
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Selbstständigkeit: Willkommen im goldenen Käfig!?
Obwohl die Zahl der Apotheken zur Übernahme unter anderem demografiebedingt steigt – die Gründergeneration der späten 1980er- bis frühen 2000er-Jahre tritt zunehmend ab – hält sich die Begeisterung der potenziellen Nachfolger in Grenzen. Doch ungeachtet subjektiver Präferenzen: Was spricht für, was gegen eine Selbstständigkeit mit einer oder gar mehreren Apotheken, und welche (Miss-)Erfolgsfaktoren gilt es zu beachten?Show morepolitik
Die eigene Apotheke
10.04.2026, 03:55 Uhr
Der Weg zur lernenden Organisation
LÜBECK (tmb). Unter diesem Titel stand das 4. Lübecker Symposium für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, das die Fachhochschule Lübeck in Zusammenarbeit mit der dortigen Medizinischen Universität am 27. und 28. November 1998 veranstaltete. Die Tagung umfaßte ein breites Spektrum verschiedenster Aspekte des Qualitätsmanagements, wobei Anwendungsbeispiele und individuelle Erfahrungen bei der Umsetzung spezieller Methoden und Projekte im Mittelpunkt standen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Produkt- und Prozeßinnovationen - Hand in Hand für den Fortschritt
BONN (vfa). Forschende Arzneimittelhersteller entwickeln Produkt- und Prozeßinnovationen. Die Vernetzung dieser Innovationen hat positive Effekte auf Qualität und Kosten einer Behandlung. Eine vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. bei der Boston Consulting Group in Auftrag gegebenen Studie "Innovationskraft: Forschende Arzneimittelhersteller am Standort Deutschland" hat diese Effekte anhand einer Reihe von Indikationen untersucht und quantifiziert. In diesem Beitrag sollen diese positiven Effekte am Beispiel der Indikationen Diabetes und Asthma erläutert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Ohne Schwärzungen
BONN (im). Ärzte verordnen zunehmend teure Arzneimittel in größeren Packungen. Dies führt zu Mehrausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung, obwohl die Zahl der Verordnungen sinkt. Auf dieses Phänomen, die sogenannte Strukturkomponente, hat der Heidelberger Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe bei der Vorstellung des Arzneiverordnungsreports 98 am 17. Dezember in Bonn hingewiesen. Nachdem der Report 1997 wegen einstweiliger Verfügungen von pharmazeutischen Herstellern an vielen Stellen nur geschwärzt veröffentlicht werden durfte, ist die Ausgabe 1998 modifiziert in einem neuen Verlag erschienen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Die Apotheker müssen ihren Mehrwert verdeutlichen
BONN (im). Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands bemängelt die jetzige Fassung zum Arzneibudget im Gesetz, wonach als Budget für 1999 das 96er Budget, erhöht um 7,5 Prozent, festgelegt wird. Da habe sich das Ministerium verrechnet, meinte Dr. Hans Jürgen Ahrens im Gespräch mit der DAZ. Die Ortskrankenkassen befürworten zwar das Vorschaltgesetz, das seit wenigen Tagen gilt. Allerdings halten sie die Gegenfinanzierung für die reduzierten Zuzahlungen der Patienten nicht hundertprozentig für gesichert. Ahrens erläuterte darüber hinaus, warum der Marktführer in der gesetzlichen Krankenversicherung - 28,8 Millionen Deutsche sind bei den Ortskrankenkassen versichert - mit einer Positivliste liebäugelt. Zudem sagte er, die Apotheker sollten Pläne wie Pharmaceutical Care bei der anstehenden Debatte um eine große Strukturreform einbringen. Mit Dr. Ahrens sprach Susanne Imhoff-Hasse, Korrespondentin der DAZ in Bonn.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Egon-Stahl-Preis 1999
(ga). Die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung schreibt für 1999 den von Professor Dr. Dr. h. c. mult. Egon Stahl gestifteten Preis zur Förderung jüngerer Wissenschaftler aus dem Bereich der Pharmazeutischen Biologie (Pharmakognosie) und Analytischen Phytochemie aus.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Krankenhaus als Profitcenter?
BERLIN (ko). Krankenhäuser bzw. Krankenhausabteilungen als Profitcenter zu behandeln, ist in den USA normal. In Deutschland werden den Abteilungen eines Krankenhauses inzwischen im allgemeinen Budgets zugeteilt, doch sind deutsche Krankenhäuser vom Profitcenter-Denken und -Handeln noch weit entfernt. Einen Schritt in diese Richtung haben die Frankfurter Universitätskliniken getan, wie die Leiterin des dortigen Dezernat Controlling, M. Thix-Kreye, anläßlich des Forum pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998 berichtete.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wie werden Wirtschaftlichkeitsdaten von Arzneimitteln bestimmt?
KÖLN (tmb). Die Pharmakoökonomie ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Über die Gestaltung von Studien besteht daher noch geringer Konsens. Mögliche europaweit akzeptierte Konzepte für solche Studien waren Gegenstand der ISPOR-Konferenz vom 10. bis 12. Dezember in Köln. Bei klinisch-pharmakologischen Studien gilt die randomisierte Doppelblindstudie als Goldstandard. Ihr Hauptvorteil besteht in der hohen internen Validität, die durch eine geringere externe Validität erkauft wird, d. h. die Studien sind in sich schlüssig, geben aber nicht unbedingt die Verhältnisse der realen Welt wieder. Untersucht werden zumeist idealtypische Patienten in einer begrenzten Altersgruppe mit nur einer Krankheit. Die reale Welt mit multimorbiden Patienten aus verschiedensten Alters- und Gesellschaftsgruppen wird zumeist ausgeklammert. Eine aussagekräftige ökonomische Untersuchung kann derartige Einschränkungen aber nicht zulassen. Denn hier geht es um die Krankheitskosten und sonstigen wirtschaftlichen Folgen in der gesamten Gesellschaft oder zumindest für die Versicherten einer bestimmten Krankenversicherung. Solche Studien müssen daher repräsentativ für die gesamte Vielfalt aller Menschen sein, die an der jeweils untersuchten Erkrankung leiden bzw. das betreffende Arzneimittel anwenden sollen. Da sich die reale Welt aber nicht nach Belieben randomisieren und verblinden läßt, endet an dieser Stelle die Anwendbarkeit der angeblich so aussagekräftigen Doppelblindstudien.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Was ist neu in diesem Jahr?
BONN (im). Seit Jahresbeginn gelten in der Sozialpolitik etliche Neuerungen. Die rot-grüne Bundesregierung hatte Ende des vergangenen Jahres einige Maßnahmen auch im Gesundheitsbereich des früheren Kabinetts zurückgenommen. Am 18. Dezember 1998 hat der Bundesrat erwartungsgemäß das Solidaritätsstärkungsgesetz und die Korrekturgesetze zur Sozialversicherung beschlossen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Im britischen Gesundheitswesen weht ein frischer Wind - heute wie vor 50 Jahren
Von Nina Keller-Henman, London Nicht nur Prinz Charles, sondern auch der staatliche britische Gesundheitsdienst (National Health Service - NHS) feierte im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag. Und es ist wiederum eine Labour-Regierung, die zum Jubiläumsjahr eine umfassende Umstrukturierung des NHS angekündigt hatte. Zwar wird diese nicht ganz so dramatisch ausfallen wie vor einem halben Jahrhundert, sie wird aber dennoch den Charakter des NHS deutlich verändern. Und wie vor 50 Jahren haben die Apotheker nur geringen Einfluß auf das, was da kommen mag. Die DAZ nahm das Jubiläum des NHS zum Anlaß, den britischen Gesundheitsdienst, seine Geschichte und die Veränderungen im Laufe der Jahre einmal genauer zu betrachten.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wie werden Wirtschaftlichkeitsdaten von Arzneimitteln für Zulassungs- und Preis
KÖLN (tmb). Die Pharmakoökonomie hat sich als Wissenschaft seit ihren Anfängen in Amerika vor etwa zwanzig Jahren erheblich weiterentwickelt. Doch wie steht es mit der Anwendung des erworbenen Wissens? Welche Bedeutung haben pharmakoökonomische Studien für Entscheidungen in Politik und Gesundheitswesen? Eine Bestandsaufnahme zu dieser Frage bot die ISPOR-Konferenz, die vom 10. bis 12. Dezember 1998 in Köln stattfand.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Oberhaus befürwortet Cannabis auf Rezept
LONDON (nkh). Die britische Regierung solle es Ärzten ermöglichen, Cannabis für medizinische Zwecke auf Rezept zu verordnen, so lautete der Vorschlag des Wissenschafts- und Technologieausschusses des Britischen Oberhauses (House of Lords). Der Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte Bericht schildert Aussagen, die über die Wirksamkeit von Cannabis bei der Milderung von Symptomen bei Patienten mit Multipler Sklerose und bestimmten Formen von chronischen Schmerzen berichten.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wieviele Deutsche nehmen Drogen und Suchtmittel?
BONN (bmg). Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Christa Nickels, stellte am 16. Dezember 1998 zwei Studien zum Konsum psychotroper Substanzen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor. Dabei betonte sie, daß der Prävention eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Suchtmittelkonsums zukommt.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
In der Trainingsapotheke wird die Arzneimittelabgabe geübt
MÜNSTER (wa). Am Institut für Pharmazeutische Technologie der Universität Münster gibt es seit zwei Jahren eine sog. Trainingsapotheke. Sie ist als einwöchige Station in das Technologiepraktikum des sechsten Semesters integriert. Im Gespräch mit dem Institutsdirektor Prof. Dr. Rüdiger Gröning und Studenten des sechsten Semesters war mehr über Inhalte und Ziele dieser ungewöhnlichen Praktikumsstation zu erfahren.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Thema „Hirntod“
NEU-ISENBURG (ao). "Bin ich wirklich tot, wenn mir Organe entnommen werden?" Auf diese und andere zentrale Fragen von Menschen, die eine Entscheidung zur Organspende treffen möchten, antwortet die neue Publikation des Arbeitskreis Organspende zum Thema Hirntod "..Kein Weg zurück ...".Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der schwierige Schritt von der Studie in die Realität
KÖLN (tmb). Plazebokontrollierte randomisierte Doppelblindstudien gelten als Goldstandard der klinischen Erkenntnisgewinnung. Für die Anwendung in der Praxis zählt aber nicht die künstliche Welt der Studien mit idealtypischen ausgewählten Patienten, sondern die reale Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Doch wie lassen sich die Ergebnisse klinischer Studien auf die Realität übertragen?Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Zeneca und Astra wollen sich zusammenschließen
LONDON/PLANKSTADT (aza). Die Vorstände von Zeneca und Astra haben einstimmig einer Fusion zu einem neuen Konzern gleichberechtigter Partner zugestimmt. Dieser wird den Namen AstraZeneca tragen. Dadurch entsteht der drittgrößte Pharmakonzern der Welt mit einem Börsenwert von 67 Mrd. US-Dollar, so eine Presseinformation dieser Unternehmen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen
BERLIN (ko). Der Europäische Binnenmarkt sollte bis 1992 eingeführt sein, so Dr.A. Strohm, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissar Martin Bangemann, anläßlich des Forum pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998. Ein Durchbruch dazu wurde Ende der 80er Jahre erreicht, als im Bereich Pharmazie auf eine Detailharmonisierung verzichtet worden ist. An seiner Stelle wurde die gegenseitige Anerkennung der Diplome eingeführt. Als sogenannter Dauerbrenner der Harmonisierung bezeichnete Strohm die individuellen Steuern (z.B. Mehrwertsteuer, Alkoholsteuern), während andere Sektoren, so auch die Gesundheitssysteme, von einer Harmonisierung ausgeschlossen sind.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Kooperation zwischen öffentlichen und Krankenhausapotheken
BERLIN (ko). Die von der Politik geforderte und im Gesundheitsstrukturgesetz sowie dem Gesundheitsreformgesetz festgelegte Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Therapie bezieht sich nach Auffassung von Götz Schütte, Geschäftsführer der Apothekerkammer Niedersachsen, ausschließlich auf den medizinischen Bereich. Hinzu treten muß, so Schütte anläßlich des Forums pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998 vor Krankenhausapothekern, die pharmazeutische Verzahnung. Darunter versteht er die Kooperation von öffentlichen und Krankenhausapothekern zum Nutzen der Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der Patient steht im Mittelpunkt - darum steht er auch immer im Weg
LÜBECK (tmb). Zu den zentralen Gedanken jedes Qualitätsmanagements gehört die Orientierung an Kundenbedürfnissen, in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird dementsprechend die Patientenorientierung propagiert. Ob diese Absichtserklärungen auf echtem Interesse beruhen oder nur eine vordergründige Marketingaktion darstellen, wurde am 27. November im Rahmen des 4. Lübecker Symposiums "Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen" (siehe auch Seite 30) diskutiert.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Arzneistoffe im Trinkwasser - Auswirkungen sind noch wenig bekannt
BONN (sg). Seit einigen Jahren mehren sich Berichte über Funde von Arzneimitteln in Umweltmedien, insbesondere im Wasser. Über die möglichen Auswirkungen dieser Stoffeinträge auf die Lebewesen in den betroffenen Medien ist wenig bekannt. Aus diesem Grunde hat die Umweltministerkonferenz (UMK) im Jahre 1996 eine Arbeitsgruppe des Bundes und der Länder mit der Erarbeitung einer umfassenden Sachstandsdarstellung sowie mit der Entwicklung eines Arbeitsprogrammes zum weiteren Vorgehen beauftragt. Der Bericht liegt nun vor und wurde von der UMK freigegeben.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Kritik an Äußerung des Präsidenten
BONN (im). Der Präsident der Bundesärztekammer Karsten Vilmar ist wegen seiner Äußerung zum "sozialverträglichen Frühableben" heftig kritisiert worden. Die Bundesgesundheitsministerin nannte dies eine glatte Unverschämtheit. Die Krankenkassen forderten Vilmar auf, sich zu entschuldigen.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Europas Weg in eine neue pharmazeutische Disziplin
KÖLN (tmb). In Nordamerika gehört sie mittlerweile zu den etablierten pharmazeutischen Disziplinen, in den meisten europäischen Ländern wurde die Bedeutung dieses Gebietes für die Zukunft des Gesundheitswesen dagegen bisher noch wenig gewürdigt. Doch scheint Europa beträchtlich aufzuholen, wie das große Interesse an der ersten europäischen Konferenz für Pharmakoökonomie und Outcomes Research gezeigt hat. Diese Tagung mit etwa 370 Teilnehmern aus aller Welt fand vom 10. bis 12. Dezember in Köln statt.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Sanacorp fühlt sich fit für die Zukunft
MÜNCHEN (ms). Einstimmig haben die Aktionäre der Sanacorp Pharmahandel AG auf der Hauptversammlung am 9. Dezember 1998 in München beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 1997/98 (1. Juli bis 30. Juni) in Höhe von 14,483 Millionen DM nach dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zu verwenden. Danach werden eine Dividende in Höhe von 15,50 DM je 50-DM-Stammaktie und eine Dividende in Höhe von 1,65 DM je 5-DM-Vorzugsaktie ausgeschüttet. Wegen der Einführung des Euro zu Beginn des nächsten Jahres legte die Hauptversammlung einstimmig fest, das Grundkapital von Nennbetragsaktien in Stückaktien umzustellen. Das hat den Vorteil, daß man zu einem späteren Zeitpunkt einer Neufestsetzung der Aktiennennbeträge auf einen glatten Euro-Betrag entbehren kann. In Anbetracht der schwierigen gesundheitspolitischen Lage zeigte sich Dr. Jürgen Brink, Vorstandsvorsitzender der Sanacorp Pharmahandel AG, mit dem Ergebnis des aufgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
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