
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Wie geht’s denn nun weiter mit der Honorarerhöhung? Warken hat’s der FAZ verraten: Es soll erstmal über Bürokratieabbau geredet werden. Und dann schaun mer mal. Währenddessen rollt die Schließungswelle im Land weiter, das Apothekensterben wird zur Normalität. Und ja, Zweigapotheken hält das BMG für „geboten“. Aber gegen solche Vorhaben und für die Honorarerhöhung hat die Abda noch Pfeile im Köcher, sprich weitere Eskalationsstufen. Noch mehr Dampf macht dagegen das Ministerium bei der Digitalisierung, die Direktabrechnung ist das neue Zauberwort. Werden bald Rechenzentren überflüssig? Eher nicht. Und was hilft gegen die Online-Versender? Sollten wir da nicht mal über die Länderliste reden und die Niederlande streichen? Die Gerichte haben’s da nicht eilig. Wir wussten es ja, die Länderliste ist nicht mehr als ein Placebo. Ob die makabren Abda-Posts auf Insta gegen den Online-Handel helfen? Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 7. bis 10. April 2026
12.04.2026, 05:30 Uhr
Vor der Gesundheitsreform: Unterschiedliche Meinungen in Koalition
BONN (im). Kurz vor der Koalitionstagung zur Gesundheitsreform sind unterschiedliche Auffassungen bei Sozialdemokraten und Grünen sichtbar geworden. Die vom SPD-Gesundheitsexperten Rudolf Dreßler ins Gespräch gebrachte teilweise Einschränkung der freien Arztwahl ist vom Koalitionspartner, der Opposition und vom AOK-Bundesverband kritisiert worden.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Bundesrat: Plädoyer für Generika
Der Bundesrat hat verschiedene Maßnahmen zur Dämpfung der Arzneimittelausgaben begrüßt. Die Länderkammer zählt dazu einen schnelleren Marktzugang für Generika, Parallelimporte, die Positivliste oder direkte Preisverhandlungen zwischen pharmazeutischer Industrie und Krankenkassen. Als wirksam wurden darüber hinaus auch Festbeträge, Budgetierungen oder die Arzneimittel-Richtlinien bezeichnet.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Lebenslügen der Gesundheitspolitik
Von Klaus G. Brauer, Stuttgart/Essen Im Gesundheitswesen wird seit Jahrzehnten mit chronischen Vorurteilen Politik gemacht. Zarte Versuche, einer realistischen Gesundheitspolitik mehr Geltung zu verschaffen, sind bislang meist schnell abgewürgt worden. Die Resistenz gegenüber volkswirtschaftlichen Fakten und Zusammenhängen erwies sich in der Regel als stärker. Inzwischen sind in allen politischen Lagern - auch von links - Stimmen vernehmbar, die mit dieser Tradition gesundheitspolitischer Lebenslügen zu brechen versuchen. Der folgende Beitrag beleuchtet vier besonders ärgerliche, alte Zumutungen der Gesundheitspolitik. Zumutung Nr. 1: Die alte Leier von der "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen Zumutung Nr. 2: Die alte Leier von den schlimmen Lohnnebenkosten, die Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit zerstören, zumindest massiv beeinträchtigen Zumutung Nr. 3: Die alte Leier, dass die Deutschen die größten Arzneimittelschlucker der Welt seien Zumutung Nr. 4: Die alte Leier von den Apothekerpreisen und den zu hohen Distributionskosten in DeutschlandShow more07.02.1999, 16:25 Uhr
Merkblatt: Fragen und Antworten zu Nahrungsergänzungsmitteln
BERLIN (bgvv). Herstellung und Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland nehmen zu. Da eine gesonderte lebensmittelrechtliche Regelung für diese Produkte nicht besteht, haben in- und ausländische Hersteller ein wachsendes Informationsbedürfnis. Auch der Verbraucher ist wegen der Vielzahl der angebotenen Produkte sowie der oftmals nicht belegbaren Wirkversprechen verunsichert. Das jetzt erschienene Merkblatt des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) definiert den Begriff des Nahrungsergänzungsmittels und gibt Auskunft darüber, was bei der Herstellung bzw. dem Inverkehrbringen entsprechender Produkte zu beachten ist.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
AIDS-Todesfälle und -Neuerkrankungen auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren
BERLIN (rki). Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts hat die Zahl der in Deutschland lebenden HIV-infizierten Menschen mit etwa 37000 Personen Ende des Jahres 1998 einen neuen Höchststand erreicht. "Durch die neuen Kombinationstherapien ist die Zahl der neu an AIDS erkrankten Personen und der AIDS-Todesfälle mit jeweils etwa 800 im Jahr 1998 erfreulicherweise auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren zurückgegangen", so Prof. Dr.Reinhard Kurth, Leiter des Robert Koch-Instituts, "gleichzeitig gibt es jedoch keinen Anhalt für einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen. Immer noch infizieren sich in Deutschland jedes Jahr über 2000 Personen neu mit dem HI-Virus."Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Vorsicht beim Verzehr von Lakritze!
BERLIN (bgvv). Untersuchungen der Landesbehörden der nördlichen Bundesländer haben ergeben, dass in Deutschland immer noch Lakritz-Produkte mit hohem Glycyrrhizin-Gehalt im Vekehr sind. Es handelt sich dabei vor allem um importierte Lakritzwaren. Lakritz-Erzeugnisse, die mehr als 200mg Glycyrrhizin/100g enthalten, können nach regelmäßigem Verzehr von mehr als 50g pro Tag bei bestimmten Personen Nebenwirkungen auslösen.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Nur das erste Glas stehen lassen!
STUTTGART (mw). "Wann ist man Alkoholiker?" Eine Frage, die nicht nur von akademischem Interesse ist; diese Frage stellen sich viele, die dem Alkoholkonsum nicht ganz abgeneigt sind. Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg thematisierte den Alkoholismus im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Eröffnung des diesjährigen Ärztekongresses auf dem Stuttgarter Killesberg Anfang Februar.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Robert Koch-Institut: Wichtiger Immunregulator entdeckt
BERLIN (rki). Dringen Viren oder Bakterien in den menschlichen Körper ein, vermehren sie sich stark und würden große Teile des Körpers befallen, falls die Immunabwehr sie nicht erkennen und unschädlich machen würde. Ohne ein effektives Immunsystem wären die harmlosesten Infektionen wie beispielsweise mit einer Erkältungskrankheit, für den Menschen tödlich.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Europäisches Arzneibuch: Neue Ausgabe von Pharmeuropa
(ga). Die neue, 200 Seiten starke Ausgabe von "Pharmeuropa", Vol. 10.4, Dezember 1998, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 57 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 31. März 1999 zur Diskussion gestellt werden.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Pharmaindustrie: Rekombinantes Mistellektin wichtigstes Projekt bei Madaus
KÖLN (im). Das in Köln ansässige Unternehmen Madaus will die Position seiner Phytopharmaka sowohl im Verordnungsmarkt als auch im Selbstmedikationsbereich weiter ausbauen. Zugleich soll die Suche nach innovativen Wirkstoffen mit Kooperationspartnern abgesichert werden, erklärte der Vorstandsvorsitzende Detlef Fels am 29. Januar in Köln. In diesem Sommer soll rekombinantes Mistellektin als Monosubstanz zur Behandlung von Krebserkrankungen in die klinische Entwicklung gehen, bereits am 1. Februar ist mit Futuran ein hochdosiertes Johanniskrautpräparat gegen leichte Depressionen auf den Markt gebracht worden.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
7. Norddeutscher Zytostatika-Workshop: Fortbildung für onkologisch tätige Phar
HAMBURG (tmb). Über 400 Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland sowie einige Vertreter anderer Heilberufe nahmen vom 29. bis 31. Januar am 7. Norddeutschen Zytostatika-Workshop (NZW) in Hamburg-Harburg teil. Dabei waren die Teilnehmer aus öffentlichen Apotheken fast ebenso zahlreich wie die Krankenhauspharmazeuten vertreten. Die Inhalte reichten von Workshops zu speziellen Fragen im Umgang mit Zytostatika über praxisorientierte therapeutische Aspekte bis zur Grundlagenforschung bei der Immuntherapie von Krebserkrankungen.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
AIDS-Prävention in den neuen Ländern: Stärker an ostdeutschen Gewohnheiten
BONN (bmg). Die nach der Öffnung der innerdeutschen Grenzen von vielen befürchtete rapide Zunahme von HIV-Infektionen in den neuen Ländern ist ausgeblieben. Dieser erfreuliche Zustand lässt sich aber auf Dauer nur aufrechterhalten, wenn AIDS-Prävention in Ostdeutschland sich stärker auf die in der DDR gewachsenen Formen und Orte kommunikativer und sexueller Begegnungen bezieht.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Sächsischer Apothekerverband: Neue Geschäftsstelle im Thomaskirchhof
LEIPZIG (diz). Der Sächsische Apothekerverband (SAV) feierte am 28. Januar die Einweihung seiner neuen Räume im Thomaskirchhof 12 in Leipzig (siehe auch unseren Bericht in der Montagsausgabe vom 1. Februar 1999).Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Neue Broschüre: Häusliche Betreuung von Demenzkranken
BONN (bmg). Eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums befasst sich mit den Demenzerkrankungen, die eine der Ursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter sind. Dabei ist die Alzheimer-Krankheit die häufigste Form der Demenzerkrankung.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Jodmonitoring: Jodversorgung verbessert
BONN (bmg). Die Versorgung der Bevölkerung mit Jod hat sich in Deutschland inzwischen verbessert. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen Forschungsvorhabens "Jodmonitoring". Durch die Studie wurde überprüft, ob die in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Jodversorgung wirken.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Da hatten die Apotheker was zu lachen
DÜSSELDORF (ak). Eine "turbulente" Sitzung des Vorstandes erlebte die Apothekerkammer Nordrhein in Düsseldorf. Sie bekam überraschend Besuch vom Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach, das mit seinem Gefolge die Sitzung vorübergehend "sprengte".Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
GKV: Ostdeutsche Apotheker über BKK-Funktionär empört
MAGDEBURG (ak). Auf heftige Kritik und Unverständnis sind die Äußerungen des Betriebskrankenkassen-Funktionärs Karl-Heinz Schönbach bei den Apothekerkammern in den neuen Bundesländern gestoßen. Schönbach hatte gegenüber dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages unter anderem sinngemäß geäußert, die Ostapotheken würden Gewinne machen, die ihnen aufgrund der Preisspannenverordnung ohne eigene Arbeit zufallen würden. Er sprach von sogenannten "windfall profits" (siehe AZ Nr. 4 vom 25. Januar).Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Bundesgesundheitsministerin Fischer: "Staaten behalten Kompetenz für Gesundheit
BONN (im). Es wird keine europäische Vereinheitlichung der unterschiedlich gewachsenen Strukturen der Gesundheitssysteme geben. Die EU-Gesundheitspolitik könne aber die Politik der Mitgliedstaaten unterstützen. Dies erklärte Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer anlässlich der Tagung "Neue Gesundheitspolitik der Europäischen Union", die als Auftaktveranstaltung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom 27. bis zum 29. Januar in Potsdam stattfand.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Dokumentation der pharmazeutischen Leistung: Wie wir zeigen, was wir leisten
DAVOS (diz). Nur die Leistung, die dokumentiert ist, wurde auch erbracht - dies trifft auch auf die Leistung der pharmazeutischen Betreuung zu. Ein Pilotprojekt der Apothekerkammer Nordrhein befasst sich mit der Frage, wie beim täglichen Arbeitsablauf in der Offizin die Leistungen, die im Rahmen der pharmazeutischen Betreuung erbracht werden, einfach und schnell erfasst und damit dokumentiert werden können. Frau Elke Christmann, Doktorandin bei Frau Prof. Dr. Marion Schaefer, stellte die Anforderungen an eine Dokumentation am berufspolitischen Nachmittag während des Fortbildungskongresses der Bundesapothekerkammer in Davos vor.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Preisverleihung: Internationaler Aspirin-Preis 1998
BUDAPEST (diz). Für herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Acetylsalicylsäureforschung verleiht die Firma Bayer alljährlich den Internationalen Aspirin-Preis. Den Internationalen Aspirin-Seniorpreis 1998 erhielt der italienische Pharmakologe Professor Carlo Patrono, Chieti-Universität, Rom. Den Aspirin-Preis für junge Forscher teilten sich 1998 Dr. Paul Schwenger, Abteilung Mikrobiologie am medizinischen Zentrum der Universität New York, und Professor Ramón Hermida, von der Universität Vigo, Spanien. Die Preisverleihung fand am 5. Dezember in Budapest statt.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Selbstmedikationsmarkt 1998: Abwärtstrend für die Selbstmedikation in Apotheke
(tmb). In den ersten neun Monaten des Jahres 1998 ging es für die Apotheken in Deutschland abwärts. Die Zahl der verkauften Packungen sank gemäß den Daten des Instituts für Medizinische Statistik (IMS) in allen Marktsegmenten, in der Verordnung ebenso wie in der Selbstmedikation. Stattdessen verbuchte der Gesundheitsmarkt außerhalb der Apotheken deutliche Zuwächse. Die jüngsten Daten lassen erkennen, daß sich der Gesundheitsmarkt in einem grundlegenden Umbruch befindet.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
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