
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
Gewerkschaften unterstützen Schmidts Reformkurs
BERLIN (ks). Der "Runde Tisch im Gesundheitswesen", der am 22. April ein letztes Mal zusammentrat, hat nach Auffassung der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Ursula Engelen-Kefer kaum befriedigende Ergebnisse hervorgebracht. Doch seine Initiatorin, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, kann sich bei ihren Reformbestrebungen der Unterstützung des DGB sicher sein. Wenngleich die Forderungen der Gewerkschaften weiter gehen, zählt Engelen-Kefer die Ministerin nicht zu ihren "Konfliktpartnern".Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Private Krankenversicherung: Kritik der Privaten
BONN (im). Die privaten Krankenversicherungen haben die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgestellten "Leitlinien sozialdemokratischer Gesundheitspolitik" scharf kritisiert. Die Ministerin wolle die Wahl einer privaten Assekuranz massiv einschränken, erklärte der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) am 11. April in Köln.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Initiative Pro Apotheke: ABDA mobilisiert gegen Arzneimittelversandhandel
BERLIN (ks). Am 19. April fiel der offizielle Startschuss für die von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) ins Leben gerufene "Initiative Pro Apotheke" Wenige Tage bevor sich der Runde Tisch am 22. April zusammenfand, um eine Empfehlung zum Thema Arzneimittelversand auszusprechen, machte ABDA-Vizepräsident Heinz-Günter Wolf nochmals deutlich, dass Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit dem Widerstand der Apotheker rechnen muss, will sie das Versandhandelsverbot tatsächlich aufheben.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Resolution gegen den Arzneimittelliefervertrag der BKK Bayern mit DocMorris: "Be
MÜNCHEN (fro). "Auf das Schärfste" protestieren die bayerischen Apotheker gegen das Vorgehen des Landesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) im Freistaat. In seiner Resolution vom 18. April fordert der Bayerische Apothekerverband e. V., den "gesetzwidrigen" Kontrakt des BKK "unverzüglich zu unterbinden" (siehe auch DAZ Nr. 16, S. 25). Das Tauziehen um die Rechtmäßigkeit des Versandhandels von Arzneimitteln geht damit in die nächste Runde.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Apothekerkammer Schleswig-Holstein: Erfolgreicher Kurs gegen den Versandhandel
TIMMENDORFER STRAND (tmb). Arzneimittel im Alter waren das Thema des diesjährigen Frühjahrskongresses der Apothekerkammer Schleswig-Holstein am 20. und 21. April in Timmendorfer Strand. Doch führte auch dieses wissenschaftliche Thema verschiedentlich zur aktuellen Diskussion über den Arzneimittelversandhandel und die "Initiative Pro Apotheke".Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Runder Tisch im Gesundheitswesen: JA zum Arzneimittelversand, aber...
GROSS ZIETHEN (ks). Der Runde Tisch im Gesundheitswesen hat am 22. April die Empfehlung ausgesprochen, den Versandhandel mit Arzneimitteln in Deutschland zuzulassen. Voraussetzung für die Freigabe sei jedoch, dass die Arzneimittelsicherheit, der Verbraucherschutz, die Versorgungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen sichergestellt sind, erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Diese Mindestanforderungen sollen nun im Ministerium definiert werden.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Versandhandel: Auch die GEK hofiert DocMorris
(diz). Mit Hinweis auf den Test des am 16. April ausgestrahlten ARD-Magazins "plusminus", in dem den 50 getesteten Apotheken eine fehlende Beratung bei der Abgabe eines verlangten Nasensprays vorgeworfen wurde, macht sich auch die Gmünder Ersatzkassen (GEK) für den Versandhandel stark.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Der Runde Tisch: Empfehlungen zum elektronischen Handel und Versandhandel mit Ar
Nachfolgend der Entwurf einer Empfehlung des "Runden Tisches", der auf seiner 4. Sitzung am 22. April 2002 zum elektronischen Handel einschließlich Versandhandel mit Arzneimitteln gefasst wurde, im Wortlaut. Ein Hinweis dazu: Die ABDA lehnt den vorliegenden Empfehlungsentwurf ab, da er eine systemzerstörende Einführung des Versandhandels befürwortet ohne hinreichend klarzustellen, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um über das "Ob" eines Versandhandels mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln verantwortlich entscheiden zu können.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
plusminus-Test: Apotheken warnen nicht vor gesundheitsschädlichen Nebenwirkunge
KÖLN (wdr/daz). Viele Apotheken kommen ihrer gesetzlichen Beratungspflicht nicht nach, so das Ergebnis einer Stichprobe des ARD-Wirtschaftsmagazins "plusminus" in 50 Apotheken. In allen Fällen seien Nasentropfen verkauft worden, ohne auf Nebenwirkungen hinzuweisen, die bis zur Abhängigkeit und zu verstärkten Problemen bei Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung des Westdeutschen Rundfunks (WDR).Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Pharmaindustrie: Ergebnis bei Boehringer Ingelheim übertrifft Planungen
INGELHEIM (aal). Als am 9. April 2002 die Bilanzpressekonferenz des Konzerns Boehringer Ingelheim stattfand, lag goldener Sonnenschein über den Hügeln Ingelheims. Ebenso erfreulich sind die Resultate der Geschäftstätigkeit: so sprang der Umsatz um 8,2% auf 6,7 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis um stolze 22,5% auf 980 Mio. Euro.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Arzneimittel-Sparpaket: KBV droht mit Index-Liste
BERLIN (ks). Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Manfred Richter-Reichhelm hat die pharmazeutische Industrie davor gewarnt, mit "kreativer Preispolitik" das Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz zu unterlaufen. Er kündigte an, einen Index erstellen zu wollen, der jene Hersteller aufführt, die eine unseriöse Preispolitik betreiben.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Aktionstag für junge MS-Kranke
STUTTGART (ck). Eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der AMSEL (Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, DMSG) und dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) wurde am 9. April in Stuttgart vorgestellt. Diese Aktion, in deren Mittelpunkt ein "Aktionstag für junge MS-Kranke" sowie Broschüren und Infomaterial stehen, soll helfen, den Betroffenen, ihren Angehörigen, aber auch der breiten Öffentlichkeit Informationen über die Krankheit Multiple Sklerose nahe zu bringen.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
4. BfArM-Dialogveranstaltung: Naturheilmittel in der Nachzulassung und in Europa
BONN (hb). Die besonderen Therapierichtungen standen im Mittelpunkt der vierten BfArM-Dialogveranstaltung mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie und der Arzneimittelverbände am 10. April 2002 in Bonn. Gegenstand des Austauschs waren nicht nur der aktuelle Stand der Verfahren der Zulassung und Nachzulassung, sondern auch neuere Entwicklungen in der Europäischen Union zu pflanzlichen, homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Lutz Bäucker: Zwei vor Zwölf – Schluss mit der Weichspülerei!
Vergangenen Dienstagabend, 21 Uhr 55 im "Ersten": "Gefährliche Medikamente ohne Beratung!" warnt das ARD-Wirtschafts-magazin "Plusminus" und schockt die Verbraucher mit der alarmierenden Feststellung: "Deutsche Apotheken werden immer mehr zu gefährlichen Selbstbedienungsläden!"Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Versandhandel: Bayerische Apotheker protestieren gegen BKK Bayern
MÜNCHEN (bav/diz). Der Landesverband der Betriebskrankenkassen in Bayern hat mit dem niederländischen Arzneimittel-Versandanbieter DocMorris einen Vertrag zur Arzneimittellieferung abgeschlossen und verstößt damit gegen das gesetzlich fixierte Versandhandelsverbot (die DAZ berichtete). Die Bayerischen Apotheker wenden sich nun mit einer Resolution gegen diesen Vertragsabschluss. Wie der Bayerische Apothekerverband mitteilte, haben aus über der Hälfte der bayerischen Apotheken mit mehr als 10 000 Apothekenleitern und Apothekenmitarbeitern mit ihrer Unterschrift ihren Protest dokumentiert. Resolution und Unterschriften überreicht der Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbands, Gerhard Reichert, am 8. April im Bayerischen Landtag am Randes des Plenums an Frau Christa Stewens, Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Aufgelesen: Lieber den Arzt als den Apotheker fragen
(daz). Die Zeitschrift "Mobiles Leben", herausgegeben vom Kuratorium Knochengesundheit, setzt sich in ihrer Ausgabe 1/2002 unter der Überschrift "Zur Aut-idem-Regelung: Fragen Sie lieber Ihren Arzt als Ihren Apotheker" mit der Aut-idem-Regelung auseinander. Der Patient wird aufgefordert, noch mehr als bisher selbst aktiv zu werden und den Arzt darauf hinzuweisen, die Substitution auszuschließen durch Ankreuzen von aut idem. Dem Apotheker spricht diese Zeitschrift jedwede Kompetenz ab:Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Leitlinien sozialdemokratischer Gesundheitspolitik: Arzneimittelversorgung im Vi
BERLIN (ks). Die neuesten Reformvorschläge von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sind größtenteils vorsichtig: An den Grundpfeilern des solidarischen Systems und dem einheitlichen Leistungskatalog will sie nicht rütteln Ų doch es soll mehr Qualität und Effizienz ins Gesundheitswesen gelangen. Dabei soll auch in der Arzneimittelversorgung einiges bewegt werden: Die Ministerin will die "starren und überholten Strukturen aus dem vorletzten Jahrhundert überwinden", dazu zählt sie etwa die Preisbindung, Vertriebswege, Preisspannenverordnung und Rabattvorteile (siehe auch unseren Bericht in der Apotheker Zeitung vom 15. April).Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Deutscher Apothekerverband: Einkaufsrabatte der Apotheker sind unverzichtbar
ESCHBORN (abda/daz). "Rabatte, die der Apotheker auf den Einkauf erhält, sind nicht nur legal, sondern auch betriebswirtschaftlich sinnvoll, weil sie den rationellen Einkauf von Arzneimitteln unterstützen."Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Schmidt will Arzneimittelinspekteure einsetzen
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Marketingaktivitäten von Pharmakonzernen künftig besser kontrollieren. Sie erklärte in der vergangenen Woche, sie "neige dazu, wie in den Niederlanden einen Arzneimittelinspekteur einzusetzen, der die Vergünstigungen der Industrie für Ärzte und Apotheken überprüft".Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Madaus will OTC-Segment verstärken
KÖLN (im). Das in Köln ansässige Unternehmen Madaus setzt bei seinen Phytopharmaka zunehmend auf den OTC-Bereich und erwartet deutliche Wachstumsraten. In Deutschland werden die Apotheken wegen der Beratungstätigkeit der Pharmazeuten als wichtige Vertriebskanäle angesehen. Der neue Vorstandsvorsitzende Chris P. Thomas erläuterte am 11. April vor Journalisten in Köln die Neuausrichtung des Unternehmens.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Studienplatzvergabe: Hochschulen können mehr Studenten selbst auswählen
DORTMUND (zvs/daz). Zum Wintersemester 2002/03 werden sich die Kriterien, nach denen die Studienplätze in den bundesweiten Numerus-clausus-Studiengängen vergeben werden, erneut ändern. Die Quote, in der die Universitäten eigene Kriterien für die Auswahl ihrer künftigen Studenten einbringen können, steigt von 20 auf 24 Prozent. Gleichzeitig verringert sich der Anteil der über die Abiturdurchschnittsnote zu vergebenden Plätze von 55 auf 51 Prozent. Die Wartezeitquote bleibt unverändert bei 25 Prozent. Mit dieser Änderung setzt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund eine Empfehlung der Kultusministerkonferenz um.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Reformkonzept der Unionsparteien: Union will Versicherte bei GKV-Leistungen di
BERLIN (ks). Wenige Tage bevor Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ihre Vorschläge für Gesundheitsreformen unterbreitet hat, haben sich auch die Unionsparteien auf eine gemeinsame Linie in der Gesundheitspolitik geeignet. Ein Positionspapier von Horst Seehofer (CSU) und Wolfgang Lohmann (CDU) nennt Prävention, Transparenz, Wettbewerb und Selbstbestimmung als Grundpfeiler der geplanten Reformen Ų das klingt den Leitlinien der SPD recht ähnlich. Die großen Parteien unterscheiden sich vor allem in ihrer Vorstellung vom Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
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