
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Francke: Mehr ePA-Zugriffsrechte für Apotheken
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran – doch noch erschließen sich nicht allen Nutzenden ihre Vorteile. Das BMG will das ändern und hat nun den Referentenentwurf für ein weiteres Digitalisierungsgesetz veröffentlicht. Darin vorgesehen sind auch erweiterte Zugriffsmöglichkeiten für Apotheken auf die ePA. Doch die Apothekerschaft wünscht sich mehr.Show moregesundheitspolitik
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Neuer Digitalgesetz-Entwurf
07.05.2026, 08:00 Uhr
Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen: Im Gesund
BERLIN (ks). Die gesundheitliche Über-, Unter- und Fehlversorgung in Deutschland ist Thema des dritten Bandes des Gutachtens "Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit", das der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen erarbeitet hat. Hierin präsentiert der Rat Konzept und Ergebnisse seiner Befragung von ca. 300 wissenschaftlichen Organisationen, Körperschaften, Verbänden und Selbsthilfeeinrichtungen des Gesundheitswesens. Das Resümee ist ernüchternd: das deutsche Gesundheitssystem leidet an massiven Mängeln.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Gesetzesvorschlag: Europäisches Arzneimittelrecht erfährt grundlegende Revisio
BONN (hb). Auf der Basis eines Expertenberichts wird derzeit das gesamte europäische Arzneimittelrecht einer detaillierten Überprüfung und, soweit erforderlich, einer Revision unterzogen. Schwerpunkt dieses so genannten Review ist das Zulassungsrecht einschließlich des zentralen und dezentralen Verfahrens, das auch für die anstehende Erweiterung der Union fit gemacht werden muss. Am 18. Juli 2001 hat die Kommission nun offiziell den ersten Gesetzesvorschlag vorgelegt. Der Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) informierte seine Mitglieder bei einer Veranstaltung am 21. August 2001 über dessen wichtigste Inhalte.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Apotheker ohne Grenzen: Gute Arzneimittelspendenpraxis
In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten die "Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V." und der German Pharma Health Fund (GPHF) am 22. August 2001, sich bei Arzneimittelspenden an die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgestellten Richtlinien zu halten und die Spenden nach bestimmten Kriterien auszurichten.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Paul-Ehrlich-Institut: Keine Übertragungsgefahr von vCJK durch Impfstoffe
LANGEN (pei/diz). Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) widerspricht Berichten, nach denen die Gefahr besteht, dass mit bestimmten Impfstoffen der Erreger der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) übertragen werden kann. Ein Artikel in einer dänischen Fachzeitschrift, auf den in den Meldungen Bezug genommen wird, beruft sich darauf, dass in einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln Ų wie in vielen anderen Impfstoffen und Arzneimitteln Ų aus Blutplasma gewonnenes Albumin als Stabilisator enthalten ist.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Arzneimittelausgaben: Abschluss von Zielvereinbarungen
BERLIN (kbv/diz). In 14 von 23 Bezirken haben die Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Landesverbänden der Krankenkassen Zielvereinbarungen zur Arzneimittelversorgung abgeschlossen. In weiteren acht Bezirken stehen die Verhandlungen dazu kurz vor dem Abschluss. Dies teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Presseinformation mit.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Schmidt will obligatorischen Arzneimittelpass für alle
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will schnellstmöglich den elektronischen Arzneimittelpass für alle Bürger einführen. Darüber sprach sie unter dem Eindruck des Lipobay-Skandals am 23. August mit Vertretern der Apotheker- und Ärzteschaft.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Pharmaverband BPI: Arzneimittelvielfalt muss erhalten bleiben
BERLIN (ks). Der Fall Lipobay ist für den Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) Anlass, erneut scharfe Kritik an der von der Regierung geplanten Positivliste zu üben. An diesem Beispiel zeige sich, dass die Arzneimittelvielfalt lebenserhaltend und deshalb notwendig ist, so Dr. Hans Sendler, Hauptgeschäftsführer des BPI. Sendler fordert, dass sowohl bekannte und bewährte Medikamente als auch innovative Arzneimittel für ärztliche Verordnungen zur Verfügung stehen müssten. Die Positivliste werde dazu führen, dass viele bewährte Medikamente, insbesondere solche, die sich noch in der Nachzulassung befänden, als "umstritten" diskriminiert würden.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Pharmaverband BPI: Stellungnahme zum Positivlisten-Entwurf in Vorbereitung
BERLIN (ks). Prof. Dr. Barbara Sickmüller, BPI-Geschäftsführerin im Bereich Medizin und Pharmazie, stellte auf einer Pressekonferenz des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Positivliste vor: Die Vorschlagsliste wurde vom eigens gegründeten Institut für die Arzneimittelverordnung in der gesetzlichen Krankenversicherung beim Bundesministerium für Gesundheit erstellt und am 30. Juni dieses Jahres den Verbänden bekannt gemacht. Sie liegt nun im Rahmen eines Anhörungsverfahrens u.a. dem BPI zur Stellungnahme vor. Seitdem gehen beim BPI von den einzelnen Herstellerfirmen Stellungnahmen ein, die der Verband jetzt bündelt und bis zum 14. September einreichen muss. Sickmüller kündigte an, dass der BPI massive Einwände gegen die Einführung der Liste erheben wird.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Forschende Arzneimittelhersteller: Arzneimittel-Sicherheitsnetz soll weiter verb
BERLIN (ks). Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) will nach der Marktrücknahme von Lipobay Verunsicherungen bei den Patienten entgegentreten. Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des VFA, fordert daher ein einheitliches europäisches Frühwarnsystem und mehr Transparenz für Patienten.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
LAV Baden-Württemberg: Apotheker plädieren für "elektronisches Rezept"
STUTTGART (lav/diz). Die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geforderte Einführung eines "Arzneimittelpasses" für Patienten kann nach Ansicht der baden-württembergischen Apotheker optimal durch Nutzung moderner Technologien realisiert werden, wie es in einer Presseinformation des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg (LAV) heißt.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
BfArM: Warnung vor den Präparaten "Galavit" und "Ukrain"
BONN (bfarm/diz). Die beiden als "Galavit" und "Ukrain" bekannten Produkte werden zur Zeit massiv z.B. im Internet beworben und zur Behandlung von diversen bösartigen Krebserkrankungen sowie weiterer schwerer Leiden angepriesen. Beide Produkte sind in Deutschland und der übrigen Europäischen Union nicht zugelassen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät insbesondere Krebspatienten dringend, sich nicht von unbegründeten Heilversprechen verunsichern zu lassen. Sie sollten sich nur mit Arzneimitteln behandeln lassen, deren Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit im Rahmen eines Zulassungsverfahrens geprüft und für akzeptabel gehalten wurde.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Bundesgesundheitsministerium: Zu großer Arzneimittelverbrauch für hyperaktive
BERLIN (bmg/diz). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, ist über die Verbrauchsentwicklung von Methylphenidat (Ritalin®, Medikinet®) besorgt. Der Verbrauch dieses Betäubungsmittels, das vor allem Kindern und Jugendlichen mit dem so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS-Syndrom) verschrieben wird, hat sich seit 1994 mehr als verzehnfacht. Allein im Jahr 2000 hat er sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
www.tu-gutes-projekt.de: Kinderseele ab 10 DM!
(kl/daz). "Die Seelen der Kinder" kosten 10 DM oder 20 DM und sind schön bunt. So sieht jedenfalls der Duisburger Apotheker und Maler Rudolf Kley die Kinderseelen. Mit seiner Grafik macht er auf ihren Ausverkauf aufmerksam und will Kindern in Not helfen.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Berufschance Gesundheit: Die Dekosieger
ESCHBORN (kk). Um auch beim vierten Tag der Apotheke die Apothekenteams zu motivieren, das Thema publikumswirksam umzusetzen, hatte die ABDA auch in diesem Jahr wieder einen Schaufensterdekowettbewerb ausgeschrieben. Dabei zeigte sich, dass das Thema "Berufschance Gesundheit" den Teams wesentlich mehr Kreativität abverlangte als die Themen in den letzten Jahren, die pharmazeutisch geprägt waren.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Cerivastatin-Marktrücknahme – worüber sollten wir uns wundern? (Meinung)
Cerivastatin Ų als Handelspräparat Lipobay Ų ist wegen Todesfällen vom Markt genommen worden, die in einen Zusammenhang mit der Einnahme dieses Wirkstoffs gebracht werden. Nach den bislang vorliegenden Informationen kamen die Menschen aufgrund eines dramatisch verlaufenden Zerfalls der Skelettmuskulatur, einer Rhabdomyolyse zu Tode. So weit bekannt ist, war in allen Fällen eine Therapie mit mehreren Lipidsenkern gleichzeitig erfolgt. Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Der "Fall" Lipobay – wer ist der nächste auf der Anklagebank? (Kommentar)
Vieles von dem, was von Politikern, Journalisten und Kontrollbeamten zum "Fall" Lipobay zu hören oder lesen ist, besitzt den Charme von Unkenntnis und Realitätsferne. Deshalb dies: Es ist eine nicht zu ändernde Tatsache, dass sich in klinischen Studien die Arzneimittelwirksamkeit relativ gut, das Arzneimittelrisiko hingegen nur unzureichend einschätzen lässt, dass also die Zulassung eines Medikaments notgedrungen auf unvollständigen Daten und Erkenntnisse erfolgen muss.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
aponet.de: ABDA startet Internet-Offensive
BERLIN (ks). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) stellte vergangene Woche der Öffentlichkeit ihren neuen Internet-Service vor: aponet.de, das "offizielle" Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen, ist nun online.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Bundesregierung: Höheres Schmerzensgeld für Arzneimittel-Geschädigte
BERLIN (ks). Ein Entwurf zur Verschärfung des Schadensersatzrechts liegt der Bundesregierung bereits seit Februar dieses Jahres vor. Der Lipobay-Fall bietet nun Anlass, diesen Entwurf schnellstmöglich in geltendes Recht umzuwandeln. Er sieht unter anderem eine Änderung des Arzneimittelgesetzes vor: Patienten, die durch die Einnahme von Medikamenten geschädigt worden sind, soll ein höherer Schmerzensgeldanspruch zustehen.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Gesundheitsreform: SPD-Politiker fordern eingeschränkte Arztwahl
BERLIN (ks). In der SPD mehren sich Äußerungen zu etwaigen Eckpunkten einer umfassenden Gesundheitsreform. Unter anderem fordern einige sozialdemokratische Politiker eine Einschränkung der Arztwahl. Dieser Vorschlag trifft sowohl beim Koalitionspartner als auch bei der FDP auf Widerstand.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Neue Broschüre: Sichergehen – Verhütung für sie und ihn
KÖLN (bzga/diz). Eine neue Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt die verschiedenen Verhütungsmethoden und -mittel in ihrer Wirkung, in ihrer Sicherheit, aber auch mit ihren Vor- und Nachteilen vor.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Deutsche Krebshilfe: Tumor-Meldepflicht gefordert
BERLIN (sw). Am 2. Juli fand in Berlin die Jahrespressekonferenz der Deutschen Krebshilfe statt. Erneut wies die Organisation darauf hin, dass eine bundesweite und flächendeckende epidemiologische Krebsregistrierung fehlt.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Internet und Arzneimittel: EuGH entscheidet über Versandhandel
ESCHBORN (abda/diz). Im Rechtsstreit des Deutschen Apothekerverbandes e.V. (DAV) gegen die niederländische Versandapotheke DocMorris hat das Landgericht Frankfurt/M. das Hauptsacheverfahren mit Beschluss vom 10. August 2001 ausgesetzt. Das Gericht hat Fragen zur Vorlage an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) formuliert, aufgrund derer die Vereinbarkeit des deutschen Versandverbotes für apothekenpflichtige Arzneimittel mit europäischem Recht geklärt werden soll.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
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