
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
VFA stellt Studie zu Analog-Arzneimitteln vor: Diskriminierung von Analogpräp
BERLIN (ks). Über Analogpräparate wird gegenwärtig heiß diskutiert: ihnen wird nachgesagt, oftmals nur einen geringen Zusatznutzen, dafür aber einen hohen Preis zu haben. Eine neue Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) kommt hingegen zu dem Ergebnis, dass Analoga nicht nur zu Therapiedurchbrüchen führen, sondern auch Einsparungen möglich machen.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
P. DitzelBayern gegen Arzneiversand
Die bayerische Staatsregierung lehnt den Versand- und Internethandel mit Arzneimitteln in der von Bundesgesundheitsministerin Schmidt beabsichtigten Weise ab. Mit der gleichen Deutlichkeit sprach sich der bayerische Staatsminister Erwin Huber auf dem diesjährigen Bayerischen Apothekertag, der vom 5. bis 6. Juli in Deggendorf stattfand, gegen die bestehende Aut-idem-Regelung und gegen die im Schiedsvertrag festgelegten Importquoten aus. Großen Beifall fanden ebenso die berufspolitischen Grundsatzansprachen von Johannes Metzger, Präsident der Bayerischen Apothekerkammer, und Gerhard Reichert, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands, die den zahlreich anwesenden bayerischen Apothekerinnen und Apothekern die derzeit dringlichsten gesundheitspolitischen Probleme vor Augen führten. Politische GrußworteShow more07.07.2002, 15:43 Uhr
Arzneimittel-Ausgaben der GKV: Rückgang im Mai
BERLIN (abda/daz). Die Arzneimittel-Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland sind im Mai 2002 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,7 % gesunken. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2002 ergibt sich aus der Entwicklung der ersten fünf Monate ein Wachstum von nur noch 3,4 %. Dies meldet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA in einer Presseinformation.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Health Technology Assessment: DIMDI sucht Autoren
BONN (im). Pharmazeuten mit wissenschaftlichem Hintergrund sind aufgerufen, sich als Spezialisten in bestimmten Bereichen als Autoren für den Bereich Health Technology Assessment (HTA) beim Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln zu bewerben.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Mobile Osteoporose-Forschungsstation: Auf Dauer mehr Knochenpower
BERLIN (ks). Am 4. Juli startete das Osteoporose-Mobil eine fünfwöchige Tour durch 20 deutsche Städte. Die erste Station wurde vor dem Berliner Reichstag gemacht. Zahlreiche Bundestagsabgeordnete nahmen die Gelegenheit wahr, ihr Osteoporose-Risiko testen zu lassen. Die Veranstalter, das Zentrum für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) am Berliner Universitätsklinikum Benjamin Franklin und das Kuratorium Knochengesundheit e.V., warben dabei für mehr Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Disease-Management-Programme: Chronikerprogramme können starten
BERLIN (ks). Die rechtlichen Voraussetzungen für den Start der Disease-Management-Programme (DMP) für Diabetes mellitus Typ 2 und Brustkrebs sind erfüllt: Die hierzu nötige Verordnung ist am 1. Juli in Kraft getreten. Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wurden sich allerdings bis zum Schluss nicht einig, welche Patientendaten den Kassen zur Verfügung gestellt werden. Auch seitens der Opposition und der Pharmaindustrie stießen die Chroniker-Programme auf Kritik.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Substitutionspraxis: Hintergründe und Probleme der Aut-idem-Regelung
MÜNSTER (was). Nicht eine Kostenexplosion, sondern ein Einnahmenrückgang zwingt die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu Sparmaßnahmen. Das berichtete Prof. Dr. Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen am 25. Juni 2002 bei einer Veranstaltung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Regionalgruppe Westfalen-Lippe e. V. Mit Aut idem wollen die GKV jährlich 230 Millionen Arzneimittelkosten sparen. Allerdings ist ein Austausch bei vielen Arzneimittelgruppen kritisch, bei Phytopharmaka (ca. 4 bis 5% der Arzneimittelausgaben) verbietet er sich.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Bundestag: Keine Ferien für die Gesundheitspolitik
BERLIN (ks). Die parlamentarische Sommerpause rückt näher, die letzte Sitzungswoche im Bundestag ist bereits angebrochen. Am 27. Juni standen nochmals diverse gesundheitspolitische Themen auf der Agenda: Etwa die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen und die Reform der Pflege. Regierung und Opposition nutzten diese Aufhänger für einen erneuten Schlagabtausch.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
SPD zum Versandhandel: 1 x dafür, 2 x dagegen
(diz/lak). Im Streit um den Internet-Handel mit Medikamenten hat sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am 27. Juni mit einem Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker gewandt. Die Ministerin kündigte an, in der kommenden Legislaturperiode die vom Runden Tisch im Gesundheitswesen empfohlenen Rahmenbedingungen für eine "behutsame Einführung" des elektronischen Handels einschließlich Versandhandels mit Arzneimitteln umzusetzen.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Europäische Kommission: Festbetrags-Verfahren rechtens?
BONN (im). Eine weitere Etappe bei der Klärung der Frage, ob das Verfahren, wie die Festbeträge für Arzneimittel in Deutschland festgesetzt werden, rechtens ist: Der juristische Dienst der Europäischen Kommission hat Stellung bezogen, er hat keine Probleme mit dem derzeitigen Procedere.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Gesundheitspolitische Diskussion: Eine Reform wollen alle ...
BERLIN (diz). Jede der führenden Parteien hat ihre eigenen gesundheitspolitischen Vorstellungen. Das einzig Gemeinsame ist die Erkenntnis, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann, dass eine Reform unseres Gesundheitswesens notwendig ist. Im Rahmen der 10. Apotheker-Informationsreise der Pharmagroßhandlung Gehe nach Berlin skizzierten Gesundheitspolitiker von CDU/CSU, SPD und FDP ihre gesundheitspolitischen Vorstellungen, die sie nach der Wahl umsetzen möchten.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Versandhandel: Der Brief der Ministerin an alle Apothekerinnen und Apotheker
BONN (diz). Ulla Schmidt, die derzeitige Bundesgesundheitsministerin, wendet sich in einem zweiseitigen Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland, um darzulegen, warum sie beabsichtigt, in der kommenden Legislaturperiode "Rahmenbedingungen für eine behutsame Einführung des elektronischen Handels einschließlich Versandhandels mit Arzneimitteln umzusetzen". Falls Sie diesen Brief nicht erhalten haben sollten: wir drucken ihn hier ab, damit Sie sich die Argumente zu Gemüte führen können. Falls Sie mit dieser Argumentation nicht konform gehen, schreiben Sie der Ministerin doch auch einen Brief und legen Ihre Meinung darüber dar. Wir veröffentlichen Ihren Brief ebenfalls gerne. Doch zunächst die Bundesgesundheitsministerin:Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Gesundheitspolitik aus Pharma-Sicht: Mit den jetzigen Regelungen bekommt man die
ULM (diz). Mit dem Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz (AABG), das im Februar dieses Jahres in Kraft getreten ist, will die Bundesregierung Arzneimittelausgaben zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung eindämmen. Ein zentrales Steuerungsinstrument ist dabei die umstrittene Aut-idem-Regelung. Wir sprachen mit Frau Dagmar Siebert, Geschäftsführerin Marketing & Vertrieb ratiopharm, wie sich diese Regelung aus Sicht eines Generikaherstellers darstellt. Weitere Themen waren u. a. Importarzneimittel und Versandhandel.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Ich war drin (Randnotiz)
Seit 1. Juli arbeitet unsere Berufsvertretung, die ABDA, in ihrem neuen Domizil: Jägerstraße 49/50 in Berlin-Mitte. Man hofft, mit dem Bezug des neuen Hauses näher an der Politik, an den Politikern zu sein und die Lobby-Arbeit zu verbessern. Das diesjährige ABDA-Sommerfest, zu dem die ABDA traditionell Politiker und Partner im Gesundheitswesen aus allen Bereichen zu einem geselligen Beisammensein einlädt, fand zum ersten Mal in den Räumen des neuen Hauses statt. Dabei bestand die Gelegenheit, das ABDA-Palais zu besichtigen.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Landessozialgericht Berlin: Keine Erstattungspflicht für Medikamente im Off-L
BERLIN (ks). Ein lungenkranker Patient, der sich einer intravenösen Ilomedin-Therapie unterzieht, die lediglich zur Behandlung von Gefäßerkrankungen zugelassen ist, kann nicht mit einer Kostenerstattung durch seine Krankenkasse rechnen, wenn nicht zuvor andere Therapien ausprobiert wurden. Dies hat das Berliner Landessozialgericht in zweiter und letzter Instanz eines Eilverfahrens entschieden (Beschluss des LSG Berlin vom 29. Mai 2002, Az.: B 20/02 KR ER).Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Bundesweiter Kinder- und Jugendgesundheitssurvey: Wie gesund sind unsere Kinde
BERLIN (cb). Bislang gibt es in Deutschland keine umfassende und über die Altersspanne von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr reichende Erhebung über den Gesundheitszustand oder das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen, sondern nur punktuelle Informationen, beschränkt auf bestimmte Themen, Altersgruppen oder Regionen. Der vom Robert-Koch-Institut initiierte bundesweite Kinder- und Jugendgesundheitssurvey soll die großen Informationslücken schließen. Eine fünfmonatige Pilotphase wurde kürzlich erfolgreich beendet.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Unicef-Sammeltüten: Jetzt beim Großhandel abrufen
FRANKFURT/MAIN (kk). Noch bis zum 30. Juni läuft die Aktion "Der letzte Groschen geht an Unicef". Wer bis jetzt noch nicht die Sammeltüten, in die das in den Apotheken gesammelte Geld umgefüllt werden soll, beim pharmazeutischen Großhandel abgerufen hat, sollte dies schnellstens tun, bittet die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der ABDA. Unter der PZN 1888329 können die Beutel bei allen Großhandlungen angefordert werden. Dabei ist davon auszugehen, dass pro Apotheke ein Beutel ausreichend sein dürfte.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Neues Jugendschutzgesetz: Keine Zigaretten für Jugendliche unter 16 Jahren
BERLIN (bmg/ks). Am 21. Juni hat der Bundesrat den Neuregelungen des Jugendschutzgesetzes zugestimmt. Die neuen Verbotsvorschriften sollen Kinder und Jugendliche besser vor den Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums schützen.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Umfrage: Apotheker als vertrauenswürdigster Beruf
(lak/daz). Menschen in Gesundheitsberufen genießen bei den Deutschen höchstes Ansehen. Das ist traditionell so. Überraschend jedoch: Das größte Vertrauen genießen die Apotheker. Das sagten 91,5 Prozent der Befragten in einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Online-Dienstes GesundheitPro.de (durchgeführt von der GfK Nürnberg; 2074 Befragte ab 14 Jahre).Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Disease Management Programme: Pharmazeutische Betreuung im neuen Gewand
MAGDEBURG (tmb). Disease Management Programme sind aller Voraussicht nach nicht einfach nur mal wieder eine neue schnelllebige Spielart des Gesundheitswesens. Speziell für Apotheker könnten sie sich schon bald als großer Schritt auf dem Weg zu einem neuen Berufsbild als Medikationsmanager erweisen. Darum sollte Ų trotz aller bisherigen Unwägbarkeiten bei der praktischen Gestaltung Ų diese Chance ergriffen werden, meint ABDA-Vize Heinz-Günter Wolf. Welche Chancen darin liegen und welche Hindernisse dabei drohen, beschrieb er im Vorfeld der Mitgliederversammlung des LAV Sachsen-Anhalt am 19. Juni in Magdeburg.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Deutscher Generikaverband: Generikahersteller plädieren für prozentuale Zuzahl
BERLIN (ks). Die Eröffnung des Hauptstadtbüros des Deutschen Generikaverbandes in dieser Woche bot Anlass für eine gesundheitspolitische Diskussion: Unter dem Motto "Prozentuale Zuzahlung jetzt!" stellte Geschäftsführer Thomas Hummels zehn Thesen seines Verbandes vor, wie eine prozentuale Zuzahlung kostenreduzierend und sozialverträglich eingeführt werden kann.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Apothekenrechenzentrum VSA: Die VSA bewegt sich
LEIPZIG (diz). "Die VSA bewegt sich, schafft Fakten, agiert, bevor andere uns zwingen nur noch reagieren zu können" Ų mit diesem Motto aus dem Geschäftsbericht 2001 der Verrechnungsstelle Süddeutsche Apotheken (VSA) kommentierte Karl August Beck, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, die Entwicklungen dieses Apothekenrechenzentrums. Auf der 21. ordentlichen Gesellschafterbeiratssitzung der VSA GmbH am 20. Juni 2002 in Leipzig konnten sich die Mitglieder des Gesellschafterbeirats über die Entwicklung ihres Unternehmens, die im letzten Geschäftsjahr geprägt war durch Zukäufe der Softwarehäuser Stahl, CSE und Wabe sowie der BAV-Software, informieren. Die Berichte der beiden Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher und Peter Mattis zeigten, dass sich die VSA von einer "einfachen" Rezeptabrechnungsstelle hin zum allumfassenden Daten und IT-Haus entwickeln will.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
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