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Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Gesundheitspolitik: Grüne: Für Demokratisierung des Gesundheitswesens
BONN (daz). Wir haben die Gesundheitsexperten der einzelnen Bundestagsfraktionen um Statements gebeten, wie sie sich das künftige Gesundheitswesen vorstellen. Den Auftakt hatte in der vergangenen Woche Klaus Kirschner von der SPD gemacht. In dieser Ausgabe erläutert Marina Steindor, gesundheitspolitische Sprecherin von Bündnis 90/die Grünen, ihre Vorstellungen von einer Demokratisierung des Systems. Ihrer Ansicht nach sind grundlegende Reformen nötig, wobei es allerdings bei dem Solidar- und Sachleistungsprinzip bleiben solle. Zuzahlungen und mehr Eigenbeteiligungen der Bürger lehnt sie ab, da sie die Eigenverantwortung nicht förderten. Vielmehr sollten die Patienten vermehrt in Planung und Kontrolle des Systems einbezogen werden. Konkret spricht sich Steindor für eine Positivliste sowie eine Liste für naturheilkundliche Präparate aus. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Bundesverband Homecare e.V.: Pflege zu Hause muß umfassender werden
FRANKFURT (aal). Am 20.November 1997 wurde der Bundesverband Homecare e.V. von 28 Firmen aus dem Gesundheitswesen gegründet. Seine Mitglieder gehören bisher alle der Industrie oder dem Handel an, da diese von allen Pflegebeteiligten gebraucht werden, ohne in die Therapie selbst einzugreifen. Das Ziel des Vereins: die Förderung einer qualifizierten und umfassenden Versorgung der Patienten im häuslichen Bereich. In einer Pressekonferenz am 22.Januar 1998 in Frankfurt/Main stellte der Verband seine Arbeit vor.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Neues Betäubungsmittelrecht ab 1. Februar 1998: Was ändert sich?
(kk/bk). Die am 1. Februar 1998 in Kraft tretende Betäubungsmittelrechtsänderung wird für das Verschreiben von Betäubungsmitteln, insbesondere für die Schmerztherapie, weitergehende Vereinfachungen bringen. So muß der Arzt beispielsweise eine Ausnahmeverschreibung nicht mehr der Landesbehörde anzeigen. Die Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes besteht nur noch aus einem Teil. Codein und Dihydrocodein sind jetzt darin zu finden. Das Verschreiben zur Substitution wurde nach einem einheitlichen Standard geregelt. Die Apotheke kann jetzt erstmalig als Vergabestelle von Substitutionsmitteln eingesetzt werden. Nachfolgend die für die Apotheke wichtigsten Regelungen (diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Bundesverband Homecare e.V.: Pflege zu Hause muß umfassender werden
Am 20.November 1997 wurde der Bundesverband Homecare e.V. von 28 Firmen aus dem Gesundheitswesen gegründet. Das Ziel des Vereins: die Förderung einer qualifizierten und umfassenden Versorgung der Patienten im häuslichen Bereich. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Bundesregierung: Arzneimittel via Internet: Kontrolle ist Ländersache
BONN (im). Die Bundesregierung hat bekräftigt, daß sie in Bestellungen von verschreibungs- und apothekenpflichtigen Arzneimitteln per Computernetz Internet eine Gefahr für den Verbraucher sieht. Allerdings seien die Bundesländer für die Überwachung des Arzneiverkehrs zuständig, so ihre Antwort auf eine kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion. Eine Maßnahme zur Abwehr von Gefahren sei die fortlaufende Information der Öffentlichkeit. Weitere innerstaatliche Aktionen gibt die Regierung nicht an. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Arzneimittelzulassung: Verstößt deutsche Nachzulassung gegen EU-Recht?
BONN (hst). Die Kommission der Europäischen Union hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Nachzulassung der vor 1978 bereits in Verkehr befindlichen Arzneimittel eingeleitet. In einem Schreiben an die Bundesregierung bemängelt die Kommission, daß mit den sogenannten 2004-Produkten Päparate vertrieben werden dürfen, die nicht auf ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit überprüft wurden, daß die im EG-Recht vorgesehenen Fristen nicht eingehalten wurden und daß für die zur Nachzulassung anstehenden Produkte keine Nachweise zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erbracht werden müssen.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Arzneimittelzulassung: Verstößt deutsche Nachzulassung gegen EU-Recht?
Die Kommission der Europäischen Union hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Nachzulassung der vor 1978 bereits in Verkehr befindlichen Arzneimittel eingeleitet. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Coffeinhaltige Analgetika: Ausschuß lehnt Verschreibungspflicht ab
Bei der turnusmäßigen Wintersitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht am 20. Januar lehnte der Ausschuß die vorgeschlagene Unterstellung von coffeinhaltigen Schmerzmittelkombinationen unter die Verschreibungspflicht ab. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Arzneimittel via Internet: Kontrolle ist Ländersache
Die Bundesregierung hat bekräftigt, daß sie in Bestellungen von verschreibungs- und apothekenpflichtigen Arzneimitteln per Internet eine Gefahr für den Verbraucher sieht. Allerdings seien die Bundesländer für die Überwachung des Arzneiverkehrs zuständig, so ihre Antwort auf eine kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Apotheker „...als Berater nicht gefragt“
FRANKFURT (hm). Ein großes Lob für den Apotheker enthält die Bestandsaufnahme einer neuen Studienreihe über Einstellungen und Erwartungen der Bevölkerung über das Gesundheitssystem in Deutschland, vorgestellt von der Firma Janssen-Cilag auf einer Pressekonferenz in Frankfurt im Rahmen ihrer Zukunftsarbeit. Diese Desktop- oder Literaturstudie über repräsentative Untersuchungen zum Gesundheitswesen aus den letzten zehn Jahren als erster Schritt einer mehrjährigen Untersuchung kam zu dem Schluß: "Mit der Apotheke und dem Apotheker ist die Bevölkerung insgesamt zufrieden."Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Absage an Versandhandel
BAD SODEN (im). Pharmazeuten außerhalb der öffentlichen Apotheke haben dem Versandhandel mit Arzneimitteln eine Absage erteilt. Sie begründen dies vor allem mit der volkswirtschaftlich negativen Bilanz. Durch den Versand seien negative Auswirkungen auf Arzneimittelsicherheit, Verbraucherschutz und die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zu erwarten, aber keine nennenswerten Einsparungen für die Krankenkassen, so das Fazit in einem aktuellen Positionspapier der Apotheker in Wissenschaft, Industrie, Bundeswehr und Verwaltung (WIV-Apotheker). Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Studie des IGES: Zusätzlicher Druck auf Arzneibudgets nachgewiesen
BONN (im). Wenn - wie politisch gewünscht - immer mehr Krankenhausleistungen von niedergelassenen Ärzten erbracht werden, verschreiben diese zwangsläufig mehr Arznei- und Heilmittel. Dies wiederum belastet die strengen Budgets im ambulanten Sektor, die für Arznei- und Heilmittel im wesentlichen auf dem Stand von 1991 eingefroren wurden. So betrug in den Jahren 1991 bis 1996 die Kostenverlagerung raus aus den Krankenhäusern hin zu den Arztpraxen rund 3,2 Milliarden Mark in den alten Bundesländern. Dies hat das Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) ermittelt.Show more18.01.1998, 16:19 Uhr
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