
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Betrugsverdacht bei Medizinprodukten – Durchsuchungen in Apotheken
Ermittler durchsuchen Wohnungen, Apotheken und ein Unternehmen in Osthessen wegen überhöhter Preise für Medizinprodukte. Ihr Verdacht: millionenschwerer Betrug.Show morespektrum
Schaden in Millionenhöhe
23.04.2026, 13:30 Uhr
Sport: Osteoporoserisiko schon in der Kindheit senken
Kinder, die kurz vor der Pubertät stehen, sollten regelmäßig Sport betreiben. Das senkt nicht nur das Risiko von Übergewicht und Adipositas, es minimiert auch die Gefahr, später an Osteoporose zu erkranken. So die Aussage von kanadischen Wissenschaftlern, die den Zusammenhang zwischen Osteoporoserisiko und Sport bei Kindern kurz vor und im Anfangsstadium der Pubertät in einer Studie untersuchten.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Wundbehandlung: Maßgeschneiderte lebende Verbände
Eine neue Methode zur Behandlung von größeren Wunden haben britische Wissenschaftler vom Biotechnologieunternehmen CellTrans entwickelt: Mit individuell für den Patienten maßgeschneiderten "lebenden" Verbänden wollen sie Wunden künftig schneller und effektiver heilen als bisher.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
DREAM: Den Schmerz einfach abschalten
DREAM heißt ein Gen, das kanadischen Wissenschaftlern zufolge völlig neue Möglichkeiten der Schmerztherapie eröffnet. Für Schmerzpatienten wäre es wirklich ein Traum, wenn ihre Qualen erfolgreich und dauerhaft beendet werden könnten. Bis dahin dürfte aber noch viel Zeit vergehen. Bislang wurde das DREAM-Gen erst im Tierversuch erforscht.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Geburt: Bei Grün geht's los
Eine Art "Geburtsampel", die werdende Mütter zuverlässiger als der Arzt über den Tag der Niederkunft informieren soll, entwickelt die britische Jopejo-Company derzeit. Wie Verkehrsampeln soll ihre Geburtsampel drei Signale haben: Rot heißt, es passiert die nächsten zwei Wochen nichts, Gelb bedeutet Geburt innerhalb von zwei Wochen und Grün bedeutet, es geht innerhalb von 48 Stunden los.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Insekt des Jahres: Zitronenfalter
Zum nun vierten Mal wurde ein Insekt des Jahres gekürt. Das Kuratorium "Insekt des Jahres" unter Federführung des Deutschen Entomologischen Instituts in Eberswalde hat sich mit dem Zitronenfalter ganz bewusst für ein noch häufiges heimisches Insekt entschieden, das jedermann auf Spaziergängen und im heimischen Garten beobachten kann. Von den 3600 bekannten heimischen Schmetterlingsarten sind einige so gut wie ausgestorben. Der Zitronenfalter gehört nicht dazu.Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
Arzneipflanze des Jahres: Ruscus aculeatus – Stechender Mäusedorn
Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg hat den Stechenden Mäusedorn (Ruscus aculeatus l.) zur Arzneipflanze des Jahres 2002 gewählt. Er möchte damit auch hier zu Lande auf eine Pflanze aufmerksam machen, die in den romanischen Ländern bereits ein bekanntes Venentherapeutikum ist. Dabei trifft es sich gut, dass nun auch eine plazebokontrollierte Doppelblindstudie aus Deutschland vorliegt.Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
Cannabis bremst Wachstum des Ungeborenen
Britische und neuseeländische Wissenschaftler warnen Schwangere vor dem Genuss von Cannabis während der Schwangerschaft. Regelmäßige Joints bewirken eine Abnahme der Körpergröße von Neugeborenen. Der Effekt eines einzigen Joints pro Woche entspricht dem von 15 herkömmlichen Zigaretten, so ihre in der Fachzeitschrift "Journal of Obstetics and Gynecology" veröffentlichte Studie.Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
Diabetes: Mit Entspannungsübungen gegen den Zucker
Entspannungs- und Atemübungen sind ein effektives Mittel, um einen zu hohen Blutzuckerspiegel zu senken. Laut einer in der Fachzeitschrift "Diabetes Care" veröffentlichten Studie kann damit die medikamentöse Blutzuckerregulierung deutlich verbessert werden.Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
TA-NIC: Impfstoff gegen das Rauchen in Phase-I-Prüfung
Einen neuartigen Ansatz zur Raucherentwöhnung testen britische Wissenschaftler derzeit in einer Phase-I-Studie. Sie versuchen, Zigarettenabhängigen ihr Verlangen nach Nicotin mithilfe einer TA-NIC genannten Vaccine "wegzuimpfen".Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
Aknerisiko steigt proportional zum Zigarettenkomsum
Akne macht vielen Jugendlichen Probleme. Dermatologen vermuteten seit Jahren einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Hautunreinheiten. Studien dazu fehlten jedoch. Wissenschaftler von der Universität München konnten nun einen Zusammenhang zwischen dem Aknerisiko und der Zahl der gerauchten Zigaretten nachweisen.Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
Sinusitis: Mit Cortisonspray schneller geheilt
Sinusitispatienten profitieren davon, wenn ihnen zusätzlich zur Antibiotikatherapie intranasal Corticosteroide verabreicht werden, so das Ergebnis einer in der Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Association" veröffentlichten Studie.Show more30.12.2001, 16:40 Uhr
Apotheke – nur der Himmel ist schöner
Es ist erst 200 Jahre her: Süßigkeiten wie Zuckermandeln und Schokoladeplätzchen konnten sich normale Sterbliche nur zu Festtagen wie Weihnachten leisten. In der Apotheke gab es diese Köstlichkeiten jedoch das ganze Jahr über. Da ist es leicht vorstellbar, wie eine Apotheke auf Kinder gewirkt haben muss: wie der Himmel auf Erden.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Archäologie: Das "himmlische Jerusalem" ist entdeckt
Unter Beteiligung der Universität Heidelberg gelang es einer internationalen Forschergruppe, das fast zwei Jahrtausende alte Geheimnis um Pepouza, den ehemaligen Hauptsitz und heiligen Ort der christlichen Sekte der Montanisten, zu lüften. Der Ort ist nun nach 200 Jahren intensiver Suche in der Türkei zweifelsfrei identifiziert worden.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Gefangen in Fernost
1914 fuhr ein jünger deutscher Kaufmann mit der transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok, um dort eine Stelle bei einer großen Firma anzutreten. Doch wenige Monate später brach der Erste Weltkrieg aus. Die Deutschen wichen in ihre chinesische Kolonie Tsingtau aus, gerieten aber kurz darauf in japanische Kriegsgefangenschaft. Briefe und Fotos aus dieser Zeit geben den Stoff für ein außergewöhnliches Buch.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Teenager stehen auf Gesundheitsclicks
Teenager suchen im Internet lieber nach Gesundheitsinfos als zu shoppen, Sportergebnisse abzurufen oder zu chatten. Dies geht aus einer Umfrage der Kaiser Family Foundation an 1029 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren hervor. Zwei von drei Jugendlichen nutzen demnach das Web, um sich im Gesundheitsbereich schlau zu machen.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Sichelzellenanämie mit Anti-Sichelgen therapieren
Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Sichelzellenanämie bei Mäusen mittels Gentherapie zu behandeln. Wie sie in der Fachzeitschrift "Science" berichten, bauten sie ein so genanntes "Anti-Sichelgen" in die Stammzellen im Knochenmark der Tiere ein und erhielten dadurch gesunde rote Blutzellen.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Herzmuskelzellen aus der Petrischale
Um Herzerkrankungen zu erforschen, war man bislang weitgehend auf Tierversuche angewiesen. Wissenschaftlern von der Universität Magdeburg ist es nun jedoch gelungen, eine Mäusezelllinie in funktionsfähige Herzmuskelzellen zu wandeln. Mit diesen Zellen soll künftig am Herzen geforscht werden, ohne dass dafür Tiere sterben müssen.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Ultraschalluntersuchungen sind Lärmbelästigung für das Ungeborene
Was sich für die werdende Mutter nur ein wenig glibberig anfühlt, ist für das Ungeborene echter Stress. Wissenschaftler von der Mayo Klinik in Rochester haben nachgewiesen, dass sich Ultraschalluntersuchungen für das Kind etwa so anhören, als ob eine U-Bahn in die Haltestelle rattert.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Krebsforschung: Neue Substanzgruppe mit Antitumorwirkung
AW-464 ist die Leitsubstanz einer neuen Gruppe pozenzieller Krebstherapeutika, die derzeit in vitro und in ersten Tierversuchen erprobt werden. Die Substanzen richten sich gegen Thioredoxin, ein 12-kd-Protein, das bei vielen Tumoren überexprimiert wird.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
BSE-Test vielleicht bald am lebenden Tier möglich
Um festzustellen, ob ein Tier mit boviner spongioformer Enzephalopathie (BSE) infiziert ist, muss es bislang noch geschlachtet werden. Möglicherweise kann man künftig am lebenden Tier feststellen, ob es gesund ist oder nicht.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Cathelicidine: Hauteigene Antibiotika wehren Streptokokken ab
Cathelicidine sind Peptide, die an der Epitheloberfläche und in Neutrophilen gebildet werden und antimikrobiell wirken. Versuche im Reagenzglas ließen bereits vermuten, dass sie an der Immunabwehr beteiligt sind. Wissenschaftler von der Universität Californien konnten dies nun erstmals im Tierversuch nachweisen.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Spätmittelalter am Oberrhein
Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe zeigt bis zum 3. Februar 2002 eine Große Landesausstellung zum Thema "Spätmittelalter am Oberrhein - Alltag, Handwerk und Handel 1350 - 1525". Da die Geschichte links und rechts des Oberrheins ziemlich einheitlich verlief, sind außer dem deutschen Südwesten auch die nördliche Schweiz und das Elsaß in diese grandiosen Schau von 850 Exponaten eingebunden. Eine Abteilung widmet sich dem Gesundheitswesen.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
J. Hein et al.Absinth – neue Mode, alte Proble
Das Syndrom des chronischen Absinthmissbrauchs ist aus historischen Beschreibungen bekannt. Absinth war in Deutschland 75 Jahre lang verboten. Seit 1998 ist er wieder zugelassen und entwickelt sich zum Modegetränk, das über das Internet und in Bars erhältlich ist. Aktuell steht die Einführung einer Vielzahl von als "Absinth" deklarierten Getränken in Deutschland bevor. Neuere Veröffentlichungen weisen auf eine neuro-, nephro- und gastrotoxische Wirksamkeit des im Absinth enthaltenen Thujons hin. Mit der Renaissance des Absinths in Deutschland sind daher künftig auch gesellschaftliche und gesundheitspolitische Probleme zu erwarten.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Alzheimer-Demenz: Mit Auguste D. hat vor 100 Jahren alles angefangen
Weil sie eine Holzschüssel aufs Feuer stellte, weil sie das Plätteisen auf dem Hemd stehen ließ, weil sie die Schmutzwäsche fein säuberlich in den Schrank einsortierte und weil sie darüber hinaus unter Gedächtnisschwäche, Verfolgungswahn und Unruhe litt, wurde Auguste D. von ihrem Hausarzt Ende 1901 zur Abklärung in die "Anstalt für Irre und Epileptische" in Frankfurt am Main eingewiesen. Die 51-jährige Eisenbahnkanzlistenfrau ist in die Medizingeschichte eingegangen, nachdem der Psychiater Alois Alzheimer bei ihr eine bis dahin nicht beschriebene Erkrankung des Hirns diagnostiziert hatte. Nach dem frühen Tod der Patientin konnte er die für die Alzheimer-Demenz typischen Veränderungen histopathologisch objektivieren.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
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