Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die nächsten nötigen Schritte
Die Fixumserhöhung wird nur bestehende Löcher stopfen können, auf Dauer wird sie nicht reichen. Das zeigt der jüngste Wirtschaftsbericht des Deutschen Apothekerverbands. Was es nun braucht, schreibt DAZ-Redakteur Thomas Müller-Bohn in seinem Editorial für die neue Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung.Show moregesundheitspolitik
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Das Editorial der DAZ Nr. 20
13.05.2026, 15:30 Uhr
AOK-Chef Ahrens: Apothekenketten und Versandapotheken zulassen!
OBERHAUSEN (diz). Die Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbots und die Zulassung von Apothekenketten gehören mit zu den gesundheitspolitischen Vorstellungen des AOK-Bundesverbandes. Wie Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Ahrens, Bonn, auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum ő99 am 5. März in Oberhausen ausführte, müssten im Apothekenbereich noch mehr Rationalisierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, um zu mehr Wirtschaftlichkeit zu gelangen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Die Apotheke hat noch Chancen
OBERHAUSEN (diz). Die Großwetterlage in der Gesundheitspolitik verspricht für die Apotheken nicht gerade viel Sonnenschein, dennoch kann es auch für die Apotheke in naher Zukunft durchaus Schönwetterperioden geben, wenn neue Chancen genutzt werden. Der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Karl-Rudolf Mattenklotz, stellte auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum ‚99, das vom 5. bis 7. März in Oberhausen stattfand, sein Zukunftsszenario für die Apotheke vor. Sein Appell: Die Apotheker müssen der Politik klar machen, dass rund 22000 Apotheken auch 22000 Gesundheitsinformationszentren bedeuten und in unserem Gesundheitswesen mit rund 60000 Apothekern auch 60000 Gesundheitsberater zur Verfügung stehen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Dreßler: Die Positivliste kommt
OBERHAUSEN (diz). Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Rudolf Dreßler, erläuterte auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum am 5. März 1999 in Oberhausen die Eckpunkte der von der Koalition vorgesehenen Gesundheitsreform 2000. Keine Frage sei es für ihn, dass die Positivliste kommt, offen sei allerdings noch, in welcher Form. Deutlich sprach sich Dreßler für eine rigide Handhabung der Apothekenpflicht und des Arzneimittelvertriebs ausschließlich über die Apotheke aus - wenn die Apotheke sich selbst nicht zum Drugstore wandelt. Änderungen im Bereich des Apothekenwesens seien für ihn nur vorstellbar, wenn dies unter dem Blickwinkel des Versorgungsauftrages von Nutzen sei.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Pharmagroßhandel: Sanacorp rüstet sich für die Zukunft
MÜNCHEN (ms). Trotz der "aufziehenden Schlechtwetterlage" in der deutschen Gesundheitspolitik hat die Sanacorp Pharmahandel AG, Planegg, ihren Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (1. Juli 1998 bis 30. Juni 1999) kräftig erhöhen können. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Brink auf der Halbjahrespressekonferenz am 23. Februar in München.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Drogen- und Suchtbericht 1998: Fast 1700 Drogentote
BONN (bmg). Die Zahl der polizeilich registrierten erstauffälligen Konsumenten harter Drogen hat sich im Jahr 1998 um 1,7% gegenüber dem Vorjahr auf 20943 Personen erhöht. Dabei wurden bei Amphetaminen (+20,2%) und Kokain (+10,6%) Steigerungen registriert. Die Zahlen bei Heroin (-1,3%), Ecstasy (-25,5%) und LSD (-19,6%) waren dagegen rückläufig.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Apothekerkammer Berlin: 3800 Apotheker wählen ihre Delegierten
BERLIN (ko). Der Wahlausschuß der Apothekerkammer Berlin hatte im Herbst vergangenen Jahres der Delegiertenversammlung vorgeschlagen, ein Verfahren zur Vorstellung der verschiedenen Listen und Kandidaten zu wählen, das weitgehende Chancengleichheit gewährt.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Berlin gab Anstoß: Bundesrat will Apothekengesetz ändern
BONN (im). Der Bundesrat hat erneut einen Entwurf zur Änderung des Apothekengesetzes - auf Antrag Berlins - am 26. Februar verabschiedet. Dieser sieht eine Ausweitung der Kompetenzen der Krankenhausapotheker zu Lasten der öffentlichen Apotheke vor. Dr. Johannes Pieck von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA lehnte den Vorstoß aus ordnungspolitischen und qualitativen Gründen ab (siehe dazu AZ Nr. 9 vom 1.3.).Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Vermutlich Überschuss erzielt
BONN (im). Die Betriebskrankenkassen (BKK) haben im vergangenen Jahr für Arzneimittel 2% mehr in den alten und 3% mehr in den neuen Bundesländern aufgewendet. Der Ausgabenanstieg insgesamt lag gegenüber 1997 sowohl im Westen (plus 0,2%) als auch im Osten (plus 1%) darunter. Dies ergab eine Hochrechnung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Das „Wie“ steht für die Positivliste noch aus
BONN (im). Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich auf ihrer Klausurtagung am 18./19. Februar in Bonn noch nicht über alle Eckpunkte der Gesundheitsreform geeinigt. Die Konkretisierung der geplanten Positivliste soll auf einer weiteren Sitzung endgültig erfolgen. Am 19. Februar gaben Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer und Katrin Göring-Eckardt (beide Bündnis 90/Die Grünen) sowie Rudolf Dreßler und Gudrun Schaich-Walch (beide SPD) einige Einzelheiten der Reform, die in diesem Sommer im Parlament beraten werden und am 1. Januar 2000 in Kraft treten sollen, in Bonn bekannt.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Arzneiausgaben stiegen um fünf Prozent
BONN (im). Die gesetzlichen Krankenkassen haben 1998 im Westen rund 5% und im Osten 1% mehr für Arzneimittel im Vergleich zum Vorjahr aufgewendet. Die Zahl der ausgestellten Rezepte nahm um etwa 3,5% ab. Diese Hochrechnung haben Wolfgang Schmeinck und Wolfgang Kaesbach vom Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am 19. Februar in Bonn vorgestellt.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Fakultätskolloquium: 25 Jahre Pharmazie Heidelberg
HEIDELBERG (diz). Im Jahr 1974 bezog die Fakultät für Pharmazie in Heidelberg die Räume in den Neubauten des Universitätscampus im Neuenheimer Feld. Aus diesem Anlass veranstaltete die Fakultät für Pharmazie am 12. Februar 1999 ein Fakultätskolloquium. Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. M. Wink, nutzte diese Gelegenheit und verband dieses Kolloquium mit der Ehrung zweier verdienter Mitglieder der Fakultät, Prof. Dr. H. Stamm und Frau Dr. Ruth Dillmann-Marschner.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Forschungsführer Pharmazie: Wo wird was geforscht in der Pharmazie?
TÜBINGEN (daz). Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft stellte einen "Forschungsführer Pharmazie" zusammen. Er listet auf, an welchem pharmazeutischen Institut was geforscht wird. Wir sprachen mit dem Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Prof. Dr. H.P.T. Ammon, über Inhalt und Zweck dieses Forschungsführers.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Wiedereinstieg in den Beruf: DAZ-Leser(innen) fordern: „Helft uns!“
MÜNCHEN (lub). "Endlich! Sie sprechen uns aus der Seele! Glückwunsch zu diesem Thema! Gut, dass Sie dieses Problem ansprechen! Herzlichen Dank für diesen Artikel!" So reagierten die Leserinnen der DAZ auf unseren Beitrag "Wiedereinsteigerinnen" in DAZ Nr. 2, S. 21!Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Bundesgesundheitsministerium: Methadon-Richtlinien beanstandet
BONN (bmg). Das Bundesministerium für Gesundheit hat die neuen Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger beanstandet. Damit bleiben die bisher geltenden Richtlinien bis auf weiteres in Kraft.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Vor der Gesundheitsreform: Unterschiedliche Meinungen in Koalition
BONN (im). Kurz vor der Koalitionstagung zur Gesundheitsreform sind unterschiedliche Auffassungen bei Sozialdemokraten und Grünen sichtbar geworden. Die vom SPD-Gesundheitsexperten Rudolf Dreßler ins Gespräch gebrachte teilweise Einschränkung der freien Arztwahl ist vom Koalitionspartner, der Opposition und vom AOK-Bundesverband kritisiert worden.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Bundesrat: Plädoyer für Generika
Der Bundesrat hat verschiedene Maßnahmen zur Dämpfung der Arzneimittelausgaben begrüßt. Die Länderkammer zählt dazu einen schnelleren Marktzugang für Generika, Parallelimporte, die Positivliste oder direkte Preisverhandlungen zwischen pharmazeutischer Industrie und Krankenkassen. Als wirksam wurden darüber hinaus auch Festbeträge, Budgetierungen oder die Arzneimittel-Richtlinien bezeichnet.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Lebenslügen der Gesundheitspolitik
Von Klaus G. Brauer, Stuttgart/Essen Im Gesundheitswesen wird seit Jahrzehnten mit chronischen Vorurteilen Politik gemacht. Zarte Versuche, einer realistischen Gesundheitspolitik mehr Geltung zu verschaffen, sind bislang meist schnell abgewürgt worden. Die Resistenz gegenüber volkswirtschaftlichen Fakten und Zusammenhängen erwies sich in der Regel als stärker. Inzwischen sind in allen politischen Lagern - auch von links - Stimmen vernehmbar, die mit dieser Tradition gesundheitspolitischer Lebenslügen zu brechen versuchen. Der folgende Beitrag beleuchtet vier besonders ärgerliche, alte Zumutungen der Gesundheitspolitik. Zumutung Nr. 1: Die alte Leier von der "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen Zumutung Nr. 2: Die alte Leier von den schlimmen Lohnnebenkosten, die Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit zerstören, zumindest massiv beeinträchtigen Zumutung Nr. 3: Die alte Leier, dass die Deutschen die größten Arzneimittelschlucker der Welt seien Zumutung Nr. 4: Die alte Leier von den Apothekerpreisen und den zu hohen Distributionskosten in DeutschlandShow more07.02.1999, 16:25 Uhr
Merkblatt: Fragen und Antworten zu Nahrungsergänzungsmitteln
BERLIN (bgvv). Herstellung und Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland nehmen zu. Da eine gesonderte lebensmittelrechtliche Regelung für diese Produkte nicht besteht, haben in- und ausländische Hersteller ein wachsendes Informationsbedürfnis. Auch der Verbraucher ist wegen der Vielzahl der angebotenen Produkte sowie der oftmals nicht belegbaren Wirkversprechen verunsichert. Das jetzt erschienene Merkblatt des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) definiert den Begriff des Nahrungsergänzungsmittels und gibt Auskunft darüber, was bei der Herstellung bzw. dem Inverkehrbringen entsprechender Produkte zu beachten ist.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
AIDS-Todesfälle und -Neuerkrankungen auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren
BERLIN (rki). Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts hat die Zahl der in Deutschland lebenden HIV-infizierten Menschen mit etwa 37000 Personen Ende des Jahres 1998 einen neuen Höchststand erreicht. "Durch die neuen Kombinationstherapien ist die Zahl der neu an AIDS erkrankten Personen und der AIDS-Todesfälle mit jeweils etwa 800 im Jahr 1998 erfreulicherweise auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren zurückgegangen", so Prof. Dr.Reinhard Kurth, Leiter des Robert Koch-Instituts, "gleichzeitig gibt es jedoch keinen Anhalt für einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen. Immer noch infizieren sich in Deutschland jedes Jahr über 2000 Personen neu mit dem HI-Virus."Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
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