Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Die Apothekers sollen ihren Sparbeitrag leisten, sagt die Bundesregierung und bleibt eisern beim erhöhten Kassenabschlag, trotz Proteste von Abda und Bundesrat. Aber übers ApoVWG sind Kammern und Verbände – abgesehen von ein paar kleinen Schönheitsfehlern wie der PTA-„Chefin“ und den Zweigapos“ – weitestgehend glücklich: so viele neue Möglichkeiten und heilberufliche Werkzeuge, ein Signal für den Start in eine neue Zukunft, so die schwärmerischen Worten. Und die Abda, ganz euphorisch, haut noch ein Primärversorgungspapier raus, das die neue Zukunft für Apotheken perfekt machen soll. Leider hat sie im Vorfeld nicht mit den Ärzten darüber geredet. Und die sind nun richtig sauer. Aber nein, das Papier ist doch erstmal nur ein Aufruf zum Dialog, liebe Ärzteschaft, wie könnt ihr das nur falsch verstehen. Vielleicht sollte sich die Abda lieber schon mal darum kümmern, wer wie was mit den Krankenkassen verhandelt, wenn 2028 die harten Honorarverhandlungen anstehen.Show morepolitik
Die Woche vom 15. bis 19. Juni 2026
21.06.2026, 05:30 Uhr
Selbstmedikation: Drogerien legten stärker zu als Apotheken
Drogerien und Verbrauchermärkte haben stärker bei der Abgabe freiverkäuflicher Präparate zugelegt als die Apotheken. Außerhalb der Offizinen stiegen die entsprechenden Umsätze um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Apotheken mit einem Plus von zwei Prozent deutlich darunter blieben.Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
Arzneimittelsicherheit: Vorwürfe gegen Pillen der 3. Generation
Eine Gruppe niederländischer Forscher scheint eine biologische Erklärung für das erhöhte Risiko von tiefen Venenthrombosen im Zusammenhang mit der Einnahme von Kontrazeptiva der dritten Generation gefunden zu haben.Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
HIV-Eradikation: Von Heilung noch weit entfernt
Die Menge des HI-Virus kann mit den neuen Therapieoptionen bei vielen Infizierten bis unter die Nachweisgrenze reduziert werden. Unklar ist allerdings, ob das HI-Virus jemals vollständig aus dem Körper eliminiert werden kann.Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
CDU/CSU-Fraktion: Kein Heroin vom Staat
Die Deutschen sollten dem Schweizer Modellversuch der staatlichen Heroinabgabe nicht folgen. Die bisher vorliegenden Ergebnisse bieten keinen Anlaß dazu, meinten die Drogenexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Beatrix Philipp und Hubert Hüppe, jetzt in Bonn.Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
Erfahrungen: Insulin lispro
Über den Wirkstoff Insulin lispro (Analog-Insulin Humalog®), der vor einem Jahr in Deutschland zugelassen wurde, liegen inzwischen verschiedene Studien und Erfahrungsberichte vor, die eine fundierte Einschätzung der therapeutischen Möglichkeiten erlauben. Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
Proteaseinhibito Indinavir verlangsamt AIDS-Progression
Eine Indinavir-Monotherapie senkt das Risiko von HIV-Infizierten, eine opportunistische Infektion oder ein Malignom zu entwickeln bzw. an der Erkrankung zu versterben um 61% Ų die Kombination Indinavir/Zidovudin (AZT) sogar um 70% im Vergleich zu einer Monotherapie mit Zidovudin. Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
Apothekerkammer Berlin: Neuer Geschäftsführer ab 1. Juli
Anläßlich einer Delegiertenversammlung der Apothekerkammer Berlin teilte Kammerpräsident Klaus Stürzbecher mit, daß Rainer Auerbach die Position des Geschäftsführers der Apothekerkammer Berlin ab 1. Juli übernehmen werde. Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
Alkohol und Schwangerschaft:
Untersuchungen deuten darauf hin: Bei einem täglichen Genuß von 29 g reinem Alkohol während der Schwangerschaft, das entspricht etwa 2 Gläsern Bier ą 0,3 l oder 1/4 l Wein, verringert sich der Intelligenzquotient des Kindes durchschnittlich um 7 Punkte.Show more25.05.1997, 15:12 Uhr
Brennpunkt Sucht: Hilfe für Raucher
Vor vollem Haus konnten auf der Interpharm in Hamburg die Experten zum Thema "Sucht" sprechen. Besonderes Interesse galt dabei dem Vortrag zur Raucherentwöhnung - ein Thema, bei dem auch der Apotheker in seiner Beratungstätigkeit gefragt ist.Show more18.05.1997, 15:12 Uhr
Interview: Richtgrößen im Visier
Die Ablösung der regionalen Arzneimittelbudgets durch Richtgrößen wird künftig die Arzneimittelpolitik der niedergelassenen Ärzte bestimmen. Diese Einschätzung äußerte Dr. Jürgen Bausch, der vor kurzem neu in den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gewählt worden ist, in einem Interview mit der DAZ. Show more18.05.1997, 15:12 Uhr
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