie der Osteoporose wird schon seit Langem diskutiert. Laut einer aktuellen Metaanalyse ist nur die Kombination aus beiden Nährstoffen in der Lage, Frakturen bei älteren Menschen vorzubeugen.Show moreWie aus Ovarien Hoden werden
Entgegen der bisherigen Annahme, bei der Geburt sei das Geschlecht von Mann und Frau bereits festgelegt, glauben Heidelberger Forscher an eine spätere Entscheidung.Show moreMozart hilft Frühchen beim Wachsen
Wenn Frühgeborene täglich der Musik von Johann Wolfgang Amadeus Mozart lauschen dürfen, nehmen sie schneller an Gewicht zu als Frühchen, die nicht in solchen Musikgenuss kommen. Das ist das Ergebnis einer an der Tel Aviv Universität durchgeführten Studie.Show moreRechtliches
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