
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show more
Brustkrebs und das Screening
Kontroverse um Mammografie-Nutzen hält an
Trotz Zunahme der Erkrankungsfälle sank in den letzten Jahren die Mammakarzinom-Mortalität in vielen Ländern. Dass dies in der Hauptsache den flächendeckenden Mammografie-Screeningprogrammen zur Früherkennung von Brustkrebs zu verdanken sei, wird von nicht wenigen Experten bezweifelt. Auch Negativeffekte wie ein hoher Anteil falsch positiver Befunde werden zusehends kritisiert. Die Herausforderung ist, diejenigen Mammakarzinomtypen zu entdecken, die für die betroffenen Frauen tatsächlich lebensbedrohlich werden.Show moreIn vino veritas
Ausstellung im Apothekenmuseum Cottbus
Um Wein als pharmazeutischen Rohstoff geht es in der diesjährigen Sonderausstellung des Brandenburgischen Apothekenmuseums. Zu sehen sind bis zum Jahresende Laborgeräte für die Alkoholdestillation und Zubereitung von Tinkturen, historische Weinflaschen, Standgefäße aus Apotheken und Etiketten.Show more
Bakterien mithilfe von Bakterien bekämpfen
Bei der Untersuchung eines Probioltikums haben Wissenschaftler aus Dresden in Escherichia coli G3/10 ein bislang unbekanntes Eiweiß entdeckt, das krankheitserregende Darmbakterien abtötet. Mikrozin S haben die Wissenschaftler das neu entdeckte Eiweiß getauft. Es ist weltweit das 15. Mikrozin, das bisher identifiziert werden konnte – und laut den Forschern als potenzielles Antibiotikum hochinteressant. Show moreErst Ibuprofen schlucken, dann auf den Berg
Mit steigenden Temperaturen "ruft" der Berg wieder Wander- und Kletterbegeisterte. Wer hoch hinaus will, muss allerdings auch höhentauglich sein. Manch einen packt die Höhenkrankheit. Bei milden Formen scheint Ibuprofen offenbar eine gute Präventionsmaßnahme zu sein.Show moreAdiponectin beeinflusst Asthmarisiko
Eine niedrige Adiponectin-Konzentration im Serum sorgt bei Frauen im mittleren Alter für ein erhöhtes Risiko künftig an Asthma zu erkranken. Das ist eine Erkenntnis mexikanischer Forscher, die die Daten von rund 1450 Frauen der CARDIA-Studie (Coronary Artery Risk Development in Young Adults) ausgewertet haben.Show moreProstaglandin im Fokus
Die androgenetische Alopezie hat eine genetische Komponente und Testosteron spielt dabei eine Rolle. So viel ist klar. Im Detail gibt es aber noch einige Unbekannte bei der Glatzenbildung. Ein US-amerikanischer Dermatologe hat nun ein weiteres Hormon in den Fokus gerückt: Prostaglandin D2.Show moreBei Muskelverspannungen hilft Flupirtin
Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Kopfschmerzerkrankung überhaupt. Bei ihrer Behandlung sollten muskulär bedingte Ursachen stärker als bislang berücksichtigt werden, denn sie erfordern eine andere Behandlungsstrategie.Show moreAntidepressivum macht Leukämietherapie effektiver
Ein auf einer Vitamin-A-Säure basierender Wirkstoff wird derzeit bereits bei einer seltenen Form der akuten myeloischen Leukämie (AML) eingesetzt. Die Effektivität der Behandlung lässt sich offenbar durch gleichzeitige Gabe eines Antidepressivums deutlich steigern.Show moreHören mit Licht
Hörstörungen sind die häufigsten Sinnesstörungen des Menschen. In Deutschland sind etwa 14 Millionen Menschen davon betroffen. Geholfen werden soll ihnen künftig mit Licht. Im Rahmen eines Grundlagenprojekts werden derzeit Leuchtdioden entwickelt, die Nervenzellen der Hörschnecke stimulieren.Show moreJe länger der Diabetes, desto höher das Schlaganfallrisiko
Je länger eine Person unter einem Typ-2-Diabetes leidet, umso größer ist ihr Risiko für die Ausbildung eines Schlaganfalls. Das ist das Ergebnis einer aktuell in der Zeitschrift "Stroke" veröffentlichten Studie.Show moreKampf dem Darmkrebs
Koloskopie ist Goldstandard für die Früherkennung
Epidemiologische Daten legen nahe, dass die Inzidenz des kolorektalen Karzinoms zunimmt. Doch das langsame Wachstum dieser Krebsart bietet eine reelle Chance auf Früherkennung und Heilung. In Deutschland sind der Stuhltest auf okkultes Blut und die Koloskopie nach wie vor die Eckpfeiler des Darmkrebsscreenings. Neue radiologische oder immunologische Verfahren werden vermehrt diskutiert, bislang aber noch nicht als überlegene Methoden gewertet.Show moreBotanische Buchillustration vor 1800
Ausstellung der Franckeschen Stiftungen in Halle
Bibliophile Kostbarkeiten zum Thema "Gart der Gesundheit" zeigen die Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale in einer Ausstellung bis zum 25. März. Unter den 70 Büchern und Grafiken sind viele Leihgaben der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle sowie des Museums Otto Schäfer in Schweinfurt und des dortigen Stadtarchivs.Show morePrazosin wirkt als Traumfänger
Der Alpha-1-Blocker Prazosin hat in mehreren Studien eine vorbeugende Wirkung gegen posttraumatisch bedingte Albträume gezeigt. Möglicherweise bahnt sich damit eine Renaissance für das mittlerweile von anderen Substanzen verdrängte Antihypertensivum an.Show moreBisphenol A geht aufs Herz
Eine neue Langzeitstudie hat Bisphenol A als eine Art "Cofaktor" für kardiovaskuläre Erkrankungen entlarvt. Ein weiterer Minuspunkt für die stark umstrittene Chemikalie, die als Weichmacher in verschiedenen Plastikprodukten Verwendung findet.Show moreBotox hebt die Stimmung
Deutsche und Schweizer Wissenschaftler haben erstmals in einer randomisierten, kontrollierten Studie gezeigt, dass eine einmalig im Bereich der Stirn injizierte Dosis Botulinumtoxin nicht nur Falten glättet, sondern auch die Symptome einer Depression deutlich lindern kann.Show moreZellen außer Kontrolle
Ilse Zündorf und Theodor Dingermann, Frankfurt | Zellen werden zu Krebszellen, wenn Wachstumskontrollmechanismen nicht mehr funktionieren. Die Basisinformation für das Außer-Kontrolle-Geraten normaler Zellen ist im Genom jeder Zelle in Form von Proto-Onkogenen enthalten. Sie können durch Mutationen so verändert werden, dass die Zelle ihre Wachstumskontrolle verliert, aus Proto-Onkogenen werden Onkogene, die ungebremst Wachstumsaktivatoren bilden und nicht mehr abgeschaltet werden können. Doch die Zelle verfügt auch über Möglichkeiten, mithilfe von Tumor-Suppressorgenen Onkogene zu kontrollieren. Das Verständnis dieser Mechanismen hat inzwischen schon zu vielen neuen Therapieansätzen geführt.
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