Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die nächsten nötigen Schritte
Die Fixumserhöhung wird nur bestehende Löcher stopfen können, auf Dauer wird sie nicht reichen. Das zeigt der jüngste Wirtschaftsbericht des Deutschen Apothekerverbands. Was es nun braucht, schreibt DAZ-Redakteur Thomas Müller-Bohn in seinem Editorial für die neue Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung.Show moregesundheitspolitik
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Das Editorial der DAZ Nr. 20
13.05.2026, 15:30 Uhr
Vorschaltgesetz: Forschende Arzneimittelhersteller werfen Regierung „Wortbruch“
BERLIN (ks). Das Erste-Hilfe-Sparpaket zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) trifft alle am Gesundheitswesen Beteiligten. Insgesamt sollen etwa 3,5 Mrd. Euro eingespart werden Ų der Anteil der Pharmaindustrie beträgt dabei rund 420 Mio. Euro. Die Hersteller sollen den Kassen für Arzneimittel ohne Festbetrag künftig "Großkundenrabatte" von 6 Prozent gewähren. Die Pharmaverbände werfen der Regierung vor, mit dem Vorschaltgesetz Arbeitsplätze zu gefährden und die Arzneimittelversorgung für die Patienten zu verschlechtern. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) spricht vom "Wortbruch" der Regierung.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Professor Schweim: Behörde besser ausstatten
BONN (im). Die Einhaltung von Stellenzusagen im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat dessen Präsident Professor Harald Schweim angemahnt. Die personelle Situation im Medizinprodukteflügel der in Bonn ansässigen Behörde sei nicht zufriedenstellend, sagte Schweim der Deutschen Apotheker Zeitung am Rand einer BfArM-Tagung am 29. Oktober in Bonn. Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Das Vorschaltgesetz (Auszüge aus dem Gesetzentwurf)
BERLIN (diz). Am 1.11.2002 wurde der Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der gesetzliche Rentenversicherung (Beitragssatzsicherungsgesetz - BSSichG), umgangssprachlich auch "Vorschaltgesetz" genannt, offiziell bekannt. Über die für den Arzneimittelbereich wesentlichen Passagen berichteten wir bereits in unserer Montagsausgabe vom 4. November. Sollte dieses Vorschaltgesetz in dieser Form umgesetzt werden und in Kraft treten, dürfte es weitreichende Konsequenzen für die Arzneimittelversorgung und die damit verbundenen Leistungserbringer nach sich ziehen. Damit Sie sich ein Bild davon machen können, was derzeit in der Diskussion ist, bringen wir die wichtigsten Auszüge aus dem Gesetzentwurf, die sich mit der Arzneimittelversorgung befassen.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Forderung des BfArM: Europäisches Medizinprodukte-Register nötig
BONN (im). In Europa müsste ein Produkteregister für Medizinprodukte eingerichtet werden. Dafür hat sich Professor Harald Schweim vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn ausgesprochen.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Kritik an Sparmaßnahmen: Private wettern gegen Schnellschuss
BONN (im). Die privaten Krankenversicherungen haben die jüngsten Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt scharf als "unausgegorenen Schnellschuss" kritisiert. Nach PKV-Berechnungen werde so etwa jedem dritten Angestellten der Weg in die PKV verbaut, erklärte Verbandsdirektor Volker Leienbach am 31. Oktober in Köln.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Apothekenpflicht: Johanniskraut in niedriger Dosierung bleibt freiverkäuflich
(bah/diz). Der Sachverständigenausschuss für Apothekenpflicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sprach sich in seiner letzten Sitzung am 8. Oktober 2002 für die Unterstellung von Johanniskraut und dessen Zubereitungen unter die Apothekenpflicht- und Freiverkäuflichkeitsverordnung aus mit Ausnahme von Johanniskraut-Präparaten in einer Tagesdosis bis zu 1 g Drogenäquivalent und bis zu 1 mg Hyperforin sowie als Tee, Frischpflanzensaft oder ölige Zubereitungen, z. B. Rotöl.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Methadon-Richtlinien novelliert
KÖLN (kbv/diz). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßt die am 28. Oktober vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen beschlossene Novellierung der Methadon-Richtlinien. "Die neuen Richtlinien sind ganz im Sinne von Ärzten und Patienten. Sie verbessern die Qualität der Methadon-Behandlung und bauen unnötige Bürokratie ab", kommentierte der Erste Vorsitzende der KBV, Dr. Manfred Richter-Reichhelm.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Versandhandel: Leichter Zugriff auf sensible Patientendaten
BERLIN (abda/diz). Der Arzneimittel-Versandhändler DocMorris kann essenzielle Daten seiner Kunden im Internet nicht gegen unbefugten Zugriff sichern. Focus-Redakteure hatten dies in einem Test herausgefunden, in dem es ihnen gelang, Kundenadressen, bestellte Medikamente und Bankverbindungen mit geringem Aufwand einzusehen.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
ABDA: Kassen verursachen GKV-Defizit
BERLIN (abda/diz). Lägen die Verwaltungsausgaben der Kassen auf europäischem Niveau, könnte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bis zu drei Mrd. Euro einsparen. Dies ist mehr als das im ersten Halbjahr 2002 realisierte Defizit der GKV. Darauf weist die ABDA Ų Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Mattenklotz: GKV kann durch Krankenhausware 5 Mrd. Euro sparen
DÜSSELDORF (ks). Der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Karl-Rudolf Mattenklotz, machte am 25. Oktober einen ungewöhnlichen Vorschlag: Verbilligte Krankenhausware soll über öffentliche Apotheken vertrieben werden Ų auf diese Weise könnten die gesetzlichen Krankenkassen bei den Ausgaben für Arzneimittel pro Jahr fünf Mrd. Euro einsparen.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Sparpaket: Jetzt Einsparungen von 3,4 Milliarden Euro?
(diz). Statt 1,4 Milliarden Euro will Bundesgesundheitsministerin Schmidt jetzt 3,4 Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen. Das berichtete das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 28. Oktober. Die Zeitung will diese Absicht am vergangenen Wochenende aus dem Umfeld des Ministeriums erfahren haben. Eine Bestätigung oder ein Dementi war bisher aus dem Sozialministerium nicht zu hören.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Sparpaket: Vorschaltgesetz schon zum 1. Januar 2003?
BERLIN (ks). Noch immer wird viel spekuliert über Umfang und Inhalt des Vorschaltgesetzes, mit dem Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgleichen will. Schmidt will ihr Maßnahmenbündel erst in der kommenden Woche schwarz auf weiß vorlegen. Als sicher gilt bereits, dass das Einsparvolumen deutlich höher sein wird, als es bisher geplant ist. Zudem soll es zügig gehen: Das Bundesgesundheitsministerium strebt an, dass die ersten Sparmaßnahmen bereits zum 1. Januar 2003 "beitragssatzsenkende Wirkung" entfalten können. Doch hier hegt der kleine Koalitionspartner Zweifel: Die Grünen monieren, bislang nicht ausreichend in die Beratungen einbezogen zu sein.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt: Wirtschaftstage zwischen Hoffen und Bange
HALLE (tmb). Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt veranstaltete am 18. und 19. Oktober in Halle-Peißen seine 7. Wirtschaftstage. Die Inhalte der Vorträge und die Stimmung der Teilnehmer schwankten immer wieder zwischen Entsetzen über die wahrscheinlich vernichtenden Folgen eines möglichen Vorschaltgesetzes und dem Engagement für neue Versorgungsformen. Speziell die Apotheken in Sachsen-Anhalt bringen durch ihr Diabetes-Modell-Projekt gute Voraussetzungen für das Disease Management mit.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Steigende Kassenbeiträge: Sparpaket wird Kassendefizit nicht ausgleichen
BERLIN (ks). Die rot-grünen Pläne zur Reform des Arbeitsmarkts werden die finanziell angeschlagenen gesetzlichen Krankenkassen weiter belasten. Das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt fürs Jahresende prognostizierte Defizit von 1,5 Mrd. Euro wird voraussichtlich deutlich überschritten werden. Die Schätzungen gehen bislang weit auseinander: Verschiedene Experten rechnen mit einem Minus zwischen 1,7 und knapp 3 Mrd. Euro.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Rezepturen auf dem Vormarsch: Der Trend geht zur „Selbstgedrehten“
MÜNCHEN (lub). Steigende Allergieraten und notwendige Spezialdosierungen veranlassen die Ärzte zu immer mehr Rezepturen. Das heißt: die "Handwerkskunst" der Apotheker ist gefragter denn je Ų allein in Bayern werden jeden Tag rund 17 000 Arzneimittel für individuelle Bedürfnisse hergestellt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Arzneimittelausgaben: Ärzte werfen der Industrie Preistreiberei vor
BERLIN (ks). "Die Preis- und Produktpolitik der Pharmaunternehmen macht es uns unmöglich, unsere Einsparziele bei den Arzneimittelausgaben zu erreichen", erklärte Manfred Richter-Reichhelm, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), am 15. Oktober in Berlin. Auch der AOK-Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Ahrens übte in der vergangenen Woche Kritik an den Marketingstrategien der Industrie.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Service in Deutschland: Apotheken auf Platz 1
ALLENSBACH (diz). Bei einem Urteil der Bevölkerung über Dienstleistung liegen die Apotheken laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie, Allensbach, auf Platz 1. Die Aussage "Hier ist der Service gut" ordneten 78 Prozent der deutschen Bevölkerung den Apotheken zu. Das Schlusslicht der Bewertung bilden Gemeinde- und Stadtverwaltung, Telekom und Deutsche Bahn.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Vorschaltgesetz: Existenzielle Sorgen und ein Funken Hoffnung
HALLE (tmb). Über das geplante Vorschaltgesetz zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen sind viele Gerüchte im Umlauf. In dieser Situation boten die 7. Wirtschaftstage des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt eine gute Gelegenheit, die Fakten zusammenzutragen und ihre Folgen zu bewerten. Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der ABDA, bot eine gleichermaßen sachliche wie erschreckende Analyse, hatte aber auch eine kleine Hoffnung parat. Denn die Inhalte des Vorschaltgesetzes stehen noch keineswegs fest. Der Vortrag über die Perspektiven und Tendenzen für die Arzneimittelversorgung nach der Bundestagswahl war damit inhaltlicher Höhepunkt der Wirtschaftstage, die am 18. und 19. Oktober in Halle-Peißen stattfanden.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Therapieoptimierung: Kompetenznetz Demenzen
BERLIN (sw). Schätzungsweise 1 Million Deutsche leiden an einer Demenz mit Gedächtnis- und Orientierungsdefiziten, die schließlich meist zu starker Pflegebedürftigkeit führen. Häufig wird die Krankheit zu spät erkannt, und nur wenige Patienten werden mit modernen Antidementiva behandelt, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen können. Zur Verbesserung der Situation wurde das Kompetenznetz Demenzen gegründet, das auf einer Pressekonferenz am 30. September in Berlin vorgestellt wurde.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
DAZ-RedaktionEin Apothekertag zwischen Pro und Contr
Die Zukunft der deutschen Apotheken wird nicht einfacher. Neue Anforderungen an die Aufgaben von Apothekerinnen und Apothekers verlangen einerseits von allen (noch) mehr Engagement, Umdenken und Aufgeschlossenheit für ungewohnte Konzepte. Andererseits drohen Versandhandel und ein gewaltiges rotgrünes Sparpaket, das Arbeitsplätze in Apotheken und spürbare Einkommenseinbußen kostet.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Import-Quote von fast 20 Prozent reicht den Kassen nicht
BERLIN (ks). 56 Mio. Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen im ersten Halbjahr 2002 bereits durch die vermehrte Abgabe re-importierter Arzneimittel gespart. Doch damit soll es nicht genug sein. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO) hat errechnet, dass sich auf das Gesamtjahr hochgerechnet noch weitere 340 Mio. Euro sparen ließen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Generalangriff auf die Apotheke: Koalitionspläne bedrohen 70 000 Arbeitsplätze
BERLIN (abda/diz). Als völlig unverständlichen Generalangriff auf die Apotheke bezeichnete der Deutsche Apothekertag in einer Resolution die am 11. Oktober bekannt gewordenen Pläne der Regierungskoalition für ein Vorschaltgesetz. Es sei empörend, das für das Gesamtjahr 2002 erwartete Haushaltsdefizit der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Höhe von 1,5 Mrd. Euro praktisch vollständig durch Einschnitte im Arzneimittelbereich kompensieren zu wollen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
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