
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Cyberchondrie: Googeln, bis man zum Arzt muss
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.Show morespektrum
Morbus Google
02.04.2026, 08:00 Uhr
Plötzlicher Kindstod: Gebrauchte Matratzen in Verdacht
Der plötzliche Kindstod ist ein Schreckgespenst, das über jeder Familie schweben kann. Warum so viele Babys daran sterben, ist nach wie vor unklar. Dringend suchen Wissenschaftler daher nach Faktoren, die den plötzlichen Kindstod erklären und somit einen Angriffspunkt bieten. Einen derartigen Faktor stellten schottische Mediziner vor kurzem in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" vor.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Geburtseinleitung: Wehencocktail ist genauso gut wie Prostaglandingabe
Wenn es dem Zwerg in Mutters Bauch allzu gut gefällt und er sich auch nach dem errechneten Geburtstermin nicht auf den Weg nach draußen machen will, wird die Geburt heute in den meisten Fällen künstlich eingeleitet. Das Mittel der Wahl hierzu sind Prostaglandine. Wie Prof. Dr. Harald Meden, Chefarzt der Frauenklinik in Rotenburg an der Wümme, auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden berichtete, hilft ein Wehencocktail jedoch genauso gut.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Alzheimer: Verschlimmert Hormonersatztherapie die Symptome?
Rund 1,6 Millionen Deutsche leiden an einer Demenz, der Großteil davon an einer vom Alzheimer-Typ. Hervorgerufen wird sie durch eine Schädigung der Neurone. Ursachen und Einflussfaktoren hierfür sind vielfältig. Wie amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Behavioral Neuroscience" berichten, kann die Alzheimer-Demenz z. B. durch eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen verschlimmert werden.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Mythologie: Die Ursprünge von Halloween
Das Halloween-Fest, das am Vorabend von Allerheiligen am 31. Oktober gefeiert wird, ist ein US-amerikanischer Brauch, der spielerisch mit mythischen Vorstellungen von Hexen, Zauberern und bösen Geistern umgeht. Doch der Ursprung des Ritus liegt in Irland Ų das heißt: in den keltischen Urmythen der grünen Insel Ų verborgen. So gesehen, kommen uralte europäische Vorstellungen von der Welt über den Umweg Neue Welt wieder zu uns zurück.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Achterbahn: Gehirnschäden durch Geschwindigkeit
Wer sich bisher gerne um rasante Achterbahnfahrten gedrückt hat aus Angst vor bleibenden Gehirnschäden, muss sich in Zukunft wohl eine neue Begründung einfallen lassen: Liegen keine Grundverletzungen oder -erkrankungen vor, ist die Beschleunigung nicht hoch genug, dem Gehirn wirklich zu schaden.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Teenager: Pubertät ist reine Nervensache
Jeder fürchtet sie: die Teenager, denen man in der Pubertät schier gar nichts mehr recht machen kann. Ein möglicher Grund für dieses Verhalten ist eine gesteigerte Nervenaktivität im Gehirn. Dem Magazin "New Scientist" zufolge müssen gestresste Eltern wohl bis zum 18. Geburtstag ihrer Sprösslinge ausharren, bis sich die Nerven allerseits wieder beruhigt haben.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Alkoholismus: Einen Augenblick bitte
Die Augen eines Menschen können bekanntlich viel verraten. Glaubt man den kürzlich im Magazin "Alcoholism: Clinical and Experimental Research" veröffentlichten Studienergebnissen, erlauben sie sogar Aussagen über dessen Hang zum Alkohol. Ob Humphrey Bogart daran wohl gedacht hat bei seinem unvergesslichen: "Schau mir in die Augen, Kleines"?Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Tazaroten: Wirkt präventiv gegen Basalzellkarzinome
Tazaroten (Zorac®), ein zu den Retinoiden gehörendes Prodrug, das zur Behandlung der Psoriasis eingesetzt wird, hat möglicherweise auch krebspräventive Wirkung. Forscher der University of California School of Medicine, San Francisco, stellten im Tierversuch fest, dass die Substanz die Entwicklung von Basalzellkarzinomen hemmt.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Zur Erinnerung: 275. Geburtstag von Marcellin Berthelot
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden in Frankreich hervorragende Lehr- und Bildungsstätten, in denen bedeutende Wissenschaftler wirkten. Auch nach der politischen Niederlage unter Napoleon blieb Frankreich in vielen Wissenschaften führend in ganz Europa. Einer derjenigen, die diese Tradition in der Chemie fortsetzten, war Pierre Eugène Marcel(l)in Berthelot, der am 25. Oktober 1827 in Paris geboren wurde.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Arbeitsstress verdoppelt das Infarktrisiko
Menschen, die einen stressigen Job haben, erkranken doppelt so oft an Herzproblemen wie Menschen, die es beruflich eher geruhsam angehen lassen. Eine 28 Jahre dauernde Untersuchung an 800 Angestellten in einem finnischen Metall-Unternehmen hat das bestätigt. Die Ergebnisse der großangelegten Studie sind im British Medical Journal veröffentlicht.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Psychopharmaka: Hellwach trotz „Beruhigungsmittel“
Wenn es nach einem Team von Wissenschaftlern in San Francisco geht, ist es in Zukunft möglich, Angstzustände zu bekämpfen, ohne dafür Müdigkeit in Kauf nehmen zu müssen. Nach Inaktivierung des Enzyms PKCe sollen körpereigene Botenstoffe in der Lage sein, selbstständig Panikattacken zu besiegen.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
WHO ruft zur Tabak-Preissteigerung auf
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft alle Regierungen weltweit zur signifikanten Steigerung der Zigaretten- und Tabakpreise auf. Die Preise sollen inflationsbereinigt um mindestens fünf Prozent angehoben werden. Der Aufruf zur Preissteigerung erfolgte im Zuge eines WHO-Gipfels in Genf, an dem 192 Mitgliedstaaten der WHO teilnahmen. Zur Diskussion steht das erste internationale Abkommen zur TabakkontrolleShow more20.10.2002, 15:45 Uhr
Viagra hilft nicht nur dem Mann, sondern auch dem Seepferdchen
Der Viagra-Boom hat vermutlich zu einem erfreulichen, wenn auch bislang wenig beachteten Nebeneffekt geführt: Die hohe Nachfrage nach der Sexpille hat den Verkauf "potenzsteigernder" Körperteile von Tieren gedrosselt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Brustkrebs: „Schwestern-Studie“ geplant
Für die Schwestern von Brustkrebspatientinnen ist das Risiko doppelt so hoch, selbst ein Mammakarzinom zu entwickeln. Im Raum Tampa Bay, Phoenix und St. Louis wird nach Angaben des Nachrichtendienstes EurekAlert eine "Schwestern-Studie" vorbereitet, die sich über mehrere Jahre mit dieser Thematik auseinandersetzen soll.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Allergie: Ausschlag durch Kartoffeln?
Kartoffeln sind gesund Ų das weiß schon jedes kleine Kind. Genau für sie kann der Verzehr von Kartoffeln jedoch unangenehme Folgen haben: Kinder können in seltenen Fällen allergisch auf die Knollen reagieren, wie die Nachrichtenagentur ddp/bdw kürzlich meldete. Welche Inhaltsstoffe für diese allergischen Reaktionen verantwortlich sind, ist allerdings nicht bekannt.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Arterienverschlüsse: Gentherapie zur Sekundärprophylaxe
Forscher der finnischen Universität Kuoppio sind auf neue Erkenntnisse bei der Behandlung von Gefäßerkrankungen gestoßen: Eine Gentherapie soll zusätzlich zur konventionellen Behandlung dazu beitragen, neuerliche Verschlüsse von Arterien zu verhindern.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Ausstellung: Safran – das Königsgewürz
Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin zeigt in ihrer Bereichsbibliothek Ernährung und Umwelt in Bonn-Poppelsdorf bis zum 8. November die Sonderausstellung Safran zur Kulturgeschichte des Königsgewürzes. Zu sehen sind das Gewürz selbst, daraus hergestellte Produkte sowie botanisch-pharmakognostische Literatur mit teilweise sehr wertvollen Illustrationen zum Thema.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Kontrazeption: Schneller schwanger durch die Pille?
So zuverlässig über eine längere Zeit die Empfängnisverhütung funktioniert so schnell kann sich nach Absetzen der Pille die Schwangerschaft einstellen. Es ist daher besser, sich nicht darauf zu verlassen, dass nach Absetzen der Pille noch ein gewisser Empfängnisschutz besteht. Ansonsten könnte es schnell eine kleine Überraschung geben. ZShow more06.10.2002, 15:45 Uhr
Sport: Streching schützt nicht vor Muskelkater
Um eine einzige Muskelverletzung im Sport zu verhüten, müsste eine Person im Schnitt 23 Jahre lang regelmäßig die als Stretching bekannten Dehnübungen machen. Was den ebenso oft zitierten Schutz vor Muskelkater betrifft, sieht es kaum besser aus.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Ecstasy: Kurzfristiger Rausch mit langfristigen Folgen
Amerikanischen Wissenschaftlern zufolge zerstört Ecstasy mehr Gehirnzellen, als bisher angenommen. In Tierversuchen reagierten verschiedene Affenarten sichtbar schon auf geringe Mengen der Droge: Sie begannen unkontrolliert zu zittern und hatten Schwierigkeiten, ihre Bewegungen zu koordinieren.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Gentechnologie: Tomaten jetzt auch birnenförmig
Möglicherweise könnte sich das vertraute Erscheinungsbild der Tomate rot und rund in Zukunft drastisch verändern. Amerikanische Wissenschaftler konnten beweisen, dass schon die Inaktivierung von nur einem Gen ausreicht, die Tomate birnenförmig gedeihen zu lassen.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Kryonik: Einäschern oder lieber Einfrieren?
Ein eher makaberer Preis winkt dem Gewinner einer Verlosung des Magazins New Scientist: Er erhält die Chance, seinen Körper nach dem Tod einfrieren zu lassen. Ist die Wissenschaft weit genug fortgeschritten, die Todesursache zu heilen, soll der Körper wieder aufgetaut und zu neuem Leben erweckt werden.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Apothekertag Berlin: Tipps für die „kleine Pause“ zwischendurch
(ck/ral). Am Donnerstag, den 10. Oktober, beginnen der Apothekertag und die Expopharm 2002. Veranstaltungsort ist dieses Jahr die Messe Berlin. Auch wenn wir Sie von dieser natürlich nicht weglocken wollen Ų wenigstens einen kleinen Blick auf die Hauptstadt sollten Sie zwischendurch einmal werfen, denn Berlin ist wirklich eine Reise wert. Für die "kleine Apothekertags-Pause" haben wir Ihnen einige kulturelle Tipps zusammengestellt, die Ihnen als Anregung für Ihr persönliches Rahmenprogramm dienen können, oder Ihnen vielleicht auch die Entscheidung für einen Abstecher nach Berlin zur Expopharm 2002 erleichtern.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Stressbewältigung: Von wegen starkes Geschlecht
Männer können mit Stress und emotional belastenden Situationen schlechter umgehen als Frauen. Während Frauen unter Stress nur häufiger zur Zigarette greifen, legen sich Männer gleich aufs Krankenlager. Das behaupten zumindest finnische Psychologen, die die Stressbewältigung bei Frauen und Männern im Rahmen einer Studie untersuchten.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Plötzlicher Kindstod: Nikotin beeinträchtigt die Atmungskontrolle
Mütter, die während der Schwangerschaft rauchen, erhöhen bei ihren Säuglingen das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Dies ist aus Statistiken bekannt, worauf der Zusammenhang beruht, war bislang jedoch weitgehend ungeklärt. Schwedische und französische Wissenschaftler beschreiben in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences nun einen Mechanismus, der ihrer Ansicht nach das erhöhte Risiko erklären könnte.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
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