
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Francke: Mehr ePA-Zugriffsrechte für Apotheken
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran – doch noch erschließen sich nicht allen Nutzenden ihre Vorteile. Das BMG will das ändern und hat nun den Referentenentwurf für ein weiteres Digitalisierungsgesetz veröffentlicht. Darin vorgesehen sind auch erweiterte Zugriffsmöglichkeiten für Apotheken auf die ePA. Doch die Apothekerschaft wünscht sich mehr.Show moregesundheitspolitik
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Neuer Digitalgesetz-Entwurf
07.05.2026, 08:00 Uhr
BPI-Hauptversammlung: Ein klares Nein zu Positivliste und Festbeträgen
BERLIN (ks). Positivliste, Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen sowie Neu- und Nachzulassung gehörten zu den Arbeitsschwerpunkten des Vorstandes des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) im vergangenen Jahr. Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des BPI, zog am 19. Juni dieses Jahres bei der ordentlichen Hauptversammlung des BPI in Berlin Bilanz in seinem "Bericht zur Lage". Dr. Hans Sendler, Hauptgeschäftsführer des BPI, stellte die Situation der Gesundheits- und Pharmapolitik dar.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Wunsch der Industrie: Mehr Service durch BfArM
BONN (im). Die pharmazeutische Industrie begrüßte die angekündigten Verbesserungen im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die neuen Strukturen ermöglichten die sachgerechte Abarbeitung der Zulassungsanträge, sagte Dr. Axel Sander vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie nach einer Tagung des BfArM am 19. Juni vor Journalisten in Bonn. Bei der bis Ende 2005 geplanten Erledigung der Nachzulassung von Arzneimitteln gebe es zwischen der Industrie und der Zulassungsbehörde allenfalls unterschiedliche Auffassungen zu Details, aber keine grundsätzlichen mehr.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Krankenkassenbeiträge: Mindestbeiträge sind vom Tisch
BERLIN (ks). Vergangenes Wochenende hat Bundesgesundheitsministerin Schmidt überraschend erklärt, der geplante Mindestbeitrag für Krankenkassen werde nun doch nicht eingeführt. Sie gab dem Druck der Grünen nach, die eine Einführung aus wettbewerbsrechtlichen Gründen abgelehnt hatten.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Verfahren gegen DocMorris: Vorlage beim Europäischen Gerichtshof zu erwarten
ESCHBORN (abda/daz). Im Rechtsstreit des Deutschen Apothekerverbandes e.V. gegen die niederländische Internetapotheke DocMorris wird es voraussichtlich eine Vorlage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) geben. Dies teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA in einer Presseinformation mit.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Währungsumstellung: DM und Euro – Abschied und Anfang
(okl/cae). Am 1. Januar 2002 tritt in zwölf Ländern Europas mit einer Bevölkerung von ca. 320 Millionen eine neue Währung in Kraft: der Euro. Nach einer Übergangfrist bis zum 28. Februar, in der beide Währungen im Umlauf sind, gilt der Euro als alleiniges Zahlungsmittel. Aber auch nach der Parallelumlaufphase behalten alte Geldscheine ihren Wert, denn die Zentralbanken tauschen sie noch während eines längeren Zeitraums um. Dies ist nur einer von mehreren Aspekten der Währungsumstellung, über den in der Bevölkerung noch Unklarheit herrscht. Die EU-Kommission hat deshalb dringend dazu aufgerufen, gerade bei intellektuell minderbemittelten Personenkreisen für die Akzeptanz zu werben. Der Appell richtet sich vor allem an Schulen, Banken und andere Dienstleistungsunternehmen. Als Informationsvermittler könnten auch Apotheker im Zuge der Betreuung ihrer Patienten und Kunden auftreten.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Nachzulassung: Löschungsliste in diesen Tagen
BONN (im). Die Veröffentlichung derjenigen Arzneimittel im Bundesanzeiger, deren Hersteller auf die Nachzulassung verzichteten, ist zum 30. Juni vorgesehen. Voraussichtlich am ersten Juli 2001 könne die zweijährige Abverkaufsfrist für die rund 5200 Präparate beginnen, kündigte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 19. Juni in Bonn an. Auf einer gut besuchten Tagung präsentierte das BfArM Verbesserungen für mehr Transparenz und effizientere Abläufe nicht nur bei der Nachzulassung. Die Zulassungsbehörde hatte zum gegenseitigen Informationsaustausch mit der Industrie eingeladen, der auf positive Resonanz bei den Firmen stieß.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Apotheken und Internet in Frankreich: Bleibt Frankreich vom Arzneiversand via In
(bk). Im europäischen Vergleich scheint Frankreich noch Niemandsland auf der Landkarte des elektronischen Medikamentenhandels zu sein. Ein enger gesetzlicher Rahmen, aber auch die bereits sehr gute Versorgungslage mit preisgünstigen Medikamenten haben den Durchbruch des E-Commerce bisher verhindert. Auch ethisches Standesdenken spielt bei französischen Apothekern nach wie vor eine große Rolle. Und das schließt den E-Commerce mit Medikamenten weitgehend aus.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
LAK Baden-Württemberg: Zertifiziertes Seminar Suchtpharmazie
STUTTGART (ri). Der Arbeitskreis Sucht der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg bietet neuerdings eine Fortbildung zur Suchtpharmazie an (Termine und Seminarinhalte siehe unter der Rubrik "Ankündigungen" in dieser Ausgabe). Das Thema Sucht bedeutet für den Alltag in der Apotheke weit mehr, als nur die Abgabe von Methadon. So ist der Offizinapotheker nach Ansicht des Arbeitskreises Sucht dazu prädestiniert zu erkennen, wie der sinnvolle Gebrauch von Medikamenten entarten kann. Ein geschulter Pharmazeut kann für den Süchtigen oder Suchtgefährdeten eine erste Anlaufstelle für ein Gespräch sein. Der Apotheker als Gesundheitsberater hat einen freiheitlichen, unverbindlichen Kontakt zum Kunden. Er kann aufklären, vermitteln und Bewusstsein schaffen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Fachgruppe Allgemeinpharmazie der DPhG: Perspektiven und Herausforderungen neuer
Nachfolgend ein Statement der Fachgruppe Allgemeinpharmazie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) zu den Perspektiven und Herausforderungen neuer Informationstechnologien für die Pharmazie. Das Statement ist als Schlussfolgerung aus der Tagung "Pharmazie im Internet-Zeitalter" der Fachgruppe Allgemeinpharmazie der DPhG am 28./29. April 2001 in Berlin entstanden.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Versorgung von Heimbewohnern: Kein Verblistern von Arzneimitteln für Alten- und
Das so genannte Verblistern von Medikamenten in Tages- und Wochentableaus für Heimbewohner steht im Zentrum der aktuellen berufspolitischen Diskussion. Der ABDA-Gesamtvorstand hat sich in seiner Sitzung am 30. Mai 2001 in Berlin gegen das Verblistern ausgesprochen. Auch der Vorstand der Apothekerkammer Berlin hat sich parallel dazu intensiv mit dem Für und Wider des Verblisterns und seinen berufspolitischen Auswirkungen befasst. Nach sorgfältiger Abwägung fordert der Berliner Kammervorstand die Kammerangehörigen auf, sich nicht an Verblisterungskonzepten zu beteiligen. In dem nachfolgenden Beitrag werden vier wesentliche Aspekte näher beleuchtet: 1. die berufspolitische Positionierung der Apothekerschaft gegen das Verblistern, 2. die qualitätsgerechte Ausführung und Ausführbarkeit des Verblisterns, 3. die rechtliche Zulässigkeit, 4. die wettbewerbsrechtliche Unzulässigkeit kostenlosen Verblisterns.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
50 Jahre BPI: Die pharmazeutische Industrie ist zu Dialog und Kooperation bere
BERLIN (ks). Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. In seiner Vorrede zum Festvortrag der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, stellte der Vorsitzende des BPI, Dr. Bernd Wegener, vor allem die Bereitschaft der pharmazeutischen Industrie zu Dialog und Zusammenarbeit heraus.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
LAK Baden-Württemberg: Berufschance Gesundheit erfolgreich beworben
STUTTGART (lak/ral). Rund um den Tag der Apotheke wurden auch in Baden-Württemberg wieder viele PR-Maßnahmen ergriffen. Die Landesapothekerkammer startete eine umfangreiche Aktion bei Presse, Hörfunk und Fernsehen, an der sich auch der Landesapothekerverband beteiligte.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Vertreterversammlung der Sanacorp eG in München: Zufrieden mit der Arbeit der
MÜNCHEN (ms). Am 16. Juni 2001 erläuterte Dr. Jürgen Brink, Vorstandsvorsitzender der Sanacorp eG Pharmazeutische Großhandlung, auf der Vertreterversammlung in München den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2000. Die Vertreter waren zufrieden mit der Geschäftsentwicklung der Sanacorp eG, die eine Bardividende an die Mitglieder in Höhe von 5,243 Mio. DM ausschütten wird. Brink äußerte sich optimistisch zur bevorstehenden Fusion mit der Anzag, über die das Bundeskartellamt bis spätestens 25. September entscheiden müsse. Man wolle auch weiterhin als Sanacorp und Anzag im Markt präsent sein. Der Vorteil einer "formalen Fusion" mit der Anzag liege vor allem in der Realisierung von Synergieeffekten, besonders bei der Datenverarbeitung.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Innungskrankenkassen: Regierung auf „finanzpolitischer Geisterfahrt“
Berlin (ikk/ks). Die Verwaltungsratsvorsitzenden des IKK-Bundesverbandes, Uwe Conrad und Wilfried Schleef haben der Bundesregierung angesichts der geplanten Ablösung der Arznei- und Heilmittelbudgets eine "finanzpolitische Geisterfahrt" vorgeworfen. "Eine solche Politik, die funktionierende Steuerungsinstrumente außer Kraft setzt, wird von den Innungskrankenkassen entschieden abgelehnt und auch bekämpft", erklärte Schleef.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
VFA zur Debatte über Arzneimittelausgaben: Innovative Arzneimittel reduzieren
Berlin (vfa/ks). Einen Tag vor dem Spitzentreffen der Bundesgesundheitsministerin mit Vertretern der Ärzte und Krankenkassen am vergangenen Donnerstag, lenkte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), den Blick auf innovative Arzneimittel. Sie betonte in Berlin: "Innovative Arzneimittel und neue Wirkstoffe haben dazu beigetragen, die Lebenserwartung und die Lebensqualität von Millionen Patienten in Deutschland zu erhöhen. Sie sind überdies ein wichtiger Beitrag, um die Finanzierung der Gesundheitsversorgung zu sichern".Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
EU-Kommission: Keine Absage an den e-commerce mit Arzneimitteln
(hb). In der Antwort auf eine schriftliche Anfrage der EU-Parlamentarier Guiseppe Nistico und Francesco Fiori an die Kommission, betreffend den elektronischen Handel mit Arzneimitteln, kommt zum Ausdruck, dass die Kommission in diesem Punkt offenbar nicht einmal andeutungsweise "Für" oder "Wider" Stellung bezieht.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Tag der Apotheke: Eine Arbeitsmarktoffensive, die Apotheken nutzen sollten
BERLIN (ks). Unter dem Motto "Berufschance Gesundheit" findet am Donnerstag, 21. Juni, zum vierten Mal der "Tag der Apotheke" statt. In diesem Jahr soll vor allem das Interesse junger Leute an Apothekenberufen geweckt werden.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Arzneimittelpreisverordnung: Kippen, bewahren oder modifizieren
BERLIN (bra). Bei einer Veranstaltung von "Forum", die am 18. Juni in Berlin stattfand, wurde die Zukunft der Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV) auf den Prüfstand gestellt. Dabei wurde auf Entwicklungen am Arzneimittelmarkt hingewiesen, die zumindest eine Modifizierung der AMpreisV nahelegen würden. Allerdings wurden auch die Nachteile und Risiken deutlich, die einzukalkulieren sind, wenn man dieses Thema ohne die nötige Umsicht angeht.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
ABDA: Besser aut idem zulassen: Bundesempfehlung drängt auf Generikaabgabe
BONN (im). Die Ausgaben für Arzneimittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sollen im zweiten Halbjahr 2001 durch den verstärkten Einsatz preisgünstiger Generika sowie von Reimporten gesenkt werden. Dies ist Bestandteil der Bundesempfehlung von niedergelassenen Ärzten und Kassen vom 14. Juni zur Steuerung der Arzneiversorgung. Die Bundesgesundheitsministerin lobte das als ersten Schritt zur Stabilisierung der Arzneiausgaben (AZ Nr. 25 vom 18.6.). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA - forderte dagegen das Aut-idem-Gebot für Apotheker. Parallel dazu laufen die Beratungen zur geplanten Ablösung der Budgets. Vor der ersten Lesung des entsprechenden Gesetzes am 22. Juni im Bundestag machten die Kassen die Politik für die schwierige Lage der GKV verantwortlich.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Zukunft der GKV: Reformdruck auf die Krankenkassen noch zu gering?
KIEL (tmb). Unter dem Titel "Gesundheitswesen: Was nun?" diskutierten Vertreter von Krankenkassen und Leistungserbringern am 15. Juni in Kiel über die künftige Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Dabei wurden verschiedene Reformansätze deutlich, doch ist für Moderator Prof. Dr. Fritz Beske, den ehemaligen Direktor des Instituts für Gesundheitssystemforschung, Kiel, der Druck auf die Finanzierung der GKV derzeit noch nicht groß genug, um grundlegende Veränderungen auszulösen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Forderung: Mehrwertsteuer runter
BONN (im). In den vergangenen Tagen verstärkte sich der Ruf von Ärzten und Krankenkassen an den Gesetzgeber, den vollen Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel zu senken. Diese Forderung unterstützt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ABDA.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Deutscher Patiententag: Neue Arzt-Patienten-Beziehung gefordert
LEIPZIG (rb). "Das Wohl des Patienten ist der Maßstab zukünftiger Gesundheitsreformen" - unter diesem Motto stand der 2. Deutsche Patiententag, der am 8. Juni 2001 im Rahmen eines Patientenforums für chronische Krankheiten auf der Leipziger Messe stattfand. Vertreter aus Politik, Krankenkassen und Selbsthilfegruppen sprachen sich dafür aus, Patienten und chronisch Kranke institutionell in zentrale gesundheitspolitische Entscheidungen einzubinden. Gefordert wurde außerdem eine neue Arzt-Patienten-Beziehung: weg von der paternalistischen Bevormundung hin zu einem von Partnerschaft geprägten "Dienstleistungsverhältnis".Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
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