Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Folgen politischer Rückkehrdebatten für die Gesundheitsversorgung
Zahlreiche Syrer*innen, die während des Krieges ihre Heimat verlassen haben, arbeiten heute im Gesundheitswesen, beispielsweise in Krankenhäusern oder Apotheken. Die Politik diskutiert derzeit, Anreize für eine freiwillige Rückkehr zu schaffen. Die Landesapothekerkammer Thüringen befürchtet dadurch Lücken in der Versorgung und plädiert für eine differenzierte Betrachtung der aktuellen Debatten.Show morepolitik
Apothekerkammer Thüringen warnt
20.04.2026, 15:00 Uhr
Eröffnung Pharmacon Meran 1998: Erziehung als Teil des Generationenvertrags
MERAN (hel). Welche Rolle die Erziehung als Teil des Generationenvertrages spielt, erläuterte die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Dr. Annette Schavan, Stuttgart, bei der Eröffnung des diesjährigen Pharmacon Meran am 7. Juni 1998. Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Folgen der EuGH-Urteile: Seehofer gegen Erstattung von Auslandsleistungen
BONN (im). Der Bundesgesundheitsminister hat den Kanzler gebeten, beim nächsten EU-Gipfel am 15. / 16. Juni in Cardiff die Folgen der jüngsten Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Sprache zu bringen. Nach Ansicht von Horst Seehofer muß das Spannungsfeld politisch gelöst werden, daß einerseits zwar freier Waren- und Dienstleistungsverkehr in Europa herrschen soll, andererseits die Mitgliedstaaten jedoch etwa für die Finanzierung ihrer Krankenversicherung zuständig sind. Dies könne nicht Richtern überlassen werden, sagte der Minister am 5. Juni vor Journalisten in Bonn.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Gesundheitszentrum Apotheke: Muß die „heilige Kuh“ geschlachtet werden?
MERAN (diz). Die Apothekenbetriebsordnung steht zur Überprüfung an. Auf welche Detailregelungen kann verzichtet werden, welche Rahmenvorgaben genügen für den Apothekenbetrieb? Muß die "heilige Kuh" der Apothekenbetriebsordnung, das Apothekenlabor, geschlachtet werden? Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Hartmut Schmall, stellte Überlegungen zur Modifikation der Apothekenbetriebsordnung und Entwicklung der Apotheke in Richtung Gesundheitszentrum in den Mittelpunkt seiner Eröffnungsrede zur Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer (BAK) in Meran, die vom 7. bis 12. Juni mit dem Schwerpunktthema "Der Bewegungs- und Stützapparat" wieder zahlreiche fortbildungsfreudige Apothekerinnen und Apotheker in das Südtiroler Kurstädtchen gelockt hat. Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Zuzahlung und Beitragserhöhung: Koppelung ganz streichen
Die Koppelung von Zuzahlungen etwa zu Arzneimitteln an Beitragssatzerhöhungen der Krankenkassen sollte ganz gestrichen werden. Dafür sprachen sich die Ärzte auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag in Köln aus. Einen entsprechenden Antrag richteten sie vorsorglich an die Bundesregierung nach der Bundestagswahl.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Neue Urteile: Vorfälligkeitsentschädigungen - wie werden sie berechnet?
Die Zeichen für eine Rückerstattung von überhöhten Zahlungen durch die Banken stehen außerordentlich günstig. Zwar kommt es, wie zu befürchten war, zu harten Auseinandersetzungen, aber mehr und mehr müssen auch die Banken zurückzahlen.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Drei-Zimmer-Wohnung: Arbeitszimmer
Das Finanzamt darf einem häuslichen Arbeitszimmer nach einem Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 15.7.1997 (6 K 305/96) nicht allein deshalb die steuerliche Anerkennung versagen, weil es sich in einer Drei-Zimmer-Wohnung befindet, in der Eheleute mit Zwillingen wohnen.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Versorgung chronischer Wunden. Noch immer ein Schattendasein
(sch). Die Versorgung chronischer Wunden führt in Deutschland noch immer ein Schattendasein. Heinz Gerngroß, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wundbehandlung e.V. (DGfW), sähe das Thema Wundbehandlung in Deutschland gerne größer geschrieben. Während die Pflege beispielsweise in den angelsächsischen Ländern längst akademisiert sei, überließe man das Thema in Deutschland allzu häufig allein dem Pflegepersonal. Die Therapie eines Dekubitus brächte eben auch wenig Prestige.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
6. Juni 1998. Tag der Organspende
(ako). Das im Dezember 1997 verabschiedete Transplantationsgesetz und die Einführung eines kostenlosen Telefonservice beim Arbeitskreis Organspende (AKO) haben in der Bevölkerung neue Motivation bewirkt: Mehr als doppelt so viele Anfragen nach Informationen und Organspendeausweisen gingen beim AKO ein.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Stellungnahme: Das muß der Berufsöffentlichkeit bewußt werden
Nachfolgend eine Stellungnahme des Bundesverbands Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. zum Thema "Grauer Markt", das der Bundesverband Krankenhausversorgender Apotheker (BVKA) auf seiner Jahrestagung behandelte (s. DAZ 21, S. 19).Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Institutsgründung: Pharmazie in Heidelberg bleibt - BASF hilft mit Millionenbet
HEIDELBERG (diz). Der Studiengang Pharmazie an der Universität Heidelberg bleibt erhalten. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF stellt für die Förderung der Forschung einen Betrag von 10 bis 12 Mio. DM zur Verfügung, mit dem ein neues Institut zur Arzneimittel- und Wirkstoffforschung aufgebaut werden soll.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
6. Juni 1998: Tag der Organspende
Das im Dezember 1997 verabschiedete Transplantationsgesetz und die Einführung eines kostenlosen Telefonservice beim Arbeitskreis Organspende (AKO) haben in der Bevölkerung neue Motivation bewirkt: Mehr als doppelt so viele Anfragen nach Informationen und Organspendeausweisen gingen beim AKO ein.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Wissenschaftspreis: Für Erforschung chronischer Blutungskrankheiten
Die Förderung der klinischen Forschung auf dem Gebiet chronischer Blutungskrankheiten, insbesondere der Hämophilie und verwandter Blutgerinnungsstörungen, ist die Zielsetzung des Johann Lukas Schönlein-Preises 1998.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Promotionsleistungen: Bewertung von Doktorarbeiten
MARBURG (jk). Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben viele naturwissenschaftliche Fakultäten und Fachbereiche zunehmend darauf verzichtet, bei der Bewertung der Doktorarbeiten die ganze Bandbreite der von den Promotionsordnungen vorgesehenen Noten auszuschöpfen. Die normale, solide Doktorarbeit wird heutzutage üblicherweise mit "sehr gut" bewertet, eine wirklich sehr gute Arbeit erhält die Note "ausgezeichnet" und eine Arbeit mit Defiziten wird mit "gut" benotet. Diese Situation wird allgemein als unbefriedigend empfunden, aber es ist für den einzelnen Fachbereich problematisch, eine solche "inflationäre" Situation wieder zu korrigieren.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit: „Tag der Apotheke“ am 10. September
ESCHBORN (kk). Die Vorbereitungen zum ersten "Tag der Apotheke" laufen bereits auf Hochtouren. Fast 400 Fragebogen, die per Pharmazeutischer Zeitung sowie Rundschreiben des Bundesverbandes der Pharmazeutisch-technischen Assistenten (BVpta) verbreitet wurden, sind ausgewertet und in die Planungen eingeflossen. Bundesgesundheitsminister Seehofer hat die Schirmherrschaft für die Tag übernommen.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Werbewirtschaft. Werbeverbot: Heute für Zigaretten - und morgen für Arzneimitt
HAMBURG (tmb). Das von der EU vorgesehene Tabakwerbeverbot erscheint auf den ersten Blick als gesundheitspolitisch begründete verantwortungsbewußte Maßnahme. Doch machen Vertreter der Werbewirtschaft und der Tabakindustrie auf einige durchaus problematische weitergehende Konsequenzen aufmerksam. Vielleicht sind bald auch andere Produkte von solchen Werbeverboten betroffen, möglicherweise sogar Arzneimittel.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Werbeverbot: Heute für Zigaretten - und morgen für Arzneimittel?
Das von der EU vorgesehene Tabakwerbeverbot erscheint auf den ersten Blick als gesundheitspolitisch begründete verantwortungsbewußte Maßnahme. Doch machen Vertreter der Werbewirtschaft und der Tabakindustrie auf einige durchaus problematische weitergehende Konsequenzen aufmerksam. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Pharmazie in Heidelberg bleibt: BASF stellt Millionenbetrag zur Verfügung
Der Studiengang Pharmazie an der Universität Heidelberg bleibt erhalten. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF stellt für die Förderung der Forschung einen Betrag von 10 bis 12 Mio. DM zur Verfügung, mit dem ein neues Institut zur Arzneimittel- und Wirkstoffforschung aufgebaut werden soll.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Jahrestagung der Selbstmedikationsindustrie: Bangemann: Über Teleshopping nochm
ATHEN (diz). Der Versandhandel mit Arzneimitteln, insbesondere das Teleshopping, ist in der Europäischen Union noch nicht befriedigend gelöst. Versandmöglichkeiten, die in einem Staat legal sind, können mit dem "Grenzübertritt" in einen anderen EU-Staat illegal werden. Europakommissar Dr. Martin Bangemann hält diese gegenwärtige Situation für unbefriedigend und sprach sich auf der 34. Jahrestagung der europäischen Selbstmedikationsindustrie (AESGP), die vom 20. bis 23. Mai in Athen stattfand, für eine Überprüfung aus.Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
Arzneimittelkosten: Sind die Deutschen kostenbewußt?
ATHEN (diz). Reagiert der Käufer von Arzneimitteln auf steigende Arzneimittelkosten? In wieweit ist die Selbstmedikation davon betroffen? Auf dem 34. Jahreskongreß der europäischen Selbstmedikationsindustrie, der vom 20. bis 23. Mai in Athen stattfand, stellte Walter Pechmann von der Gesellschaft für Pharma-Informationssysteme (GPI) eine neue Untersuchung dazu vor. Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
Management und Marketing: Lageroptimierung als Kontroverse
BIELEFELD (tmb). Das wahrscheinlich meistdiskutierte Thema am Rande der Mitgliederversammlung der parmapharm, die am 17. und 18. Mai in Bielefeld stattfand, war nicht eine interne Angelegenheit der Gesellschaft, sondern ein Vortrag des betriebswirtschaftlichen Rahmenprogramms. Der Unternehmensberater, Apotheker und Dipl.-Ing. E. Georg Majer, Alfter, leitete aus den Gesetzmäßigkeiten zur Lagerumschlagsgeschwindigkeit provozierende Thesen für eine ökonomisch erfolgreiche Apothekenführung ab.Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
parmapharm-Mitgliederversammlung: parmapharm setzt auf weiter steigende Mitglied
BIELEFELD (tmb). Die Apothekenkooperation parmapharm hat nach Einschätzung ihres Beirates und der Geschäftsführung drei Jahre nach ihrer Gründung hinsichtlich ihrer Mitgliederzahl den gewünschten Durchbruch geschafft, d.h. den "break even"-Point erreicht. Denn zur Mitgliederversammlung der parmapharm Marktförderungs GmbH & Co KG, die am 18. Mai in Bielefeld stattfand, bestand die Gesellschaft aus 329 Gesellschaftern. Gründungsmitglied Wolf-Peter Krause, Preetz, nannte als Ziel für die weitere Entwicklung der Gesellschaft, die Mitgliederzahl bis zum nächsten Jahr zu verdoppeln, wie dies auch in den Vorjahren stattgefunden hat. Letztlich werde eine Zahl von 2000 bis 3000 Gesellschaftern angestrebt, um als marktrelevante Gruppierung den Mitgliedern die gewünschte Stärkung bieten zu können. Während der Mitgliederversammlung gab Krause einen Überblick über die Entwicklung der Gesellschaft im zurückliegenden Geschäftsjahr und bewertete die wesentlichen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse im Apothekenwesen aus Sicht der parmapharm.Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
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