
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show moreGallensteine als Versteck für Bakterien
Amerikanische Wissenschaftler haben eine mögliche Ursache entdeckt, warum Antibiotika bei manchen Typhus-Patienten kaum wirken: Der Erreger Salmonella enterica lagert sich gern auf der Oberfläche von Gallensteinen ab und bildet dort einen nahezu unzerstörbaren Biofilm.Show moreAltägypten: Blumenschmuck für die Jenseitsreise
In einer Dauerausstellung zeigt das Botanische Museum Berlin-Dahlem rund 500 archäologisch-botanische Funde aus dem Nachlass des Botanikers und Paläontologen Georg Schweinfurth. Sie belegen, dass Pflanzen im Totenkult der Ägypter im Verlauf von 2000 Jahren eine Rolle gespielt haben.Show morePränatale Sprachschule
Die Grundlagen für Zweisprachigkeit werden offensichtlich deutlich früher gelegt als bislang angenommen. Wie das Magazin "Psychological Science" berichtet, lernen Babys bereits im Mutterleib verschiedene Sprachen voneinander zu unterscheiden. Spricht eine werdende Mutter während der Schwangerschaft zwei Sprachen, zeigt ihr Kind auch nach der Geburt Interesse an beiden Klanglauten.Show moreArzneien aus dem Mittelalter
"Die Arzneien des späten Mittelalters" sind das Thema der diesjährigen Sonderausstellung im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus, die bis zum Jahresende zu sehen ist. Gezeigt werden Exponate aus der eigenen Sammlung, Tierpräparate aus dem Naturkundemuseum Cottbus sowie Waagen und Gewichte aus der Sammlung von Apotheker Rolf Laufkoetter in Bad Ems.Show moreDer Thalamus geht zuerst schlafen
Sind normalerweise die Aktivitäten von Thalamus und Großhirnrinde eng miteinander verknüpft, scheint beim Einschlafen eine zeitliche Verzögerungen zwischen beiden aufzutreten. Offensichtlich knipst der Thalamus als erster die Lichter aus, so dass das Bewusstsein mit ungefilterten Informationen konfrontiert wird und sich eventuell deshalb die Wahrnehmung des Menschen kurz vor der Nachtruhe verändert.Show moreNitrosamine auf unserer Haut
Tabakrückstände sind offenbar nicht nur für aktive oder passive Raucher schädlich, sondern werden auch als Niederschlag auf Oberflächen zum gesundheitlichen Risiko. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler bilden Nicotinbeläge an der Luft krebserregende Substanzen, die anschließend über die Haut aufgenommen werden können.Show moreRiskante Softgetränke
Wie Wissenschaftler aus Minneapolis nach der Auswertung einer Kohortenstudie feststellten, geht der häufige Konsum von Limonade mit einem vermehrten Risiko für Pankreaskarzinome einher. Insbesondere der hohe Zuckergehalt der Softgetränke belastet offenbar langfristig die Bauchspeicheldrüse.Show moreWenn Fettwerte außerhalb der Norm liegen
Hohe Cholesterin- und Triglyceridwerte machen zunächst keine Beschwerden. Sie sind jedoch bedeutende Risikofaktoren für eine Arteriosklerose. Wer diese Werte senken will, muss liebgewonnene Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ändern. Je nach Risikokonstellation sind Zielwerte definiert worden. Sie lassen sich oft nur mit Hilfe von Medikamenten erreichen.Show moreHöhenluft dämpft den Appetit
Wer sich länger in alpinen Gebieten aufhält, kann möglicherweise ein paar Pfunde verlieren, ohne sich dafür großartig anstrengen zu müssen. Die dünne Luft in der Höhe scheint nicht nur das Sättigungsgefühl zu beschleunigen, sondern kurbelt auch den Grundumsatz des Körpers an.Show moreWache Intensivpatienten genesen schneller
Werden Schwerkranke auf einer Intensivstation ohne Sedierung behandelt, verkürzen sich sowohl die Zeit der künstlichen Beatmung als auch ihre Aufenthaltsdauer im Intensivbereich. Zu diesem Fazit kamen dänische Wissenschaftler nach der Bewertung einer Studie. Auch wenn die Strategie aussichtsreich erscheint, erfordert die Behandlung eine langfristige Nachuntersuchung der Patienten.Show moreWas einen nicht umbringt …
… härtet einen ab, lautet ein bekanntes Sprichwort. Offenbar gilt es auch für Bakterien. Wissenschaftler von der Universität Boston haben herausgefunden, dass Antibiotika – so sie nicht erfolgreich sind – die Mutationsrate von Bakterien steigern und damit ihre Fähigkeit zur Resistenzbildung erhöhen.Show moreSchlaf-Apnoe lässt graue Zellen schwinden
Wer unter einer schweren obstruktiven Schlaf-Apnoe (OSA) leidet, verliert aufgrund der nächtlichen Atemaussetzer langfristig an grauer Hirnmasse. Eine spezielle Software für Magnetresonanzaufnahmen macht den Rückgang dieser Gehirnzellen sichtbar. Somit könnten sich typische Folgen der OSA, wie Gedächtnisstörungen und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit erklären lassen.Show moreDie weiße Kümmeldolde – aus dem Leben des Ludwig G.*
Von Ludwig Ganghofers Romanen wie "Der Jäger von Fall" schwärmte mir in meinen Kindheitstagen meine Großmutter vor. Dennoch habe ich nie etwas von ihm gelesen – bis mir seine Autobiographie "Lebenslauf eines Optimisten" in die Hände fiel [1]. Darin kommen auch einige Apotheker vor.Show moreFriedrich Hoffmann (1660 1742)
Vor 350 Jahren wurde der Hallesche Arzt und Professor der Medizin, Friedrich Hoffmann, geboren. Die nach ihm benannten Hoffmannstropfen, ein Analgetikum und Analeptikum, sind in modernisierter Rezeptur noch heute in der Apotheke erhältlich. Weitere, von ihm konzipierte und nach ihm benannte Arzneimittel, ein Lebensbalsam sowie ein Magenelixier, standen in leicht modifizierter Rezeptur noch im DAB 6. Der folgende Beitrag erinnert an Leben und Werk dieses berühmten Mediziners.Show moreBier trinken für die Knochengesundheit
Kalifornische Wissenschaftler haben eine Studie veröffentlicht, die alle Biertrinker freuen dürfte: Bier ist demnach ein wichtiger Lieferant des Spurenelements Silicium, das für den Erhalt der Knochengesundheit benötigt wird.Show moreTumorklassifizierung nach dem neuesten Wissensstand
Erste wesentliche Aktualisierung seit zwölf JahrenVon Annette Junker
Um die Behandlung einer bösartigen Erkrankung zu planen und die geeigneten Therapien auswählen zu können, wird der Tumor üblicherweise nach international gebräuchlichen Kriterien klassifiziert. Vor der Operation erfolgt eine vorläufige Einstufung; präzise kann die Ausbreitung und die Bösartigkeit jedoch erst nach der Entfernung des Tumors und der mikroskopischen Untersuchung des Gewebes eingeschätzt werden. Nun wurde von der International Association of the Study of Lung Cancer (IASLC) eine neue Stadieneinteilung und TNM-Formulierung für Lungenkarzinome angeregt, die die prognostischen Subgruppen besser identifizieren sollen. Die wesentlichen Änderungen betreffen die T- und die M-Klassifikation. Diese Klassifizierung ist auf andere Tumorarten übertragbar und soll auch in deutschen Tumorzentren implementiert werden.
Show moreMit Zucker im Blut plant man langfristiger
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt nicht zuletzt von unserem aktuellen Blutzuckerspiegel ab, sagen Wissenschaftler der Universität South Dakota. Ist der Spiegel hoch, geht die Tendenz zu langfristiger Planung. Niedrige Blutglucosekonzentrationen lassen uns dagegen eher den Blick auf das Hier und Heute richten, auch wenn zukünftige Optionen lukrativer scheinen.Show moreAuch für Viren gilt das Besetzt-Zeichen
Dem Grund für die Geschwindigkeit, mit der sich Viren in ihrem Wirt ausbreiten, sind Forscher jetzt ein Stück näher gekommen. Wie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" zu lesen ist, scheinen Pockenerreger bereits befallene Zellen zu markieren, so dass nachfolgende Viren die "besetzten Felder" übergehen und schneller nach freien Zellen suchen können. Show moreWas zeigt eigentlich … das Blutbild?
Viele Laien verstehen unter "Blutbild" gleich alle Werte, die aus dem Blut bestimmt werden. Tatsächlich umfasst ein Blutbild nur die Auswertung der festen Blutbestandteile und nicht des Plasmas. Dennoch ist die Untersuchung oft hilfreich: Da die Blutzellen neben Erkrankungen der Blutzellen selber auch bei vielen anderen Erkrankungen von der Norm abweichen, gehört ein "kleines" Blutbild zu den Basisuntersuchungen und damit zu den häufigsten Laboruntersuchungen überhaupt.Show moreStressanfällige Kinder haben mehr Potenzial
Kinder, die auf Stress sensibel reagieren, haben häufiger Verhaltens- und Gesundheitsprobleme als stressresistentere Gleichaltrige. Eine aktuelle Langzeituntersuchung spricht diesen Kindern dafür ein größeres Entwicklungspotenzial zu.Show moreRechtliches
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