
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Metabolischer BMI schlägt BMI
Übergewicht wird als wichtiger Risikofaktor für Erkrankungen angesehen. Definiert wird es meist über den BMI, der jedoch nicht in Korrelation zum Stoffwechsel steht. Forschende aus Leipzig wurden nun für ein neues Konzept ausgezeichnet.Show moremedizin
spektrum
Risikopatienten identifizieren
22.04.2026, 10:00 Uhr
Nierenpatienten: Warnung vor dem Whirlpool?
Einen Whirlpool zu besitzen ist schick Ų aber nicht unbedingt gesund. Wie aus einer Pressemeldung der Charité hervorgeht, erhöhen die Sprudelbäder durch das Verwirbeln von Bakterien nicht nur das Infektionsrisiko, für Patienten mit Schäden an inneren Organen könnte der Druckwasserstrahl sogar tödlich sein.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Neurologie: Drogen wirken immer gleich
Ob Alkohol, Kokain, Amphetamine, Morphium oder Nikotin Ų Drogen stimulieren Gehirnareale immer auf die gleiche Art und Weise. Diese Erkenntnis ist laut Wissenschaftlern des Stanford Medical Centers die Grundlage für die Entwicklung einer universellen Methode zur Behandlung der Sucht.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Zur Erinnerung: 150. Todestag von Jonathan Pereira
Der Begriff "Materia medica" stammt von dem griechisch-römischen Arzt Pedanius Dioskorides (1. Jh. n. Chr.). Er bezeichnete die Gesamtheit des Arzneischatzes aus den drei Naturreichen (Botanik, Mineralien und Tierreich). Die Materia medica befasste sich auch mit der Wirkung von Arzneistoffen, da sich die Pharmakologie erst im 19. Jahrhundert als eigenständige Disziplin herausbildete. Für Materia medica setzte sich im 19. Jahrhundert nicht die wörtliche Übersetzung "Medizinische Warenkunde", sondern "Pharmakognosie" durch, die sich in den 1970er-Jahren zur Pharmazeutischen Biologie weiterentwickelte. Bedeutende Pharmakognosten des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts waren u. a. Nicolas Guibourt (1790-1867), Theodor Martius (1796-1863), Daniel Hanbury (1815-1875), Friedrich A. Flückiger (1826-1894) sowie der Engländer Jonathan Pereira.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Rezension: Westfälisch-venezianischer Chimicus
Sein Lebenslauf war für einen deutschen Apotheker des 17. Jahrhunderts nicht untypisch: Nach der Lehre mehrere Jahre lang Kondition als Apothekergehilfe bei verschiedenen Prinzipalen, dann - mittlerweile schon etwa 35 Jahre alt - Beginn eines medizinischen Studiums, in diesem Fall in Padua. Nach der Promotion schließlich Betätigung sowohl in der Pharmazie als auch in der Medizin; Wohlstand und Berühmtheit durch den Vertrieb von Arzneispezialitäten und die Publikation eigener Forschungen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Multiple Sklerose – Hilfe durch Hungern?
Vielleicht werden in Zukunft die Multiple Sklerose und auch andere Autoimmunkrankheiten richtiggehend "ausgehungert". Eine kürzlich publizierte Studie zeigt am Beispiel von Mäusen, die an einer Krankheit ähnlich der Multiplen Sklerose litten, dass sich eine gewisse Zeit der Nahrungsabstinenz eventuell positiv auf den Verlauf der Krankheit auswirken könnte. Eine wichtige Rolle scheint dabei das Hormon Leptin zu spielen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Ultraschall sprengt Tumorzellen
Möglicherweise wird es zukünftig gelingen, Tumore ganz ohne chirurgischen Eingriff oder Bestrahlung zu bekämpfen. Das britische Unternehmen Gendel in Coleraine, Northern Ireland, entwickelt derzeit eine Methode, mit deren Hilfe Krebszellen durch das synergistische Einwirken von Strom und Ultraschallwellen vernichtet werden können.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Cremes und Zäpfchen als Alternative zum Kondom
Einem britisch-amerikanischen Forscherteam ist es gelungen, mithilfe eines Mikrobizids das Eindringen von HI-Viren in die Zellen der Vagina bzw. des Mastdarms bei Rhesus-Affen zu verringern bzw. zu verhindern. Die Wissenschaftler glauben nun einen Schritt weiter zu sein, die Übertragung von HIV ohne die Verwendung eines Kondoms zu stoppen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Langstreckenlauf als Risikofaktor für Osteoporose?
Bisher waren die Wissenschaftler der Meinung, dass Sport nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen stählt. Für viele Sportarten mag das zutreffen, zumindest der Langstreckenlauf jedoch scheint eine Ausnahme darzustellen. Die Fachzeitschrift "British Journal of Sports Medicine" berichtet von neuen Erkenntnissen, denen zufolge ausdauerndes Laufen sogar die Osteoporoseentstehung fördert.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Schluckauf: Sind wir nicht alle ein bisschen Kaulquappe?
In der letzten Prisma-Ausgabe (DAZ Nr. 6/2003, S. 8) haben wir darüber berichtet, dass der Mensch wahrscheinlich vom Erdferkel abstammt. Damit sind unsere "tierischen" Verbindungen jedoch noch nicht abgeschlossen. Ein bisschen was von der Kaulquappe scheinen wir auch noch in uns zu haben Ų zumindest wird dies im Fachmagazin "New Scientist" behauptet.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Sauerstoff lässt Wunden besser heilen
"An die Wunde muss Luft, damit sie heilen kann". Diese Erkenntnis haben amerikanische Wissenschaftler vor kurzem erneut bestätigt. Im Rahmen einer Studie behandelten sie Wunden mit reinem Sauerstoff und erzielten damit gute Ergebnisse.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Forschung: Lebendiges Gewebe – druckfrisch
Vielleicht wird es in Zukunft möglich sein, ein funktionsfähiges Organ im wahrsten Sinne des Wortes einfach auszudrucken. Wie das Fachmagazin "New Scientist" berichtet, ist es Wissenschaftlern bereits heute gelungen, mithilfe von Tintenstrahldruckern lebendige, dreidimensionale Geweberöhren zu modellieren.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Präeklampsie: Risikofaktor für eine spätere Herzkrankheit
"Präeklampsie sollte zur Liste der Risikofaktoren für Herz- und Kreislauferkrankungen hinzugefügt werden", forderte Edmund Funai von der Yale Universität vor kurzem beim Meeting der Society for Maternal-Fetal Medicine in San Franzisko. Der schwangerschaftsbedingte Bluthochdruck, unter dem etwa fünf bis sechs Prozent der werdenden Mütter leiden, wird seiner Ansicht nach in seiner Bedeutung deutlich unterschätzt.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Ausstellung: Beethovens Tod und Nachleben
Mit dem Tod ist alles vorbei Ų das gilt auf jeden Fall nicht für berühmte Persönlichkeiten, weil sie nicht nur über ihren Tod hinaus nachwirken, sondern gewissermaßen auch ein Nachleben haben. Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel zeigt dies am Beispiel des Komponisten Ludwig van Beethoven in einer Ausstellung, die bis zum 28. Februar zu sehen ist.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Rezensionen - Reportagen aus Deutschland
Der Gifttod der kleinen Anna B. im Jahr 1993 wurde nie aufgeklärt. Betroffen und verdächtig waren Angehörige einer angesehenen Stuttgarter Apothekerfamilie. Der Fall ging durch alle Medien. Die Verurteilung der angeklagten Tante und ihr überraschender Freispruch durch den Bundesgerichtshof dient immer wieder neu als Zeitungsthema, und auch ein Fernsehkrimi verfilmte Annas Schicksal in leicht abgewandelter Form.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Ausstellung: Die Familie Siebold und Würzburg
Nicht nur Einzelpersonen, auch Familien können Geschichte schreiben. Die Entwicklung der Würzburger Medizinischen Fakultät an der Schwelle vom 18. zum 19. Jahrhundert ist aufs engste mit der Familie Siebold verbunden, aus der neben bedeutenden Ärzten auch Naturforscher, Zoologen und Diplomaten hervorgegangen sind. Eine Sonderausstellung im Würzburger Siebold Museum, die bis zum 30. März läuft, porträtiert die Glieder der Familie, die über drei Generationen die Medizin an der Würzburger Universität entscheidend geprägt haben.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
In memoriam Wolfgang Butz: Teddy Eddy lebt
Am 25. August 2001 starb Dr. Wolfgang Butz, vielen Kollegen bekannt als Amtsapotheker in Krefeld und im Kreis Wesel. Dieser universell talentierte Mann illustrierte vier von seinem Bruder Jochen getextete Ų und zum Teil auch als musikalische Theaterstücke mit Regieanweisung verfügbare Ų Kinderbücher mit Abenteuern von Teddy Eddy: Eddy, der klitzekleine Teddy (1991), Eddy im Gully (1992), Eddys große Fahrt ins Blauseeland (1993), Eddy im All (1996). Die schwere Krankheit verhinderte die Fertigstellung des fünften Bandes "Eddy in New York".Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Gentechnologie: Neben Milchkühen gibt's jetzt auch die „Käse“-Kuh
Es verlangt viel Geduld und Zeit, bis aus Milch ein guter Käse heranreift. Ein Forscherteam aus Neuseeland machte sich darüber Gedanken, wie man diesen Prozess beschleunigen könnte. Es gelang ihnen schließlich, die Genstruktur von Kühen so zu verändern, dass diese in der Lage sind, "käsegerechte" Milch zu geben.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Potenzmittel: Die Männer schlucken, die Frauen sollen cremen
Auch wenn Wissenschaftler vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "British Medical Journal" erklärt haben, dass es so etwas wie eine weibliche sexuelle Dysfunktion nicht gibt, verfolgen Pharmafirmen weiterhin hartnäckig das Ziel, einen weiblichen Counterpart zum Erfolgsprodukt Viagra auf den Markt zu bringen. Die amerikanische Firma NexMed hat nun ein Patent auf ein entsprechendes Produkt erhalten. Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Diabetes: Insulinspritzen bald überflüssig?
Die tägliche Insulingabe ist für den Typ-I-Diabetiker zwar lebenswichtig, doch mindert sie gleichzeitig in hohem Maße seine Lebensqualität. Geht es nach Jonathan Slack und seinen Kollegen von der University of Bath, könnten die täglichen Injektionen in Zukunft unnötig werden. Durch eine einmalige Behandlung sollen Leberzellen dazu gebracht werden, selbstständig Insulin zu produzieren. Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Ahnenforschung: Auf das Erdferkel gekommen
Manche Familien können mit Stolz auf einen weitreichenden Stammbaum zurückblicken. Doch so gründlich die Ahnenforschung auch betrieben sein mag, erreicht sie doch in keinem Fall die eigentliche Wurzel - den Vorfahren der Menschheit. Glaubt man neugewonnenen Erkenntnissen, weist dieser eine verblüffende genetische Ähnlichkeit mit dem Erdferkel auf. Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Online-Infos zu Arzneimitteln sind schlecht
Wie gut informiert das Internet über Arzneimittel? Das wollten Wissenschaftler von der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg am Beispiel von Johanniskraut herausfinden. Ihr Ergebnis: Nur knapp 25 Prozent der Internet-Sites bieten tatsächlich ausreichende und zuverlässige Informationen über die Arzneipflanze an.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Erst Zappelphilipp – dann Drogenjunkie?
"Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will?", das fragen sich nicht nur die Eltern des Zappelphilipp. Die meist langjährige medikamentöse Therapie des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) sorgte wiederholt für Diskussionen. Zumindest die Befürchtung, dass behandelte Kinder später verstärkt zu Drogen- bzw. Alkoholmissbrauch neigen könnten, erwies sich aber als unbegründet.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Genetik: Ist der Bierbauch tatsächlich veranlagt?
Italienische Forscher machen Gene für den männertypischen Bierbauch verantwortlich. Wie sie in der Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine" schreiben, haben Männer mit einer bestimmten Variante des ACE-codierenden Gens "Pech gehabt" Ų sie neigen zur Ausprägung einer schlaffen Leibesmitte.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Bluthochdruck: Entscheidung schon im Mutterleib
Ob sich im Erwachsenenalter eine essentielle Hypertonie entwickelt, wird offenbar schon vor der Geburt entschieden. Das sagen zumindest Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Erlangen, die einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Nierenkörperchen und der Hypertonieneigung fanden.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Schlafstudien: Bunte Träume dank Farbfernseher
Die Verbreitung des Fernsehens vor rund fünfzig Jahren war ein einschneidendes Ereignis Ų es verfolgte die Menschen sogar bis in den Schlaf. Der Nachrichtenagentur ddp/bdw zufolge träumten zur Zeit der ersten Fernsehgeräte viele Menschen in Schwarzweiß. Pünktlich mit dem Farbfernseher wurden dann auch die Träume wieder bunt.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Acht Wochen ins Bett für die Weltraummedizin
Wer hat sich das nicht immer schon gewünscht: im Bett bleiben zu können so lange man möchte und dafür sogar Geld zu kassieren. Im Rahmen der "Berliner BedRest-Studie" wird dieser Traum für 20 Männer Realität. Acht Wochen sollen sie durch das Einhalten strikter Bettruhe den Zustand der Schwerelosigkeit simulieren, um Wege zu finden, die bei Astronauten häufig auftretenden Muskel- und Knochenatrophien zu verhindern.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Rückenschmerzen: Raucher sind schmerzanfälliger
Raucher haben es nicht leicht. Auf unzähligen Plakaten müssen sie lesen: "Rauchen gefährdet die Gesundheit". Zu der Liste der unerwünschten Begleiterscheinungen kommt nun noch eine weitere dazu: Einem Bericht der Fachzeitschrift "Annals of the Rheumatic Diseases" zufolge verspüren Raucher im Bereich des Rückens und der Extremitäten häufiger Schmerzen als Nichtraucher.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
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