
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Der "Fall" Lipobay – wer ist der nächste auf der Anklagebank? (Kommentar)
Vieles von dem, was von Politikern, Journalisten und Kontrollbeamten zum "Fall" Lipobay zu hören oder lesen ist, besitzt den Charme von Unkenntnis und Realitätsferne. Deshalb dies: Es ist eine nicht zu ändernde Tatsache, dass sich in klinischen Studien die Arzneimittelwirksamkeit relativ gut, das Arzneimittelrisiko hingegen nur unzureichend einschätzen lässt, dass also die Zulassung eines Medikaments notgedrungen auf unvollständigen Daten und Erkenntnisse erfolgen muss.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
aponet.de: ABDA startet Internet-Offensive
BERLIN (ks). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) stellte vergangene Woche der Öffentlichkeit ihren neuen Internet-Service vor: aponet.de, das "offizielle" Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen, ist nun online.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Bundesregierung: Höheres Schmerzensgeld für Arzneimittel-Geschädigte
BERLIN (ks). Ein Entwurf zur Verschärfung des Schadensersatzrechts liegt der Bundesregierung bereits seit Februar dieses Jahres vor. Der Lipobay-Fall bietet nun Anlass, diesen Entwurf schnellstmöglich in geltendes Recht umzuwandeln. Er sieht unter anderem eine Änderung des Arzneimittelgesetzes vor: Patienten, die durch die Einnahme von Medikamenten geschädigt worden sind, soll ein höherer Schmerzensgeldanspruch zustehen.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Gesundheitsreform: SPD-Politiker fordern eingeschränkte Arztwahl
BERLIN (ks). In der SPD mehren sich Äußerungen zu etwaigen Eckpunkten einer umfassenden Gesundheitsreform. Unter anderem fordern einige sozialdemokratische Politiker eine Einschränkung der Arztwahl. Dieser Vorschlag trifft sowohl beim Koalitionspartner als auch bei der FDP auf Widerstand.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Neue Broschüre: Sichergehen – Verhütung für sie und ihn
KÖLN (bzga/diz). Eine neue Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt die verschiedenen Verhütungsmethoden und -mittel in ihrer Wirkung, in ihrer Sicherheit, aber auch mit ihren Vor- und Nachteilen vor.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Deutsche Krebshilfe: Tumor-Meldepflicht gefordert
BERLIN (sw). Am 2. Juli fand in Berlin die Jahrespressekonferenz der Deutschen Krebshilfe statt. Erneut wies die Organisation darauf hin, dass eine bundesweite und flächendeckende epidemiologische Krebsregistrierung fehlt.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Internet und Arzneimittel: EuGH entscheidet über Versandhandel
ESCHBORN (abda/diz). Im Rechtsstreit des Deutschen Apothekerverbandes e.V. (DAV) gegen die niederländische Versandapotheke DocMorris hat das Landgericht Frankfurt/M. das Hauptsacheverfahren mit Beschluss vom 10. August 2001 ausgesetzt. Das Gericht hat Fragen zur Vorlage an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) formuliert, aufgrund derer die Vereinbarkeit des deutschen Versandverbotes für apothekenpflichtige Arzneimittel mit europäischem Recht geklärt werden soll.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Ständige Impfkommission: Neue Impfempfehlungen
BERLIN (rki/diz). Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, STIKO, hat ihre Impfempfehlungen neu gefasst. Wie aus einer Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts hervorgeht, betreffen wesentliche Veränderungen die Pneumokokken-Impfung, die jetzt auch für unter Zweijährige mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grundkrankheit empfohlen ist, außerdem die Impfung mit einem so genannten Konjugat-Impfstoff gegen Meningokokken (Serogruppe C) und die Impfung gegen Windpocken, wo ebenfalls der Kreis der zu Impfenden erweitert wurde. Neu sind auch eine Reihe von arbeitsmedizinischen Impf-Indikationen, darunter zum Beispiel die Empfehlung, erwachsene Beschäftigte in Pädiatrie, Infektionsmedizin und Gemeinschaftseinrichtungen gegen Keuchhusten (Pertussis) zu impfen. Nachfolgend die Änderungen im einzelnen.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
GKV-Arzneimittelausgaben: Deutliches Plus im 2. Quartal 2001
FRANKFURT (ims/ral). Die Verordnungsausgaben für Arzneimittel zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stiegen im 2. Quartal 2001 um 11,6% und lagen damit bei 10,75 Mrd. DM. Hauptverantwortlich für das Wachstum sind weiterhin innovative Medikamente.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Informationspolitik beim Lipobay-Rückzug: Bayer wehrt sich gegen Kritik
(ral). Wie die Bayer AG in einer Pressemitteilung schreibt, bedauert das Unternehmen außerordentlich die Unannehmlichkeiten, die allen Betroffenen durch die Aussetzung der Vermarktung des Cholesterinsenkers Lipobay entstanden sind. Eine Kritik an der Informationspolitik des Unternehmens sei allerdings nicht gerechtfertigt, denn diese sei durch gesetzliche Vorgaben bestimmt worden.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Gesundheitspolitik: Erste Reformvorschläge von SPD-Politikern
BERLIN (ks). Die Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge beschäftigt die Politiker aller Parteien auch im Sommerurlaub. Am vergangenen Wochenende mehrten sich erneut die Stimmen für entschiedene Reformen im Gesundheitswesen. Auch SPD-Politiker werden nun konkreter. Einigkeit besteht insoweit, als dass rasch etwas geschehen muss. Hinsichtlich des "Wie" gibt es unterschiedliche Vorschläge.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Disease-Management-Programme: KBV warnt vor Nachteilen für Patienten
BERLIN (sw). Der Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Reform des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen soll die Fehlsteuerung von Beitragsmitteln minimieren. Zu diesem Zweck sollen Disease-Management-Programme erarbeitet werden. Auf einer Pressekonferenz in Berlin am 23. Juli legte die Kassenärztliche Bundesvereinigung ihre Kritik an der Vorgehensweise dar.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Nachzulassungspräparate: Besondere Kennzeichnungspflicht ab 1. August
Bei Arzneimitteln, die sich in der Nachzulassung befinden, muss nach § 109 Abs. 1 Satz 2 des Arzneimittelgesetzes (AMG) seit dem 1. August 2001 in der Packungsbeilage folgender Hinweis aufgenommen werden: "Dieses Arzneimittel ist nach den gesetzlichen Übergangsvorschriften im Verkehr. Die behördliche Prüfung auf pharmazeutische Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ist noch nicht abgeschlossen".Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Prionenerkrankung: Pandemie beim Menschen?
BERLIN (sw): In Großbritannien sind über 100 Creutzfeldt-Jakob-Fälle beim Menschen bekannt, in Deutschland erwarten Experten in diesem Jahr den ersten Fall. Auf dem 7. Psychiatrie-Kongress für biologische Psychiatrie wurde erstmals über Transmissible spongiforme Enzephalopathien (TSE) diskutiert. Die klinischen Symptome zeigen sich erst, wenn der Erreger das ZNS erreicht hat und sie häufig psychiatrischer Natur sind.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
ABDA-Öffentlichkeitsarbeit: Bilanz zum Tag der Apotheke ist erfolgreich
Eschborn (kk/daz). Der diesjährige Tag der Apotheke am 21. Juni stand unter dem Motto "Berufschance Gesundheit". Aus Sicht der ABDA war die Aktion erfolgreich. Hier der "Bilanzbericht" dieser Öffentlichkeitsarbeit.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
15. BtM-Rechts-Änderungsverordnung: Versorgung mit Betäubungsmitteln bei Groß
Bei Großschadensereignissen und Katastrophen mit einem Massenanfall von Verletzten und Patienten sind Arzneimittel, die unter das Betäubungsmittelrecht fallen, zur präklinischen Notfallversorgung unentbehrlich. Die Versorgung des Rettungsdienstes mit Betäubungsmitteln (BtM) ist grundlegend in § 6 BtMVV geregelt.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Epilepsie: „MOSES“ hilft
BERLIN (sw) "Das Wissen vieler Epilepsiekranker und ihrer Angehörigen über ihre Krankheit, die Behandlungsmöglichkeiten, die sozialen Folgen und die möglichen Hilfsangebote sind völlig unzureichend." Abhilfe soll MOSES schaffen, das Modulare Schulungsprogramm Epilepsie (MOSES). Das Programm wurde auf einer Pressekonferenz in Berlin am 26. Juli vorgestellt.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Werbeverbot für Zahnärzte gelockert
BERLIN (bzäk/diz). Deutschlands Zahnärzte haben in Zukunft die Möglichkeit, auf Praxisschildern oder Briefbögen auf zusätzliche Tätigkeitsschwerpunkte und Qualifikationen hinzuweisen. Eine entsprechende Entscheidung hat jetzt das Bundesverfassungsgericht getroffen.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
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