Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die nächsten nötigen Schritte
Die Fixumserhöhung wird nur bestehende Löcher stopfen können, auf Dauer wird sie nicht reichen. Das zeigt der jüngste Wirtschaftsbericht des Deutschen Apothekerverbands. Was es nun braucht, schreibt DAZ-Redakteur Thomas Müller-Bohn in seinem Editorial für die neue Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung.Show moregesundheitspolitik
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Das Editorial der DAZ Nr. 20
13.05.2026, 15:30 Uhr
Erst im Jahr „2005 plus“?
BAD BRAMSTEDT (tmb). Bis der Arzt seine Rezepte nicht mehr auf Papier ausstellt, sondern auf einer Chipkarte speichert oder per Datenleitung übermittelt, und die Apotheke diese dann auf dem Datenweg weiter an die Rechenzentren leitet, werden noch einige Jahre vergehen. Experten gehen davon aus, daß die Einführung des elektronischen Rezeptes wohl erst im Jahr "2005 plus" möglich sein wird. Auf der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein am 7.Oktober 1998 in Bad Bramstedt befaßte sich Hanno Helmker, Geschäftsführer des Norddeutschen Apotheken-Rechenzentrums e.V. (NARZ), Bremen, mit Entwicklungsperspektiven für das elektronische Rezept.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
DPhG hält Änderung bei Herstellung von Radiopharmaka nicht für ausreichend
FRANKFURT (dphg). Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) meldet ernste Bedenken gegen die Änderung von § 15 des Arzneimittelgesetzes an, wonach für die Herstellung und Überprüfung von PET-Radiopharmaka nur noch der Nachweis einer mindestens dreijährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Nuklearmedizin oder der radiopharmazeutischen Chemie und von radiopharmazeutischen Wirkstoffen nur der Nachweis einer mindestens zweijährigen Tätigkeit erforderlich sein soll.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Bessere Versorgung der Patientinnen gefordert
FLORENZ (tmb). Auf der ersten europäischen Brustkrebskonferenz, die vom 29.September bis 3.Oktober in Florenz stattfand, tauschten über 1000 Teilnehmer aus 78 Staaten wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen aus.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Weltweite Unterstützung für pharmazeutische Forschungsarbeit
DEN HAAG (tmb). Das Ende der Amtszeit des bisherigen FIP-Präsidenten Dr.Dieter Steinbach bedeutet nicht seinen Rückzug von allen offiziellen Aufgaben innerhalb der pharmazeutischen Weltorganisation. Als ehemaliger Präsident bekleidet er für die nächsten vier Jahre das Amt des Immediate Past President. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Präsidentschaft über die FIP-Stiftung für Ausbildung und Forschung (FIP-Foundation for Education and Research).Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
VSA geht online
MÜNCHEN (ms). Anläßlich der diesjährigen Expopharm in München hat die Verrechnungsstelle der Süddeutschen Apotheken (VSA) den neuen, kostenlosen Dienst "VSA Online Service" vorgestellt. Die VSA möchte damit die Kommunikation mit den etwa 7000 Mitgliedsapotheken aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt erleichtern, ihr Serviceangebot erweitern sowie die technische Grundlage für die Entwicklung des elektronischen Rezeptes schaffen. Besonderen Wert legt die VSA auf die Datensicherheit, weshalb man eine Partnerschaft mit der Stuttgarter Softwarefirma Brokat Infosystems AG geschlossen hat, die europäischer Marktführer für Internet-Banking- und Internet-Paying-Lösungen ist.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Weiterbildung für PTA - die Chance für mehr Verantwortung und Selbständigkeit
SAARBRÜCKEN (daz). Unter Führung des Bundesverbands der PTA (BVpta) gründete sich 1995 das Weiterbildungsinstitut pta e.V., kurz WIpta genannt. In einen Interview mit der Vorsitzenden des WIpta, Frau Christiane Skorupka, loteten wir Hintergründe, Programm und Ziele des Weiterbildungsinstituts aus.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Versicherte brauchen mehr Wahlrechte
BONN (im). Der Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hat für eine prozentuale Selbstbeteiligung bei Arzneimitteln sowie für mehr Wahl-möglichkeiten für GKV-Versicherte plädiert. Darüber hinaus lehnte der Vorsitzende Johannes Burges Preisverhandlungen mit Krankenkassen im Nichtfestbetragsmarkt auf der diesjährigen BAH-Jahresversammlung am 24. September in Bonn ab. Dort äußerte der Gesundheitsökonom Professor Peter Oberender die Einschätzung, in den nächsten Jahren komme eine weitgehende Liberalisierung auf das Gesundheitswesen zu, die Arzneimittelpreisverordnung werde "zusammenbrechen".Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Chlumsky-Lösung
In PTA heute Nr. 9, S. 929 (September 1998) war ein Artikel über die Rezeptur "Chlumsky-Lösung" veröffentlicht. Aufgrund einiger Anfragen aus Apotheken schreibt uns dazu Dr. H. Reimann, Neues Rezeptur-Formularium in Eschborn, mit der Bitte um Veröffentlichung:Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
MÜNSTER (was). Die Diskussion um Nahrungsergänzungsmittel ist extrem polarisiert. Befürworter meinen, Nahrungsergänzungsmittel könnten die Nährstoffversorgung verbessern und verschiedenen Krankheiten vorbeugen. Gegner behaupten, eine ausgewogene Ernährung liefere alle notwendigen Nährstoffe. Nahrungsergänzungsmittel seien daher nutzlos und überflüssig. Hochschuldozent Dr. Andreas Hahn (Institut für Lebensmittelwissenschaften am Zentrum für Angewandte Chemie der Universität Hannover) erläuterte die Thematik aus ernährungsphysiologischer Sicht auf einer Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe am 8. September 1998 in Münster.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Die Zusammenarbeit soll intensiver werden
MÜNSTER (was). Vier ärztliche und apothekerliche Organisationen in Westfalen-Lippe - Ärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung, Apothekerkammer und Apothekerverband - wollen die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern intensivieren. Das erklärten Vertreter der Organisationen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 24. September in Münster.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Trotz „Nullrezepten“ sehr gute Entwicklung
DÜSSELDORF (im). Auf ein "wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr" blickt das ARZ Rechenzentrum nordrhein-westfälischer Apotheken - erstmals als Aktiengesellschaft - zurück. Das in Haan ansässige Unternehmen, über das bundesweit mehr als 3300 Apotheken abrechnen, konnte 1997 seinen Umsatz um 1,9 Millionen Mark auf 38,341 Millionen Mark steigern. Nach Angaben des Vorstandssprechers Rainer Lorenzen betrug der Jahresüberschuß 2,814 Millionen Mark, ein Plus von 2,056 Millionen gegenüber dem Vorjahr.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Neue Dienstleistung: der Arzneimittelinformationsservice
BERLIN (ko). Mit der ständig wachsenden Zahl der Arzneimittel nimmt auch der Umfang der hierzu notwendigen Informationen zu. Die Anzahl der Publikationen über Arzneimittel und medikamentöse Therapie steigt rasant an. Weltweit werden pro Jahr etwa 10 Millionen wissenschaftliche Veröffentlichungen, davon etwa 10% in biomedizinischer Fachrichtung publiziert. Die Flut an neuen Informationen, die heute aufzuarbeiten ist, kann inzwischen auch von spezialisierten Fachleuten kaum bewältigt werden. Nach §20 (2) Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) ist der Apotheker zur Information und Beratung der Ärzte und Patienten über arzneimittelrelevante Fragen verpflichtet. Die Arzneimittelinformation gehört nach §3 ApBetrO zu den pharmazeutischen Tätigkeiten. Die dazu erforderlichen Informationen zu beschaffen, die Quelle und den Inhalt zu bewerten und den Bedürfnissen des Empfängers entsprechend aufzubereiten, erfordert in Zukunft immer komplexere Informationssysteme. Kompetente Informationsbeschaffung und Informationsbewertung ist dringend erforderlich.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Kassen dürfen nicht eingreifen
BONN (im). Die Krankenkassen als öffentlich-rechtliche Körperschaften dürfen keine Arzneimittellisten verbreiten und so in den Markt steuernd eingreifen. Ein Urteil mit diesem Tenor hat das Landgericht Düsseldorf am 25. September zum Arzneiverordnungsreport 97 gefällt und so einem pharmazeutischen Unternehmen aus Karlsruhe Recht gegeben.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Unibibliothek Braunschweig: Sondersammelgebiet Pharmazie
BRAUNSCHWEIG (ub). Die Universitätsbibliothek (UB) Braunschweig wurde 1949 in den Sondersammelgebietsplan der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Fach Pharmazie aufgenommen und seither konsequent finanziell gefördert. Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Kleinlabor zur Wirkstoffüberprüfung: Arzneimittelfälschungen gefährden die G
FRANKFURT (gphf). Die Fälschung von Arzneimitteln und das bewußte Inverkehrbringen von gefälschten Medikamenten haben sich mittlerweile zu einem ernsten Problem der Weltgesundheit entwickelt. Der internationale Verband der Arzneimittelhersteller (IFPMA) geht davon aus, daß bereits sieben Prozent aller weltweit gehandelten Medikamente Fälschungen sind. Dies entspricht einem Geldwert von über 20 Milliarden US-$. Fehlende Kontrollen und die Tatsache, daß Arzneimittelfälschungen letztlich ein Teilbereich der organisierten Kriminalität sind, legen die Vermutung nahe, daß das wahre Ausmaß des Problems noch im Dunkeln liegt.Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
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