Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die nächsten nötigen Schritte
Die Fixumserhöhung wird nur bestehende Löcher stopfen können, auf Dauer wird sie nicht reichen. Das zeigt der jüngste Wirtschaftsbericht des Deutschen Apothekerverbands. Was es nun braucht, schreibt DAZ-Redakteur Thomas Müller-Bohn in seinem Editorial für die neue Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung.Show moregesundheitspolitik
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Das Editorial der DAZ Nr. 20
13.05.2026, 15:30 Uhr
Arzneiverordnungs-Report 99: Sinkender Anteil „umstrittener“ Arzneimittel
BONN (im). Ärzte verordnen zunehmend neue Medikamente sowie größere Packungen. Das hat Professor Ulrich Schwabe bei der Vorstellung des diesjährigen Arzneiverordnungs-Reports am 28. Oktober in Berlin erklärt. Dort forderte Dr. Jürgen Bausch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) angesichts teurer Spezialpräparate gegen AIDS oder Krebs mehr Mittel für die Arzneitherapie.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Drogen-Untersuchung in Apotheken
DÜSSELDORF. Die Zahl der Toten durch illegale Drogen ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Besonders besorgniserregend ist die wachsende Zahl von Jugendlichen, die Drogen konsumieren. Der Handel mit illegalen Rauschmitteln ist schwer zu kontrollieren. Verkauft wird überall dort, wo sich Jugendliche aufhalten. Viele Eltern in Nordrhein haben daher Sorge, dass ihr Kind mit Drogen in Kontakt kommen könnte. Finden sie dann in der Hosentasche der Tochter oder des Sohnes noch eine unbekannte Substanz, ist die Verzweiflung und Ratlosigkeit oft groß. Hilfe und Gewissheit gibt es in allen Apotheken in Nordrhein, denn hier können suchtstoffverdächtige Substanzen zur Analyse abgegeben werden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
22141 Apotheken in 1998
BERLIN (im). Die Zahl der Apotheken in Deutschland steigt etwas langsamer. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 22141 öffentliche Apotheken gezählt, 22058 waren es 1997. Die Zunahme um 83 lag unter dem Zuwachs in der Vergangenheit, als zwischen 1996 und 97 die Zahl um 146 und ein Jahr davor um 159 stieg. In der vergangenen Woche ist in Berlin das Statistische Jahrbuch 1999 für die Bundesrepublik Deutschland vorgestellt worden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Seuchenrecht: Kabinett beschließt modernes Infektionsschutzgesetz
BONN. Das Bundeskabinett hat am 13. Oktober den Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung seuchenrechtlicher Vorschriften beschlossen. Damit wird das gesamte, im wesentlichen aus den 50er- und 60er-Jahren stammende Seuchenrecht umfassend novelliert und ein modernes Infektionsschutzgesetz geschaffen.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Noch immer Lücken im Versorgungsnetz von Alzheimer-Patienten
BERLIN (bf). Trotz vieler Schritte in die richtige Richtung besteht in der Versorgung und Betreuung von Dementen und ihren Angehörigen weiterhin großer Handlungsbedarf. Abhilfe soll ein Versorgungskonzept schaffen, dessen Grundzüge die Alzheimer Gesellschaft in Berlin auf ihrem 2. Kongress (9. bis 11.9.) vorstellte.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit: Jetzt Plakat „Schwangerschaft“ aufhängen
ESCHBORN. Im September erhielten alle Apotheken von der ABDA-Öffentlichkeitsarbeit drei Plakate zum Aushang im Schaufenster. Nachdem im Oktober das Thema Erkältungskrankheiten mit dem griffigen Slogan "Bei Erkältung abwarten und Tee trinken?" ausgehängt wurde, wird nun die Beratungsleistung der Apotheker rund um das Thema Schwangerschaft in den Mittelpunkt des Interesses gestellt.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
50 Jahre LAK Rheinland-Pfalz
MAINZ (im). Mit einem feierlichen Festakt haben Apothekerinnen und Apotheker am 23. Oktober in Mainz den 50. Geburtstag ihrer Landesapothekerkammer gefeiert. Unter den 120 Anwesenden konnte Präsident Dr. Hartmut Schmall viele Ehrengäste begrüßen (siehe Kasten auf S. 24). Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die Geschwister Anna Therese (Violine, Klavier), Julian (Violoncello) und Valentin (Viola), alle drei sind Preisträger von "Jugend musiziert" sowie anderer hoher Auszeichnungen.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Hilfe für notleidende Ostkassen polarisiert
BONN (im). Pro und Kontra hat der Plan der Bundesgesundheitsministerin hervorgerufen, den defizitären Ost-Krankenkassen mit einer Milliardenspritze von West-Kassen zu helfen. Während die Ortskrankenkassen (AOK) dies begrüßten, lehnten Ersatz- und Betriebskrankenkassen das Vorhaben kategorisch ab.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Krankenkassen prüfen meistens nur Rezepte über 1000 Mark
(dfg/diz). Die meisten Kassen prüfen mittlerweile die Arzneimittelabrechnungen, allerdings meist nur Rezepte, deren Bruttopreis mindestens 1000 Mark beträgt. Nach Ansicht des Prüfdienstes Krankenversicherung des Bundesversicherungsamts, so geht aus dem Jahresbericht 1998 hervor, ist diese Prüfschwelle zu hoch. Prinzipiell sollten repräsentative Zufallsstichproben gezogen werden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Impfungen: Aufklärung ist dringend notwendig
STUTTART (ral). Fragt man den Durchschnittsbürger auf der Straße nach seinem Impfstatus, erhält man nur einen fragenden Blick und ein Achselzukken. Was bei Kleinkindern noch als selbstverständlich gilt, wird bereits bei Teenagern zur Nebensache. "Impfen ist doch überflüssig", so der Tenor, mit dem man in der Arztpraxis und in der Apotheke konfrontiert wird. Dass diese Einstellung gefährlich ist, braucht hier sicher nicht erklärt zu werden. Ändern kann man sie nur durch verstärkte Aufklärungsarbeit. Unter dem Motto "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" riefen daher auch Karin Wahl von der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg und Dr. Gisela Dahl von der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 25. Oktober im Rahmen einer Pressekonferenz zu mehr Aufklärung über die Notwendigkeit von Impfungen auf.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Wie die AKDA Ihren Antrag verstanden haben will (Stellungnahme der Krankenhausap
Auf dem diesjährigen Deutschen Apothekertag in Leipzig sorgte ein Grundsatzpapier der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Bundesvereinigung Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) für einen "Riesenkrach zwischen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA - und der ADKA (siehe hierzu DAZ 1999, Nr.40, S.71). Es geht dabei um die Frage, in welchem Umfang zukünftig die Krankenhausapotheken in die Arzneimittelversorgung von Patienten eingebunden werden, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Nachfolgend veröffentlichen wir eine Stellungnahme von ADKA-Präsident Dr.Hugo Krämer zu unserem Bericht.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Psychische Erkrankungen: Medizinisches Korrektiv für Richtgrößen gefordert
NÜRNBERG (os). Die Richtgrößen für die Behandlung psychisch Kranker müssen an medizinischen, nicht an vordergründigen ökonomischen Zielen ausgerichtet werden. Die Weiterbildung zum Allgemeinarzt sollte auch eine psychiatrische Ausbildung beinhalten. Das forderten Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller, München, und Prof. Dr. Jürgen Fritze, Pulheim, Vorsitzender und Referent der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP), in einem Pressegespräch am 8. Oktober am Rande des 6. AGNP-Kongresses.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Politiker nehmen Bedenken der DPhG ernst
(ms). Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) lehnt die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz ab. Das Staatsziel Tierschutz würde jede tierexperimentelle Forschung in Deutschland erschweren und den Abzug von Wissenschaftlern in Länder ohne restriktive Tierschutzgesetze zur Folge haben.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Apothekertag Sachsen-Anhalt: Große Themen – für die Praxis aufbereitet
MEISDORF (tmb). Am 16. Oktober fand in Meisdorf im Vorland des Unterharzes der Sachsen-Anhaltinische Apothekertag statt, der vom Landesapothekerverein organisiert wurde. Am Vortag wurde ebenfalls in Meisdorf die diesjährige Mitgliederversammlung des Landesapothekervereins Sachsen-Anhalt abgehalten (siehe Bericht hierüber in unserer Rubrik "Was wann wo Berichte"). An beiden Tagen der Veranstaltung kamen mehr als sechzig Apothekerinnen und Apotheker des 534 Mitglieder zählenden Vereines zusammen. Im Mittelpunkt des Apothekertages stand der Vortrag von Dr. Frank Diener, ABDA, zur geplanten Strukturreform des Gesundheitswesens. Insgesamt befasste sich die Veranstaltung primär mit Themen, die über das Bundesland hinaus Bedeutung haben, so auch mit Pharmazeutischer Betreuung und QMS.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ist nach Bonn umgezogen
BONN. Auf das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte kommt eine Menge Arbeit zu. Vor wenigen Tagen hat es erst die Etappe des Teilumzugs von Berlin nach Bonn bewältigt. Die letzten Kisten sind noch nicht ausgepackt, da müssen die Arbeiten an der Zulassung und Nachzulassung von Arzneimitteln weiterlaufen, die zehnte Novelle des Arzneimittelgesetzes steht vor der Tür. Die DAZ fragte beim Mann an der Spitze dieses Instituts nach, wie es konkret laufen soll, wenn die eine Hälfte der BfArM-Mitarbeiter in Berlin arbeitet, die andere in Bonn. Beim Dauerbrennerthema Nachzulassung prescht Institutsleiter Professor Alfred Hildebrandt vor und gibt 2005 als das Jahr an, zu dem alle Verfahren abgeschlossen sein sollen. Zur geplanten Positivliste äußerte er sich nur zurückhaltend. Der Arzt und Pharmakologe stellte sich den Fragen von Susanne Imhoff-Hasse, Korrespondentin der DAZ in Bonn.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
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