
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Cyberchondrie: Googeln, bis man zum Arzt muss
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.Show morespektrum
Morbus Google
02.04.2026, 08:00 Uhr
Galenik: Dem Bandwurm nachempfunden
In der Regel ist der Bandwurm ein äußerst unwillkommener Gast. Dennoch kann man von ihm lernen: Ein Team von Wissenschaftlern nahm sich die Fähigkeit des Parasiten, den Transport der Nahrung im Darm seines Opfers zu verlangsamen, zum Vorbild. So soll es in Zukunft möglich sein, die Verweildauer von Medikamenten im Dünndarm zu verlängern und damit deren Resorptionsrate zu steigern.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Karies durch Passivrauchen
Eigentlich sollte es klar sein: Rauchen in Gegenwart von Kindern ist ein Angriff auf deren Gesundheit. Trotzdem gibt es noch genügend Eltern, die ihren Nachwuchs anpaffen. Wenn dieser dann faule Zähne bekommt, dürfen sie sich die Schuld daran geben, denn Passivrauchen fördert laut neuen Studienergebnissen Karies.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Demenztherapie: Mit Schmerzmitteln gegen Alzheimer
Dank einem neuartigen Gehirnscan haben Wissenschaftler der Universität Kalifornien nun entdeckt, dass nichtsteroidale Antiphlogistika wie Naproxen und Ibuprofen nicht nur Schmerzen lindern, sondern wahrscheinlich auch die Bildung von Alzheimer-Plaques verhindern. Die Entdeckung könnte erklären, warum Patienten, die jahrelang Schmerzmittel einnehmen, ein geringes Alzheimer-Risiko haben.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Malaria-Forschung: Hochsicherheitstrakt für Mücken
Am Hygiene-Institut des Universitätsklinikums Heidelberg ist das erste Hochsicherheits-Insektarium Deutschlands eingerichtet worden. Wie aus einer Pressemitteilung der Universität hervorgeht, handelt es sich dabei um ein besonders abgesichertes Labor, in dem tropische Insektenarten gezüchtet und erforscht werden.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Dorian-Gray-Syndrom: Bin ich schön?
Faltenlos, schlank, jugendlich, durchtrainiert Ų das ist das Schönheitsideal unserer Zeit, und wer erfolgreich und glücklich sein will, muss ihm entsprechen. Das suggeriert uns zumindest die Werbung, und sie macht ihre Sache ziemlich gut. So gut, dass das Bestreben makellos auszusehen ein neues Krankheitsbild hervorgebracht hat: das Dorian-Gray-Syndrom.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Neurodermitis-Patienten: Abwehrstoffe sind Mangelware
Neurodermitis-Patienten leiden häufig zusätzlich unter bakteriellen Hautinfektionen. Bisher ging man davon aus, dass dies schlicht auf die gestörte Hornschichtbarriere zurückzuführen ist, durch die Bakterien leichter eindringen können. Amerikanische Wissenschafter entdeckten nun jedoch noch einen weiteren Ų verantwortlichen Ų Mechanismus.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Ausstellung: Schokolade – bitter, heiß, süß oder sportlich
Bis zum 30. März 2003 zeigt das Übersee-Museum in Bremen die Ausstellung "Schokolade Ų die süßen Seiten Bremens". Auf 500 Quadratmeter Fläche werden alle Aspekte des beliebten Genussmittels von der Herstellung bis zum Konsum angesprochen. Ein "Urwald" mit echten Pflanzen gehört ebenso dazu wie eine Produktionsstätte. Nicht zuletzt darf der Besucher die vielen Köstlichkeiten bestaunen, die aus Kakao hergestellt wurden oder werden.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Blume des Jahres 2003: Die Kornrade
Die Stiftung "Natur und Pflanzen" hat die Kornrade zur Blume des Jahres 2003 gewählt. Die Kornrade (Agrostemma githago) war früher ein häufiges Ackerunkraut. Doch die moderne Landwirtschaft hat sie verdrängt, und zwar nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen, denn die Kornrade ist giftig.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Hirnschlag-Risiko: Entzündungen im Zahnbett belasten das Gehirn
Je schlechter die Zähne eines Menschen sind, desto größer ist sein Risiko, einen Hirnschlag zu erleiden. Diesen Zusammenhang zogen vor kurzem Wissenschaftler in einer in der Fachzeitschrift "Stroke" veröffentlichten Studie. Die Ursache für das erhöhte Risiko ist wahrscheinlich eine Belastung des Blutkreislaufs im Gehirn durch Entzündungen im Mund.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Schlaganfall-Diagnose: Bitte lächeln und die Hände hoch halten
Einen Test, mit dem selbst ungeübte Laien innerhalb einer Minute einen Schlaganfall diagnostizieren können, haben Wissenschaftler vor kurzem auf der 28. Internationalen Konferenz der amerikanischen Schlaganfallgesellschaft vorgestellt. Beurteilt wird dabei, ob ein Patient normal lächelt, beide Arme heben beziehungsweise einen einfachen Satz verständlich formulieren kann.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Arznei muss nicht bitter schmecken
"Wenn eine Arznei helfen soll, muss sie schlecht schmecken." Dieser Zusammenhang wird Kindern immer wieder gerne erzählt, wenn sie sich über den Geschmack von Arzneimitteln beschweren. Künftig sollte man sich möglicherweise etwas anderes einfallen lassen, um seinen Nachwuchs zum Schlucken zu bewegen. Zumindest bitter müssen Hustensaft- und Co. dank einer neuen Entwicklung nämlich künftig wohl nicht mehr schmecken.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
AIDS-Folgen schlimmer als angenommen
Demographen der UNO prognostizieren, dass AIDS auf das Weltbevölkerungswachstum weit verheerendere Auswirkungen haben wird, als bisher angenommen. Ihren Schätzungen zufolge wird die Immunschwächekrankheit 2050 ihre stärkste Auswirkung haben: Die Weltbevölkerung wird um 480 Mio. Menschen weniger ansteigen, heißt es im aktuellen Bericht "World Population Prospects: The 2002 Revision".Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Erfahrungsbericht: Heilkunde und Heilpraxis in Kamerun
Die Mutter war während der Entbindung gestorben. Um das Überleben des Neugeborenen zu sichern, baten die Angehörigen einen Heiler um Hilfe. Dieser stellte für die Großmutter des Kindes eine Kräutermischung zusammen, die bei ihr vierzehn Jahre nach dem letzten Abstillen wieder die Milchbildung in Gang setzte. Das Kind ist inzwischen herangewachsen und gesund. Solche "Fälle" erlebte die Krankenschwester Petra Brune, die von 1992 bis 1998 auf einer Krankenstation in Nordkamerun gearbeitet hatte.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Malariaprophylaxe: Transgene Moskitos sind noch nicht „ausgereift“
Anophelesmücken, die ein Gen gegen den Malariaerreger besitzen, sind noch kein Rezept zur Bekämpfung der Erkrankung. Die bislang gezüchteten transgenen Moskitos können den Anforderungen in der Natur offenbar nicht gerecht werden. Einmal freigesetzt, verschwinden sie innerhalb weniger Generationen wieder aus den Populationen.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Schmerzempfindlichkeit: Das Schmerzgedächtnis ist schuld
Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Wien haben festgestellt, dass starke Schmerzreize die Eigenschaften bestimmter Zellen im Rückenmark verändern können und die Zellen dadurch überempfindlich werden. Mit dieser Entdeckung, die kürzlich in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht wurde, ist ein entscheidender Schritt bei der Suche nach Ursachen von chronischen Schmerzen gemacht worden.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Nierenpatienten: Warnung vor dem Whirlpool?
Einen Whirlpool zu besitzen ist schick Ų aber nicht unbedingt gesund. Wie aus einer Pressemeldung der Charité hervorgeht, erhöhen die Sprudelbäder durch das Verwirbeln von Bakterien nicht nur das Infektionsrisiko, für Patienten mit Schäden an inneren Organen könnte der Druckwasserstrahl sogar tödlich sein.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Neurologie: Drogen wirken immer gleich
Ob Alkohol, Kokain, Amphetamine, Morphium oder Nikotin Ų Drogen stimulieren Gehirnareale immer auf die gleiche Art und Weise. Diese Erkenntnis ist laut Wissenschaftlern des Stanford Medical Centers die Grundlage für die Entwicklung einer universellen Methode zur Behandlung der Sucht.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Zur Erinnerung: 150. Todestag von Jonathan Pereira
Der Begriff "Materia medica" stammt von dem griechisch-römischen Arzt Pedanius Dioskorides (1. Jh. n. Chr.). Er bezeichnete die Gesamtheit des Arzneischatzes aus den drei Naturreichen (Botanik, Mineralien und Tierreich). Die Materia medica befasste sich auch mit der Wirkung von Arzneistoffen, da sich die Pharmakologie erst im 19. Jahrhundert als eigenständige Disziplin herausbildete. Für Materia medica setzte sich im 19. Jahrhundert nicht die wörtliche Übersetzung "Medizinische Warenkunde", sondern "Pharmakognosie" durch, die sich in den 1970er-Jahren zur Pharmazeutischen Biologie weiterentwickelte. Bedeutende Pharmakognosten des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts waren u. a. Nicolas Guibourt (1790-1867), Theodor Martius (1796-1863), Daniel Hanbury (1815-1875), Friedrich A. Flückiger (1826-1894) sowie der Engländer Jonathan Pereira.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Rezension: Westfälisch-venezianischer Chimicus
Sein Lebenslauf war für einen deutschen Apotheker des 17. Jahrhunderts nicht untypisch: Nach der Lehre mehrere Jahre lang Kondition als Apothekergehilfe bei verschiedenen Prinzipalen, dann - mittlerweile schon etwa 35 Jahre alt - Beginn eines medizinischen Studiums, in diesem Fall in Padua. Nach der Promotion schließlich Betätigung sowohl in der Pharmazie als auch in der Medizin; Wohlstand und Berühmtheit durch den Vertrieb von Arzneispezialitäten und die Publikation eigener Forschungen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Multiple Sklerose – Hilfe durch Hungern?
Vielleicht werden in Zukunft die Multiple Sklerose und auch andere Autoimmunkrankheiten richtiggehend "ausgehungert". Eine kürzlich publizierte Studie zeigt am Beispiel von Mäusen, die an einer Krankheit ähnlich der Multiplen Sklerose litten, dass sich eine gewisse Zeit der Nahrungsabstinenz eventuell positiv auf den Verlauf der Krankheit auswirken könnte. Eine wichtige Rolle scheint dabei das Hormon Leptin zu spielen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Ultraschall sprengt Tumorzellen
Möglicherweise wird es zukünftig gelingen, Tumore ganz ohne chirurgischen Eingriff oder Bestrahlung zu bekämpfen. Das britische Unternehmen Gendel in Coleraine, Northern Ireland, entwickelt derzeit eine Methode, mit deren Hilfe Krebszellen durch das synergistische Einwirken von Strom und Ultraschallwellen vernichtet werden können.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Cremes und Zäpfchen als Alternative zum Kondom
Einem britisch-amerikanischen Forscherteam ist es gelungen, mithilfe eines Mikrobizids das Eindringen von HI-Viren in die Zellen der Vagina bzw. des Mastdarms bei Rhesus-Affen zu verringern bzw. zu verhindern. Die Wissenschaftler glauben nun einen Schritt weiter zu sein, die Übertragung von HIV ohne die Verwendung eines Kondoms zu stoppen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Langstreckenlauf als Risikofaktor für Osteoporose?
Bisher waren die Wissenschaftler der Meinung, dass Sport nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen stählt. Für viele Sportarten mag das zutreffen, zumindest der Langstreckenlauf jedoch scheint eine Ausnahme darzustellen. Die Fachzeitschrift "British Journal of Sports Medicine" berichtet von neuen Erkenntnissen, denen zufolge ausdauerndes Laufen sogar die Osteoporoseentstehung fördert.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Schluckauf: Sind wir nicht alle ein bisschen Kaulquappe?
In der letzten Prisma-Ausgabe (DAZ Nr. 6/2003, S. 8) haben wir darüber berichtet, dass der Mensch wahrscheinlich vom Erdferkel abstammt. Damit sind unsere "tierischen" Verbindungen jedoch noch nicht abgeschlossen. Ein bisschen was von der Kaulquappe scheinen wir auch noch in uns zu haben Ų zumindest wird dies im Fachmagazin "New Scientist" behauptet.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Sauerstoff lässt Wunden besser heilen
"An die Wunde muss Luft, damit sie heilen kann". Diese Erkenntnis haben amerikanische Wissenschaftler vor kurzem erneut bestätigt. Im Rahmen einer Studie behandelten sie Wunden mit reinem Sauerstoff und erzielten damit gute Ergebnisse.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
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