
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Wie geht’s denn nun weiter mit der Honorarerhöhung? Warken hat’s der FAZ verraten: Es soll erstmal über Bürokratieabbau geredet werden. Und dann schaun mer mal. Währenddessen rollt die Schließungswelle im Land weiter, das Apothekensterben wird zur Normalität. Und ja, Zweigapotheken hält das BMG für „geboten“. Aber gegen solche Vorhaben und für die Honorarerhöhung hat die Abda noch Pfeile im Köcher, sprich weitere Eskalationsstufen. Noch mehr Dampf macht dagegen das Ministerium bei der Digitalisierung, die Direktabrechnung ist das neue Zauberwort. Werden bald Rechenzentren überflüssig? Eher nicht. Und was hilft gegen die Online-Versender? Sollten wir da nicht mal über die Länderliste reden und die Niederlande streichen? Die Gerichte haben’s da nicht eilig. Wir wussten es ja, die Länderliste ist nicht mehr als ein Placebo. Ob die makabren Abda-Posts auf Insta gegen den Online-Handel helfen? Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 7. bis 10. April 2026
12.04.2026, 05:30 Uhr
Im britischen Gesundheitswesen weht ein frischer Wind - heute wie vor 50 Jahren
Von Nina Keller-Henman, London Nicht nur Prinz Charles, sondern auch der staatliche britische Gesundheitsdienst (National Health Service - NHS) feierte im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag. Und es ist wiederum eine Labour-Regierung, die zum Jubiläumsjahr eine umfassende Umstrukturierung des NHS angekündigt hatte. Zwar wird diese nicht ganz so dramatisch ausfallen wie vor einem halben Jahrhundert, sie wird aber dennoch den Charakter des NHS deutlich verändern. Und wie vor 50 Jahren haben die Apotheker nur geringen Einfluß auf das, was da kommen mag. Die DAZ nahm das Jubiläum des NHS zum Anlaß, den britischen Gesundheitsdienst, seine Geschichte und die Veränderungen im Laufe der Jahre einmal genauer zu betrachten.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wie werden Wirtschaftlichkeitsdaten von Arzneimitteln für Zulassungs- und Preis
KÖLN (tmb). Die Pharmakoökonomie hat sich als Wissenschaft seit ihren Anfängen in Amerika vor etwa zwanzig Jahren erheblich weiterentwickelt. Doch wie steht es mit der Anwendung des erworbenen Wissens? Welche Bedeutung haben pharmakoökonomische Studien für Entscheidungen in Politik und Gesundheitswesen? Eine Bestandsaufnahme zu dieser Frage bot die ISPOR-Konferenz, die vom 10. bis 12. Dezember 1998 in Köln stattfand.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Oberhaus befürwortet Cannabis auf Rezept
LONDON (nkh). Die britische Regierung solle es Ärzten ermöglichen, Cannabis für medizinische Zwecke auf Rezept zu verordnen, so lautete der Vorschlag des Wissenschafts- und Technologieausschusses des Britischen Oberhauses (House of Lords). Der Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte Bericht schildert Aussagen, die über die Wirksamkeit von Cannabis bei der Milderung von Symptomen bei Patienten mit Multipler Sklerose und bestimmten Formen von chronischen Schmerzen berichten.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wieviele Deutsche nehmen Drogen und Suchtmittel?
BONN (bmg). Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Christa Nickels, stellte am 16. Dezember 1998 zwei Studien zum Konsum psychotroper Substanzen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor. Dabei betonte sie, daß der Prävention eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Suchtmittelkonsums zukommt.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
In der Trainingsapotheke wird die Arzneimittelabgabe geübt
MÜNSTER (wa). Am Institut für Pharmazeutische Technologie der Universität Münster gibt es seit zwei Jahren eine sog. Trainingsapotheke. Sie ist als einwöchige Station in das Technologiepraktikum des sechsten Semesters integriert. Im Gespräch mit dem Institutsdirektor Prof. Dr. Rüdiger Gröning und Studenten des sechsten Semesters war mehr über Inhalte und Ziele dieser ungewöhnlichen Praktikumsstation zu erfahren.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Thema „Hirntod“
NEU-ISENBURG (ao). "Bin ich wirklich tot, wenn mir Organe entnommen werden?" Auf diese und andere zentrale Fragen von Menschen, die eine Entscheidung zur Organspende treffen möchten, antwortet die neue Publikation des Arbeitskreis Organspende zum Thema Hirntod "..Kein Weg zurück ...".Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der schwierige Schritt von der Studie in die Realität
KÖLN (tmb). Plazebokontrollierte randomisierte Doppelblindstudien gelten als Goldstandard der klinischen Erkenntnisgewinnung. Für die Anwendung in der Praxis zählt aber nicht die künstliche Welt der Studien mit idealtypischen ausgewählten Patienten, sondern die reale Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Doch wie lassen sich die Ergebnisse klinischer Studien auf die Realität übertragen?Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Zeneca und Astra wollen sich zusammenschließen
LONDON/PLANKSTADT (aza). Die Vorstände von Zeneca und Astra haben einstimmig einer Fusion zu einem neuen Konzern gleichberechtigter Partner zugestimmt. Dieser wird den Namen AstraZeneca tragen. Dadurch entsteht der drittgrößte Pharmakonzern der Welt mit einem Börsenwert von 67 Mrd. US-Dollar, so eine Presseinformation dieser Unternehmen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen
BERLIN (ko). Der Europäische Binnenmarkt sollte bis 1992 eingeführt sein, so Dr.A. Strohm, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissar Martin Bangemann, anläßlich des Forum pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998. Ein Durchbruch dazu wurde Ende der 80er Jahre erreicht, als im Bereich Pharmazie auf eine Detailharmonisierung verzichtet worden ist. An seiner Stelle wurde die gegenseitige Anerkennung der Diplome eingeführt. Als sogenannter Dauerbrenner der Harmonisierung bezeichnete Strohm die individuellen Steuern (z.B. Mehrwertsteuer, Alkoholsteuern), während andere Sektoren, so auch die Gesundheitssysteme, von einer Harmonisierung ausgeschlossen sind.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Kooperation zwischen öffentlichen und Krankenhausapotheken
BERLIN (ko). Die von der Politik geforderte und im Gesundheitsstrukturgesetz sowie dem Gesundheitsreformgesetz festgelegte Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Therapie bezieht sich nach Auffassung von Götz Schütte, Geschäftsführer der Apothekerkammer Niedersachsen, ausschließlich auf den medizinischen Bereich. Hinzu treten muß, so Schütte anläßlich des Forums pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998 vor Krankenhausapothekern, die pharmazeutische Verzahnung. Darunter versteht er die Kooperation von öffentlichen und Krankenhausapothekern zum Nutzen der Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der Patient steht im Mittelpunkt - darum steht er auch immer im Weg
LÜBECK (tmb). Zu den zentralen Gedanken jedes Qualitätsmanagements gehört die Orientierung an Kundenbedürfnissen, in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird dementsprechend die Patientenorientierung propagiert. Ob diese Absichtserklärungen auf echtem Interesse beruhen oder nur eine vordergründige Marketingaktion darstellen, wurde am 27. November im Rahmen des 4. Lübecker Symposiums "Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen" (siehe auch Seite 30) diskutiert.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Arzneistoffe im Trinkwasser - Auswirkungen sind noch wenig bekannt
BONN (sg). Seit einigen Jahren mehren sich Berichte über Funde von Arzneimitteln in Umweltmedien, insbesondere im Wasser. Über die möglichen Auswirkungen dieser Stoffeinträge auf die Lebewesen in den betroffenen Medien ist wenig bekannt. Aus diesem Grunde hat die Umweltministerkonferenz (UMK) im Jahre 1996 eine Arbeitsgruppe des Bundes und der Länder mit der Erarbeitung einer umfassenden Sachstandsdarstellung sowie mit der Entwicklung eines Arbeitsprogrammes zum weiteren Vorgehen beauftragt. Der Bericht liegt nun vor und wurde von der UMK freigegeben.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Kritik an Äußerung des Präsidenten
BONN (im). Der Präsident der Bundesärztekammer Karsten Vilmar ist wegen seiner Äußerung zum "sozialverträglichen Frühableben" heftig kritisiert worden. Die Bundesgesundheitsministerin nannte dies eine glatte Unverschämtheit. Die Krankenkassen forderten Vilmar auf, sich zu entschuldigen.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Europas Weg in eine neue pharmazeutische Disziplin
KÖLN (tmb). In Nordamerika gehört sie mittlerweile zu den etablierten pharmazeutischen Disziplinen, in den meisten europäischen Ländern wurde die Bedeutung dieses Gebietes für die Zukunft des Gesundheitswesen dagegen bisher noch wenig gewürdigt. Doch scheint Europa beträchtlich aufzuholen, wie das große Interesse an der ersten europäischen Konferenz für Pharmakoökonomie und Outcomes Research gezeigt hat. Diese Tagung mit etwa 370 Teilnehmern aus aller Welt fand vom 10. bis 12. Dezember in Köln statt.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Sanacorp fühlt sich fit für die Zukunft
MÜNCHEN (ms). Einstimmig haben die Aktionäre der Sanacorp Pharmahandel AG auf der Hauptversammlung am 9. Dezember 1998 in München beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 1997/98 (1. Juli bis 30. Juni) in Höhe von 14,483 Millionen DM nach dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zu verwenden. Danach werden eine Dividende in Höhe von 15,50 DM je 50-DM-Stammaktie und eine Dividende in Höhe von 1,65 DM je 5-DM-Vorzugsaktie ausgeschüttet. Wegen der Einführung des Euro zu Beginn des nächsten Jahres legte die Hauptversammlung einstimmig fest, das Grundkapital von Nennbetragsaktien in Stückaktien umzustellen. Das hat den Vorteil, daß man zu einem späteren Zeitpunkt einer Neufestsetzung der Aktiennennbeträge auf einen glatten Euro-Betrag entbehren kann. In Anbetracht der schwierigen gesundheitspolitischen Lage zeigte sich Dr. Jürgen Brink, Vorstandsvorsitzender der Sanacorp Pharmahandel AG, mit dem Ergebnis des aufgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Zertifikat für die Zertifizierer
HANNOVER (tmb). Die Apothekerkammer Niedersachsen hat sich ihre Funktion der Zertifizierung von Apotheken zertifizieren lassen. Am 9. Dezember fand in der Kammergeschäftsstelle in Hannover die Besichtigung durch einen Vertreter des TÜV Bayern statt, wobei die entsprechenden Arbeitsabläufe der Kammer überprüft wurden. Somit ist das Zertifizierungsverfahren der Kammer nun seinerseits zertifiziert.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Bangemann: Verstoß gegen EU-Recht
STUTTGART (whi). Das Angebot von Arzneimitteln über das Internet verstößt unter bestimmten Voraussetzungen gegen Rechtsvorschriften der Europäischen Union. Dies geht aus der Antwort von EU-Kommissar Martin Bangemann auf eine schriftliche Anfrage mehrerer Abgeordneter des Europa-Parlaments hervor.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Internationale Bestätigung für deutsche Arzneimittelpolitik
BONN (bmg). Anläßlich der europäischen Konferenz vom 7. Dezember 1998 in Paris zu Fragen des EU-Binnenmarkts für Arzneimittel beurteilt die Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer den deutschen Arzneimittelmarkt im internationalen Vergleich als leistungsstark und versorgungsgerecht.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Deckel nur für ein Jahr
BONN (im). Die Bundesgesundheitsministerin hat bekräftigt, die Deckelung wichtiger Ausgabenbereiche in 1999 sei begrenzt. "Wir haben die sektorale Budgetierung nur auf ein Jahr angelegt", sagte Andrea Fischer bei der Debatte des Vorschaltgesetzes am vergangenen Donnerstag in Bonn. Das Solidaritätsstärkungsgesetz haben die Abgeordneten am 10. Dezember mit der Mehrheit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, die Zustimmung des Bundesrates am 18. Dezember wurde erwartet (zum Gesetz siehe Kasten).Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arzt?
(tmb). In einer repräsentativen Umfrage prüfte das Infas-Institut kürzlich die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem. Die Untersuchung erbrachte eine Bestnote für das Vertrauen in die Apotheken (siehe DAZ 49, Seite 21), weitere Fragen zielten auf die Einschätzung ärztlicher Leistungen durch die Bevölkerung. Einige Antworten mögen auch für Apotheker von Interesse sein, zeigen sie doch, welcher Stellenwert einzelnen Bemühungen im Gesundheitssystem beigemessen wird.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Volkswirtschaftliche Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln
POTSDAM (tmb). Einen Überblick über verschiedene Aspekte der Gesundheitsökonomie vermittelte eine Veranstaltung des Teltower Kreises am 14. November in Potsdam. Einen Teilaspekt bildete dabei die Beziehung von Arzneimitteln und Pharmazie zu ökonomischen Fragen des Gesundheitswesens. Den Teilnehmern aus Pharmaindustrie, Krankenkassen und Ärzteschaft wurde diese Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln von Dr. Martin Schulz, ABDA, Eschborn, und dem Volkswirtschafts-Professor Dr. Volker Ulrich, Greifswald, vorgestellt.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Die Kosten der koronaren Herzkrankheit - ein Beispiel für eine gesundheitsökon
POTSDAM (tmb). Gerade in Zeiten knapper Mittel im Gesundheitswesen kommt der Gesundheitsökonomie eine zunehmende Bedeutung zu. Denn nur wenn die entscheidenden Kostengrößen und der Nutzen medizinischer und pharmazeutischer Leistungen bekannt sind, können die knappen Mittel dort eingesetzt werden, wo sie für Patienten und Volkswirtschaft den größten Erfolg bringen. Doch wie funktioniert überhaupt eine gesundheitsökonomische Untersuchung? Antworten auf diese Frage vermittelte ein Vortrag von Dipl.-Inf. med. Oliver Mast, Leverkusen, im Rahmen einer Veranstaltung des Teltower Kreises am 14. November in Potsdam.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
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