
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
Transparency International: Mit Transparenz und Öffentlichkeit gegen Korrupti
BERLIN (ks). Das Thema Korruption ist nicht neu Ų doch gegenwärtig scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Neben Parteispendenskandalen sind auch zweifelhafte Marketing-Maßnahmen von Pharmaunternehmen ins Visier der Öffentlichkeit und der Justiz gerückt (siehe auch den Bericht in DAZ-Apotheker Zeitung Nr. 8 vom 18. 2. 2002). So kommt die druckfrische Broschüre "Korruption Ų Schatten der demokratischen Gesellschaft" gerade zum rechten Zeitpunkt. Die Anti-Korruptionskoalition Transparency International (TI), der Journalisten-Verein "Netzwerk Recherche" und der Bund der Steuerzahler haben hierin Fakten, Trends und Gegenmaßnahmen zum Thema zusammengetragen. Die Broschüre, die am 22. März von Vertretern der beteiligten Organisationen in der Berliner Bundespressekonferenz vorgestellt wurde, enthält auch ein Kapitel zur Korruption im Gesundheitswesen. Unter Korruption wird gewöhnlich das Ausnutzen einer Machtposition zum eigenen Vorteil oder auch das abgesprochene Zusammenspiel von zwei Akteuren verstanden, die sich rechtswidrige private Vorteile zu Lasten Dritter verschaffen. Die "Machtposition" besteht im Fall des Gesundheitswesens aus der intimen Kenntnis der Abrechnungsmechanismen und der durchgängigen Intransparenz des Systems.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Pharmagroßhandel: Hauptversammlung der ANZAG AG unter guten Vorzeichen
FRANKFURT/MAIN (aal). Wie schon auf der Bilanzpressekonferenz gab der Vorstand der Pharmagroßhandlung Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG) auch auf der diesjährigen Hauptversammlung am 19. März in Frankfurt/Main das Rekordergebnis des letzten Geschäftsjahres bekannt. Nach den vorliegenden Ergebnissen hat die ANZAG AG im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2001/2002 ihren Wachstumskurs fortgesetzt: Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um weitere 6,3%.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Phytotherapie und Angst: Warum Angstlöser Angst machen
MÜNCHEN (rs). Johanniskraut, Kava-Kava, Baldrian und Co. eignen sich, nach Maßgabe der jeweiligen Monographie, zur Behandlung von Angst-verbundenen psychischen Störungen. Das ist für den Fachmann keine Frage. Aber übertriebene Gefahrendarstellungen zu Phytotherapeutika machen Patienten derzeit mehr Angst, als ein Pharmakon nebenwirkungsfrei entsorgen kann. Die Bandbreite physiologischer, pharmakologischer, gesellschaftlicher und politischer Aspekte der Therapie von Angst und Depression mit Phytopharmaka thematisierte eine Veranstaltung des Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) in München.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Mammographie-Screening nach europäischen Leitlinien kommt
BERLIN (ks). Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat am 20. März einen gemeinsamen Änderungsantrag aller Fraktionen zur Qualitätsverbesserung bei der Brustkrebs-Früherkennung beschlossen. Bis 2003 sollen die Voraussetzungen für ein flächendeckendes Screening-Programm nach europäischen Leitlinien durch zertifizierte Mammographie-Einrichtungen geschaffen werden. Ein entsprechendes Gesetz soll es vorerst nicht geben.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Tabakkonsum: Zigarettenindustrie unterstützt Präventionskampagne
BERLIN (ks). Mit 11,8 Mio. Euro will der Verband der Zigarettenindustrie in den kommenden fünf Jahren Programme zur Förderung des Nichtrauchens bei Kindern und Jugendlichen unterstützen. Eine entsprechende Vereinbarung hat der Verband am 20. März mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt getroffen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) wurde mit der Durchführung der Präventionskampagne beauftragt.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Pharmaverband BPI: Leidensdruck ist noch nicht hoch genug
FRANKFURT/MAIN (ri). Apotheker müssten sich in den nächsten Jahren auf ein Worst-case-Szenario einstellen, sie sollten mehr die Regeln des Marketing lernen, wenn sie nicht untergehen wollten, meinte ein Referent auf einer Veranstaltung des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie am 20. März in Frankfurt/Main, auf der es u. a. um Selbstmedikation ging. Dr. Dagmar Walluf-Blume, Leiterin der Fachabteilung Selbstmedikation, und ihr Kollege, Christian Heller, der Vorsitzende der Fachabteilung, zeigten außerdem die politische Position des BPI zu drängenden Fragen des Gesundheitswesens auf.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Entlassungen: Teurer Personalwechsel bei Schmidt
BONN (im). Kostentreibende Personalentscheidungen hat es nach dem Regierungswechsel 1998 im Bundesgesundheitsministerium (BMG) gegeben. Auf 854 000 Euro summieren sich die Kosten durch Entlassungen von Staatssekretären und Abteilungsleitern, teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag in Berlin mit.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Gesellschaft für Dermopharmazie: Gegen aut idem für Topika
HAMBURG (tmb). Die Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) fordert, topisch anzuwendende Arzneimittel generell von der Aut-idem-Regel auszunehmen. Im Rahmen der 6. Jahrestagung der Gesellschaft, die am 21. März 2002 in Hamburg stattfand (siehe Bericht auf Seite 71), erläuterte der stellvertretende Vorsitzende der GD, Prof. Dr. Hans Christian Korting, München, die Besonderheiten der Topika, die eine solche Ausnahme rechtfertigen sollen. Am folgenden Tag wurde die Stellungnahme der Bundesgesundheitsministerin für das Anhörungsverfahren zur Austauschbarkeit von Darreichungsformen zugeleitet. Kreise der pharmazeutischen Industrie versuchen dagegen mit einer Verfassungsbeschwerde die Aut-idem-Regelung insgesamt zu beseitigen.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Universität Saarland: Erste Professur für Pharmazeutische Biotechnologie
SAARBRÜCKEN (daz). Die biotechnologische Forschung und Entwicklung etabliert sich zunehmend auch in Deutschland. Eine Initiative von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ermöglichte vor diesem Hintergrund im Saarland die deutschlandweit erste C4-Professur für Pharmazeutische Biotechnologie, eine Stiftungsprofessur der Gesellschaft zur Förderung der Pharmazeutischen Biotechnologie im Saarland.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Aut-idem-Regelung: Sie müssen sich damit auseinander setzen!
MÜNSTER (was). Eine neue Aut-idem-Regelung ist in Kraft und sorgt bei Apothekern und Ärzten für Verunsicherung und Ärger. Voll zur Anwendung kommt die Regelung voraussichtlich erst ab Juli 2002. Dennoch sollten sich die Apotheker schon jetzt mit ihr auseinander setzen und die Weichen richtig stellen. Hilfestellung dazu gab der Vortrag von Gabriele Beck-Overwiening, Reken, auf einer Informations- und Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe am 18. März 2002 in Münster.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
AV Nordrhein: „EXTRABLATT aus der Apotheke“
(daz/wph). Das Thema Versandhandel ist in aller Munde. Und es bleibt brandheiß: Gerade hat der bayerische BKK-Landesverband einen Liefervertrag mit DocMorris abgeschlossen Ų ungerührt von der Tatsache damit gegen geltendes Recht zu verstoßen Ų, schon ist in der Montags-Ausgabe der Bild-Zeitung zu lesen, wie gut und günstig der Versandhandel doch ist.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Disease Management: Alle Daten an Kassen?
KÖNIGSWINTER (im). Erhebliche Probleme zeichnen sich wenige Monate vor dem geplanten Start der so genannten Disease-Management-Programme (DMP) ab. Zentrale Frage ist die, welche Daten den Krankenkassen übermittelt werden sollen. Während die Kassen gern alle arzt- und versichertenbezogenen Abrechnungsinformationen hätten, lehnen die Ärzte die Weitergabe sämtlicher Daten ab. Das wurde auf einem Symposium der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Vertretung der rund 120 000 niedergelassenen Mediziner, am 22. März in Königswinter deutlich.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Parlamentarischer Abend in der Landesvertretung Baden-Württemberg
BERLIN (ks). Um amtierenden Gesundheitspolitikern einen Einblick in die Situation der Apotheker zu vermitteln, veranstalteten die Landesapothekerkammer (LAK) und der Landesapothekerverband (LAV) Baden-Württemberg am 19. März einen "Parlamentarischen Abend". Der Einladung in die Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin folgten eine Reihe von Bundestagsabgeordneten sowie der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Apothekerverband Nordrhein: Importe – noch viele Fragen offen
DÜSSELDORF (im). Liegt der Umsatz einer Apotheke unter dem Soll, das ab dem ersten April für Arzneimittelimporte gilt, erfolgt automatisch die Kürzung der Vergütung an die Offizin, wobei das Rechenzentrum den Betrag vor dem Kassenabschlag abzieht. Über das Procedere der Importregelung, die ab dem ersten April Ų mit der Quote von 5,5 Prozent Importen pro Kasse Ų gilt, informierte Uwe Hüsgen, Geschäftsführer des Apothekerverbands Nordrhein, am 19. März in Düsseldorf.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Delegiertenversammlung der LAK Hessen: BAK und DAV sollten getrennt marschiere
FRANKFURT/M. (diz). Nach Auffassung des Vorstands der Landesapothekerkammer Hessen sollten Bundesapothekerkammer (BAK) und Deutscher Apothekerverband (DAV) in Zukunft nicht mehr unter dem Dach einer ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) agieren, sondern getrennt marschieren. Dies brächte mehr Rechtssicherheit und hätte eine größere Transparenz der Verwendung von Kammergeldern zur Folge. Außerdem sei es fraglich, ob eine Konstruktion wie die ABDA, also eine Verbindung öffentlich rechtlicher Körperschaften und freier wirtschaftlicher Verbände, in der EU noch lange Bestand haben könne. Diese und weitere brisante Punkte wurden Ų in Anwesenheit der Fachpresse Ų öffentlich auf der Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen am 20. März 2002 in Frankfurt/M. diskutiert.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
DocMorris in der Praxis: Was Versandhandel für Patienten bedeutet
HAMBURG (tmb). "Versandhandel ist schnell und unproblematisch und daher auch kostengünstig" Ų das sagen viele Befürworter dieser Vertriebsform für Arzneimittel. Die Praxis sieht anders aus: Zwei kürzlich in Hamburg bekannt gewordene Fälle zeigen, welche Hindernisse bei einem solchen Versandgeschäft möglich sind.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Europäische Gesundheitspolitik: Vielfalt der Systeme
KÖLN (cr). Die europäische Gesundheitspolitik hat trotz aller Erklärungen immer noch einen nur geringen politischen Stellenwert. Auch in vorhersehbarer Zukunft wird es in Europa ein einheitliches Gesundheitssystem nicht geben. Pluralität und Vielfalt der nationalen Gesundheitssysteme müssen und werden erhalten bleiben. Diese Quintessenz zog Ministerialrat Dr. Hans Stein, Referatsleiter für Europäische Gesundheitspolitik im Bundesgesundheitsministerium, auf einer Kölner Konferenz des Euroforums zum Gesundheitsmarkt in Europa.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Pharmaverband BPI: Fahrenkamp neuer BPI-Hauptgeschäftsführer
BERLIN (ks). Henning Fahrenkamp wird ab 1. April 2002 neuer Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie. Der BPI-Vorsitzende Wegener stellte Fahrenkamp am 18. März bei einer Pressekonferenz in Berlin vor. Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Pharmaverband BPI: Bundespolitik gefährdet Pharma-Mittelstand
BERLIN (ks). Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) hat die Gesundheitspolitik der Bundesregierung erneut scharf kritisiert. Ständige Eingriffe in die Rahmenbedingungen haben die mittelständische pharmazeutische Industrie "in eine schwierige Lage manövriert", so der BPI-Vorsitzende Bernd Wegener. Die BPI-Mitgliedsunternehmen beklagen vor allem den Verlust ihrer Planungs- und Kalkulationssicherheit.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
So sollte man Patienten bei einer Erstverordnung beraten
Die Bundesapothekerkammer hat Leitlinien zur Qualitätssicherung der Beratung in öffentlichen Apotheken herausgegeben (siehe auch DAZ 35/2000, S. 4023 - 4026). Eine davon beschäftigt sich damit, wie man Patienten bei der Erstverordnung von Arzneimitteln informieren und beraten sollte. Wie alle Leitlinien fasst sie den aktuellen Stand der Wissenschaft zusammen und versteht sich als Kompass. Das konkrete Vorgehen in der einzelnen Apotheke legt der Apothekenleiter zusammen mit seinem Team fest.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Selbstmedikation: Rezeptfreier Arzneimittelmarkt im Jahr 2001 leicht erholt
(bah/diz). Der Markt für rezeptfreie Arzneimittel in Deutschland hat sich im Jahr 2001 leicht erholt. Dies geht aus Marktdaten hervor, die dem Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) vom Institut für Medizinische Statistik (IMS HEALTH) im Rahmen des "OTC-Report off-take" übermittelt wurden. Danach hat sich das Umsatzvolumen (Endverbraucherpreise) auf 14,29 Mrd. DM erhöht, was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von 1,6% darstellt; dieser Umsatz wurde mit einer annähernd dem Vorjahresniveau entsprechenden Absatzzahl von 961 Mio. Packungen (Ų 0,3%) erwirtschaftet.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Pharma Recht Tag: Aut-idem: Apothekenbetriebsordnung muss angepasst werden
KÖLN (vs). Aut idem ist in aller Munde. Auch auf dem diesjährigen Pharma Recht Tag und an dem sich daran anschließenden Arzt-Recht-Tag kamen die versammelten Rechtsexperten an diesem Thema nicht vorbei: Rechtsanwalt Dr. Peter Wigge wies auf die Risiken hin, die sich aus der nun mit dem Substitutionsrecht des Apothekers einhergehenden Veränderung der Verantwortungsbereiche ergeben.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Rechtsgutachten: Aut idem derzeit nicht vollzugsfähig
STUTTGART (diz/dgv). Im Auftrag des Deutschen Generikaverbandes hat der Verfassungsrechtler Professor Rüdiger Zuck aus Stuttgart ein Gutachten zur Vollzugsfähigkeit der im Arzneimittelausgabenbegrenzungsgesetzes (AABG) festgelegten Aut-idem-Regelung erstellt. Wie der Generikaverband in einer Presseinformation mitteilt, kommt das Gutachten zu einem eindeutigen Urteil: So lange die im Gesetz festgelegten Grundlagen für die Umsetzung des Gesetzes nicht gegeben sind, ist es nicht vollzugsfähig. Das heißt, die Apotheker dürfen nicht substituieren, es gelten die Bestimmungen des§ 129 SGB V in der alten Fassung weiter.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
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