
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Folgenschwere Sparpläne
Das geplante GKV-Spargesetz trifft die Apotheken durch den erhöhten Kassenabschlag direkt. Es wird sich aber auch mittelbar auf sie auswirken – unter anderem durch die erhöhten Zuzahlungen. Diese beflügeln niederländische Versender und könnten sogar die Honorardebatte erschweren, meint DAZ-Chefredakteurin Julia Borsch.Show morepolitik
Das Editorial der DAZ Nr. 17
23.04.2026, 11:00 Uhr
Apothekerverband Mecklenburg-Vorpommern: An welchen Arzneimitteln werden Ärzt
ROSTOCK (tmb). Drei Themen standen auf dem Programm des Wirtschaftsseminars des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 19. September 2001 in Rostock: die derzeitige wirtschaftliche Lage der Apotheken im nordöstlichsten Bundesland (siehe Bericht auf Seite 35), das Internet-Angebot aponet.de der ABDA und die künftige Entwicklung der GKV-Verordnungen. Hierbei ging es insbesondere um die Auswirkungen der Zielvereinbarung zur Senkung der GKV-Arzneimittelausgaben für Mecklenburg-Vorpommern. Doch ergaben sich daraus auch grundsätzliche Probleme von Sparmaßnahmen im Arzneimittelbereich, die weit über das Bundesland hinaus Bedeutung haben (siehe auch Bericht in AZ 39).Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Pharmaziestudierende erzielen große Erfolge auf dem Deutschen Apothekertag
MÜNCHEN (bphd). Die Expopharm und der deutsche Apothekertag waren für den Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD) auch in diesem Jahr wieder ein wichtiges Ereignis. Der Zuspruch am Stand B-13 in der Halle C-3 war sehr positiv. Die Online-PJ-Börse (im Internet unter www.bphd.de) wurde recht häufig frequentiert, sodass dort zahlreiche neue Einträge zu vermerken sind. Interessant fanden die Besucher auch die Bilder der Institute, wobei gerade die Damen und Herren älteren Semesters ihre ehemaligen Ausbildungsstätten kaum wieder erkennen konnten.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Doping: Goldmedaillen aus der Apotheke
OBERHACHING (lub). In Deutschland werden Leistungssportler mehr als anderswo auf Doping kontrolliert. Trotzdem weitet sich der Schwarzmarkt für verbotene Leistungssteigerer immer mehr aus - nicht zuletzt mit Hilfe von Apotheken. Das ergab eine aktuelle Bestandsaufnahme zum Thema "Doping in Deutschland", die vom Bayerischen Sportärztebund durchgeführt wurde.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Gefahr für Allergiker: Lückenhafte Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln u
Berlin (sw). Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und der Berufsverband Deutscher Dermatologen (BvDD) haben auf einer Pressekonferenz in Berlin am 5. September gefordert, dass die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln wie auch von Kosmetika lückenlos deklariert werden sollten, um Allergikern eine vollständige Information zu gewährleisten.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Lipidsenker Lipobay: Zulassungsbehörde zieht Vorwurf zurück
Bonn (im). Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hat den Vorwurf gegenüber dem Unternehmen Bayer zurückgezogen, die Firma habe bei den Vorfällen um den Lipidsenker Lipobay sicherheitsrelevante Informationen zurückgehalten, das BfArM verzichtet auf eine Anhörung.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
Naturalrabatte: "Ärzte Zeitung" polemisiert gegen Naturalrabatte für Apothek
(diz). Angestachelt durch Vorschläge aus dem Bundesgesundheitsministerium, den Apotheken die Aut-idem-Substitution zu erlauben, glaubt die "Ärzte Zeitung" bei der Diskussion um die Kosten auf den Handelssektor hinweisen zu müssen. In mehreren Beiträgen wird den Lesern der "Ärzte Zeitung" vorgeführt, welch hohe Naturalrabatte die Apotheken einstreichen, die sie beispielsweise von Generikaherstellern erhalten, die wiederum erreichen wollen, dass ihr Präparat abgegeben wird.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
Runder Tisch ohne Ergebnis: Krisengespräch mit Krankenkassen geplant
Berlin (ks). Angesichts des Milliardendefizits bei den gesetzlichen Krankenkassen will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ein kurzfristiges Krisentreffen mit den Spitzenverbänden anberaumen. Dies kündigte die Ministerin am vergangenen Montag nach dem Treffen des Runden Tischs im Gesundheitswesen in Schloss Ziethen bei Berlin an. "Wir werden jetzt schnell machen", sagte Schmidt. In den nächsten Tagen sollen die Einladungen verschickt werden.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
DAZ-RedaktionMehr Fragen als Antworten (Berichte, Ko
Die Tatsache, dass Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt im Vorfeld des Apothekertages aufgrund aktueller Ereignisse den Arzneimittelpass und das elektronische Rezept entdeckt und sich mit einer Aut-idem-Regelung angefreundet hatte, gab dem diesjährigen Deutschen Apothekertag die Chance, eine gewisse Aktualität an den Tag zu legen. Die aktuellen Themen kamen zwar zur Sprache, eine gründlichen Aussprache darüber allerdings blieb aus. In den Vorträgen und Anträgen bekannten sich Referenten und Delegierte zwar zum Arzneimittelpass, zum elektronischen Rezept und zu einer Aut-idem-Regelung, viele Fragen, das Pro und Kontra solcher Regelungen wurde jedoch nicht diskutiert. Der diesjährige Deutschen Apothekertag, der am 13. und 14. September in München stattfand, hinterließ mehr offene Fragen als klare Antworten.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
INIFES-Analyse: Deutsche Versandapotheke könnte bis zu 500 Einsparungen realisi
Berlin (ks). Auf Deutschland beschränkte Versandapotheken, die neben Präsenzapotheken bestehen sollen, könnten kurz- und mittelfristig Einsparungen von 400 bis 500 Millionen Mark realisieren - auf lange Sicht sogar noch mehr. Sie stellen zudem eine verbraucherfreundliche Alternative für Patienten mit Dauermedikation und chronisch Kranke dar. Zu diesem Schluss kommt das Internationale Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES), das am vergangenen Montag in Berlin seine "Analyse potenzieller Auswirkungen einer Ausweitung des Pharmaversandes in Deutschland" vorgestellt hat. Gleichzeitig hat INIFES ein mögliches Modell für nationale Versandapotheken erarbeitet - ehe dieses umgesetzt werden könnte, bedürfte es allerdings einiger Gesetzesänderungen.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
Welt-Alzheimertag 21. September: Mehr Lebensqualität für Demente
Mit der Diagnose "Alzheimer" bricht für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine Welt zusammen. Die Krankheit zerstört innerhalb von Jahren langsam die Nervenzellen des Gehirns und führt letztlich zum Verlust aller geistigen Fähigkeiten. Vielen erscheint sie daher bedrohlicher als körperliche Behinderungen. Doch zur Resignation besteht kein Anlass. Bei früher und exakter Diagnose sowie bei optimaler Behandlung und Betreuung kann der Erkrankte noch lange am täglichen Leben teilhaben, auch wenn die Zerstörung von Nervenzellen selbst nicht mehr aufzuhalten ist.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Wirtschaftlichkeit in der stationären Versorgung: Gesetzentwurf für ein Fallpa
Berlin (bmg/diz). Mit dem am 29. August vom Kabinett beschlossenen Gesetz zur Einführung eines Diagnose-orientierten Fallpauschalensystems sollen die Rahmenbedingungen für ein modernes, Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit förderndes Vergütungssystem geschaffen werden. Die Leistungen der Krankenhäuser sollen demnach zukünftig mit leistungsbezogenen Fallpauschalen vergütet und nicht mehr mit Pflegesätzen pro Tag.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
DPhG-Stellungnahme zur Positivliste
Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft unterstützt prinzipiell alle Bemühungen, die Transparenz des in Deutschland zugänglichen Arzneimittelmarktes zu verbessern, wobei sowohl die im Arzneimittelgesetz geforderten Grundsätze "Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit" als auch das im SGB V geforderte Wirtschaftlichkeitsgebot zu berücksichtigen sind.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Schmidt für Aut-idem-Verordnung: Ärzte sollen nur noch Wirkstoffe verordnen
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt plant, Apothekern künftig die Auswahl von verordneten Arzneimitteln zu überlassen: Ärzte sollen nur noch Wirkstoffe verschreiben, der Apotheker entscheidet dann über das konkret abzugebende Medikament. So soll erreicht werden, dass möglichst das preiswerteste Arzneimittel einer gleichen Wirkstoffgruppe abgegeben wird.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Bevölkerung hält nichts vom Arzneiversandhandel (Repräsentative Umfragen)
München (wh). Der Versandhandel im Internet beginnt verhalten zu blühen - zumindest in einigen kleinen Bereichen, etwa bei Büchern, CDs und Videos. Seit geraumer Zeit wird nun schon versucht, "aufgeschlossenen" Verbrauchern auch den Bezug von Arzneimitteln via Internet schmackhaft zu machen. Ganz abgesehen davon, dass Medikamentenversandhandel hierzulande ungesetzlich ist, stößt diese neue Möglichkeit bei der Zielgruppe bislang auf wenig Gegenliebe. Das zumindest ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Nürnberger GfK Marktforschung, die im Auftrag der Apotheken Umschau des Wort & Bild Verlages durchgeführt wurde.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Thema auf dem Apothekertag: Nach wie vor Mitarbeitermangel
Bonn (im). Der erhebliche Mangel an qualifizierten Mitarbeitern in den Offizinen wird auf dem diesjährigen Deutschen Apothekertag in München erneut zur Sprache kommen, so die Einschätzung der Apothekerin Monika Oppenkowski vom Bundesverband der Angestellten in Apotheken (BVA)Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Warnung vor übertriebenen Erwartungen: Funktionelle Lebensmittel - mehr Schein
München (sw). Die Lebensmittelchemische Gesellschaft (LChG, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben am 16. August in München ihre Meinung zu den Erwartungen geäußert, die an funktionelle Lebensmittel gestellt werden.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Generikaverband: Arzneimittelpreisverordnung nicht zu Lasten der Patienten verä
Tauting (dgv/diz). Die Arzneimittelpreisverordnung könnte nach Ansicht des Deutschen Generikaverbandes novelliert werden, keineswegs aber zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen und der Patienten. Dies machte der Verband in einem Brief an die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt deutlich. Vorschläge aus der forschenden Industrie und der Apothekerschaft nach einer (ausschließlich für die Apotheker) aufkommensneutralen Drehung der Arzneimittelpreisverordnung lehnt der Verband ab.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Arbeitsgemeinschaft Influenza: Infektionsprophylaxe gegen Influenza verstärken
(mw). Obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) die Influenza-Impfung für alle Personen über 60 Jahre empfohlen hat, waren in Deutschland 1999 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur 28,5% der über 60-jährigen Personen geimpft. Die 60- bis 65-Jährigen waren zu 21,9%, die 65- bis 70-Jährigen zu 28,1%, die 70- bis 75-Jährigen zu 31,3% und die über 75-Jährigen zu 33,5% durchgeimpft. Mit diesen ernüchternden Ergebnissen einer Befragung von 380 000 Haushalten liege erstmals ein genaues Bild über die Verteilungsmuster der Influenza-Impfung in Deutschland vor, dessen Aussagekraft weit höher sei als die von repräsentativen Umfragen. Dies erklärte Dr. Johannes F. Hallauer vom Universitätsklinikum Charité, Gesundheitssystemforschung, Berlin, auf der Jahrespressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) Ende August in Berlin.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
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