
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Höheres Fixum in zwei Stufen?
Das BMG plant offenbar eine zweistufige Erhöhung des Fixums: Jeweils 57 Cent mehr soll es ab 1. Juli 2026 und 1. Januar 2027 geben. Die gesundheitspolitischen Sprecher*innen der Koalitionsfraktionen halten dies nicht für den richtigen Weg.Show moregesundheitspolitik
politik
Verordnungsentwurf liegt noch nicht vor
06.05.2026, 12:00 Uhr
Entschließung des Bundesrats: Länder fordern schnellere Arzneimittelzulassung
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat in einer Entschließung vom 12. Juli beklagt, dass in Deutschland die Zulassung neuer Arzneimittel nicht innerhalb der im Arzneimittelgesetz vorgesehenen Fristen erfolge und zudem häufig mehr Zeit beanspruche als in anderen EU-Mitgliedstaaten. Dies wirke sich negativ auf den Wirtschaftsstandort Deutschland aus, so die Länderkammer. Dem soll nun die Bundesregierung Abhilfe schaffen.Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Studie der Bertelsmann-Stiftung: Versicherte und Ärzte unzufrieden mit Versorgu
GÜTERSLOH (ks). Mehr als die Hälfte der gesetzlich krankenversicherten Bürger halten die Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland für verbesserungsbedürftig. Auch 46 Prozent der Ärzte sind der Meinung, dass die Qualität der Behandlungen nicht dem neuesten medizinischen Standard entspricht. Diese und andere ernüchternden Erkenntnisse brachte eine Bevölkerungs- und Ärztebefragung der Bertelsmann Stiftung hervor, deren erste Ergebnisse am 11. Juli veröffentlicht wurden.Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Arzneimittelversandhandel: AOK: Apotheker betreiben Panikmache
Bonn/Berlin (ks). Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Hans Jürgen Ahrens hat sich in einem Interview mit dem AOK-Mediendienst erneut hinter die Pläne der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gestellt, den Arzneimittelversandhandel in Deutschland zuzulassen. Die Unterschriftenaktion der Apotheker wertet Ahrens als "Panikmache". Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Reformansätze der CDU/CSU: Selbstbehalttarife sollen schrittweise eingeführt w
BERLIN (ks). Horst Seehofer (CSU) möchte sich noch einmal als Bundesgesundheitsminister probieren. Rechtzeitig zum Wahlkampf ist er von seiner schweren Herzmuskelentzündung genesen und verkündet, dass er aus den Fehlern seiner früheren Ministerzeit gelernt habe. Nun soll alles besser werden: Mehr Transparenz, mehr Vorsorge, mehr Selbstbestimmung sollen das Gesundheitssystem wieder in Schwung bringen.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Pharmaverband BAH: Massive Einsparung durch aut idem
BONN (im). Durch die neue Aut-idem-Regelung wird allein in diesem Jahr mehr als das Doppelte bei den Arzneimittelkosten eingespart, als die Krankenkassen erwarten. Diese Einschätzung äußerte der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 8. Juli in Bonn. Der BAH warnte zugleich vor dem "Preiskeller-Treppeneffekt" durch die massiven Preisabsenkungen im Zuge der Aut-idem-Regelung, die die Apotheker zur Auswahl preiswerter Medikamente aus dem unteren Preisdrittel verpflichtet.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Intrigen auf höchster Ebene? Interview mit der LAK-Präsidentin Karin Wahl
STUTTGART (ri). Bei der Vertreterversammlung am 4. Juli dieses Jahres verkündete die Präsidentin der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, Karin Wahl, dass sie mit dem Ablauf ihrer Amtsperiode am 26. September 2002 die Präsidentschaft niederlege. Dabei äußerte sich die als sehr engagiert geltende Apothekerin kritisch über den Arbeitsalltag in der Landesapothekerkammer und in der praktischen Berufspolitik. Wir sprachen mit der Präsidentin über ihre Beweggründe, nicht mehr zu kandidieren.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
VFA stellt Studie zu Analog-Arzneimitteln vor: Diskriminierung von Analogpräp
BERLIN (ks). Über Analogpräparate wird gegenwärtig heiß diskutiert: ihnen wird nachgesagt, oftmals nur einen geringen Zusatznutzen, dafür aber einen hohen Preis zu haben. Eine neue Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) kommt hingegen zu dem Ergebnis, dass Analoga nicht nur zu Therapiedurchbrüchen führen, sondern auch Einsparungen möglich machen.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
P. DitzelBayern gegen Arzneiversand
Die bayerische Staatsregierung lehnt den Versand- und Internethandel mit Arzneimitteln in der von Bundesgesundheitsministerin Schmidt beabsichtigten Weise ab. Mit der gleichen Deutlichkeit sprach sich der bayerische Staatsminister Erwin Huber auf dem diesjährigen Bayerischen Apothekertag, der vom 5. bis 6. Juli in Deggendorf stattfand, gegen die bestehende Aut-idem-Regelung und gegen die im Schiedsvertrag festgelegten Importquoten aus. Großen Beifall fanden ebenso die berufspolitischen Grundsatzansprachen von Johannes Metzger, Präsident der Bayerischen Apothekerkammer, und Gerhard Reichert, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands, die den zahlreich anwesenden bayerischen Apothekerinnen und Apothekern die derzeit dringlichsten gesundheitspolitischen Probleme vor Augen führten. Politische GrußworteShow more07.07.2002, 15:43 Uhr
Arzneimittel-Ausgaben der GKV: Rückgang im Mai
BERLIN (abda/daz). Die Arzneimittel-Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland sind im Mai 2002 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,7 % gesunken. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2002 ergibt sich aus der Entwicklung der ersten fünf Monate ein Wachstum von nur noch 3,4 %. Dies meldet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA in einer Presseinformation.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Health Technology Assessment: DIMDI sucht Autoren
BONN (im). Pharmazeuten mit wissenschaftlichem Hintergrund sind aufgerufen, sich als Spezialisten in bestimmten Bereichen als Autoren für den Bereich Health Technology Assessment (HTA) beim Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln zu bewerben.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Mobile Osteoporose-Forschungsstation: Auf Dauer mehr Knochenpower
BERLIN (ks). Am 4. Juli startete das Osteoporose-Mobil eine fünfwöchige Tour durch 20 deutsche Städte. Die erste Station wurde vor dem Berliner Reichstag gemacht. Zahlreiche Bundestagsabgeordnete nahmen die Gelegenheit wahr, ihr Osteoporose-Risiko testen zu lassen. Die Veranstalter, das Zentrum für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) am Berliner Universitätsklinikum Benjamin Franklin und das Kuratorium Knochengesundheit e.V., warben dabei für mehr Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Disease-Management-Programme: Chronikerprogramme können starten
BERLIN (ks). Die rechtlichen Voraussetzungen für den Start der Disease-Management-Programme (DMP) für Diabetes mellitus Typ 2 und Brustkrebs sind erfüllt: Die hierzu nötige Verordnung ist am 1. Juli in Kraft getreten. Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wurden sich allerdings bis zum Schluss nicht einig, welche Patientendaten den Kassen zur Verfügung gestellt werden. Auch seitens der Opposition und der Pharmaindustrie stießen die Chroniker-Programme auf Kritik.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Substitutionspraxis: Hintergründe und Probleme der Aut-idem-Regelung
MÜNSTER (was). Nicht eine Kostenexplosion, sondern ein Einnahmenrückgang zwingt die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu Sparmaßnahmen. Das berichtete Prof. Dr. Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen am 25. Juni 2002 bei einer Veranstaltung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Regionalgruppe Westfalen-Lippe e. V. Mit Aut idem wollen die GKV jährlich 230 Millionen Arzneimittelkosten sparen. Allerdings ist ein Austausch bei vielen Arzneimittelgruppen kritisch, bei Phytopharmaka (ca. 4 bis 5% der Arzneimittelausgaben) verbietet er sich.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Bundestag: Keine Ferien für die Gesundheitspolitik
BERLIN (ks). Die parlamentarische Sommerpause rückt näher, die letzte Sitzungswoche im Bundestag ist bereits angebrochen. Am 27. Juni standen nochmals diverse gesundheitspolitische Themen auf der Agenda: Etwa die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen und die Reform der Pflege. Regierung und Opposition nutzten diese Aufhänger für einen erneuten Schlagabtausch.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
SPD zum Versandhandel: 1 x dafür, 2 x dagegen
(diz/lak). Im Streit um den Internet-Handel mit Medikamenten hat sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am 27. Juni mit einem Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker gewandt. Die Ministerin kündigte an, in der kommenden Legislaturperiode die vom Runden Tisch im Gesundheitswesen empfohlenen Rahmenbedingungen für eine "behutsame Einführung" des elektronischen Handels einschließlich Versandhandels mit Arzneimitteln umzusetzen.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Europäische Kommission: Festbetrags-Verfahren rechtens?
BONN (im). Eine weitere Etappe bei der Klärung der Frage, ob das Verfahren, wie die Festbeträge für Arzneimittel in Deutschland festgesetzt werden, rechtens ist: Der juristische Dienst der Europäischen Kommission hat Stellung bezogen, er hat keine Probleme mit dem derzeitigen Procedere.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Gesundheitspolitische Diskussion: Eine Reform wollen alle ...
BERLIN (diz). Jede der führenden Parteien hat ihre eigenen gesundheitspolitischen Vorstellungen. Das einzig Gemeinsame ist die Erkenntnis, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann, dass eine Reform unseres Gesundheitswesens notwendig ist. Im Rahmen der 10. Apotheker-Informationsreise der Pharmagroßhandlung Gehe nach Berlin skizzierten Gesundheitspolitiker von CDU/CSU, SPD und FDP ihre gesundheitspolitischen Vorstellungen, die sie nach der Wahl umsetzen möchten.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Versandhandel: Der Brief der Ministerin an alle Apothekerinnen und Apotheker
BONN (diz). Ulla Schmidt, die derzeitige Bundesgesundheitsministerin, wendet sich in einem zweiseitigen Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland, um darzulegen, warum sie beabsichtigt, in der kommenden Legislaturperiode "Rahmenbedingungen für eine behutsame Einführung des elektronischen Handels einschließlich Versandhandels mit Arzneimitteln umzusetzen". Falls Sie diesen Brief nicht erhalten haben sollten: wir drucken ihn hier ab, damit Sie sich die Argumente zu Gemüte führen können. Falls Sie mit dieser Argumentation nicht konform gehen, schreiben Sie der Ministerin doch auch einen Brief und legen Ihre Meinung darüber dar. Wir veröffentlichen Ihren Brief ebenfalls gerne. Doch zunächst die Bundesgesundheitsministerin:Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Gesundheitspolitik aus Pharma-Sicht: Mit den jetzigen Regelungen bekommt man die
ULM (diz). Mit dem Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz (AABG), das im Februar dieses Jahres in Kraft getreten ist, will die Bundesregierung Arzneimittelausgaben zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung eindämmen. Ein zentrales Steuerungsinstrument ist dabei die umstrittene Aut-idem-Regelung. Wir sprachen mit Frau Dagmar Siebert, Geschäftsführerin Marketing & Vertrieb ratiopharm, wie sich diese Regelung aus Sicht eines Generikaherstellers darstellt. Weitere Themen waren u. a. Importarzneimittel und Versandhandel.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Ich war drin (Randnotiz)
Seit 1. Juli arbeitet unsere Berufsvertretung, die ABDA, in ihrem neuen Domizil: Jägerstraße 49/50 in Berlin-Mitte. Man hofft, mit dem Bezug des neuen Hauses näher an der Politik, an den Politikern zu sein und die Lobby-Arbeit zu verbessern. Das diesjährige ABDA-Sommerfest, zu dem die ABDA traditionell Politiker und Partner im Gesundheitswesen aus allen Bereichen zu einem geselligen Beisammensein einlädt, fand zum ersten Mal in den Räumen des neuen Hauses statt. Dabei bestand die Gelegenheit, das ABDA-Palais zu besichtigen.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Landessozialgericht Berlin: Keine Erstattungspflicht für Medikamente im Off-L
BERLIN (ks). Ein lungenkranker Patient, der sich einer intravenösen Ilomedin-Therapie unterzieht, die lediglich zur Behandlung von Gefäßerkrankungen zugelassen ist, kann nicht mit einer Kostenerstattung durch seine Krankenkasse rechnen, wenn nicht zuvor andere Therapien ausprobiert wurden. Dies hat das Berliner Landessozialgericht in zweiter und letzter Instanz eines Eilverfahrens entschieden (Beschluss des LSG Berlin vom 29. Mai 2002, Az.: B 20/02 KR ER).Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Bundesweiter Kinder- und Jugendgesundheitssurvey: Wie gesund sind unsere Kinde
BERLIN (cb). Bislang gibt es in Deutschland keine umfassende und über die Altersspanne von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr reichende Erhebung über den Gesundheitszustand oder das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen, sondern nur punktuelle Informationen, beschränkt auf bestimmte Themen, Altersgruppen oder Regionen. Der vom Robert-Koch-Institut initiierte bundesweite Kinder- und Jugendgesundheitssurvey soll die großen Informationslücken schließen. Eine fünfmonatige Pilotphase wurde kürzlich erfolgreich beendet.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
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