
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wirkstofffabrik Körper
Implantierbare Zelltherapien könnten biologische Wirkstoffe künftig direkt im Körper produzieren – ohne Fabrik und ohne wiederholte Injektionen. Ein neues System namens HOBIT ermöglicht dies, da es das zentrale Problem löst: den Sauerstoffmangel im subkutanen Gewebe.Show morespektrum
wissenschaft
Implantierte Zelltherapie
08.04.2026, 14:00 Uhr
Schmerzempfindlichkeit: Das Schmerzgedächtnis ist schuld
Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Wien haben festgestellt, dass starke Schmerzreize die Eigenschaften bestimmter Zellen im Rückenmark verändern können und die Zellen dadurch überempfindlich werden. Mit dieser Entdeckung, die kürzlich in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht wurde, ist ein entscheidender Schritt bei der Suche nach Ursachen von chronischen Schmerzen gemacht worden.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Nierenpatienten: Warnung vor dem Whirlpool?
Einen Whirlpool zu besitzen ist schick Ų aber nicht unbedingt gesund. Wie aus einer Pressemeldung der Charité hervorgeht, erhöhen die Sprudelbäder durch das Verwirbeln von Bakterien nicht nur das Infektionsrisiko, für Patienten mit Schäden an inneren Organen könnte der Druckwasserstrahl sogar tödlich sein.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Neurologie: Drogen wirken immer gleich
Ob Alkohol, Kokain, Amphetamine, Morphium oder Nikotin Ų Drogen stimulieren Gehirnareale immer auf die gleiche Art und Weise. Diese Erkenntnis ist laut Wissenschaftlern des Stanford Medical Centers die Grundlage für die Entwicklung einer universellen Methode zur Behandlung der Sucht.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Multiple Sklerose – Hilfe durch Hungern?
Vielleicht werden in Zukunft die Multiple Sklerose und auch andere Autoimmunkrankheiten richtiggehend "ausgehungert". Eine kürzlich publizierte Studie zeigt am Beispiel von Mäusen, die an einer Krankheit ähnlich der Multiplen Sklerose litten, dass sich eine gewisse Zeit der Nahrungsabstinenz eventuell positiv auf den Verlauf der Krankheit auswirken könnte. Eine wichtige Rolle scheint dabei das Hormon Leptin zu spielen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Ultraschall sprengt Tumorzellen
Möglicherweise wird es zukünftig gelingen, Tumore ganz ohne chirurgischen Eingriff oder Bestrahlung zu bekämpfen. Das britische Unternehmen Gendel in Coleraine, Northern Ireland, entwickelt derzeit eine Methode, mit deren Hilfe Krebszellen durch das synergistische Einwirken von Strom und Ultraschallwellen vernichtet werden können.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Cremes und Zäpfchen als Alternative zum Kondom
Einem britisch-amerikanischen Forscherteam ist es gelungen, mithilfe eines Mikrobizids das Eindringen von HI-Viren in die Zellen der Vagina bzw. des Mastdarms bei Rhesus-Affen zu verringern bzw. zu verhindern. Die Wissenschaftler glauben nun einen Schritt weiter zu sein, die Übertragung von HIV ohne die Verwendung eines Kondoms zu stoppen.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Langstreckenlauf als Risikofaktor für Osteoporose?
Bisher waren die Wissenschaftler der Meinung, dass Sport nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen stählt. Für viele Sportarten mag das zutreffen, zumindest der Langstreckenlauf jedoch scheint eine Ausnahme darzustellen. Die Fachzeitschrift "British Journal of Sports Medicine" berichtet von neuen Erkenntnissen, denen zufolge ausdauerndes Laufen sogar die Osteoporoseentstehung fördert.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Schluckauf: Sind wir nicht alle ein bisschen Kaulquappe?
In der letzten Prisma-Ausgabe (DAZ Nr. 6/2003, S. 8) haben wir darüber berichtet, dass der Mensch wahrscheinlich vom Erdferkel abstammt. Damit sind unsere "tierischen" Verbindungen jedoch noch nicht abgeschlossen. Ein bisschen was von der Kaulquappe scheinen wir auch noch in uns zu haben Ų zumindest wird dies im Fachmagazin "New Scientist" behauptet.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Sauerstoff lässt Wunden besser heilen
"An die Wunde muss Luft, damit sie heilen kann". Diese Erkenntnis haben amerikanische Wissenschaftler vor kurzem erneut bestätigt. Im Rahmen einer Studie behandelten sie Wunden mit reinem Sauerstoff und erzielten damit gute Ergebnisse.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Forschung: Lebendiges Gewebe – druckfrisch
Vielleicht wird es in Zukunft möglich sein, ein funktionsfähiges Organ im wahrsten Sinne des Wortes einfach auszudrucken. Wie das Fachmagazin "New Scientist" berichtet, ist es Wissenschaftlern bereits heute gelungen, mithilfe von Tintenstrahldruckern lebendige, dreidimensionale Geweberöhren zu modellieren.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Präeklampsie: Risikofaktor für eine spätere Herzkrankheit
"Präeklampsie sollte zur Liste der Risikofaktoren für Herz- und Kreislauferkrankungen hinzugefügt werden", forderte Edmund Funai von der Yale Universität vor kurzem beim Meeting der Society for Maternal-Fetal Medicine in San Franzisko. Der schwangerschaftsbedingte Bluthochdruck, unter dem etwa fünf bis sechs Prozent der werdenden Mütter leiden, wird seiner Ansicht nach in seiner Bedeutung deutlich unterschätzt.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Gentechnologie: Neben Milchkühen gibt's jetzt auch die „Käse“-Kuh
Es verlangt viel Geduld und Zeit, bis aus Milch ein guter Käse heranreift. Ein Forscherteam aus Neuseeland machte sich darüber Gedanken, wie man diesen Prozess beschleunigen könnte. Es gelang ihnen schließlich, die Genstruktur von Kühen so zu verändern, dass diese in der Lage sind, "käsegerechte" Milch zu geben.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Potenzmittel: Die Männer schlucken, die Frauen sollen cremen
Auch wenn Wissenschaftler vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "British Medical Journal" erklärt haben, dass es so etwas wie eine weibliche sexuelle Dysfunktion nicht gibt, verfolgen Pharmafirmen weiterhin hartnäckig das Ziel, einen weiblichen Counterpart zum Erfolgsprodukt Viagra auf den Markt zu bringen. Die amerikanische Firma NexMed hat nun ein Patent auf ein entsprechendes Produkt erhalten. Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Diabetes: Insulinspritzen bald überflüssig?
Die tägliche Insulingabe ist für den Typ-I-Diabetiker zwar lebenswichtig, doch mindert sie gleichzeitig in hohem Maße seine Lebensqualität. Geht es nach Jonathan Slack und seinen Kollegen von der University of Bath, könnten die täglichen Injektionen in Zukunft unnötig werden. Durch eine einmalige Behandlung sollen Leberzellen dazu gebracht werden, selbstständig Insulin zu produzieren. Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Ahnenforschung: Auf das Erdferkel gekommen
Manche Familien können mit Stolz auf einen weitreichenden Stammbaum zurückblicken. Doch so gründlich die Ahnenforschung auch betrieben sein mag, erreicht sie doch in keinem Fall die eigentliche Wurzel - den Vorfahren der Menschheit. Glaubt man neugewonnenen Erkenntnissen, weist dieser eine verblüffende genetische Ähnlichkeit mit dem Erdferkel auf. Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Online-Infos zu Arzneimitteln sind schlecht
Wie gut informiert das Internet über Arzneimittel? Das wollten Wissenschaftler von der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg am Beispiel von Johanniskraut herausfinden. Ihr Ergebnis: Nur knapp 25 Prozent der Internet-Sites bieten tatsächlich ausreichende und zuverlässige Informationen über die Arzneipflanze an.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Erst Zappelphilipp – dann Drogenjunkie?
"Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will?", das fragen sich nicht nur die Eltern des Zappelphilipp. Die meist langjährige medikamentöse Therapie des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) sorgte wiederholt für Diskussionen. Zumindest die Befürchtung, dass behandelte Kinder später verstärkt zu Drogen- bzw. Alkoholmissbrauch neigen könnten, erwies sich aber als unbegründet.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Genetik: Ist der Bierbauch tatsächlich veranlagt?
Italienische Forscher machen Gene für den männertypischen Bierbauch verantwortlich. Wie sie in der Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine" schreiben, haben Männer mit einer bestimmten Variante des ACE-codierenden Gens "Pech gehabt" Ų sie neigen zur Ausprägung einer schlaffen Leibesmitte.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Bluthochdruck: Entscheidung schon im Mutterleib
Ob sich im Erwachsenenalter eine essentielle Hypertonie entwickelt, wird offenbar schon vor der Geburt entschieden. Das sagen zumindest Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Erlangen, die einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Nierenkörperchen und der Hypertonieneigung fanden.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Schlafstudien: Bunte Träume dank Farbfernseher
Die Verbreitung des Fernsehens vor rund fünfzig Jahren war ein einschneidendes Ereignis Ų es verfolgte die Menschen sogar bis in den Schlaf. Der Nachrichtenagentur ddp/bdw zufolge träumten zur Zeit der ersten Fernsehgeräte viele Menschen in Schwarzweiß. Pünktlich mit dem Farbfernseher wurden dann auch die Träume wieder bunt.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Acht Wochen ins Bett für die Weltraummedizin
Wer hat sich das nicht immer schon gewünscht: im Bett bleiben zu können so lange man möchte und dafür sogar Geld zu kassieren. Im Rahmen der "Berliner BedRest-Studie" wird dieser Traum für 20 Männer Realität. Acht Wochen sollen sie durch das Einhalten strikter Bettruhe den Zustand der Schwerelosigkeit simulieren, um Wege zu finden, die bei Astronauten häufig auftretenden Muskel- und Knochenatrophien zu verhindern.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Rückenschmerzen: Raucher sind schmerzanfälliger
Raucher haben es nicht leicht. Auf unzähligen Plakaten müssen sie lesen: "Rauchen gefährdet die Gesundheit". Zu der Liste der unerwünschten Begleiterscheinungen kommt nun noch eine weitere dazu: Einem Bericht der Fachzeitschrift "Annals of the Rheumatic Diseases" zufolge verspüren Raucher im Bereich des Rückens und der Extremitäten häufiger Schmerzen als Nichtraucher.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Risikofaktor Nikotin
Für viele Menschen ist ein Leben ohne Zigaretten gar nicht mehr vorstellbar. Allein im Amerika gibt es derzeit trotz unzähliger Rauchverbote und Aufklärungskampagnen 48 Millionen Raucher, die auf das Nikotin nicht mehr verzichten können. Dessen Rolle bei der Entstehung von Lungenkrebs indessen wird immer klarer.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Weibliche Impotenz gibt es nicht
Die Männer konnten die Hersteller von Viagra und Co. bereits für sich gewinnen. Nun würden sie ihr Marktpotenzial gerne auch auf weibliche Kundschaft ausweiten. Britische Wissenschaftler halten dies für Unsinn und reine Geldmacherei. "Weibliche Impotenz gibt es nicht, sie ist eine Erfindung der Pharmaindustrie", so ihre Aussage im "British Medical Journal".Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Schlafstörungen: Bei Kindern können Softdrinks schuld sein
Wenn Kinder schlecht schlafen, könnte die Ursache im Genuss von Coca Cola und anderen coffeinhaltigen Softgetränken liegen. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits geringe Mengen an Coffein ausreichen, um Kinder weniger tief schlafen zu lassen. Als Konsequenz fordern sie einen Verkaufsstopp von coffeinhaltigen Getränken an Schulen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Stillen hilft Neugeborenen bei Schmerzen
Dass Muttermilch die einzig wahre Nahrung für Säuglinge ist, ist inzwischen hinreichend bekannt. Doch lassen sich immer wieder neue Aspekte finden, die für das Stillen sprechen. Beispielsweise konnten französische Wissenschaftler nun nachweisen, dass Stillen auf Neugeborene eine schmerzstillende Wirkung hat.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Akupunktur erhöht die Chance auf Nachwuchs
Wenn der ersehnte Nachwuchs auf sich warten lässt, setzen Paare mit Kinderwunsch in der Regel Himmel und Hölle in Bewegung, um ein Baby zu bekommen. Vielleicht sollten sie es einmal mit Akupunktur versuchen. Amerikanische Wissenschaftler sind jedenfalls davon überzeugt, dass sie die Fruchtbarkeit von Frauen steigern kann.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
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