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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Jede Zigarette zählt
Dass starke Raucher eine schlechtere Arterienfunktion haben als Nichtraucher, ist lange bekannt. Weniger bewusst war man sich bislang, dass auch eine gelegentliche Zigarette langfristig die Arterien beeinträchtigt. Eine aktuelle Studie zeigt nun jedoch: Jede Zigarette zählt!Show moreArteriengesundheit
15.10.2008, 22:00 Uhr
Schnelles Aus für den Kokainrausch
Mit einer neu entwickelten Substanz ist es amerikanischen Forschern gelungen, Kokain bis zu 2000 mal schneller im Blut abzubauen, als körpereigene Enzyme es vermögen. Die künstliche Esterase-Variante wäre somit ein effektiver Wirkstoff zur Behandlung von Kokainabhängigkeit und Überdosen.Show moreSuchttherapie
08.10.2008, 22:00 Uhr
Sulforaphan macht Tumorstammzellen verwundbar
Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als besonders aggressives Karzinom, das schnell Metastasen bildet und gegenüber gängigen Therapien weitgehend unempfindlich ist. Richtungsweisend für künftige Behandlungen könnte ein aus Broccoli isolierter pflanzlicher Wirkstoff sein, der den Tumor schwächt, ohne Nebenwirkungen hervorzurufen.Show moreNaturstoff-Forschung
08.10.2008, 22:00 Uhr
Während Chemotherapie keine Vitamin-C-Präparate?
Vitamin-C-Präparate beeinträchtigen einer Laborstudie zufolge die Wirkung von Chemotherapeutika. Auch zeigte sich im Tierversuch, dass Tumore, die zuvor mit Vitamin C behandelt worden waren, schneller wuchsen.Show moreKrebsforschung
08.10.2008, 22:00 Uhr
Ab zwölf lernt man aus Fehlern
Aus Fehlern wird man klug, heißt es. Das gilt allerdings erst ab einem Alter von zwölf Jahren, haben niederländische Neurowissenschaftlerinnen nun herausgefunden. Jüngere Kinder sind demnach zum Lernen auf die Bestätigung richtigen Verhaltens angewiesen.Show moreEntwicklung
01.10.2008, 22:00 Uhr
Schlafmangel fördert Alzheimer
Alter und eine schlechte Schlafqualität sind eine Kombination, die besonders anfällig für die Entstehung einer Alzheimer-Demenz macht. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der University of Pennsylvania School of Medicine in einer Studie mit Mäusen gekommen. Schlafmangel verschlechtert offenbar den im Alter ohnehin abnehmenden Schutz vor Proteinfehlbildungen im Gehirn.Show moreGeriatrie
01.10.2008, 22:00 Uhr
Vitamin B12 hält das Gedächtnis in Schwung
Vitamin B12 scheint für das Gehirn immens wichtig zu sein. Laut einer an der University of Oxford durchgeführten Studie trägt eine gute Vitamin-B12-Versorgung bei älteren Menschen dazu bei, die Gedächtnisleistung zu erhalten.Show moreNeurologie
24.09.2008, 22:00 Uhr
Um die Ecke operieren
Fremdkörper oder ein Krebsgeschwür aus den feinen Verästelungen der Atemwege zu entfernen, stellt Chirurgen häufig vor das Problem, gleichzeitig den Eingriff vornehmen und den Patienten beatmen zu müssen. Mit einem neuen flexiblen Endoskop, Fibuskop genannt, könnten künftig minimalinvasive Operationen im Bereich der Atemwege durchgeführt werden, ohne dass der Brustkorb geöffnet werden muss.Show moreNeue OP-Technik
24.09.2008, 22:00 Uhr
Epo fürs Gehirn
Dialysepatienten, die aufgrund einer renalen Anämie Erythropoetin bekommen, zeigen häufig kurz nach Behandlungsbeginn eine deutlich verbesserte Gedächtnisfunktion. Wie tierexperimentelle Untersuchungen nun zeigten, versetzt das Nierenhormon spezielle Hirnareale in Topform.Show moreGedächtnissteigerung
24.09.2008, 22:00 Uhr
Hirnreifung dank Mamas Botenstoffen
Während der Schwangerschaft versorgt eine Mutter ihr ungeborenes Kind mit allen Substanzen, die es für sein Wachstum und seine Entwicklung braucht. Auch an der Hirnreifung des Kindes ist sie maßgeblich "beteiligt". Den hierfür zugrunde liegenden Mechanismus haben deutsche Forscher nun aufgeklärt.Show moreEmbryonalentwicklung
24.09.2008, 22:00 Uhr
Mit Broccoli gegen COPD
Die in Broccoli enthaltene Substanz Sulforaphan erhöht einer amerikanischen Studie zufolge die Aktivität des Gens NRF2 in menschlichen Lungenzellen. Sie ist damit in der Lage, die Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen, die zur Entwicklung der gefürchteten COPD führen können.Show moreLungenerkrankung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Ganz wie der Papa - oder die Mama
Vermutet haben wir es ja schon lange – jetzt bestätigt eine umfangreiche Studie, dass sich Menschen häufig einen Partner suchen, dessen Gesichtszüge denen der eigenen Eltern ähneln. Dabei bevorzugen Frauen in erster Linie Partner, die ihrem Vater ähnlich sehen, bei Männern hingegen gilt das Gesicht der Mutter unbewusst als Maßstab.Show moreVerhaltensforschung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Grün + Rot = tot
Wird der Farbstoff Indocyaningrün mit Infrarotlicht bestrahlt, setzt er Moleküle frei, die für Staphylococcus aureus tödlich sind. Sogar Stämme, die bereits gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind, werden durch die "Killerfarbe" abgetötet. Für den Menschen selbst unbedenklich, wäre der Farbstoff zur Behandlung von Wundinfektionen interessant.Show moreMikrobiologie
17.09.2008, 22:00 Uhr
Den Schmerz nicht an der Entzündung messen
Bei Patienten, die an Fibromyalgie leiden, sind bestimmte Entzündungsindikatoren nicht mit der Stärke der Schmerzen gekoppelt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Heidelberger Wissenschaftler stellen deshalb den Einsatz von Medikamenten, die entsprechende Botenstoffe hemmen, zur Behandlung der chronischen Schmerzerkrankung in Frage.Show moreFibromyalgie
17.09.2008, 22:00 Uhr
Nachbarschaftshilfe füt arbeitslose Nervenzellen
Es ist ein Naturgesetz: Freie Flächen bleiben nicht lange frei. Sei es das Blumenbeet, das im Nu von Unkraut überwuchert wird, oder die freie Stelle im Terminkalender, die gerne von Kollegen mit einer Besprechung gefüllt wird. Was manchmal ärgerlich ist, gibt Neurobiologen nun Anlass zum Staunen. Denn auch im Gehirn werden Nervenzellen, die keine Informationen mehr von ihren ursprünglichen Partnerzellen bekommen, von benachbarten Zellen in Beschlag genommen.Show moreNeurobiologie
10.09.2008, 22:00 Uhr
Herpes ist verebbar
Das Humane Herpesvirus Typ 6 (HHV-6), das das meist im Säuglings- oder Kleinkindalter auftretende Drei-Tage-Fieber auslöst, wird offenbar nicht nur per Tröpfcheninfektion übertragen, sondern kann Kindern auch von den Eltern vererbt werden.Show moreVirusinfektion
10.09.2008, 22:00 Uhr
334 steht für schlechte Ehemänner
Ob ein Mann für eine dauerhafte Partnerschaft geschaffen ist, liegt unter anderem an seinen Genen. Schwedische und amerikanische Wissenschaftler haben bei einer Zwillingsstudie eine 334 genannte Variante des Vasopressinrezeptor-1a-Gens entdeckt, die Männer "eheuntauglich" macht.Show moreGenforschung
10.09.2008, 22:00 Uhr
Warum der Winter traurig macht
Kanadische Wissenschaftler sind der Ursache für die häufig auftretende Winterdepression ein Stück näher gekommen. Wie sie in einer Studie feststellten, führt Lichtmangel zu einem gesteigerten Serotonintransport in die Nervenzellen – und damit zu einem Mangel an verfügbarem Serotonin im synaptischen Spalt.Show moreSerotoninmangel
10.09.2008, 22:00 Uhr
Metastasen bilden sich anders als gedacht
Metastasen bilden sich offenbar auf andere Weise als man bislang angenommen hat. Amerikanische Wissenschaftler haben im Tierversuch einen Mechanismus der Metastasenentstehung entdeckt, der bei den wandernden Zellen keine vorab erfolgte Aktivierung von Onkogenen im Primärtumor voraussetzt.Show moreKrebsforschung
10.09.2008, 22:00 Uhr
Bluttest sagt Sterblichkeitsrisiko bei PAVK voraus
Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK), bei denen die Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut erhöht ist, haben ein höheres Sterblichkeitsrisiko. Die Erkenntnis könnte zur Verbesserung der Behandlung von PAVK-Patienten beitragen.Show moreDiagnostik
03.09.2008, 22:00 Uhr
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