
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Medisign: Austausch aller 2026 produzierten eHBA
Hersteller Medisign teilt am heutigen Donnerstag mit, alle elektronischen Heilberufsausweise (eHBA), die seit Jahresbeginn produziert wurden, austauschen zu müssen. Betroffene Karteninhaber informiert der Hersteller in Kürze per E-Mail.Show moregesundheitspolitik
politik
Elektronischer Heilberufsausweis: Erneuter Rückruf
19.02.2026, 16:30 Uhr
Großbritannien: Führungswechsel an der Spitze der Royal Pharmaceutical Society
LONDON (nkh). An Drama fehlte es den diesjährigen Vorstandswahlen in der Royal Pharmaceutical Society of Great Britain (RPSGB) gewiß nicht: Präsident und Vize-Präsidentin wurden nicht wiedergewählt, und letztere erklärte nach den Wahlen sofort ihren Rücktritt aus dem Council, nachdem sie 15 Jahre dessen Mitglied war. Das Council der Royal Society ist das aus insgesamt 24 Mitgliedern bestehende entscheidungstragende Gremium der RPSGB, das u.a. einmal im Jahr den Vorstand wählt. Neuer Präsident ist Hemant Patel, seit 1993 Council-Mitglied. Damit steht zum erstenmal ein Asiate an der Spitze der RPSGB. David Allen wurde zu seinem Stellvertreter gewählt.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Forschungsinstitut: Georg-Speyer-Haus unter neuer Leitung
FRANKFURT (gsh). Das Georg-Speyer-Haus, dessen Gründungsdirektor Paul Ehrlich war, und an dem mit Paul Karrer und Niels Jerne zwei weitere Nobelpreisträger forschten, hat einen neuen Leiter. Prof. Dr.Bernd Groner folgt auf Prof. Dr.Hans Dieter Brede, der seine ganze Kraft bis wenige Tage vor seinem Tod für die Belange des Instituts eingesetzt hat. Groner übernimmt eine der traditionsreichsten Forschungseinrichtungen Deutschlands. Das Institut hat internationale Erfolge in der AIDS- und Krebsforschung aufzuweisen und wurde kürzlich mit Millionenaufwand renoviert.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Gesundheitsversorgung in einer Phase des Umbruchs: Vernetzung und multiprofessio
WIESBADEN (hm). Eine zweite Revolution in der Medizin kündigte Dr. Ellis Huber, Präsident der Ärztekammer Berlin auf dem 4. Sommersymposion an, das die Asklepios-Kliniken zusammen mit der Deutschen Gesellschaft der Ärzteschaft im Qualitätsmanagement unter dem Titel "Die Gesundheitsversorgung von morgen" durchführten. Nach der ersten Revolution, die durch den Siegeszug der naturwissenschaftlichen Medizin bestimmt wurde, sei im Übergang von der Industrie- zur Kommunikationsgesellschaft künftig ein integriertes Versorgungsgefüge zu erwarten, das im Zeichen multiprofessioneller und interdisziplinärer Zusammenarbeit einer neuen heilenden und helfenden Kultur stehe. Dieser Weg zu einer kooperativen Gesellschaft fordere ein neues Management des Vertrauens und eine neue Abstimmung zwischen Krankenkassen und Ärzteschaft. Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Zytostatika-Zubereitungen: Die Zytostatika-Richtlinie der Länder
Die Herstellung von Zytostatika-Zubereitungen ist wegen des Risikopotentials, das den verwendeten Arzneistoffen anhaftet, unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen. Aufgrund ihres Wirkmechanismus sind sie den sogenannten cmr-Stoffen zuzurechnen (cytotoxisch, mutagen, reproduktionstoxisch). Seit 1986 regelt die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) auch den Umgang mit derartigen Stoffen. Der sechste Abschnitt (insbesondere der §36) der GefStoffV umfaßt zahlreiche Bestimmungen, die neben den üblichen Schutzmaßnahmen beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen zu beachten sind. Daneben gelten jedoch in Apotheken weitere Regelungen, z.B. Unfallverhütungsvorschriften der jeweiligen Berufsgenossenschaft sowie die Bestimmungen der Arbeitsstättenverordnung. Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Medizinprodukte: Bundesrat stimmt Abverkaufsfrist bis 2001 für Medizinprodukte
BONN (gs). Der Bundesrat hat am 10. Juli 1998 im zweiten Durchgang endgültig der Ersten Änderung des Medizinproduktegesetzes zugestimmt, nachdem bereits der Deutsche Bundestag diesem Gesetz zugestimmt hatte. Das Gesetz kann nun verkündet werden.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Gesundheitspolitischer Arbeitskreis der CSU: Kompetente Apotheken sind unverzich
INGOLSTADT (gpa). Anläßlich des Kongresses "Gesundheitspolitik - Fit für die Zukunft" hat am 20.Juni 1998 in Ingolstadt der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CSU (GPA) zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen der Sozial- und Gesundheitspolitik in einem Positionspapier Stellung bezogen. Nachfolgend die Passagen aus dem Positionspapier, die sich mit den Themen Pharmaindustrie und Apotheken befassen.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
50 Jahre Bayerischer Apothekerverband: Im Spannungsfeld von Tradition und Fortsc
MÜNCHEN (ms). Am 8. Juli feierte der Bayerische Apothekerverband (BAV) im Münchner Alten Rathaussaal das 50jährige Jubiläum seiner Wiederbegründung im Jahre 1948. Die Festredner, unter ihnen die Bayerische Staatsministerin Barbara Stamm, lobten zwar die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens und hoben die Unverzichtbarkeit der Apotheker hervor. Es kam aber auch der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zur Sprache, auf den die Apotheker mit noch mehr Entschiedenheit und Engagement reagieren müssen. Der zweite Teil des Festakts stand ganz im Zeichen der Ehrung von Dr. Hermann Vogel, dem langjährigen Präsidenten und jetzigen Ehrenpräsidenten der Bayerischen Landesapothekerkammer, wodurch die enge Verbindung von Kammer und Verband in Bayern verdeutlicht wurde. Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Großbritannien: Der Kampf um die Preisbindung bei Arzneimitteln
LONDON (nkh). Britische Apotheker haben im Kampf um die Beibehaltung der Preisbindung bei OTC-Arzneimitteln (Resale Price Maintenance =RPM) zumindest einen Teilerfolg erreichen können. Zwar darf der Generaldirektor des Büros für Fairen Wettbewerb (Director General of the Office of Fair Trading) gegen die Preisbindung Klage vor einem englischen Gericht (Restrictive Practices Court) einreichen; sollten seine Bemühungen jedoch scheitern, ist RPM zumindest für die darauffolgenden fünf Jahre gesichert.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Preisausschreibung: Forschungspreis 1998 der Deutschen Stiftung für Herzforschu
05.07.1998, 15:18 Uhr
Anthroposophische Medizin: Nicht Krankheiten behandeln, sondern kranke Menschen
SCHWÄBISCH GMÜND (rb). Im Mittelpunkt der anthroposophisch erweiterten Medizin steht die Individualität des Menschen. Um dem kranken Individuum gerecht zu werden, sind die Methoden der Schulmedizin in vielen Fällen nicht ausreichend und bedürfen einer Ergänzung durch neue, auf den einzelnen Patienten gerichtete Betrachtungsweisen. Wie sich anthroposophisch orientierte Ärzte eine Fortentwicklung der Medizin vorstellen, wie anthroposophisch erweiterte Medizin heute praktiziert wird und welchen Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen sie leisten kann, war das Thema eines Presseseminars am 1. Juli 1998 in Schwäbisch Gmünd. Eingeladen hatte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Landesverband Baden-Württemberg. Gastgeber war das BPI-Mitgliedsunternehmen Weleda AG, eine Firma, die sich der anthroposophischen Medizin und Philosophie verschrieben hat.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Bundesgesundheitsministerium: BgVV als Erstprüfstelle für Novel Foods benannt
BERLIN (bgvv). Seit dem 30. Mai 1998 ist das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) Erstprüfstelle für die Zulassung neuartiger Lebensmittel (Novel Foods).Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Politisches Porträt: Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen - was ist
(rs). Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen machte gerade in den letzten Wochen wieder von sich reden: Zum einen fällte er die mutige Entscheidung, das Potenzmittel Viagra von der Verordnung in der gesetzlichen Krankenversicherung auszuschließen, zum andern legte er Ende Juni den Entwurf einer Neufassung der Arzneimittel-Richtlinien vor, mit denen Arzneimittelgruppen mit einem GKV-Erstattungsvolumen von rund 3,5 bis 4 Mrd. DM aus der Erstattungsfähigkeit ausgegrenzt werden sollen. Wer steckt eigentlich hinter dem Bundesausschuß, wie arbeitet dieses Gremium und welche Kompetenzen hat es?Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
ABDA-Vorstand beim Bundeskanzler: Kohl: Deutsche Arzneimittelversorgung gehört
BONN (abda). Zu einem etwa einstündigen Meinungsaustausch empfing Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl den Geschäftsführenden Vorstand der ABDA am 1. Juli im Bundeskanzleramt. In dem Gespräch, an dem auch Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer teilnahm, betonte Kohl, daß die Arzneimittelversorgung in der Eigenverantwortung der freiberuflichen Apotheker zu den besten der Welt gehöre. Apothekenketten und dem Herausbrechen einzelner Teile aus dem Versorgungsauftrag der Apotheker erteilte der Bundeskanzler eine Absage. Die Bundesregierung sehe im Apotheker den Arzneimittelfachmann schlechthin. Seine Fachkompetenz dürfe nicht durch den Versandhandel unterlaufen werden.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Positionen und Aktivitäten des BAH: Lehrstuhl für Präventivmedizin gestiftet
GYMNICH (im). Die achte Novelle des Arzneimittelgesetzes bringt etliche positive Neuerungen für die pharmazeutischen Unternehmen. Das in der 8. AMG-Novelle verankerte Verbot des Versandhandels mit apothekenpflichtigen Medikamenten hätten darüber hinaus alle Marktbeteiligten befürwortet, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesfachverbands der Arzneimittel-Hersteller am 2. Juli auf dem Presseseminar des BAH in Gymnich. Wie Seidscheck bekannt gab, hat der Vorstand des BAH beschlossen, an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden einen Lehrstuhl für Präventivmedizin zu stiften.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Festsetzung von Arzneimittel-Richtlinien: Staatsrechtler: verfassungswidriges Ve
GYMNICH (im). Das Verfahren, wie der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen derzeit Arzneimittel-Richtlinien festsetzt, ist aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht in Ordnung. Auch die Begründungen des Bundessozialgerichts dazu seien alle nicht haltbar. Dies sagte der Staatsrechtler Professor Fritz Ossenbühl vom Institut für öffentliches Recht an der Universität Bonn auf dem Presseseminar des Bundesfachverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 2. Juli in Gymnich.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Arzneimittel-Hersteller: Bei freiverkäuflichen Arzneimitteln legen Drogerien zu
GYMNICH (im). Die Apotheke ist nach wie vor die wichtigste Absatzstätte für rezeptfreie Arzneimittel. Dies sagte Dr. Hermann Kortland, Referatsleiter beim Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), am 3. Juli vor Journalisten in Gymnich. Allerdings gebe es bei den freiverkäuflichen Präparaten in Drogerie- und Verbrauchermärkten höhere Zuwachsraten als in den Offizinen.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Phytopharmaka: Die Musik spielt in Brüssel
BRÜSSEL (bah). Europäische Entwicklungen im Bereich der Phytopharmaka haben unter dem Gesichtspunkt des dezentralen Zulassungsverfahrens und der harmonisierten Bewertungskriterien gerade in den letzten Monaten große Fortschritte verzeichnen können. Weil Brüssel als Sinnbild eines harmonisierten Europa auch für Phytopharmaka immer mehr zum Schauplatz des Geschehens wird, hat der Wissenschafts- und Wirtschaftsdienst des Bundesfachverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) zu einem Seminar an den Sitz der Europäischen Kommission eingeladen.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Gedanken zur Gefahrenabwehr: Kaliumchlorat statt Kaliumchlorid - der Alptraum ei
Aus aktuellem Anlaß berichtet Amtsapothekerin Siegrun auf dem Keller über folgenden Vorfall: Ein in einer Apotheke unbekannter Kunde verlangt neben Natriumcitrat Kaliumchlorid. Die PTA greift das falsche Gefäß mit der Aufschrift "Kal. chloric." und wiegt die Substanz in eine Tüte, die sie mit "Kaliumchlorid" beschriftet. Der Kunde verläßt die Apotheke mit der falschen Substanz, denn er hat anstelle des gewünschten Kaliumchlorids tatsächlich Kaliumchlorat bekommen.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
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