
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Ein Schläfchen ist ein schlechtes Zeichen
Ein Nickerchen im Laufe des Tages machen viele Menschen, vor allem Senioren. Doch je länger, je häufiger und je früher am Tag dies geschieht, desto höher ist das Risiko eines baldigen Todes, wie Forschende aus den USA nun ermittelt haben.Show moremedizin
spektrum
Erhöhte Mortalität
29.04.2026, 07:00 Uhr
Testosteron macht Männer ehrlich
Wissenschaftler der Universität Bonn konnten zeigen, dass das Geschlechtshormon Testosteron soziales Verhalten fördert. In Spielsituationen logen männliche Probanden nach Gabe von Testosteron deutlich seltener als solche, die nur ein Placebo erhalten hatten.Show moreHormone
24.10.2012, 22:00 Uhr
Mit Micro-RNA zum MS-Nachweis
Deutsche Wissenschaftler haben eine neue Nachweismethode für Multiple Sklerose entdeckt, mit der sich auch verschiedene Verlaufsformen der Krankheit unterscheiden lassen und die somit möglicherweise zu Prognosezwecken eingesetzt werden kann.Show moreDiagnostik
24.10.2012, 22:00 Uhr
Burn-out – eine krankmachende Entwicklung
Der Begriff Burn-out ist seit einiger Zeit "in Mode" – und immer mehr Menschen leiden darunter. Dabei ist nach wie vor nicht eindeutig definiert, was Burn-out eigentlich ist. Der Schweizer Psychiater Dr. Toni Brühlmann bezeichnet Burn-out z.B. nicht als Krankheit, sondern als krankmachende Entwicklung.Show morePsychiatrie
17.10.2012, 22:00 Uhr
Curcumin beugt Metastasen vor
Curcumin, der Farbstoff der Gelbwurzel, ist hauptsächlich aus der Küche bekannt. Doch auch medizinisch ist das Polyphenol von Interesse. Aktuell wurde festgestellt, dass Curcumin die Metastasenbildung bei Prostata- und Brustkrebs hemmen kann.Show moreOnkologie
17.10.2012, 22:00 Uhr
Kuschelhormon hilft beim Alkoholentzug
Das Neuropeptid Oxytocin, das wegen seiner positiven Effekte auf das soziale Bindungsverhalten gerne auch als Kuschelhormon bezeichnet wird, hat sich in einer kleinen Studie als hilfreich im Kampf gegen die Alkoholsucht erwiesen.Show moreSucht
17.10.2012, 22:00 Uhr
EPO jetzt auch künstlich
Erythropoietin (EPO), das für Dialyse- und Krebspatienten unverzichtbar sein kann und von Sportlern gerne missbräuchlich zur Leistungssteigerung eingesetzt wird, konnte bislang nur aus natürlichen Ausgangsmaterialien gewonnen werden. Nun ist amerikanischen Wissenschaftlern erstmals die Totalsynthese von EPO gelungen.Show moreAngewandte Chemie
17.10.2012, 22:00 Uhr
Viren helfen Kindern mit Gendefekt
Kinder, die unter einer erblich bedingten Form des Schweren Kombinierten Immundefektes (SCID) leiden, können von einer Gentherapie profitieren. Möglich wird die Therapie durch spezielle Viren, mit denen das Genmaterial in Knochenmarks-Stammzellen eingeschleust wird.Show morePädiatrie
10.10.2012, 22:00 Uhr
Gift der Schwarzen Mamba soll Schmerzen lindern
Sie gehört zu den gefährlichsten Schlangen Afrikas: die Schwarze Mamba. Ihr Gift kann innerhalb kurzer Zeit töten. Für die Medizin ist es dennoch interessant. Französische Wissenschaftler haben darin zwei Peptide entdeckt, die als Ausgangsbasis für die Entwicklung neuer Analgetika dienen könnten.Show moreNaturstoff-Forschung
10.10.2012, 22:00 Uhr
Erwartung beeinflusst Wirkung
Die Erwartungshaltung spielt beim Wechsel von Arzneimitteln offenbar eine wichtige Rolle. Hat ein Patient z. B. mit einem Analgetikum schlechte Erfahrungen gemacht, wird auch die Wirkung des nächsten wahrscheinlich nicht zufriedenstellend sein. Show moreSchmerztherapie
10.10.2012, 22:00 Uhr
Hoher Blutdruck, niedrigerer IQ
Entwickelt eine Frau während der Schwangerschaft eine Hypertonie, hat das offenbar weitreichende Folgen für das Ungeborene. In einer aktuellen Studie war ein negativer Effekt auf die kognitive Entwicklung der Kinder noch bis ins Rentenalter spürbar.Show moreSchwangerschaft
10.10.2012, 22:00 Uhr
Darmkrebs vorbeugen
Effekte von Makro- und Mikronährstoffen
Alexander Ströhle, Maike Wolters, Andreas Hahn | Etwa 55 % der kolorektalen Tumorerkrankungen, so die Schätzung der Epidemiologen, sind lebensstilbedingt und somit vermeidbar. In der DAZ von letzter Woche (Nr. 39, S. 80) [70] wurde der Einfluss des Rauch- und Bewegungsverhaltens sowie der Lebensmittelauswahl auf die Entstehung von Dickdarm- und Mastdarmkrebs beleuchtet. In dieser Ausgabe wird nun diskutiert, welche Nahrungsfaktoren in welchem Umfang zur Entstehung bzw. Prävention kolorektaler Tumoren beitragen können.Show moreErnährungsmedizin
03.10.2012, 22:00 Uhr
MicroRNA macht Maxi-Herz
Etwa 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Herzschwäche. Eine Ursache hierfür kann eine Herzhypertrophie sein. Deutsche Forscher konnten nun zeigen, dass zwei MicroRNAs bei der Entstehung von "Maxi-Herzen" eine Schlüsselrolle spielen.Show moreKardiologie
03.10.2012, 22:00 Uhr
Das Herz braucht Vitamin D
Dass Vitamin D wichtig für die Herzgesundheit ist, wird schon lange diskutiert. Aktuell wurde durch die Auswertung einer dänischen Studie gezeigt, dass niedrige Vitamin-D-Blutspiegel mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden sind.Show moreMikronährstoffe
03.10.2012, 22:00 Uhr
Bewegung hebt die Stimmung
Depressionen zählen zu den Krankheitsbildern, die mit einer hohen Rückfallquote verbunden sind. Es ist daher wichtig, nach einer depressiven Episode Strategien zu entwickeln, die einer erneuten Depression vorbeugen. Eine derartige Strategie scheint Bewegung zu sein.Show morePsychologie
26.09.2012, 22:00 Uhr
Risiko Darmkrebs
Effekte von Rauchen, Adipositas, Ernährung und Lebensgewohnheiten
Alexander Ströhle, Maike Wolters, Andreas Hahn | Mit einer Inzidenz von jährlich etwa 1,2 Millionen Fällen zählen Krebserkrankungen des Dick- und Mastdarms (maligne kolorektale Tumoren) weltweit zu den dritthäufigsten Krebsformen [35]. Migrationsstudien hatten bereits Mitte des 20. Jahrhunderts darauf hingedeutet, dass ein erheblicher Anteil der Tumorerkrankungen auf Umwelteinflüsse zurückzuführen ist [72]. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht heute davon aus, dass die Ernährungsweise und andere Lebensstilfaktoren für etwa ein Drittel aller Kebserkrankungen verantwortlich zu machen sind [117]. Für kolorektale Tumoren wird der Anteil der lebensstilbedingten Erkrankungen auf 55 % geschätzt [85; 88]. Im folgenden Beitrag wird diskutiert, welche Lebensstilelemente in welchem Umfang zur Entstehung und Prävention von kolorektalen Tumoren beitragen können. In der kommenden DAZ steht dann der Einfluss einzelner Nahrungsfaktoren im Mittelpunkt.Show moreErnährungsmedizin
26.09.2012, 22:00 Uhr
Anti-Drug-Antikörper
Wenn Antikörper gegen Arzneistoffe den Therapieerfolg gefährden
Ilse Zündorf und Theo Dingermann | Nachdem 1982 mit Insulin das erste gentechnisch hergestellte Medikament auf den Markt kam, sind in Deutschland mittlerweile 145 Arzneimittel mit 108 rekombinanten Wirkstoffen zugelassen, davon 13 Biosimilars (Stand August 2012, [1]). Bei etlichen Erkrankungen haben diese Wirkstoffe einen Durchbruch in der Therapie erzielt. Und dennoch ist die Freude über diese relativ neue Arzneistoffgruppe nicht ganz ungetrübt. Denn bei einer signifikanten Zahl der mit diesen Wirkstoffen behandelten Patienten bilden sich Antikörper, die diese Medikamente neutralisieren. Wie jetzt im vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) herausgegebenen "Bulletin zur Arzneimittelsicherheit" erwähnt [2], wird sich auch das Paul-Ehrlich-Institut im Forschungskonsortium ABIRISK (Anti-Biopharmaceutical Immunization: Prediction and analysis of clinical relevance to minimize the RISK) engagieren, um die klinische Relevanz dieser Antikörper mit dem Kürzel ADA (Anti-Drug-Antikörper) genauer aufzuklären.Show moreImmunologie
26.09.2012, 22:00 Uhr
Wie aus Immunzellen Krebszellen werden
B-Zellen werden vom Immunsystem eigentlich gebildet, um gezielt Eindringlinge zu bekämpfen. Aus den Zellen können jedoch auch Tumore des Lymphgewebes hervorgehen. Ein internationales Forscherteam hat nun entschlüsselt, was den Unterschied bei der Entwicklung der Immun- und der Krebszellen ausmacht.Show moreOnkologie
26.09.2012, 22:00 Uhr
Falsche Ernährung schadet noch den Enkeln
Dass sich eine ungesunde Ernährung auf das eigene Krebsrisiko negativ auswirken kann, ist bekannt und auch nachvollziehbar. Wie US-amerikanische Forscher nun schreiben, ist der Schaden jedoch weit größer als bislang angenommen. Noch die Enkelgeneration leidet darunter.Show moreOnkologie
19.09.2012, 22:00 Uhr
Alzheimer-Patienten haben niedrige Vitaminspiegel
Ulmer Forscher haben herausgefunden, dass die Konzentration der Antioxidanzien Vitamin C und Betacarotin im Blut von Alzheimer-Patienten im Anfangsstadium niedriger ist als bei Gesunden. Ausgehend von dieser Entdeckung wollen die Wissenschaftler prüfen, ob über die Ernährung Einfluss auf Krankheitsentstehung und -verlauf genommen werden kann.Show moreNeurodegeneration
19.09.2012, 22:00 Uhr
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