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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Bakterien bauen Spritzen
Um erfolgreich infektiös sein zu können, müssen Bakterien die Zellen ihres Wirts manipulieren. Dazu bedienen sich verschiedene Keime eines Transportweges der besonderen Art. Über membranständige Kanäle, die wie Injektionsnadeln funktionieren, werden Virulenzfaktoren direkt in die Zielzellen gespritzt.Show moreMikrobiologie
23.06.2010, 22:00 Uhr
Weniger Genussmittel, mehr Bewegung
Kopfschmerzen gehören mit zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden bei Jugendlichen. Oft verursachen Genussmittel und Bewegungsmangel die Schmerzen. Welchen Einfluss eine ungesunde Lebensweise auf das Leiden nimmt und wie sich ein chronischer Kopfschmerz-Verlauf verhindern lässt, haben Münchner Wissenschaftler untersucht.Show moreKopfschmerzen bei Jugendlichen
23.06.2010, 22:00 Uhr
Urintest soll Autismus früher aufdecken
Bisher bedarf es aufwändiger Testverfahren, um Autismus zu diagnostizieren. Nun wurde gezeigt, dass Autisten einen veränderten Stoffwechsel haben. Ein einfacher Urintest könnte demnach zur frühen Diagnose und Therapie verhelfen.Show morePädiatrie
23.06.2010, 22:00 Uhr
Allopurinol hilft bei Angina pectoris
Eine Studie an 65 Patienten zwischen 18 und 85 Jahren zeigte eine Wirkung von hoch dosiertem Allopurinol (600 mg pro Tag) bei stabiler Angina pectoris. Warum Allopurinol, das seit Jahren bei Hyperurikämie eingesetzt wird, effektiv war, ist bislang allerdings nicht bekannt.Show moreKoronare Herzkrankheit
23.06.2010, 22:00 Uhr
Untypische Erreger auf dem Vormarsch
Als klassische bakterielle Pathogene einer akuten Otitis media gelten Pneumokokken, unbekapselte Haemophilus-influenzae-Bakterien sowie Moraxella catarrhalis. Laut einer aktuellen Studie ist dies nur die halbe Wahrheit.Show moreMittelohrentzündung
16.06.2010, 22:00 Uhr
Haloperidol verändert Gehirnstruktur
Nach der Gabe von Haloperidol verringert sich vorübergehend das Volumen des Putamens, einer für die Motorik wichtigen Hirnregion.Show morePsychopharmaka
16.06.2010, 22:00 Uhr
Wie Polyphenole Prostatakrebs hemmen
Bereits seit längerem wird ein positiver Effekt von Polyphenolen bei Prostatakrebs diskutiert. Französische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass die z. B. in Rotwein oder grünem Tee enthaltenen Verbindungen einen Signalweg blockieren, der für das Wachstum von Prostatatumoren wichtig ist.Show moreKrebsforschung
16.06.2010, 22:00 Uhr
Chip-System soll Tierversuch ersetzen
Wissenschaftler der Fachhochschule Jena entwickeln ein "Lab-on-a-Chip-System" auf der Basis von Hautzellen, um Pflanzenextrakte für Kosmetik zu testen.Show moreKosmetikentwicklung
09.06.2010, 22:00 Uhr
Mit Alpha-Lactalbumin Brustkrebs vorbeugen?
Prävention ist stets besser als Therapie. Hinsichtlich der Vermeidung von Brustkrebs sind amerikanische Forscher nun einen Schritt vorangekommen. Sie haben einen Impfstoff entwickelt, der sich im Tierversuch bereits als vielversprechend erwiesen hat.Show moreImpfung
09.06.2010, 22:00 Uhr
Dick macht dement
Ansonsten gesunde Menschen, die in mittleren Jahren adipös sind, haben ein größeres Risiko später in ihrem Leben eine Demenz zu entwickeln als schlanke Altersgenossen. Insbesondere viszerale Fettansammlungen wirken sich negativ auf die geistige Fitness im Alter aus.Show moreAdipositas
09.06.2010, 22:00 Uhr
Geschädigte Nervenzellen vor Ort ersetzen
Direkt im Gehirn selbst könnte in Zukunft eine Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer oder Schlaganfall erfolgen. Vorhandene Stützzellen des Gehirns sollen dabei in Nervenzellen umgewandelt werden und geschädigte Hirnzellen ersetzen. Eine Arbeitsgruppe am Helmholtz Zentrum in München kam bei diesem Ansatz einen großen Schritt weiter.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
09.06.2010, 22:00 Uhr
Vor zu viel Calcium wird gewarnt
Die in den USA beliebte und weitgehend unkontrollierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln führt offenbar dazu, dass Krankheitsbilder, die auf eine übermäßige Vitamin- und oder Mineralstoffzufuhr zurückgeführt werden, auf dem Vormarsch sind. Dazu gehört das Milch-Alkali-Syndrom, über dessen Zunahme eine aktuelle Studie berichtet.Show moreMilch-Alkali-Syndrom
09.06.2010, 22:00 Uhr
Väter im Stimmungstief
Von Depressionen während und nach der Schwangerschaft sind nicht nur Mütter betroffen, sondern auch jeder zehnte Vater fühlt sich in dieser Zeit reizbar, erschöpft und traurig. Besonders gefährdet sind die Väter während der ersten drei bis sechs Monate nach der Geburt und wenn auch die Partnerin davon betroffen ist.Show morePre- und postnatale Depression
02.06.2010, 22:00 Uhr
Das Gehirn braucht Struktur
Um eine normale Entwicklung von Sprache, sozialer Kompetenz und geistigen Fähigkeiten zu ermöglichen, ist eine korrekte innere Struktur der Nervenverbindungen im Gehirn notwendig. Bei Autismus und geistiger Behinderung ist der exakte Aufbau dieser Netzwerke gestört.Show moreAutismus
02.06.2010, 22:00 Uhr
Rauchen verschlechtert die Prognose bei Rheuma
Rauchen schadet nicht nur der Lunge, sondern auch den Gelenken: Inhaltsstoffe des Tabaks begünstigen die Produktion entzündungsfördernder Antikörper und verschlechtern die Blutversorgung zum Gelenkknorpel. Daher verschlechtert Rauchen die Prognose bei Rheuma.Show moreEntzündung
02.06.2010, 22:00 Uhr
Dicke Luft geht auf den Blutdruck
Eine im Ruhrgebiet durchgeführte Kohortenstudie zeigt, dass Feinstaub als kardiovaskulärer Risikofaktor ernstgenommen werden muss: Mit zunehmender Luftbelastung steigt der arterielle Blutdruck – eine wichtige Einflussgröße für Herzinfarkt und Schlaganfall.Show moreUmweltmedizin
02.06.2010, 22:00 Uhr
Handynutzung macht keine Hirntumore
Interphone ist die bisher größte Fall-Kontrollstudie zum Thema Handys und Krebsrisiko. Von einer durchschnittlichen Handynutzung, so das Ergebnis, geht keine Gefahr aus. Im Hinblick auf Handy-Nutzer, die besonders häufig telefonieren, sind die Resultate unklar.Show moreInterphone-Studie
26.05.2010, 22:00 Uhr
Virus soll Nervenschutz-Gene transportieren
In der Zellkultur stellte eine Frankfurter Wissenschaftlerin fest, dass das Protein Progranulin Nervenzellen schützt und zur Heilung anregt. Im Mausmodell soll nun untersucht werden, ob sich genetische Informationen des Proteins per Virus-Taxi in die Nervenzellen schleusen lassen.Show moreTransportsysteme
26.05.2010, 22:00 Uhr
Frühes Fernsehen schadet Kindern langfristig
Fernsehen ist für Kleinkinder in keinerlei Hinsicht förderlich. Das beweist eine prospektive Studie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine aufs Neue. Die schädlichen Auswirkungen sind noch in einem Alter von zehn Jahren nachweisbar.Show moreKognitive Entwicklung
26.05.2010, 22:00 Uhr
Gute Laune im grünen Bereich
Vermutet haben wir schon lange, was eine Studienzusammenfassung nun zeigt: bereits fünf Minuten spazieren gehen im Grünen verbessert die Stimmung und hebt das Selbstwertgefühl. Vor allem jüngere Leute und Menschen mit psychischen Problemen profitieren von den erfrischenden Farben der Natur.Show moreOutdoor-Effekt
19.05.2010, 22:00 Uhr
Rauben sie die Lust?
Betrachtet man die Ergebnisse einer Studie der Universität Heidelberg, so muss diese Frage mit "Ja" beantwortet werden. Besonders auffällig sei dieser Zusammenhang bei der Anwendung der Hormonspirale und der Drei-Monats-Spritze. Um diese Aussage tatsächlich zu belegen, müssten jedoch weitere Untersuchungen folgen.Show moreHormonelle Kontrazeptiva
19.05.2010, 22:00 Uhr
Bei Stress wird weniger geraucht
Ganz anders als bisher angenommen, lautet das Ergebnis der "Cologne Smoking Study": Je größer der Stress am Arbeitsplatz, desto weniger Zigaretten werden konsumiert. Der Grund dafür sei, dass der häufig starke Termindruck nicht einmal mehr dafür Zeit übrig lässt.Show moreZigarettensucht
19.05.2010, 22:00 Uhr
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