
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Abda-Petition knackt Viertelmillion
Von Bayern bis Niedersachsen: 255.000 Unterzeichner einer Abda-Petition fordern die sofortige Erhöhung des Apothekenhonorars und eine jährliche Anpassung. Reicht das, um die Politik zum Handeln zu bewegen, oder bleibt es bei der symbolischen Geste?Show moregesundheitspolitik
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„Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag jetzt umsetzen“
30.04.2026, 09:30 Uhr
Arzneimittel-Sparpaket: In den Bundestag eingebracht
BERLIN (ks). Der Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur Begrenzung der Arzneimittelausgaben (Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz - AABG) ist am vergangenen Freitag in den Bundestag eingebracht worden. Das Sparpaket der Bundesgesundheitsministerin stieß bei der Opposition auf heftige Kritik.Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
Disease-Management-Programme: Ersatzkassen stellen Qualitätskonzept für Chro
BERLIN (ks). Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen und des Arbeiter-Ersatzkassen-Verbandes, (VdAK/AEV), verspricht sich von der Einführung von Disease-Management-Programmen (DMP) eine deutliche Verbesserung der medizinischen Versorgung chronisch Kranker. DMP sind Bestandteil der Neuregelung des Risikostrukturausgleichs (RSA) in der Gesetzlichen Krankenversicherung: Krankenkassen, die ihren chronisch kranken Versicherten spezielle Programme anbieten, sollen im Gegenzug verstärkt beim Finanztransfer zwischen den Kassen berücksichtigt werden. Gemeinsam mit Professor Karl Lauterbach vom Institut für Gesundheitsökonomie an der Universität zu Köln, stellte Rebscher am 17. Oktober in Berlin das Konzept der Ersatzkassen für qualitativ hochwertige DMP vor.Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
6. Tag der Epilepsie: Epilepsie geht jeden an
BERLIN (ks). Etwa fünf Prozent aller Menschen hatten bereits einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. In Deutschland sind rund 500 000 Menschen an Epilepsie erkrankt - darunter 200 000 Kinder. Damit ist die Epilepsie die häufigste neurologische Krankheit. Die Behandlungsmöglichkeiten sind jedoch gut und ermöglichen den Betroffenen in der Regel ein normales Leben. Dennoch ranken noch viele Vorurteile um die Krankheit, an der einst schon Caesar und Sokrates litten. Eine umfassende Aufklärung ist daher Ziel der Initiative "Tag der Epilepsie". Dieser Aktionstag findet in Deutschland seit 1996 an jedem 5. Oktober unter der Schirmherrschaft der früheren Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth statt.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Forschung: Zahl der Zielstrukturen für Arzneien stark ansteigend
BERLIN (im). Die Zahl der Zielstrukturen, auf die Wirkstoffe gerichtet sind (Targets), nimmt derzeit rasant zu. Der jetzige Pool von rund 500 Targets, gegen die die bisherigen Substanzen gerichtet waren, steigt in den kommenden Jahren auf 5 000 bis 10 000 stark an. Das erklärte Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer im Bereich Forschung beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in Berlin.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
BfArM im Dialog: Die Zulassungsbehörde fühlt sich wieder stark
BONN (hb). Bereits im vergangenen Jahr hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte damit begonnen, in einem größeren Rahmen einen regelmäßigen Meinungsaustausch mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie zu pflegen. Die dritte Veranstaltung in der Reihe "Das BfArM im Dialog" am 9. Oktober 2001 in Bonn war den europäischen Zulassungsverfahren gewidmet.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Arzneimittelausgaben: Das Arzneimittel-Sparpaket geht seinen Weg
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat ihr Sparpaket durchgesetzt. Noch diese Woche soll der Gesetzentwurf zur Begrenzung der Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung in den Bundestag eingebracht werden. Die Fraktionen haben am Dienstag abschließend über das Vorhaben beraten. Schon in der Woche zuvor hatte die SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit Schmidt signalisiert: "Wir stehen hinter dir".Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Emnid-Umfrage: Versicherte wollen grund legende Gesundheitsreform
BERLIN (ks). An der richtigen Gesundheitspolitik scheiden sich die Geister. So unterschiedlich die Interessen sämtlicher Beteiligter des Gesundheitswesens auch sein mögen: eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten fordern letztlich alle. Doch was erwarten die Patienten? Und wie steht es um ihr Vertrauen in die deutsche Gesundheitspolitik? Um ein repräsentatives Meinungsbild zu erhalten, führte das Bielefelder Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) mit 1876 erwachsenen Personen Telefoninterviews durch. Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des VFA, stellte die Ergebnisse vergangene Woche in Berlin vor.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Noch genug Luft im System? (Bericht vom Ersatzkassenforum Hamburg)
HAMBURG (tmb). Der Arzneimittelmarkt bietet nach Einschätzung von Prof. Dr. Gerd Glaeske, Universität Bremen, noch immer genügend Einsparmöglichkeiten, um damit die Unterversorgung mit teuren hochinnovativen Arzneimitteln auszugleichen. Er präsentierte seine Analyse im Rahmen des Ersatzkassenforums "Teurer - aber auch besser?" am 10. Oktober in Hamburg, wo auch weitere Vorschläge zur Reform des Arzneimittelmarktes diskutiert wurden: Vom "Chaos" durch Aut-idem bis zu angeblichen Vorteilen für alle Akteure des Gesundheitswesens durch eine Positivliste reichte das Meinungsspektrum.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Spargesetz: Der neueste Stand der Diskussion
BERLIN (tmb). Die genauen Inhalte des Entwurfes zum Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz wurden mehrfach verändert. Noch immer wird über wichtige Details diskutiert, noch immer gehen Gerüchte über mögliche neue Änderungen um. Über den aktuellen Stand berichtete Dr. Frank Diener, ABDA, am 13. Oktober im Rahmen der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
BPI stellt Pharma-Daten 2001 vor
Berlin (ks). Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) stellte der Öffentlichkeit in dieser Woche seine neue Broschüre "Pharma-Daten 2001" vor. Hierin finden sich komprimiert auf 100 Seiten die wichtigsten aktuellen Daten zur derzeitigen Situation des deutschen Gesundheitswesens.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Frauen und Rauchen: Lungenkrebs nimmt zu!
BERLIN (rki). Die diesjährige Europäische Woche der Krebsbekämpfung im Rahmen des EU-Programms "Europa gegen den Krebs" wird vom 8. bis 14. Oktober 2001 in allen EU-Mitgliedstaaten unter dem Motto "Frauen und Rauchen" begangen. Das Robert Koch-Institut und das Bundesministerium für Gesundheit gaben hierzu folgende Presseerklärung heraus.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Verbraucherschützer fordern mehr Transparenz im Gesundheitswesen
BERLIN (ks). Mehr Transparenz und ein entschiedeneres Vorgehen gegen Missbrauch im Gesundheitswesen fordern der deutsche Ableger der Anti-Korruptionsgesellschaft Transparency International (TI) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Organisationen gehen davon aus, dass der Gesetzlichen Krankenversicherung durch betrügerische Machenschaften jährlich Milliardenbeträge verloren gehen. Allein der "graue Arzneimittelmarkt" besitze einen Warenwert von schätzungsweise 500 Millionen Mark, heißt es in einem Thesenpapier, das TI Deutschland erarbeitet hat.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
BPI-Kritik: Sparvorschläge gefährden Patientenversorgung und Arbeitsplätze
BERLIN (ks.) Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wiederholte am vergangenen Montag seine Kritik am Sparpaket der Ministerin. Für den BPI-Vorsitzenden Dr. Bernd Wegener handelt es sich bei den geplanten Maßnahmen um einen "Griff aus der Mottenkiste sozialistischer Steuerungsinstrumente".Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Firmen fürchten Preisabschlag: VFA warnt vor aut idem
BERLIN (im). Teile der pharmazeutischen Industrie warnen vor der Einführung der Fertigarzneimittelauswahl durch Apotheker. Käme die generelle Aut-idem-Regelung, entstünden Compliance-Probleme beim Patienten. Außerdem sei zu befürchten, dass die Pharmazeuten die Auswahl nach finanziellen Eigeninteressen träfen. Dies äußerte Patrick Schwarz-Schütte vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in Berlin. Von den jüngsten drastischen Sparmaßnahmen der Bundesgesundheitsministerin im Arzneisektor kritisierte er den geplanten Preisabschlag für festbetragsfreie Medikamente als "schwersten vorstellbaren staatlichen Eingriff".Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
VFA: Höhere Importquote "nicht realisierbar"
BERLIN (im). Forschende Arzneimittelfirmen bezweifeln, ob der höhere Importanteil ab 2002 zu realisieren ist. Es sei fraglich, ob die benötigten Mengen an Parallelimporten für Deutschland zur Verfügung stehen könnten, sagte Dr. Ulrich Vorderwülbecke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 8. Oktober vor Journalisten in Berlin.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Arzneimittel-Sparpaket: Gesetzentwurf zur Begrenzung der Arzneimittelausgaben
BERLIN (ks). Die Koalitionsfraktionen haben am vergangenen Dienstag ihren Gesetzentwurf zur Begrenzung der Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit vorgelegt. Der Entwurf soll schnellstmöglich in den Bundestag eingebracht werden. Er basiert auf dem am 24. September zwischen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und den gesetzlichen Krankenkassen beschlossenen Sparpaket. Die ursprünglichen Pläne wurden leicht abgeändert. So ist etwa eine Staffelung der Apothekenrabatte nach Umsatzstärke nicht mehr vorgesehen. Der Nachlass soll vielmehr generell auf sechs Prozent hochgeschraubt werden.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Betrug durch Apotheker in Sachsen-Anhalt?
BONN (im). Die Ermittlungsgruppe Task Force der AOK Sachsen-Anhalt, die unklaren Abrechnungsfällen nachgeht, hat nach eigenen Angaben unter anderem verbotene Absprachen zwischen Apothekern und Ärzten nachgewiesen. Allein dadurch sei den Ortskrankenkassen ein Schaden in Höhe von 500 000 Mark entstanden, lautete jetzt ein Fazit der AOK nach einjähriger Ermittlung.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Hält das Ministerium am Versandhandel fest?
(diz). Das Bundesgesundheitsministerium beabsichtigt, den Versandhandel als Ergänzung des klassischen Apothekengeschäfts in Deutschland zuzulassen. Dies geht aus einer Meldung der Berliner Zeitung vom 26. September hervor, wonach Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das in Deutschland bestehende Versandverbot für Arzneimittel abschaffen und damit den Internethandel ermöglichen will. Schmidts Staatssekretär Klaus Theo Schröder soll gegenüber der "Berliner Zeitung" hierzu erklärt haben: "Es ist keine Frage des Ob, sondern des Wie".Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Keine Kostenerstattung für Arzneimittel, die von DocMorris bezogen wurden
Das Bundesversicherungsamt fordert im Rahmen seiner Rechtsaufsicht alle bundesunmittelbaren Krankenkassen auf, künftig in keinem Fall Kosten für im Ausland über das Internet bezogene Arzneimittel zu erstatten (siehe auch den Bericht der AZ Nr. 40 vom 1. Oktober). dies gilt auch für Arzneimittel, die nach einer Verordnung durch einen deutschen Arzt bei einem Bezug in einer deutschen Apotheke grundsätzlich erstattungsfähig gewesen wären. Hier der Brief des Bundesversicherungsamts im Wortlaut.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
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