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Smollich erhält Preis für Wissenschaftskommunikation
Evidenz statt Meinung, Unabhängigkeit statt Rabattcodes – über seinen Instagramkanal @ernmedblog informiert Professor Martin Smollich zu Ernährungswissen. Weil er das so kompetent macht, zeichnete ihn die Uni Lübeck nun mit dem Preis für herausragende Wissenschaftskommunikation aus.Show morespektrum
Erstmals verliehen
27.04.2026, 13:30 Uhr
Zuckeraustauschstoffe: Mittel zur Vorbeugung gegen Karies
Karies ist ein sehr komplexer Prozeß, der infolge eines gestörten Gleichgewichts zwischen De- und Remineralisation an der Schmelzoberfläche des Zahnes entsteht. Dabei spielen u.a. Kohlenhydrate, die über die Nahrung in die Mundhöhle gelangen, eine Rolle. Die Nahrungskohlenhydrate werden durch Mikroorganismen im Zahnbelag in kariesverursachende Säuren umgewandelt. Bei häufigem Kohlenhydratangebot bleibt die Remineralisation des Zahnschmelzes unvollständig. Deshalb versucht man im Rahmen einer kariespräventiv ausgerichteten Ernährungslenkung die Aufnahmefrequenz dieser Kohlenhydrate zu verringern bzw. diese Kohlenhydrate in der Nahrung zu ersetzen. Der Einsatz von Zuckeraustauschstoffen, wie z.B. Isomalt, leistet einen Beitrag, der Kariesentstehung vorzubeugen. Sie verleihen dem Nahrungsmittel die vom Verbraucher gewünschte Süße, können aber von den Mikroorganismen im Mund nicht bzw. nur sehr langsam verwertet werden. Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Zuckerfreie Alternativen: Lebensmitteltechnologische Eigenschaften von Zuckeraus
Zuckeraustauschstoffe werden in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt. Wegen ihrer sehr spezifischen technologischen und sensorischen Eigenschaften lassen sie sich in unterschiedlichen Produkten mehr oder weniger gut verwenden. So liefert Isomalt aufgrund seiner niedrigen Hygroskopizität z.B. Bonbons, die ohne aufwendige Wicklungen in einfachen umweltverträglichen Verpackungen vermarktet werden können. Hustenbonbons, die Mannit oder Isomalt an Stelle von Zucker enthalten, lösen sich aufgrund der geringen Löslichkeit dieser Zuckeraustauschstoffe langsamer auf, so daß ihre Wirk- und Aromastoffe länger im Mund verweilen und besser zur Geltung kommen können.Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Minipille: Erhöhtes Risiko für Typ-II-Diabetes?
Frauen, die während der Schwangerschaft Diabetes entwickeln, haben ein erhöhtes Risiko für einen späteren Typ-II-Diabetes. Wie amerikanische Wissenschaftler im Journal of the American Medical Association berichteten, wird das Risiko durch die Einnahme der Minipille während der Stillzeit noch deutlich gesteigert. Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Diabetes und Sport: Sogar Marathon ist möglich
"""Jeder Diabetiker, der Sport treiben möchte, kann und soll das auch tun", betonte Ulrike Thurm, Sportlehrerin und 1. Vorsitzende der europäischen Sektion der International Diabetic Athletic Association in einem Interview gegenüber der Zeitschrift Ärztliche Praxis. Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Kein Schutz vor einem zweiten Herzinfarkt
Die Hormonersatztherapie scheint postmenopausalen Frauen keinen Schutz vor einem zweiten Herzinfarkt zu bieten. Dies ist das Ergebnis einer randomisierten kontrollierten Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde.Show more13.09.1998, 15:19 Uhr
Nicht nur für verstopfte Nasen
Nasentropfen könnten als Darreichungsform in der Behandlung von Alzheimer und weiteren neurodegenerativen Erkrankungen das Problem der Blut-Hirn-Schranke beseitigen. Dies ist zumindest das Ergebnis von amerikanischen Wissenschaftlern, das unlängst in der Fachzeitschrift New Scientist veröffentlicht wurde. Show more13.09.1998, 15:19 Uhr
Latschenkieferöl
Echtes Latschenkieferöl, das ätherische Öl von Pinus mugo, besitzt einen hohen kommerziellen Wert. Dies führt dazu, daß im Handel Verschnitte und Verfälschungen mit Limonen und Terpentinöl sowie mit ätherischen Ölen von anderen Pinus-Arten, von Abies- und Picea-Arten anzutreffen sind [4]. Um Verfälschungen erkennen zu können, wären u.a. Kenntnisse zur natürlichen Variationsbreite der wichtigsten Bestandteile des Latschenkieferöls notwendig. Hierfür sollten möglichst Öle untersucht werden, die von Pflanzen unterschiedlicher Standorte stammen. Bisher gibt es nur wenige Arbeiten, die sich mit dieser Problematik beschäftigt haben. Eine neuere Methode, Verfälschungen von ätherischen Ölen erkennen zu können, besteht darin, die natürlichen Enantiomerenverhältnisse chiraler Ölbestandteile zu analysieren. Für das Latschenkieferöl sind bisher nur zwei Arbeiten bekannt geworden, die diese moderne Untersuchungstechnik zur Identitätsprüfung verwendet haben. Die vorliegende Arbeit faßt die derzeit bekannten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Latschenkieferöls zusammen und präsentiert erste eigene Untersuchungen zu seiner Qualitätssicherung. Show more13.09.1998, 15:19 Uhr
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