
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Bremst die EU-Kommission die Apothekenreform?
Die Apothekenreform besteht aus zwei Teilen: dem ApoVWG und einer assoziierten Verordnung. Letztere muss ein Notifizierungsverfahren bei der EU durchlaufen, weil sie strengere Auflagen für den Versandhandel vorsieht. Die Stillhaltefrist, innerhalb derer die Verordnung nicht beschlossen werden kann, sollte eigentlich am heutigen Dienstag enden. Nun wurde sie um drei Monate verlängert.Show morepolitik
Stillhaltefrist um drei Monate verlängert
14.04.2026, 09:00 Uhr
Bioverfügbarkeit und Bioäquivalenz mit dem Schwerpunkt Phytopharmaka
TÜBINGEN (hb). Bereits im Frühjahr 1997 hatte das Präsidium der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft Bioverfügbarkeit/Bioäquivalenz beschlossen und Prof. Dr. Henning Blume, Bad Homburg, mit dem Aufbau der Gruppe beauftragt. Anläßlich der DPhG-Jahrestagung in Tübingen, wurde die Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen.Show more08.11.1998, 16:20 Uhr
Zuzahlungen sinken auf acht, neun und zehn Mark
BONN (im). Ab dem ersten Januar 1999 sollen die Zuzahlungen der Patienten auf acht, neun und zehn Mark sinken. Die Krankenkassen sollen 900 Millionen Mark durch weiter abgesenkte Festbeträge für Arzneimittel sparen. Um "unvertretbare Belastungen" für Patienten zurückzunehmen und durch eine vorläufige Ausgabenbegrenzung die Beitragssätze in der Krankenversicherung zu stabilisieren, haben die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen am 9. November mit neuen Änderungen den Entwurf des "Gesetzes zur Stärkung der Solidarität in der gesetzlichen Krankenversicherung" beschlossen, der bereits am 11. November zur ersten Lesung in der parlamentarischen Beratung vorgesehen ist.Show more08.11.1998, 16:20 Uhr
Klinische Pharmazie und Wahlpflichtbereich als neue Elemente des Pharmaziestudiu
HAMBURG (tmb). Nach einem jüngst im Bundesgesundheitsministerium verabschiedeten Bericht dürften die Einführung eines Wahlpflichtbereiches und eines neuen Seminars zur Klinischen Pharmazie die wichtigsten Neuerungen in einer künftigen Approbationsordnung für Apotheker darstellen. Einzelheiten hierzu stellte der Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Prof. Dr. H. P. T. Ammon, Tübingen, während einer akademischen Feier am 3. November an der Universität Hamburg vor.Show more08.11.1998, 16:20 Uhr
Viel Neues in der Apothekenbetriebsordnung und in der Pharmazeutischen Betreuung
DAMP (tmb). Die Novellierung der Apothekenbetriebsordnung nimmt langsam immer mehr Gestalt an. Die Beratungstätigkeit des Apothekers dürfte dort stärkeres Gewicht erhalten und sogar die Pharmazeutische Betreuung könnte in einer Neufassung erwähnt werden. Um auch die inhaltliche Entwicklung der Pharmazeutischen Betreuung voranzubringen, will die Apothekerkammer Schleswig-Holstein ein Projekt zur Pharmazeutischen Betreuung bei Neurodermitis durchführen. Den Einstieg bildete ein Fortbildungswochenende am 7. und 8. November im Ostseebad Damp.Show more08.11.1998, 16:20 Uhr
Zunehmende Bedeutung von Leitlinien
SIEGBURG (im). Ersatzkrankenkassen aber auch Ärzte halten evidence based medicine (frei übersetzt: auf nachweisbare Fakten gestützte Medizin) für ein wichtiges Instrument der Zukunft. Evidence based medicine könne bei den Fragen helfen, was eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein soll sowie wann und wie sinnvolle Leistungen im konkreten Behandlungsfall angebracht sind. Medizinische Leitlinien sollen den Ärzten einen Behandlungspfad mit Schnittstellen für Abweichungen ermöglichen, sagte Herbert Rebscher vom Ersatzkassenverband auf dem Presseseminar seiner Organisation am 27. Oktober in Siegburg. Dort warnte Dr. Rüdiger Pötsch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in diesem Zusammenhang vor einer "Kochbuch-Medizin".Show more08.11.1998, 16:20 Uhr
Geschichte der Pflanzenheilkunde - die Apotheke im Mittelpunkt
(jk). Kein anderer Berufsstand ist mit der Geschichte der Pflanzenheilkunde so eng verwoben wie die Apotheker. Kein anderer Berufsstand weist auch nur annähernd so fundierte Kenntnisse über Aussehen, Inhaltsstoffe und Pharmakologie von Arzneipflanzen auf. Deshalb sollte es ein zentrales Anliegen der deutschen Apothekerinnen und Apotheker bleiben, dies weiten Teilen der Bevölkerung in eindringlicher Form zu vergegenwärtigen. Und das umso notwendiger in einer Zeit, in der - vom Gesetzgeber bewußt in Kauf genommen - eine unüberschaubare Fülle freiverkäuflicher "Arzneimittel" auf Pflanzenbasis den Markt überschwemmt, in einer Zeit, in der sich gar Tankwarte anschicken, die (noch) immer im Bewußtsein vieler Menschen sehr hoch angesiedelte Ware Arzneimittel weiter zu trivialisieren.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Neue Arzneimittel-Richtlinien wahrscheinlich nicht mehr in diesem Jahr
KÖNIGSWINTER (hb). Die Anhörungsfrist zu dem im Juni 1998 vom Bundesausschuß Ärzte und Krankenkassen vorgelegten Entwurf der geänderten Arzneimittel-Richtlinien ist abgelaufen. Derzeit ist der zuständige Arbeitsausschuß dabei, die zahlreichen Stellungnahmen zu sichten und zu bewerten. Es gibt noch einiges an Änderungsbedarf, wie bei einer Forum-Veranstaltung am 2. November 1998 auf dem Petersberg in Königswinter deutlich wurde. Ohnehin scheint das Schicksal der Arzneimittel-Richtlinien im Hinblick auf die geplante Positivliste ungewiß.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Rotbusch-Tee derzeit en vogue
Von Franz-Christian Czygan, Würzburg Zur Zeit ist er "in"; der Rotbusch-Tee oder der Rooibos Tea (englisch) oder der Rooibos-tee (afrikaans). Bei uns wird er gelegentlich auch Busch-, Roth-, Wunder- oder Masai-Tee genannt [1a, 1b, 2]. Dieses rotbraune Produkt aus den Blättern und Stengeln der Fabacee Aspalathus linearis (Burm.f.) Dahlg. stammt aus Südafrika und beginnt seit einigen Jahren den deutschen Teemarkt zu erobern. Ein wenig ist der koffeinfreie Rooibos-Tee schon zum Modegetränk geworden. Woher stammt er? Wie sieht die Stammpflanze aus? Welche Inhaltsstoffe - und möglicherweise auch Wirkstoffe - enthält er? Eine kurze Zusammenfassung soll anhand der vorhandenen Literatur einige dieser Fragen beantworten.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Arterielle Verschlußkrankheit - schon eine Volkskrankheit
(ck). Jeder zehnte Bundesbürger im Alter zwischen 55 und 65 Jahren leidet im Bereich der Bekken-Bein-Arterien an einer peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (paVK). Dieses Leiden ist zu einer Volkskrankheit geworden, denn alleine in Deutschland sind mehr als zwei Millionen Menschen betroffen. Jährlich kommen zirka 120000 neue Patienten hinzu.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Apotheken auf Platz eins
ESCHBORN (abda). Deutschlands Apotheken liegen in bezug auf die Kundenzufriedenheit im Branchenvergleich zum ersten Male auf Platz 1. Dies geht aus dem vor kurzem in München veröffentlichten Kundenbarometer 1998 über die Zufriedenheit der Deutschen mit Dienstleistungen hervor.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Ein eigenes Symposium für Offizinapotheker
TÜBINGEN (rs). Vom 6. bis 8. November 1998 findet in Tübingen die Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) statt (das ausführliche Programm war in DAZ Nr. 36, S. 55 veröffentlicht). Im Vorfeld der Tagung sprachen wir mit den Kongreßorganisatoren, dem Tagungspräsidenten Prof. Dr. P. C. Schmidt und dem Tagungssekretär PD Dr. Martin Wahl.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Keine Beschränkungen bei Arzneimitteln
BONN (baäk). In einer Pressemitteilung vom 26. Oktober 1998 weist der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen Meldungen des Nachrichtenmagazins "Focus" zurück, wonach durch Beschlüsse dieses Ausschusses Einschränkungen in der Arzneimittelversorgung zu erwarten seien.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Kein Run auf Auslandsleistung
BONN (im). Einen Ansturm auf Leistungen im Ausland hat es bisher nicht gegeben. Seit April dieses Jahres haben zum Beispiel von mehr als fünf Millionen Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) lediglich zwölf Patienten Leistungen jenseits der Grenze in Anspruch genommen und der Krankenkasse zur Erstattung vorgelegt. Diese Zahl nannte der Vorstandsvorsitzende der TK, Dr. Norbert Klusen auf einer Veranstaltung der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz am 22. Oktober in Bonn. Dort diskutierten Experten die Auswirkungen der Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Erstattung von Auslandsleistungen.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Mangelhafte Beratung
STUTTGART (diz). Das Verbrauchermagazin "plus" berichtet in seiner Ausgabe Nr. 11/1998 über einen Apothekentest in acht Großstädten Deutschlands, der die Beratungsleistungen der Apotheken untersuchte. Fazit des Magazins: "Die Beratung beim Fachmann ist mangelhaft."Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
„“„WIRALLE“ - Frauen kämpfen gegen den Brustkrebs
KÖLN (fgb). Im April 1997 gründeten im Gesundheitswesen und in der Öffentlichkeitsarbeit tätige Fachfrauen den Verein "WIRALLE" e.V., der sich für mehr Information und Aufklärung zum Thema Brustkrebs einsetzt. Einige der engagierten Frauen sind selbst von der Krankheit betroffen. Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen sind dem gemeinnützigen Verein in einem Beirat angeschlossen. "WIRALLE" wollen mehr Forschung, damit die Ursachen von Brustkrebs erkannt werden. Nur durch Forschung und internationalen Austausch, so die Maxime dieses Vereins, bekommt man bessere und schonendere Therapiemethoden.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Humanitäre Hilfe für Krankenhaus in Kaluga/Rußland
GREIFSWALD (ohg). Am 12. Dezember wird der Verein "OsteuropaHilfe Greifswald e.V." (OHG) erneut einen Hilfstransport mit medizinischen Hilfsgütern auf die Reise in das "Städtische Krankenhaus für Schnelle Medizinische Hilfe" der russischen Stadt Kaluga (180 km südwestlich von Moskau, ca. 340000 Einwohner) entsenden.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Die DPhG - das Dach der Pharmazie
TÜBINGEN (rs). Vom 6. bis 8. November 1998 findet in Tübingen, die Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) statt. Wir nahmen dieses Ereignis zum Anlaß, mit dem Präsidenten der DPhG, Prof. Dr. H. P. T. Ammon, zu sprechen, um die Bedeutung und das Selbstverständnis der DPhG zu erfahren. ?{te}Herr Professor Ammon, die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft hat nahezu 6000 Mitglieder und zählt zu den ältesten wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland. Wie sieht sich die DPhG und welche Aufgaben verfolgt sie mit ihrer Arbeit?Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
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