
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
GKV-Markt: Kontinuierlicher Anstieg von Re-Importen
FRANKFURT (ims/diz). Der Anteil re-importierter Arzneimittel ist zwischen dem Juli 2001 und dem Juli 2002 im Markt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nach Verordnungsausgaben um 80% von 4,8% auf 8,7% angestiegen.Show more22.09.2002, 15:45 Uhr
Schmidt: Kein Problem mit Innovationen
BONN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Ärztekritik einer schlechteren Arzneimittelbehandlung von Demenzkranken zurückgewiesen. Die Behauptung der niedergelassenen Mediziner, 800 000 demente Patienten könnten nicht mit neuen Medikamenten versorgt werden, sei für sie nicht nachvollziehbar, erklärte Schmidt am 16. September in Bonn.Show more22.09.2002, 15:45 Uhr
Feldversuch in Düren: Elektronisches Rezept klappt
DÜREN (im). Das elektronische Rezept funktioniert. Mittels elektronischer Gesundheitskarte bestand das eRezept am 18. September reibungslos einen Praxistest im nordrheinischen Düren im Rahmen eines Feldversuchs der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ließ sich am 18. September das elektronische Rezept von Apotheker Bernd Küsgens, der sich an der Demonstration des Projekts beteiligte, unter Praxisbedingungen in der Ahorn-Apotheke in Düren zeigen.Show more22.09.2002, 15:45 Uhr
DAZ-Umfrage: Mit welcher EDV arbeiten Sie?
Über 300 000 Arzneimittel in der Lauer-Taxe, Festbetragsregelungen, Importquoten und die Aut-idem-Regelung sind nur einige der aktuellen Argumente, die den Einsatz einer modernen Apotheken-EDV unerlässlich machen. Die EDV informiert über alle Arzneimittel, errechnet optimierte Bestellvorschläge, bestellt automatisch, erinnert an Zusatzverkäufe, bereitet betriebswirtschaftliche Daten auf Ų und kostet auch Nerven und Geld. Show more22.09.2002, 15:45 Uhr
Stimmen zur Bundestagswahl: Von gelassen bis sorgenvoll
{tmb/ks/diz). Auch wenn es eine Wahl war, die aus Apothekersicht einige als Wahl zwischen Pest und Cholera bezeichneten, war dennoch bis in die letzten Minuten spannend, wer es wohl schaffen wird und welche Koalitionen sich bilden. Was bedeutet nun die Fortsetzung der rot-grünen Regierung für das Gesundheitswesen und damit auch für die Apotheken? Steht jetzt die Zerstörung unserer gewohnten Apothekenstruktur bevor oder gibt es Hoffnungen, mit einem blauen Auge davonzukommen oder gibt es sogar auch neue Chancen? Unter dem ersten Eindruck des Wahlergebnisses hörten wir uns unter Berufspolitikern, Funktionären und Offizinapothekern um, wie sie das Ergebnis interpretieren und was sie sich erwarten.Show more22.09.2002, 15:45 Uhr
Ärzteschaft: KBV für Festzuschuss-Modell bei Arzneimitteln
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht einer weiteren Legislaturperiode mit der rot-grünen Koalition optimistisch entgegen. KBV-Chef Dr. Manfred Richter-Reichhelm erklärte am 23. September in Berlin, das Gesundheitswesen müsse nun "zukunftsfest gemacht werden" Ų entsprechende Lösungsvorschläge der KBV sollen der Regierung in Gesprächen unterbreitet werden.Show more22.09.2002, 15:45 Uhr
Bündnis für Gesundheit 2000: Gesundheitsberufe fordern Richtungswechsel
BERLIN (ks). Einen Richtungswechsel in der Politik forderte das "Bündnis für Gesundheit 2000" am 12. September in Berlin. Die in dem Bündnis zusammengeschlossenen Verbände und Organisationen aus dem Gesundheitswesen legten ein Positionspapier vor, in dem sie für ein patientengerechteres Gesundheitssystem plädieren. Hauptprobleme des deutschen Gesundheitswesens seien die zunehmende "Durchökonomisierung" und sinkende Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Krebsprävention: Es gibt noch viel zu tun
BERLIN (ks). Nach Auffassung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ist Deutschland in Sachen Krebsprävention ein Entwicklungsland. DKG-Präsident Prof. Dr. Klaus Höffken fordert daher: "Damit Krebs in zehn Jahren nicht die Todesursache Nummer eins ist, muss Krebs zum Gesundheitsthema Nummer eins werden". Die Regierung müsse schnellstmöglich dafür sorgen, dass Prävention, Früherkennung und Qualitätssicherung verbessert werden.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Lösungen des Gefahrstoff-Quiz
(cae). In der DAZ Nr. 37, Seite 48 bis 50, haben wir 20 apothekenrelevante Fragen aus der Sachkundeprüfung gemäß Chemikalien-Verbotsverordnung gedruckt. Sie hatten die Gelegenheit, bei diesem Quiz Ihr Wissen auf dem Gebiet der Gefahrstoffe zu überprüfen. Die gestellten Fragen betrafen insbesondere das Inverkehrbringen von Stoffen und Zubereitungen, die mit den Gefahrensymbolen T+ (sehr giftig), T (giftig), C (ätzend), O (brandfördernd) oder F+ (hochentzündlich) gekennzeichnet sind.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Ärztevorwurf an Kassen: Wegen Sparzwang schlechtere Versorgung
BONN (im). Die niedergelassenen Mediziner warnen vor einer schlechteren Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln aufgrund der Sparzwänge. Ihre Dachorganisation rügte zugleich die "Doppelmoral" der Krankenkassen, also das Versprechen sämtlicher Leistungen durch Kassen gegenüber ihren Mitgliedern, aber andererseits das Vorwerfen angeblicher Verschwendung bei Arzneiverordnungen in Richtung Ärzteschaft.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
BAH-Jahresversammlung: Der Countdown zur Bundestagswahl läuft
BERLIN (ks). Es dürfte das letzte Mal gewesen sein, dass die noch amtierenden gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen von SPD, CDU/CSU und FDP zu einer öffentlichen Diskussion zusammengekommen sind. Regina Schmidt-Zadel (SPD) und Wolfgang Lohmann (CDU) kandidieren nicht mehr für die Wahl zum nächsten Bundestag. Lediglich Dieter Thomae (FDP) verabschiedet sich noch nicht von der politischen Bühne. Und so verlief die Podiumsdiskussion mit den drei Gesundheitspolitikern und Dr. Jochen Hückmann, stellv. Vorsitzender des BAH, unter der Moderation von Andreas Mihm, FAZ, bei der Jahresversammlung des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH) am 11. September in Berlin weitgehend harmonisch bis amüsant. Es zeigte sich, dass Union und Sozialdemokraten durchaus Gemeinsamkeiten haben. Selbst mit der FDP, die als einzige Partei das Solidarsystem abschaffen will, fand sich die eine oder andere Überschneidung.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Treuhand: Wirtschaftliche Situation der Apotheken nicht sehr rosig
DRESDEN (ri). Unter dem Titel "Systemänderungen und Reformen ohne Ende Ų wirtschaftliche Auswirkungen auf Apotheken" trug die Steuerberaterin und Dipl.-Volkswirtin Ursula Hasan-Boehme anlässlich der Jahresmitgliederversammlung des Treuhand Verbandes Deutscher Apotheker e.V. am 14./15. September in Dresden die gebündelten Erkenntnisse vor, die in ihrem Hause diesbezüglich gesammelt wurden. Nach den Zahlen der Treuhand betrug die Gesamt-Umsatzausweitung im ersten Halbjahr in den alten Bundesländern 2,2% und in den neuen Bundesländern 2,0%.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Versandapotheke: Arbeitgeberpräsident für Arzneiversand
SCHWÄBISCH GMÜND (gek/diz). "Als sachgerechte Alternative zur stationären Apotheke" hat der Präsident der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Dieter Hundt, den Arzneimittelversandhandel bezeichnet. Hundt gab das Interview dem Krankenkassenblatt Info GEK, den gesundheitspolitischen Nachrichten der Gmünder Ersatzkasse, wie aus einer Pressemitteilung dieser Kasse hervorgeht.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Analogarzneimittel: Me-toos: ohne Zusatznutzen oder therapeutischer Fortschritt?
BERLIN (ks). Analogarzneimittel, häufig auch "Me-toos" genannt, sind derzeit ein heißes politisches Thema. Im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat man es auf diese Präparate besonders abgesehen: Ein neues Institut, das nach dem Zulassungsverfahren eine zusätzliche Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln vornimmt, soll geschaffen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen nur noch für das zahlen, was einen "echten Fortschritt" darstellt. "Was nur 10 Prozent mehr nutzt, darf nicht 300 Prozent mehr kosten", lässt Ministerin Ulla Schmidt bei jeder passenden Gelegenheit verlauten.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Große DAZ-Umfrage: Mit welcher EDV arbeiten Sie?
Über 300 000 Arzneimittel in der Lauer-Taxe, Festbetragsregelungen, Importquoten und die Aut-idem-Regelung sind nur einige der aktuellen Argumente, die den Einsatz einer modernen Apotheken-EDV unerlässlich machen. Die EDV informiert über alle Arzneimittel, errechnet optimierte Bestellvorschläge, bestellt automatisch, erinnert an Zusatzverkäufe, bereitet betriebswirtschaftliche Daten auf Ų und kostet auch Nerven und Geld.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Patienten- und Verbraucherrechte: Schmidt will Patientenbeauftragten einsetzen
BERLIN (ks). Kurz vor der Bundestagswahl erklären nahezu sämtliche Parteien und Akteure des Gesundheitswesens, dass der Patient im Mittelpunkt aller Reformbemühungen stehen müsse. Das hören Patienten- und Verbraucherorganisationen natürlich gerne. Sie haben auch schon eine Vorstellung davon, wie die Rechte ihrer Klientel gestärkt werden können. So fordern sie für die nächste Legislaturperiode u.a. einen Patientenbeauftragten in der Bundesregierung. Eine Idee, die auch von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt unterstützt wird.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Negativliste veröffentlicht: Für eine rechtssichere Verordnung der Ärzte
KÖLN (kbv/diz). Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat die Präparateliste zur Negativliste über unwirtschaftliche Arzneimittel im Bundesanzeiger vom 11. September 2002 bekannt gemacht. Diese Übersicht enthält diejenigen Fertigarzneimittel, die durch die Rechtsverordnung über unwirtschaftliche Arzneimittel (§ 34 Abs. 3 SGB V) aus der GKV-Versorgung ausgeschlossen wurden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung begrüßte die Veröffentlichung.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
Trotz Strafanzeige: GEK macht sich für DocMorris stark
BERLIN (ks). Der Vorstandsvorsitzende der Gmünder Ersatzkasse (GEK) Dieter Hebel kann nicht verstehen, dass gegen ihn ein Ermittlungserfahren eingeleitet worden ist. Die GEK gehört zu jenen gesetzlichen Krankenkassen, die sich für einen Medikamenten-Bezug über die holländische Internet-Apotheke DocMorris stark machen. Dies hatte den Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) Ende August veranlasst, nicht nur gegen DocMorris, sondern auch gegen Hebel persönlich Strafanzeige zu erstatten. Der GEK-Chef bleibt dennoch seiner Überzeugung treu, dass die Kostenerstattung der GEK für Versandarzneimittel rechtens sei.Show more15.09.2002, 15:45 Uhr
ABDA-Immobilie: Klage um das Apothekerhaus abgewiesen
(tmb). Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Berlin über das Deutsche Apothekerhaus (siehe Bericht in AZ 36) hat offenbar einen günstigen Verlauf für die Apothekerorganisation genommen. Die Klage eines möglichen Erben der Familie Mendelssohn gegen das Amt zur Regelung offener Vermögensfragen wurde am 30. August abgewiesen.Show more08.09.2002, 15:45 Uhr
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