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Scharf gegen erhöhten Blutzucker vorgehen
Das Chili-Alkaloid Capsaicin könnte Blutzucker- und Insulin-Werte verbessern, nutzt dafür aber nicht den bekannten TRPV1-Rezeptor. Vielmehr fungiert hier das Darmmikrobiom als Schaltstelle.Show morespektrum
Capsaicin verbessert glykämische Kontrolle
22.06.2026, 08:00 Uhr
Calcium und Vitamin C: Hohe Aufnahme führt nicht zu Nierensteinen
Aktuelle Forschungsergebnisse widerlegen frühere Befürchtungen, daß eine hohe Vitamin-C-Aufnahme die Entstehung von Nierensteinen begünstigt. Möglicherweise gehören Vitamin C und Calcium sogar zu den Schutzfaktoren.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Charakterlehre: Melancholie - Laune, Typus, Symptom?
Im Widerstreit von sinnlicher Erfahrung, konstitutioneller Disposition und situativem Handeln lebt der Mensch seit Urzeiten zwischen Normen und der Überschreitung ihrer Grenzen. Demzufolge fällt auch das schillernde Phänomen Melancholie gleichermaßen in die Kultur- und in die Medizingeschichte.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Ischämischer Insult: Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls
Die Behandlung des ischämischen Hirninfarktes im Akutstadium ist bisher nur in beschränktem Maße möglich. Deshalb ist die Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls besonders wichtig. Wichtigster Faktor der Primärprävention ist die Behandlung von Risikofaktoren, insbesondere der Hypertonie. Bei Patienten mit absoluter Arrhythmie und kardialer Erkrankung reduziert eine "lowdose"-Antikoagulation das Schlaganfallrisiko um bis zu 70 Prozent. Thrombozytenfunktionshemmer wie Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel und Dipyridamol führen in der Sekundärprophylaxe zu einer Risikoreduktion bezüglich Schlaganfall zwischen 20 und 40 Prozent. Bei Patienten mit symptomatischen Karotisstenosen über 70 Prozent ist die Karotisendarterektomie prophylaktisch wirksam, wenn sie in einem Zentrum vorgenommen wird, das eine niedrige Komplikationsrate aufweist. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Migräneanfälle: Keine Folge von Durchblutungsstörungen
Schwedische Forscher konnten jetzt erstmals nachweisen, daß Migräneanfälle nicht von Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht werden. Vielmehr könnte der bei einer Attacke reduzierte Blutfluß im Gehirn die Folge einer verminderten Aktivität von Nervenzellen sein.Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
Pathophysiologie des Fettgewebes
Fettgewebe reagiert auf übermäßige Nahrungszufuhr nicht nur passiv mit Massenzunahme. Es ähnelt vielmehr einem endokrinen Organ, wobei die von ihm in die Zirkulation abgegebenen humoralen Faktoren Energiehaushalt und Fettmasse regulieren. Im einzelnen handelt es sich um Östrogene, Leptin, TNFalpha, Angiotensinogen und Bestandteile des Komplementsystems.Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
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