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Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
FAH-Forschungsinstitut: Abschluss des zweiten Bauabschnittes in Sinzig
SINZIG (hb). Die Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller e.V. (FAH) und das Zentralinstitut Arzneimittelforschung GmbH (ZA) haben Ende November 2001 den zweiten Bauabschnitt ihrer Forschungsinstitute in Sinzig abgeschlossen. Gleichzeitig wurde am 3. Dezember 2001 vor Journalisten bekannt gegeben, dass das ZA seine Tätigkeiten durch die Verbindung mit einem etablierten Partner auf dem Sektor der Arzneimittelzulassung deutlich erweitern will.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Hilfsprojekt in Haiti: Initiative für sichere Arzneimittelversorgung in Haiti
BRAUNSCHWEIG (pid). Eine Braunschweiger Initiative will mit einem besonderen pharmazeutischen Entwicklungshilfeprojekt dazu beitragen, dass Patienten in Haiti, das zu den ärmsten Ländern der westlichen Hemisphäre gehört, mit wichtigen Medikamenten versorgt werden können, die dort bislang unerschwinglich sind. Initiatoren des Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projektes sind die ehemalige Leiterin der Wolfsburger Krankenhausapotheke, Dr. Elinor Führer, und ihr Ehemann Claus Führer, em. Professor für Pharmazeutische Technologie an der TU Braunschweig. Dieser war 1996 gebeten worden, ein lokales Pharmaunternehmen in Haiti bei der Herstellung von Infusionslösungen zu beraten. "Vor Ort konnten wir uns von den desolaten und gefährlichen Zuständen im Bereich der Arzneimittelversorgung ein Bild machen", sagt Elinor Führer.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Gutachten des Instituts für Wirtschaftsforschung: Müller und Schmidt wollen
Bonn (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) haben zum Teil unterschiedliche Auffassungen zu wichtigen Details der Gesundheitspolitik, beide plädieren allerdings für Änderungen bei der Arzneiversorgung. Das wurde bei der Vorstellung des Gutachtens des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin am 6. Dezember in Berlin deutlich, das beide Ministerien beim DIW zum Thema "Wirtschaftspolitische Aspekte der Märkte für Gesundheitsdienstleistungen" in Auftrag gegeben hatten.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Sachverständigenrat stellte Arzneimittelgutachten vor: Freie Preisbildung bei
BERLIN (diz/bah). Die Aufhebung der so genannten Preisbindung der zweiten Hand bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gehört zu den Kernpunkten des Arzneimittelgutachtens, das der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen am 7. Dezember 2001 in Berlin vorgelegt hat. Das Gutachten, das als Addendum zum Gutachten 2000/2001 "Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit" des Sachverständigenrates vorgelegt wurde, steht unter der Überschrift "Zur Steigerung von Effizienz und Effektivität der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung". Das Gutachten spricht sich u. a. dafür aus, die pharmakoökonomische Bewertung von Arzneimitteln als vierte Hürde neben dem Nachweis der Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Arzneimitteln als Voraussetzung für die Erstattungsfähigkeit der Präparate einzuführen.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Bundesgesundheitsministerin: Aut idem – ein richtiger Weg
BONN (im). Überlegungen, den Versandhandel für Arzneimittel zuzulassen, das Verteidigen von aut idem sowie die Forderung einer "vierten Hürde" für Medikamente nach deren regulären Zulassung waren zentrale Äußerungen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) als Reaktion auf das Gutachten des Sachverständigenrats speziell zur Arzneimittelversorgung am 7. Dezember in Berlin.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Reaktionen zum Gutachten des Sachverständigenrats: Konzeptionslos, gesundheit
Bonn (im). Das Sondergutachten zur Arzneimittelversorgung des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen rief etliche Reaktionen hervor. Teile der Industrie warnten vor der Aufgabe einheitlicher Preise bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
ABDA zum Gutachten der Gesundheitsweisen: Radikale Wettbewerbsmechanismen führe
ESCHBORN (abda/diz) "Wir sagen ja - auch zu mutigen Schritten - bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens. Doch radikale Wettbewerbsmechanismen würden das Gesundheitswesen in die Versorgungs- und Kostenkatastrophe führen!" Mit diesen Worten kommentierte Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, in einer ersten Stellungnahme das am 7. November vorgelegte Sondergutachten des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
RSA-Reform: Kassenwettbewerb künftig auch gut für Kranke
BONN (aok/diz). Der Bundesrat hat am 30. November dem bereits vom Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleichs zwischen den Krankenkassen (RSA) zugestimmt. Damit kann das Reformgesetz am 1. Januar 2002 in Kraft treten. Wie aus einer Pressemitteilung des AOK-Bundesverbands hervorgeht, würdigte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens, die verabschiedete Reform als wichtigen Beitrag zur Stärkung der Qualität der medizinischen Versorgung und zur Stabilisierung der solidarischen Krankenversicherung in Deutschland.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Pharmaforschung: Deutschland als Forschungsstandort nur Mittelfeld
BERLIN (im). Deutschland ist als Standort für Arzneimittelforschung weiter hinter den USA und Großbritannien zurückgefallen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Boston Consulting Group (BCG), die im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller erstellt wurde. Vor allem die klinische Forschung habe den Anschluss an die Weltspitze verloren. Kritisiert wurde darüber hinaus die Langsamkeit der deutschen Zulassungsbehörde.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Welt-AIDS-Tag 2001: AIDS ist nicht erledigt
BERLIN (rki/diz). Für das Jahr 2001 werden in Deutschland etwa 2000 neue HIV-Infektionen erwartet. Die Zahl der HIV-infizierten Menschen, bei denen sich die Immunschwäche in diesem Jahr zum Vollbild AIDS entwickelt hat, wird im neu erschienenen HIV/AIDS-Bericht des Robert Koch-Instituts auf 700 geschätzt. Obwohl die Zahl der HIV-Neudiagnosen wie der AIDS-Erkrankungen in ihrer Gesamtheit vorerst keine dramatischen Veränderungen erkennen lassen, gibt es Hinweise, dass die Zahlen wieder steigen könnten. Ein solches Anzeichen ist, so geht aus einer Pressemitteilung des Robert Koch Instituts, Berlin, hervor, die Zunahme sexuell übertragbarer Infektionen, über die viele westliche Industriestaaten und bestimmte Regionen in der Bundesrepublik Deutschland berichten.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Noweda-Generalversammlung: Gute Zahlen, aber Sorge um die Apothekenzukunft
ESSEN (tmb). Wieder neue Erfolge bei Umsatz und Gewinn der Noweda verkündete der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietrich L. Meyer bei der Generalversammlung des apothekereigenen Wirtschaftsunternehmens am 28. November in Essen. Doch kritisierte Meyer das gesundheitspolitische Umfeld, besonders die Versandhandelsdiskussion berge für die Apothekerschaft große Gefahren, die nicht unterschätzt werden dürften. Angeregt durch seinen Bericht diskutierten die Mitglieder über das Bild der Apotheken in den Medien.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Frauen in der Berufspolitik: "Nicht gegen Männer, sondern für Frauen"
ESCHBORN (rb). Zu einem informellen Gedankenaustausch zwischen Apothekerinnen hatten die beiden weiblichen Mitglieder des Vorstands der Bundesapothekerkammer, Karin Wahl und Antonie Marqwardt, am 27. November ins Eschborner Apothekerhaus eingeladen. Kein "closed shop" wolle diese Veranstaltung sein, sagten die Initiatorinnen und baten die Fachpresse dazu. Um jeglichem Argwohn oder Ängsten vorzubeugen, betonte Karin Wahl deutlich, dass sich die geplanten Aktivitäten "nicht gegen Männer" richten, sondern "für Frauen" gedacht seien. Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussion standen die Sorge um den Berufsnachwuchs sowie der aktuelle Arbeitskräftemangel.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Medizinprodukte-Änderungsgesetz: Vom Bundesrat verabschiedet
BONN (im). Der Bundesrat hat am 30. November das zweite Änderungsgesetz zum Medizinproduktegesetz (2. MPG-ÄndG) in Berlin verabschiedet. Da der Bundestag das Gesetz bereits am 8. November dieses Jahres einstimmig beschlossen hatte, kann es am 1. Januar 2002 in Kraft treten.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Tatort-Drehtag in der Apotheke: Wenn das Labor zum Tagescafe wird
Der Krimi-Drehbuchautor Felix Huby hat für seinen aktuellen Tatort-Krimi im Drehbuch eine Apotheke in Stuttgart vorgesehen. Der Südwestrundfunk SWR kam auf die Apotheke am Eugensplatz zu und fragte, ob dort gedreht werden dürfte, eine Szene, in der Kommissar Bienzle eine Zeugin befragt, die dort arbeitet. Die Apotheke ließ sich gerne auf dieses Abenteuer ein, das schließlich am Sonntag, 25. November 2001, die gesamte Apotheke überrollte. Hier ein Erlebnisbericht.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Gesundheitsreform 2003: Elektronischer Gesundheits-Pass speichert auch Diagnos
BERLIN (diz). Bundsgesundheitsministerin Ulla Schmidt hält an der Einführung eines neuen elektronischen Gesundheits-Passes fest. Dieser Pass, der für die von Schmidt für 2003 geplante Gesundheitsreform vorgesehen ist, soll eine Erweiterung heute gebräuchlicher Versichertenkarten sein und neben Arzneimitteln auch Diagnosen und Therapien speichern.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Neues Eckpunktepapier: Schmidt für neue Zuzahlungsregel?
BONN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) plant die Neuregelung der Zuzahlungen der Patienten zu Arzneimitteln. Das geht aus einem vertraulichen Eckpunktepapier der Ministerin an Kanzleramtsminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hervor, aus dem die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" vom 2. Dezember zitiert.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit: Präzisierungen zu aut idem
BONN (im). Die Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion hat am 30. November die von der Bundesgesundheitsministerin geplante Aut-idem-Regelung grundsätzlich bestätigt, aber zugleich auch Präzisierungen am Sparpaket vorgeschlagen. Ein Punkt darin ist die Begrenzung der Erhöhung des Kassenzwangsrabatts (von fünf auf sechs Prozent) auf die Jahre 2002 und 2003.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Studie zum Patientenverhalten: Zwei Drittel der Patienten gehen direkt zum Fac
BERLIN (sw). Die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) - mit mehr als 100 000 Fachärzten der größte freie Ärzteverband in Deutschland - hat auf einer Pressekonferenz in Berlin am 11. Oktober die Ergebnisse seiner Studie "Inanspruchnahme von Fachärzten - Studie zum Patientenverhalten unter besonderer Berücksichtigung des Überweisungsverhaltens von Hausärzten" vorgestellt. Das Ergebnis: Nahezu 72 % der Patienten suchten direkt den Facharzt auf.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Phoenix Pharmazie-Wissenschaftspreis 2001: Vier Wissenschaftlergruppen für in
BERLIN (ck). Am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin wurde am 23. November 2001 der diesjährige Phoenix Pharmazie-Wissenschaftspreis an vier Forschergruppen der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Braunschweig, Saarbrücken und Zürich verliehen. Als Ort der feierlichen Preisverleihung bot das Botanische Museum in Berlin einen festlichen Rahmen.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
KBV geht in die Offensive: Patienten und Ärzte stellen Chroniker-Programme vo
BERLIN (sw). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht in den Disease-Management-Programmen (DMP) eine Chance zur Verbesserung der Versorgung chronisch Kranker und hat nun zu drei Indikationen den Begriff mit Leben erfüllt und ihre Programme auf einer Pressekonferenz in Berlin am 8. November gemeinsam mit der Bundes-Arbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte vorgestellt.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
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