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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Frauen haben das stärkere Immunsystem
Frauen haben belgischen Wissenschaftlern zufolge ein stärkeres Immunsystem als Männer. Zu verdanken haben sie dies ihrem X-Chromosom, das als "Heimat" für verschiedene microRNA dient, die sich entsprechend positiv auf die Immunkompetenz auswirken.Show moreGenforschung
05.10.2011, 22:00 Uhr
Giftwirkung von Darmkeimen aufgeklärt
Freiburger Wissenschaftler haben gemeinsam mit amerikanischen Kollegen den Zellrezeptor für CDT-Toxin identifiziert. Der Giftstoff wird von sogenannten hypervirulenten Clostridium-difficile-Stämmen gebildet, die ein großes Problem im Klinikalltag darstellen.Show moreGastroenterologie
28.09.2011, 22:00 Uhr
Die Neurodermitis des Darms
Nicht Autoimmunprozesse (allein) sind die Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen. Nach neueren Erkenntnissen liegt eine lokale Barrierestörung der Darmschleimhaut vor, die Bakterien Tür und Tor öffnet. Diese verursachen die Entzündung. Der Paradigmenwechsel stützt neue Therapieansätze.Show moreChronisch-entzündliche Darmerkrankungen
28.09.2011, 22:00 Uhr
Altersbestimmung im Fettgewebe
Die C-14-Methode ist eigentlich weniger aus der Medizin als vielmehr aus der Archäologie bekannt. Sie dient der Altersbestimmung organischer Stoffe – hat nun aber auch für ein besseres Verständnis des menschlichen Fettstoffwechsels gesorgt.Show moreFettstoffwechsel
28.09.2011, 22:00 Uhr
Neuer Ansatz bei rasch progressiver Glomerulonephritis
Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald sind gemeinsam mit einer Forschergruppe aus Paris der Heilung einer schweren Nierenerkrankung – der rasch progressiven Glomerulonephritis – einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Wie sie in "Nature Medicine" schreiben, konnten sie nachweisen, dass die Aktivierung des EGF-Rezeptors – eine Art Wachstumsbeschleuniger für Körperzellen – die Nierenfunktion binnen Tagen zum Erliegen bringen kann.Show moreNephrologie
28.09.2011, 22:00 Uhr
Ionenkanäle halten den Herzschlag im Takt
Elektrische Signale steuern die rhythmischen Kontraktionen des Herzmuskels und damit den Herzschlag. Treten hier Störungen auf, droht der plötzliche Herztod. Münchener Forscher konnten nun zeigen, dass bestimmte Ionenkanäle der Herzmuskelzellen dazu beitragen, den Herzschlag im Takt zu halten.Show moreKardiologie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Gen für Kurzsichtigkeit entdeckt
Eine familiäre Prävalenz für Kurzsichtigkeit kann Forschern aus Israel zufolge einem speziellen Gen zugeordnet werden.Show moreAugenheilkunde
21.09.2011, 22:00 Uhr
Hol das Lasso raus …
Schlingenförmig gewundene Biomoleküle, sogenannte Lasso-Peptide, eignen sich als Gerüste, um gezielt Wirkstoffe zu konstruieren.Show moreMolekularbiologie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Die Menopause ist nicht schuld
Warum sterben Frauen nach der Menopause häufiger an Herzinfarkt als davor? Die Antwort auf diese Frage lautete noch bis vor einigen Jahren: Weil ihnen Estrogene fehlen. Britische Wissenschaftler meinen nun jedoch, es liegt schlicht am Alter.Show moreHerzinfarktrisiko bei Frauen
14.09.2011, 22:00 Uhr
Entfernung der Rachenmandeln hat keine Vorteile
Früher war klar: Wenn Kinder häufig unter Atemwegsinfekten leiden, müssen die Rachenmandeln raus. Mittlerweile ist man hier zurückhaltender. Zu Recht, wie eine aktuell im "British Medical Journal" veröffentlichte Studie belegt.Show moreAtemwegsinfekte
14.09.2011, 22:00 Uhr
Jeder Dritte ist betroffen
Eine aktuelle europäische Studie gibt Aufschluss über die Entwicklung mentaler und neurologischer Erkrankungen in Europa. Demnach erleidet gut jeder dritte EU-Bürger pro Jahr eine psychische Störung, die klinisch relevant ist.Show moreMentale Erkrankungen in Europa
14.09.2011, 22:00 Uhr
Osteoporose ist keine typische Frauenkrankheit
Wer bei Osteoporose immer noch von einer typischen Frauenkrankheit nach der Menopause ausgeht, muss umdenken: Von den mehr als acht Millionen Deutschen, die an Osteoporose leiden, sind etwa ein Drittel Männer – Tendenz steigend.Show moreKnochengesundheit
07.09.2011, 22:00 Uhr
Risikogen mit positiver Seite
Ein Forscherteam aus Kiel konnte einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Gen-Variante APOE4 zeigen. Die Gen-Variante gilt als starker Risikofaktor für eine Alzheimer-Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – hat offenbar aber auch eine gute Seite. Show moreGenetik
07.09.2011, 22:00 Uhr
Molekül-Spuren im Blut
Deutsche Wissenschaftler haben spezielle Moleküle im Blut untersucht, die neue Möglichkeiten für die Diagnose von Krebserkrankungen eröffnen. Mit ihrer Hilfe hoffen die Forscher in einigen Jahren Tumore durch einfache Bluttests in einem frühen Stadium erfassen zu können.Show moreDiagnostik
07.09.2011, 22:00 Uhr
Sonnenbrille beugt altersbedingter Makuladegeneration vor
Neue Untersuchungen zeigen, dass Sonnenlicht Krankheitsprozesse auf der Netzhaut fördert, die zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen können. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) bekräftigt deshalb den Rat, die Augen an sonnigen Tagen mit einer Sonnenbrille zu schützen.Show moreOphthalmologie
31.08.2011, 22:00 Uhr
Warum Spinnenseide besser hält als Stahl
Sie ist fünfmal so reißfest wie Stahl und übertrifft selbst die derzeit besten synthetischen Fasern: Spinnenseide. Bislang kann niemand sie in industriellem Maßstab herstellen. Nun ist es Wissenschaftlern der TU München und der Universität Bayreuth gelungen, ein weiteres Geheimnis der Seidenproteine zu lüften.Show moreMaterialforschung
31.08.2011, 22:00 Uhr
Neue Wege der Strahlentherapie
Durch eine verkürzte Behandlungsdauer mit täglich dreifacher statt bisher einer Bestrahlung kann die Effizienz einer Strahlentherapie bei Patienten mit Lungenkrebs verbessert werden. Das sind die Ergebnisse einer internationalen Studie unter Leitung von Dresdner Wissenschaftlern.Show moreOnkologie
31.08.2011, 22:00 Uhr
Nanopartikel können das Herz stressen
Diverse künstliche Nanopartikel aus Ruß, Titandioxid und Siliziumdioxid verändern deutlich messbar die Herzfunktion. Am Nagetierherz führen sie zu einer anhaltend erhöhten Frequenz, Rhythmusstörungen und EKG-Werten, wie sie für Herzerkrankungen typisch sind.Show moreNanotechnologie
24.08.2011, 22:00 Uhr
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