Renale Denervation
Neue Option bei therapierefraktärer HypertonieVon Claas P. Nähle, Rainer Düsing, Nikos Werner, Kai Wilhelm und Hans Schild
Patienten, die trotz einer optimalen medikamentösen Therapie mit drei oder mehr unterschiedlichen Antihypertensiva einen systolischen Blutdruck von ≥ 160 mmHg (bzw. ≥ 150 mmHg bei Diabetes Typ 2) aufweisen, könnten von einer renalen Denervation profitieren. Es handelt sich dabei um eine neue Behandlungsoption, bei der durch gezielte Verödung von Nervenfasern das Zusammenspiel von Nieren und Sympathikus unterbrochen wird.