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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Cyberchondrie: Googeln, bis man zum Arzt muss

Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.Show more
spektrum
Morbus Google
02.04.2026, 08:00 Uhr

Rezension: Von Alchimisten und Pfaffen

Müssen Chemiker von den theologischen Dingen Kunde haben und sollten Theologen gleichfalls mit der Naturwissenschaft auf vertrautem Fuße stehen? Ų Diese Frage ist schon lange beantwortet. Die Theologie fühlt sich heute vor allem durch die Umweltbewegung und jüngst durch die Provokationen der Gen- und der Reproduktionsbiologie herausgefordert. Umgekehrt verlangt es den Naturwissenschaftler aus selbigen Gründen zuweilen nach metaphysischer oder sogar christlicher Erbauung. Ja, beide sollten von einander wissen.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr
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Ausstellung: Carl Spitzweg – der malende Apotheker

Bis zum 10. November zeigt das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt eine Sonderausstellung über Carl Spitzweg, den wohl bekanntesten Maler, der vor seiner künstlerischen Laufbahn als Apotheker tätig gewesen war. Die knapp 300 Exponate stammen alle aus dem Bestand des Museums und werden großenteils zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Sie sind auch in einem umfassenden Katalog, der zu dieser Ausstellung erschienen ist, abgebildet und erläutert.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Bromocriptin hilft nicht nur bei PMS, sondern auch gegen die Nikotinsucht

Der Wunsch nach Zigaretten hängt eng mit dem Botenstoff Dopamin zusammen. Dessen Konzentration im Gehirn lässt sich mittlerweile mit einer Reihe von Arzneimitteln beeinflussen. Unter anderem auch mit Bromocriptin, das als Standardtherapeutikum beim prämenstruellen Syndrom (PMS) im Einsatz ist. Amerikanische Wissenschaftler haben sich diesen Zusammenhang nun zunutze gemacht.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr
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Melanotan: Verleiht Bräune ohne Sonnenbad

Allmählich neigt sich der Sommer dem Ende zu und die Zeit der Sonnenbäder ist passé. Wer sich seine Urlaubsbräune erhalten möchte, ist auf Solarium oder Selbstbräuner angewiesen Ų ersteres erhöht allerdings das Risiko für Hautkrebs, letzteres macht meist Streifen oder Flecken. Eine Alternative entwickeln derzeit australische Wissenschaftler unter dem Spitznamen "Barbie Drug". Dabei handelt es sich um Melanotan, ein natürliches Hormon, das nach einmaliger Anwendung makellose Bräune verleihen soll.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Diabetes: Intelligentes Tattoo überwacht den Blutzucker

Amerikanische Wissenschaftler entwickeln zurzeit ein intelligentes "Tattoo", das Diabetiker bei einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel warnen soll. Bei dem Tattoo handelt es sich um fluoreszierende Moleküle, die bei einem zu geringen Glucosespiegel zu leuchten beginnen.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr
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Prostatakrebs: Tomatensauce als Präventionsmittel

Männer, die mehr als zwei Portionen Tomatensauce pro Woche konsumieren, erkranken deutlich seltener an Prostatakrebs als Männer, die die rote Sauce weniger als einmal pro Monat auf dem Teller haben. Die Tomatensauce senkt das Risiko für den Krebs um fast ein Viertel und für Metastasen sogar um mehr als ein Drittel. Das zeigte eine Studie an etwa 50 000 Männern in den USA.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Die Welt des Körpers: Expedition ins Innere des Menschen

Impulse des Gehirns rasen mit 350 Kilometer pro Stunde durch unsere Nervenbahnen. In unseren Ohren tänzeln Härchen, die so zart sind, dass 10 000 von ihnen immer noch dünner sind als eines unserer Kopfhaare, die täglich insgesamt 36 Meter wachsen. Blutzellen, nur ein Hundertstel Millimeter groß, durchwandern auf ihrem 150 Kilometer langen Weg ein verzweigtes Netzwerk aus Venen, Arterien und Kapillargefäßen. Die geheimnisvolle genetische Fusion der elterlichen DNA signalisiert den Beginn eines einzigartigen neuen Lebens. Diese außergewöhnlichen Ereignisse sind Routine für unsere Körper, die meisten davon sind unserer Sicht verborgen. Nicht so im IMAX-Film "Die Welt des Körpers": Die spektakuläre Koproduktion von BBC und Discovery Pictures, die bereits ab 18. April 2002 im Forum der Technik des Deutschen Museums München läuft, enthüllt die unglaubliche, doch alltägliche Geschichte des Lebens wie noch nie zuvor gesehen. Schirmherr des IMAX-Films ist der bayerische Gesundheitsminister Eberhard Sinner.Show more
01.09.2002, 15:45 Uhr

Alte Klosterapotheke in Seligenstadt „neu eröffnet“

Im Jahr 1803 wurde das tausendjährige Benediktinerkloster Seligenstadt am Main säkularisiert. Neuer weltlicher Eigentümer der Abtei wurde der Landgraf und spätere Großherzog von Hessen-Darmstadt. In der Folge wurde auch die Apotheke des Klosters privatisiert und kurz danach an den Marktplatz verlegt. Dort steht sie immer noch als "Stadt-Apotheke". Dennoch kehrte jetzt, fast genau 200 Jahre nach der Säkularisierung, die Apotheke hinter die Klostermauern zurück Ų als Museumsapotheke. Am 31. August 2002 wurde sie in einer Feierstunde im Beisein von Staatssekretär Frank Portz der Öffentlichkeit übergeben. Konzept der klassischen ApothekeShow more
01.09.2002, 15:45 Uhr

Modafinil: Warnung vor Missbrauch als Partydroge

Britische Wissenschaftler warnen davor, dass der zur Behandlung der Narkolepsie zugelassene Wirkstoff Modafinil als Partydroge populär werden könnte. In den USA scheint dies bereits der Fall zu sein. Dort wird das Arzneimittel unter der Bezeichnung "Zombies" von Diskobesuchern als Aufputschmittel eingesetzt.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Erdnuss-Allergiker: Küssen verboten

Da Erdnüsse ein hohes allergenes Potenzial besitzen und Erdnuss-Allergien neben den USA auch in Europa im Kommen sind, haben amerikanische Wissenschaftler vor kurzem eine "Kusswarnung" für Erdnuss-Allergiker ausgegeben. Patienten mit einer bekannten schweren allergischen Reaktion wird laut einem Bericht im "New England Journal of Medicine" zur Vorsicht beim Küssen geraten.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Elektrosensibilität: Alles nur Einbildung?

Handys, Mobilfunkbasisstationen, Hochspannungsleitungen, Bildschirme: die meisten Menschen sind sowohl zuhause als auch am Arbeitsplatz von vielfältigen elektrischen und magnetischen Strahlenquellen umgeben. Eine wachsende Anzahl von Menschen glaubt, besonders empfindlich auf derartige elektromagnetische Felder zu reagieren. Ob dieser Glaube der Realität entspricht, untersuchte nun ein Forscherteam der Universität Witten/Herdecke.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Blutdruck: Hängt von der Länge der Oberschenkel ab

Dass es zwischen der Länge der Oberschenkel und der Höhe des Blutdrucks einen Zusammenhang geben soll, klingt schon reichlich merkwürdig. Australische Wissenschaftler konnten einen solchen Zusammenhang jedoch tatsächlich nachweisen, wie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Journal of the Epidemiology and Community Health" zu lesen ist.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Malaria: Dem Erreger kalte Füße machen

Thailändische Wissenschaftler verfolgen einen neuen Ansatz der Malariatherapie: Sie wollen dem Malaria-Erreger Plasmodium falciparum die "Wohlfühltemperatur" nehmen, indem sie sich um eine rasche Fiebersenkung bemühen.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Versuch einer (Ver-)Führung: Die Schweizer Landesausstellung Expo.

Die Schweizer Landesausstellung hat seit Mai 2002 ihre Tore geöffnet. 159 Tage lang präsentiert sich die Schweiz mit außergewöhnlichen Ausstellungen und Events an vier (eigentlich fünf) Orten im Dreiseenland, bis am 20. Oktober 2002 das Großereignis endet. Diese Expo.02 wird das Schweizbild der Zukunft prägen und vermittelt ganz unbeschreibliche Ein- und Aussichten, Visionen und Zukunftsmodelle.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Haut: Empfindlichkeit für Sonnenbrand ist Erbsache

Die menschliche Haut reagiert auf Sonnenstrahlung (UV-B-Strahlung) unterschiedlich. Eine Arbeitsgruppe um die Professoren Ivar Roots und Jürgen Brockmöller vom "Institut für Klinische Pharmakologie" der Charité hat nun festgestellt, dass eine bestimmte genetische Ausstattung Ų unabhängig vom jeweiligen Hauttyp Ų für die variablen Hautreaktionen auf UV-B-Strahlen verantwortlich ist.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Schlafstörungen: Mit „Gehirnmusik“ besser einschlafen

Bereits "normale" Musik kann Menschen mit Schlafstörungen und Nervosität beim Entspannen helfen. Noch viel besser gelingt dies allerdings mit einer individuell an das Hirnwellenmuster angepassten "Gehirnmusik", schreiben Wissenschaftler der Universität Toronto in einer Pressemitteilung.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Schwerhörigkeit: In fünf Jahren soll die „Hörpille“ kommen

Eine Pille gegen Schwerhörigkeit Ų das klingt nach Science fiction. Glaubt man einer Pressemitteilung des amerikanischen Pharmaunternehmens American BioHealth Group, ist die Zukunft jedoch näher als vermutet: Bereits in fünf Jahren will American BioHealth Group eine "Hörpille" auf den Markt bringen.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Zahnersatz: Gibt es die „Dritten“ bald aus der Zellkultur?

Die Stammzellforschung bietet eine Fülle an therapeutischen Ansatzpunkten, und das Potenzial der Zellen scheint noch lange nicht ausgeschöpft zu sein. So haben britische Wissenschaftler erst vor kurzem bekannt gegeben, dass die Zellen sich wahrscheinlich auch zu Zahnersatz umwandeln lassen. Möglicherweise könnten Zähne aus der Petrischale in Zukunft künstliche Gebisse ersetzen.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

M. Schubert-Zsilavecz, K. NemecDas Reizdarmsyndrom -

Die Kombination verschiedener Symptome des unteren Gastrointestinaltrakts wird heute, wenn sich keine organische Ursache feststellen lässt, als "Reizdarmsyndrom (RDS)" oder "Irritable Bowel Syndrom (IBS)" bezeichnet. Das Reizdarmsyndrom ist die wahrscheinlich häufigste funktionelle Störung des Gastrointestinaltrakts. Es kann alle Abschnitte des Darms betreffen - nicht nur das Kolon, wie die alte Bezeichnung Colon irritabile vermuten lässt - und darüber hinaus auch in anderen Organen Beschwerden hervorrufen.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

Rauchen: Jede Zigarette zählt

Wer sich das Rauchen damit schönreden will, dass er nur selten oder nur wenige Zigaretten raucht, hat schlechte Karten: Jede gerauchte Zigarette gefährdet die Gesundheit, auch wenn beim Rauchen zugegebenermaßen die Schäden umso größer sind, je länger und je mehr blauer Dunst konsumiert wird.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

Pneumokokken: Ärzte planen Aktionsprogramm zur Steigerung der Impfrate

Nur jeder siebte Erwachsene, der den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zufolge gegen Pneumokokken geimpft sein sollte, hat tatsächlich einen Impfschutz. Gegen diesen Missstand wollen Vertreter des Bundesverbandes der Allgemeinärzte und der Fachgesellschaften nun mit einem Aktionsprogramm vorgehen, so eine Meldung der Ärzte Zeitung.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

PYY3-36: Ein Hormon gegen den Hunger

Nach Leptin macht nun ein weiteres Hormon als Wunderwaffe gegen die Adipositas von sich reden: das nach jeder Mahlzeit vom Magen-Darm-Trakt freigesetzte Peptidhormon YY3-36 (PYY3-36). Wissenschaftler vom Imperial-College in London stellen die Substanz in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Nature" vor.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

Phytopharmaka: Im Weltall wachsen Heilkräuter besser

Chinesische Heilkräuter, deren Samen vor dem Einpflanzen einen Trip ins Weltall spendiert bekamen, haben laut einer Meldung der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ökologische Vorteile. Forscher des Kewei-Institutes haben an 30 Beispielen in der nördlichen Provinz Hebei nachgewiesen, dass die "Space-Kräuter" schneller wachsen als ihre Verwandten am Boden.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

FDA: Warnt vor chinesischen Schlankheitspillen

Die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) warnt auf ihrer Homepage vor zwei chinesischen Diätpillen, die unter den Namen Chaso (Jianfei) und Chaso Genpi vertrieben werden. Die Pillen enthalten unter anderem Fenfluramin, das in den USA seit 1997 und in Deutschland seit 2001 als Inhaltsstoff von Appetitzüglern verboten ist. In Japan sollen die Diätpillen für mehrere Todesfälle verantwortlich sein.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

P. JungmayrPraxis der Chemotherapie – Nebenwir

Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie gehören Emesis, Alopezie, Mukositis, Diarrhöen, dermatologische Veränderungen und Myelosuppression. Diese Nebenwirkungen betreffen rasch proliferierendes, normales Gewebe und treten in der Regel früh nach Therapiebeginn auf. Ausmaß und Häufigkeit hängen von der verwendeten Substanz, der Dosis und patientenindividuellen Faktoren ab. Des Weiteren können antineoplastische Substanzen Organe (z.B. Niere, Leber, Herz, Lunge) oder Nervengewebe schädigen und akute, subchronische und chronische Beschwerden hervorrufen. Durch entsprechende Supportivmaßnahmen können die für den Patienten äußerst belastenden Nebenwirkungen teilweise vermieden oder zumindest abgeschwächt werden.Show more
11.08.2002, 15:44 Uhr

Imatinib bringt wieder Farbe in graues Haar

Französische Wissenschaftler berichten im "New England Journal of Medicine" über einen Nebeneffekt des Tyrosinkinase-Inhibitors Imatinib (Glivec®), der seit November 2001 in Deutschland zur Therapie der chronisch myeloischen Leukämie (CML) zugelassen ist. Die Substanz soll nicht nur zytostatisch wirken, sondern auch grauem Haar wieder zu mehr Farbe verhelfen.Show more
11.08.2002, 15:44 Uhr

Sensible Nerven: Bitte öfter mal streicheln

Bei Signalverarbeitung über Nervenzellen denkt man eigentlich an schnelle Prozesse. Es gibt jedoch in der Haut auch Nervenzellen, die Signale nur langsam transportieren. Wozu dies gut ist, war bislang ein Rätsel. Schwedische Wissenschaftler haben die Nerven nun näher untersucht und herausgefunden, dass es sich dabei um so genannte "Streichelnerven" handelt.Show more
11.08.2002, 15:44 Uhr

Botulinumtoxin gegen Lähmungserscheinungen nach Schlaganfall

Zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen, spastischen Bewegungsstörungen, Falten, Kopf- und Rückenschmerzen wird Botulinumtoxin bereits eingesetzt. Amerikanische Wissenschaftler haben nun ein neues Anwendungsgebiet entdeckt: Wie sie in der Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine" schreiben, hat das Gift des Botulismus-Erregers eine positive Wirkung auf Finger- und Handgelenkslähmungen nach einem Schlaganfall.Show more
11.08.2002, 15:44 Uhr

Acetylsalicylsäure: Reduziert die Häufigkeit von Pankreaskrebs

Acetylsalicylsäure ist amerikanischen Wissenschaftlern zufolge in der Lage, das Risiko für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs um fast die Hälfte zu senken. Allerdings wird diese Risikoreduktion nur dann erreicht, wenn die Substanz regelmäßig über längere Zeit hinweg eingenommen wird.Show more
11.08.2002, 15:44 Uhr
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Rezeptfälschungen: Zwischen Schweigepflicht und Strafanzeige

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