
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Cyberchondrie: Googeln, bis man zum Arzt muss
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.Show morespektrum
Morbus Google
02.04.2026, 08:00 Uhr
Teenager stehen auf Gesundheitsclicks
Teenager suchen im Internet lieber nach Gesundheitsinfos als zu shoppen, Sportergebnisse abzurufen oder zu chatten. Dies geht aus einer Umfrage der Kaiser Family Foundation an 1029 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren hervor. Zwei von drei Jugendlichen nutzen demnach das Web, um sich im Gesundheitsbereich schlau zu machen.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Sichelzellenanämie mit Anti-Sichelgen therapieren
Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Sichelzellenanämie bei Mäusen mittels Gentherapie zu behandeln. Wie sie in der Fachzeitschrift "Science" berichten, bauten sie ein so genanntes "Anti-Sichelgen" in die Stammzellen im Knochenmark der Tiere ein und erhielten dadurch gesunde rote Blutzellen.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Herzmuskelzellen aus der Petrischale
Um Herzerkrankungen zu erforschen, war man bislang weitgehend auf Tierversuche angewiesen. Wissenschaftlern von der Universität Magdeburg ist es nun jedoch gelungen, eine Mäusezelllinie in funktionsfähige Herzmuskelzellen zu wandeln. Mit diesen Zellen soll künftig am Herzen geforscht werden, ohne dass dafür Tiere sterben müssen.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Ultraschalluntersuchungen sind Lärmbelästigung für das Ungeborene
Was sich für die werdende Mutter nur ein wenig glibberig anfühlt, ist für das Ungeborene echter Stress. Wissenschaftler von der Mayo Klinik in Rochester haben nachgewiesen, dass sich Ultraschalluntersuchungen für das Kind etwa so anhören, als ob eine U-Bahn in die Haltestelle rattert.Show more16.12.2001, 16:38 Uhr
Krebsforschung: Neue Substanzgruppe mit Antitumorwirkung
AW-464 ist die Leitsubstanz einer neuen Gruppe pozenzieller Krebstherapeutika, die derzeit in vitro und in ersten Tierversuchen erprobt werden. Die Substanzen richten sich gegen Thioredoxin, ein 12-kd-Protein, das bei vielen Tumoren überexprimiert wird.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
BSE-Test vielleicht bald am lebenden Tier möglich
Um festzustellen, ob ein Tier mit boviner spongioformer Enzephalopathie (BSE) infiziert ist, muss es bislang noch geschlachtet werden. Möglicherweise kann man künftig am lebenden Tier feststellen, ob es gesund ist oder nicht.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Cathelicidine: Hauteigene Antibiotika wehren Streptokokken ab
Cathelicidine sind Peptide, die an der Epitheloberfläche und in Neutrophilen gebildet werden und antimikrobiell wirken. Versuche im Reagenzglas ließen bereits vermuten, dass sie an der Immunabwehr beteiligt sind. Wissenschaftler von der Universität Californien konnten dies nun erstmals im Tierversuch nachweisen.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Spätmittelalter am Oberrhein
Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe zeigt bis zum 3. Februar 2002 eine Große Landesausstellung zum Thema "Spätmittelalter am Oberrhein - Alltag, Handwerk und Handel 1350 - 1525". Da die Geschichte links und rechts des Oberrheins ziemlich einheitlich verlief, sind außer dem deutschen Südwesten auch die nördliche Schweiz und das Elsaß in diese grandiosen Schau von 850 Exponaten eingebunden. Eine Abteilung widmet sich dem Gesundheitswesen.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
J. Hein et al.Absinth – neue Mode, alte Proble
Das Syndrom des chronischen Absinthmissbrauchs ist aus historischen Beschreibungen bekannt. Absinth war in Deutschland 75 Jahre lang verboten. Seit 1998 ist er wieder zugelassen und entwickelt sich zum Modegetränk, das über das Internet und in Bars erhältlich ist. Aktuell steht die Einführung einer Vielzahl von als "Absinth" deklarierten Getränken in Deutschland bevor. Neuere Veröffentlichungen weisen auf eine neuro-, nephro- und gastrotoxische Wirksamkeit des im Absinth enthaltenen Thujons hin. Mit der Renaissance des Absinths in Deutschland sind daher künftig auch gesellschaftliche und gesundheitspolitische Probleme zu erwarten.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Alzheimer-Demenz: Mit Auguste D. hat vor 100 Jahren alles angefangen
Weil sie eine Holzschüssel aufs Feuer stellte, weil sie das Plätteisen auf dem Hemd stehen ließ, weil sie die Schmutzwäsche fein säuberlich in den Schrank einsortierte und weil sie darüber hinaus unter Gedächtnisschwäche, Verfolgungswahn und Unruhe litt, wurde Auguste D. von ihrem Hausarzt Ende 1901 zur Abklärung in die "Anstalt für Irre und Epileptische" in Frankfurt am Main eingewiesen. Die 51-jährige Eisenbahnkanzlistenfrau ist in die Medizingeschichte eingegangen, nachdem der Psychiater Alois Alzheimer bei ihr eine bis dahin nicht beschriebene Erkrankung des Hirns diagnostiziert hatte. Nach dem frühen Tod der Patientin konnte er die für die Alzheimer-Demenz typischen Veränderungen histopathologisch objektivieren.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Vanilleduft-Pflaster: Damit einem die Lust auf Süßes vergeht
Ein kleines Pflaster auf dem Handrücken - und schon vergeht einem die Lust auf Schokolade, Sahnetorte und Gummibärchen? Klingt unwahrscheinlich, scheint nach Aussage der Aromacology Patch Company jedoch prima zu funktionieren.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Ecstasy: Richtet bei Frauen größere Schäden an
Dass Ecstasy in hohen Dosen Hirnstruktur und -funktion schädigt, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Wie niederländische Wissenschaftler nun zeigen konnten, ist das Ausmaß der Schäden geschlechtsabhängig: Frauen leiden stärker unter den Folgen des Ecstasy-Konsums als Männer.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Alzheimer: NSAID können davor schützen
Ursache, Risiko- und Schutzfaktoren für Alzheimer sind nach wie vor nicht im Detail bekannt. Frühere Studien haben vermuten lassen, dass nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAID) möglicherweise einen protektiven Effekt besitzen, einen endgültigen Beweis dafür gab es allerdings nicht. Aktuelle Studienergebnisse sprechen allerdings für eine solche Wirkung.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Für Magier und Muggel: Harry Potters Zaubertränke
Der 14. Oktober A. D. 2000, an dem der vierte Band um den 14-jährigen Zaubereraspiranten unter großem Aufwand in die Welt der Muggel kam, ist nunmehr Geschichte. Nachdem sich die Wogen der Erregung geglättet hatten, alte und neue Besen wieder ihren staubigen Dienst verrichten mussten, zog Ruhe ein in die hektische Welt der Muggel. Doch neue Aufregung erfährt die Welt durch cineastische Zauberer aus dem Land der nie untergehenden Sonne, die lebende Bilder Harry Potters und der Seinen mit Macht verbreiten. Lange Winterabende laden dazu ein, sich mit dem gedruckten Wort in das Leben und die Abenteuer der jungen Zauberer am Kamin zu vertiefen und das Interesse auf die besonders pharmazeutische Muggel (Mug. pharm.) interessierenden Zaubertränke zu richten.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Briefmarken: Von Laser bis Penicillin
Die französische Post hat am 24. September einen Block mit fünf Sondermarken herausgebracht, die herausragende Leistungen von Naturwissenschaft und Technik des 20. Jahrhunderts würdigen. Die Briefmarken sind den Themen "Weltraumfahrt", "DNA", "Chipkarte", "Laser" und "Penicillin" gewidmet. Es handelt sich hier bereits um den vierten Briefmarkenblock, mit dem die französische Post in diesem Jahr Rückschau auf das vergangene Jahrhundert hält ("Le siécle au fil du timbre").Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Hitzeschockproteine bei Typ-I-Diabetes wirksam
Das p277 genannte Peptid des 60 kDa Hitzeschockproteins hsp60 ist in der Lage, den Typ-I-Diabetes-bedingten Abbau von Betazellen zu stoppen und die Insulinproduktion aufrecht zu erhalten. Dies konnte in einer klinischen Phase-II-Studie belegt werden.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Wirkstoffe aus der Mülltonne
Das Verfallsdatum überschritten, die Packung angebrochen - Arzneimittel, bei denen dies der Fall ist, landen unweigerlich auf dem Müll, obwohl die in ihnen enthaltenen Wirkstoffe häufig noch verwendbar wären. Sarah Schott, Medizinstudentin aus Tübingen, wollte diese Verschwendung nicht hinnehmen und entwickelte ein Recyclingverfahren für Arzneimittel.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Trockene Nasenschleimhaut: Sesamöl als Alternative zur Salzlösung
Mittel der Wahl bei trockener Nasenschleimhaut ist eine isotonische Kochsalzlösung. Noch besser als diese soll laut schwedischen Wissenschaftlern reines Sesamöl wirken. Wie sie in der Fachzeitschrift "Archives of Otolaryngology" schreiben, verhilft das Öl nicht nur zu Feuchtigkeit, sondern löst auch verstopfte oder verkrustete Nasen.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Kräuterbücher: Höhepunkte der Klostermedizin
Mitarbeiter der Würzburger Forschergruppe Klostermedizin, die interdisziplinär zusammengesetzt ist und sich der Aufgabe verpflichtet hat, altes, verschüttetes Wissen der Phytotherapie wieder zugänglich zu machen und damit auch einer kritischen Bewertung zuzuführen, haben soeben ein Standardwerk des Mittelalters neu herausgegeben, den "Macer floridus".Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Zur Erinnerung: 250. Geburtstag von Johann Georg Pickel
Im Laufe des 18. Jahrhunderts führte die Entwicklung der Naturwissenschaften dazu, dass auch einige Apotheker, die damals nur praktisch ausgebildet wurden, Fächer wie Chemie, Botanik oder Materia medica an den Universitäten studierten. Insbesondere die Professoren für Chemie standen oft in einem engen Verhältnis zur Pharmazie. An der Universität Würzburg (gegr. 1582) war der erste Professor, der diese beiden Fächer zusammen vertrat, Johann Georg Pickel.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Liebigs Lehrer Karl W. G. Kastner
Dass um 1830 in Deutschland eine neue Ära der Chemie begann, deren führender Repräsentant Justus Liebig war, ist allgemein bekannt. Aber wie sah die Chemie vor Liebig aus? Eine Antwort darauf gibt eine soeben publizierte Monographie über Liebigs Lehrer Kastner.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
"Fuchskraut" und Digitalis
Im Jubiläumsjahr des Kräuterbuchautors Leonhart Fuchs (1501 - 1566) kommt bei einer Pflanze wie "Fuchskraut" schnell der Verdacht auf, dass sie ihren Name diesem "Vater der Botanik" verdankt. Das ist hier - anders als bei der Fuchsie oder dem Fuchs-Kreuzkraut - zwar nicht der Fall. Jedoch hat Fuchs dem "Fuchskraut" seinen heute noch gültigen wissenschaftlichen Namen "Digitalis" gegeben.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Zur Erinnerung: 200. Geburtstag von Ludwig Bechstein
Da sich in diesem Jahr der Geburtstag Ludwig Bechsteins zum 200. Mal jährt, soll dies ein Anlass sein, an einen vielseitigen und äußerst produktiven Mann zu erinnern, dessen beruflicher Ausgangspunkt die Apotheke war [1].Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
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