
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
Erfolge und Rückschläge im Kampf gegen AIDS
GENF (em). Die vorletzte große AIDS-Konferenz 1996 in Vancouver verließen manche Teilnehmer euphorisch. Wissenschaftler hatten neue Medikamente vorgestellt. Die Medien überschlugen sich. Selbst von möglicher Heilung war die Rede. Die Vermehrung des HI-Virus wollte man so verlangsamen, daß die Krankheit AIDS auf unbestimmte Zeit nicht ausbrechen sollte. Nach der diesjährigen Welt-AIDS-Konferenz in Genf (28. Juni bis 5. Juli) gibt es keinen Grund zur Euphorie mehr.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Noch sechs Wochen bis zum Tag der Apotheke
ESCHBORN (kk). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Von einem Sommerloch ist bei den ABDA-Öffentlichkeitsarbeitern nichts zu spüren. Aber die erste Hürde ist genommen: Das Paket für die Apotheken kann in die Produktion gehen und wird pünktlich in der zweiten Augusthälfte in den Apotheken ankommen.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Abgabe von Kaliumzyanid in der Apotheke - was ist zu beachten?
Viele Apotheker scheuen sich, gefährliche Stoffe abzugeben. Das gilt insbesondere für (sehr) giftige Stoffe und Zubereitungen. Früher wurden solche Chemikalien überwiegend in den sog. Fachdrogerien verlangt; derartige Drogerien existieren aber in vielen Städten nicht mehr. Es gibt deshalb Situationen, bei denen der Apotheker nicht umhin kann, guten Kunden gefährliche Stoffe zu besorgen.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
QMS für Apotheken: Ja, aber wie?
Die Mitgliederversammlung der ABDA hat sich auf ihrer Sitzung am 30. Juni für die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS) in Apotheken ausgesprochen. Um diese Systeme inhaltlich auszufüllen, solle die ABDA die Entwicklung von Qualitätsstandards für diese Systeme vorantreiben.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Gemeinsame Ziele oder Eigeninteressen?
FRANKFURT/MAIN (ral). Über die Frage "Gibt es gemeinsame Ziele der am Gesundheitswesen beteiligten Partner?" diskutierten am 9.Juli auf einem von der Wörwag Pharma GmbH veranstalteten Presseseminar Vertreter der Industrie, der Krankenkassen und der Ärzteschaft. Aufhänger für die Diskussion war die Kosten-/Nutzenrelation einer verbesserten Versorgung von Diabetikern.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Tue Gutes und rede darüber
(tmb). Was im Sprichwort so einfach klingt, kann in der Werbung für Apothekendienstleistungen zu einem vielschichtigen Problem werden. Einerseits sollten Apotheken sinnvolle Leistungen öffentlichkeitswirksam anbieten, andererseits müssen diese Leistungen dann auch halten, was sie versprechen. Zudem sind juristisch einwandfreie Formulierungen gefragt.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Verbraucherzentrale über Apotheker: „Kundenberatung katastrophal!“
MÜNCHEN/DÜSSELDORF (lub). Zu Beginn der großen Ferien haben Deutschlands Apotheker ein schlechtes Zeugnis für ihre Beratertätigkeit bekommen: "Die Kundenberatung ist katastrophal!", so Angela Clausen von der Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen. Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Großbritannien: Führungswechsel an der Spitze der Royal Pharmaceutical Society
LONDON (nkh). An Drama fehlte es den diesjährigen Vorstandswahlen in der Royal Pharmaceutical Society of Great Britain (RPSGB) gewiß nicht: Präsident und Vize-Präsidentin wurden nicht wiedergewählt, und letztere erklärte nach den Wahlen sofort ihren Rücktritt aus dem Council, nachdem sie 15 Jahre dessen Mitglied war. Das Council der Royal Society ist das aus insgesamt 24 Mitgliedern bestehende entscheidungstragende Gremium der RPSGB, das u.a. einmal im Jahr den Vorstand wählt. Neuer Präsident ist Hemant Patel, seit 1993 Council-Mitglied. Damit steht zum erstenmal ein Asiate an der Spitze der RPSGB. David Allen wurde zu seinem Stellvertreter gewählt.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Forschungsinstitut: Georg-Speyer-Haus unter neuer Leitung
FRANKFURT (gsh). Das Georg-Speyer-Haus, dessen Gründungsdirektor Paul Ehrlich war, und an dem mit Paul Karrer und Niels Jerne zwei weitere Nobelpreisträger forschten, hat einen neuen Leiter. Prof. Dr.Bernd Groner folgt auf Prof. Dr.Hans Dieter Brede, der seine ganze Kraft bis wenige Tage vor seinem Tod für die Belange des Instituts eingesetzt hat. Groner übernimmt eine der traditionsreichsten Forschungseinrichtungen Deutschlands. Das Institut hat internationale Erfolge in der AIDS- und Krebsforschung aufzuweisen und wurde kürzlich mit Millionenaufwand renoviert.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Gesundheitsversorgung in einer Phase des Umbruchs: Vernetzung und multiprofessio
WIESBADEN (hm). Eine zweite Revolution in der Medizin kündigte Dr. Ellis Huber, Präsident der Ärztekammer Berlin auf dem 4. Sommersymposion an, das die Asklepios-Kliniken zusammen mit der Deutschen Gesellschaft der Ärzteschaft im Qualitätsmanagement unter dem Titel "Die Gesundheitsversorgung von morgen" durchführten. Nach der ersten Revolution, die durch den Siegeszug der naturwissenschaftlichen Medizin bestimmt wurde, sei im Übergang von der Industrie- zur Kommunikationsgesellschaft künftig ein integriertes Versorgungsgefüge zu erwarten, das im Zeichen multiprofessioneller und interdisziplinärer Zusammenarbeit einer neuen heilenden und helfenden Kultur stehe. Dieser Weg zu einer kooperativen Gesellschaft fordere ein neues Management des Vertrauens und eine neue Abstimmung zwischen Krankenkassen und Ärzteschaft. Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Zytostatika-Zubereitungen: Die Zytostatika-Richtlinie der Länder
Die Herstellung von Zytostatika-Zubereitungen ist wegen des Risikopotentials, das den verwendeten Arzneistoffen anhaftet, unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen. Aufgrund ihres Wirkmechanismus sind sie den sogenannten cmr-Stoffen zuzurechnen (cytotoxisch, mutagen, reproduktionstoxisch). Seit 1986 regelt die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) auch den Umgang mit derartigen Stoffen. Der sechste Abschnitt (insbesondere der §36) der GefStoffV umfaßt zahlreiche Bestimmungen, die neben den üblichen Schutzmaßnahmen beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen zu beachten sind. Daneben gelten jedoch in Apotheken weitere Regelungen, z.B. Unfallverhütungsvorschriften der jeweiligen Berufsgenossenschaft sowie die Bestimmungen der Arbeitsstättenverordnung. Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
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