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„Noch gilt das Wort der Ministerin“
Die Fixumserhöhung auf 9,50 Euro wird kommen – daran glauben sowohl der DAV-Vorsitzende Hans-Peter Hubmann als auch Sebastian Schwintek, Generalbevollmächtigter der Treuhand Hannover. Anderenfalls wäre das Vertrauen in die Politik endgültig zerstörte, sagte Hubmann beim DAV-Wirtschaftsforum.Show moregesundheitspolitik
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DAV-Wirtschaftsforum
05.05.2026, 14:30 Uhr
Europäischer Gerichtshof verhandelt über deutsches Versandhandelsverbot
LUXEMBURG/BERLIN (bmgs/ks). Am 10. Dezember fand vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg die mündliche Verhandlung im Rechtstreit um das deutsche Versandhandelsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel statt. Die Regierung legte dabei die Gründe für das in Deutschland bestehende Versandhandelsverbot dar. Zugleich wies sie aber auch darauf hin, dass sie angesichts der neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie die Wirtschaftlichkeit und Verbraucherfreundlichkeit stärken und den Versandhandel mit Arzneimitteln liberalisieren will.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
parmapharm: Auch in Zukunft nicht mutlos
(tmb). Die aktuelle gesundheitspolitische Diskussion zwingt die Apothekerschaft zu klaren Stellungnahmen und fordert tragfähige Zukunftskonzepte. Auch der Sprecher der parmapharm, Wolf-Peter Krause, Löwen-Apotheke Preetz, ging mit einer Erklärung unter dem Motto "Mutlosigkeit führen wir nicht im Sortiment" auf die Herausforderungen ein.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
DPhG: Erhebliche Mängel bei der Positivliste
Nachfolgend eine Stellungnahme der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) zur Wiedervorlage der Positivliste im Rahmen des Referentenentwurfs zum Gesetz über die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der Vertragsärztlichen Versorgung:Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
TK-Gesundheitsreport: Arzneimittelverbrauch unabhängig vom Krankenstand
BERLIN (ks). Unterschiedliche Berufsgruppen weisen häufig auch unterschiedliche Krankenstände auf. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass z. B. Bauarbeiter oder Gärtner häufiger wegen Rückenproblemen arbeitsunfähig sind als etwa Beschäftigte in der IT-Branche. Interessant ist allerdings, dass ein hoher Arzneimittelverbrauch offenbar vom ausgeübten Beruf unabhängig ist. Über die Branchen hinweg stehen bei Männern Blutdruck senkende Medikamente, bei Frauen Hormonpräparate auf Platz eins der am häufigsten verordneten Arzneimittel. Dies ist eine der zentralen Feststellungen des neuen Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK), der am 4. Dezember in Berlin vorgestellt wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Wegweisende Kanzlerrede (Glosse)
Wie erst jetzt bekannt wurde, knallten nach der Regierungserklärung des Bundeskanzlers vom 4. Dezember 2002 in vielen deutschen Apotheken die Sektkorken. Anlass war die richtungweisende Passage in der Kanzlerrede, wonach die Apotheken künftig den gleichen Wettbewerbsbedingungen wie Drogerien unterworfen sein sollen. Während nach außen noch die letzten Abwehrschlachten gegen die angeblich existenzvernichtenden Rabattregelungen im geplanten Beitragssatzsicherungsgesetz geführt werden, frohlocken Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker bereits heimlich.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Reformen im Gesundheitswesen: Schmidt will Strukturreform noch vor Ostern ins Pa
BERLIN (ks). Selbst die SPD-Gesundheitspolitiker aus den verschiedenen Landesverbänden hatten so ihre Probleme mit dem Vorschaltgesetz: "War eine Sofortbremse mitten in der Kurve wirklich notwendig?" fragte der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Martin Pfaff Ministerin Ulla Schmidt bei einer ASG-Bundeskonferenz am 7. Dezember in Berlin. Auch die Einsetzung der Rürup-Kommission, insbesondere die Einberufung einiger ihrer Mitglieder, blieb so manchem Genossen verschlossen. Doch nach einer Stunde Redezeit für Schmidt schienen alle Unstimmigkeiten aus der Welt geschafft Ų auch wenn die ASG sich weiterhin als zugleich kritischer und loyaler Partner der Ministerin verstanden wissen will.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Auf welchen Rabatt-Abwicklungsweg soll man sich fe
STUTTGART (whi). Die Verbände der Marktbeteiligten (Industrie, Großhandel und Apotheken) ringen zur Zeit darum, wie eine für alle Beteiligten angemessene Abwicklung der Herstellerrabatte aussehen kann. Neben Sachzwängen und teilweise zweideutigen Regelungen im Gesetzentwurf scheinen hierbei angesichts der bevorstehenden Veränderungen in der Arzneimittelversorgung auch Überlegungen bei den Beteiligten, wie man die Informationen aus der Rabattabrechnung für die eigene strategische Positionierung nutzen kann, eine Rolle zu spielen und damit die Lösungsfindung nicht zu erleichtern.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Apothekenmarkt im Oktober: Umsatzwachstum bei 8,6%
FRANKFURT/MAIN (ims/daz). Der Umsatz des Deutschen Apothekenmarktes belief sich im Oktober 2002 auf 1,6 Mrd. Euro, was eine Steigerung von 8,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Die abgesetzte Menge beträgt rund 140 Millionen Packungen, das entspricht einem Plus von 5,0%.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Handbuch Selbstmedikation: 40% wenig geeignet
BERLIN (sw). Auf einer Pressekonferenz in Berlin am 28. November stellte die Stiftung Warentest in Anwesenheit der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das neue Handbuch Selbstmedikation vor, dessen völlig neu bearbeitete Auflage nun vorliegt. Die erste Auflage von 1995 wurde fast 160 000-mal verkauft.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Vorschaltgesetz: Bundesrat verweigert Spargesetzen die Zustimmung
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat am 29. November dem rot-grünen Gesundheits- und Renten-Sparpaket erwartungsgemäß seine Zustimmung verweigert. So wird sich am 5. Dezember der Vermittlungsausschuss mit dem Gesetz zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der gesetzlichen Rentenversicherung (BSSichG) beschäftigen müssen. Die unionsgeführten Bundesländer befürworteten die Anrufung des Ausschusses mit dem Ziel der Aufhebung des Gesetzes.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Ministerin räumt höheres Defizit und steigend
Berlin (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat am 27. November erstmals eingeräumt, dass sich die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schlechter entwickle als sie bislang angenommen hatte. Schuld seien erneut die Arzneimittelausgaben, sowie die Kosten Kliniken und Krankenkassenverwaltung. Bis Ende September habe sich der Fehlbetrag auf rund 3 Mrd. Euro erhöht. Schmidt änderte ihre Defizit-Prognose für das Jahresende nunmehr auf 2 Mrd. Euro. Unterdessen beantragen immer mehr gesetzliche Krankenkassen Beitragserhöhungen.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Hoffnung auf praktikable Vermittlungslösung
HAMBURG (tmb). Der Bundesrat hat den Vermittlungsausschuss zum Beitragssatzsicherungsgesetz angerufen. Doch wie könnte eine Vermittlungslösung aussehen? Hier müssten sich die rot-grüne Bundesregierung und die CDU-dominierten Länder einigen. Einen konstruktiven und inhaltlich ausgewogenen Vorschlag, der zugleich das erwartete Abrechnungschaos verhindern würde, präsentierte Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins, im Rahmen der Mitgliederversammlung am 27. November in Hamburg. Die bisherigen Signale aus der Politik sprechen für eine reelle Chance auf eine erfolgreiche Vermittlungsarbeit.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Lutz Bäucker: Schwarzer Donnerstag
Donnerstag vor einer Woche, "TV-prime time", 20 Uhr 12, die "Tagesschau" im "Ersten": wir sehen einen ca. zweiminütigen Film zum Thema "Selbstmedikation", hören, dass die "Stiftung Warentest" zu dem Schluss gekommen ist: "40 Prozent aller freiverkäuflichen Medikamente aus der Apotheke taugen nichts." Das Geld, das die Kunden dafür ausgeben, ist praktisch zum Fenster rausgeworfen.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Noweda eG: Freude über die Zahlen – Sorge um die Politik
ESSEN (tmb). Für das zurückliegende Geschäftsjahr weist die Noweda-Gruppe wieder steigende Zahlen bei Umsatz, Gewinn und Mitgliedschaften aus. Der genossenschaftliche Großhändler wuchs erneut stärker als der Markt, wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietrich L. Meyer bei der Generalversammlung der Noweda eG am 27. November in Essen erläuterte. Seinen Geschäftsbericht nutzte er traditionsgemäß zu einer kritischen Analyse der Gesundheitspolitik. In der Diskussion mit ABDA-Präsident Hans-Günter Friese ging es zudem um die Außendarstellung der Apothekerschaft.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Schröder im Kampf gegen die Lobbyisten
HAMBURG/BERLIN (ks). Bundeskanzler Gerhard Schröder bleibt dabei: "Im Gesundheitssystem werden alle Interessengruppen rangenommen" Ų diese Tatsache werde derzeit als "Vertrauensverlust" beschrieben. "Daher bekommen wir von allen Seiten Ärger. Das ist unschön, aber damit müssen wir leben", sagte Schröder in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit".Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Impotenzkongress: Viagra nur über unsere Apotheken!
HAMBURG (lub). Die hochwirksamen Präparate gegen die erektile Dysfunktion des Mannes sollten nur über Deutschlands Apotheken verkauft werden! Das hat der Sexualexperte Professor Hartmut Porst als Vorsitzender des 5. Europäischen Kongresses über Sexual- und Impotenzforschung (ESSIR) gefordert. "Solche Medikamente über den Versandhandel zu vertreiben Ų das ist ein echter Schuss in den Ofen und viel zu gefährlich!"Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Integritas feiert 40-jähriges Bestehen
BONN (hb). Für Integritas - Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V. gab es anlässlich der Jahresmitgliederversammlung am 26. November 2002 in der Bad Godesberger Redoute einen besonderen Grund zum Feiern. Das Selbstkontrollorgan der Industrie, das vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) und vom Verband der Reformwarenhersteller (VRH) getragen wird, wurde vor 40 Jahren ins Leben gerufen. Inwieweit Formen der Selbstkontrolle heute ins politische Konzept passen, beleuchtete der Festredner Dr. Wolfgang Schulz vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung der Universität Hamburg.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
ABDA-Resolution gegen Beitragssatzsicherungsgesetz
BERLIN (abda/daz). Die Mitgliederversammlung der ABDA Ų Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände verabschiedete am 2. Dezember einstimmig eine Resolution zum Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG). Die Vertreter der Landesapothekerkammern und Landesapothekerverbände/-vereine forderten den Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages und des Bundesrates dazu auf, das BSSichG mit einem "Rabattkaskadenmodell" so zu ändern, dass die Lasten auf alle Beteiligten in der pharmazeutischen Wertschöpfungskette (Industrie, Großhandel, Apotheken, Staat) gerechter verteilt werden.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
DAZ-Umfrage zu den Auswirkungen des Vorschaltgesetzes: „Das ist Enteignung“
(im). Angesichts der massiven Einschnitte, die die Bundesgesundheitsministerin speziell in unserem Bereich mit dem Vorschaltgesetz plant, schlagen die Wogen unter Apothekerinnen und Apothekern hoch. Die DAZ fragte bei einer Kollegin und Kollegen nach, welche Auswirkungen sie "an der Basis" befürchten. Wie bewerten es Offizinapotheker dass 1,4 Milliarden Euro im Pharmabereich gespart werden sollen, davon 80 Prozent bei den Apotheken? Neben den höheren Rabatten der Apotheken soll es ein Inkasso für die Rabatte geben, die Industrie und Großhandel den Krankenkassen künftig gewähren sollen, hier fragten wir, ob die Leser das für zulässig halten. Kollegen sprechen von enteignungsähnlichen Eingriffen, wir wollten wissen, ob das übertrieben ist oder stimmt. Ferner interessierten uns die Maßnahmen, die die KollegInnen als Reaktion auf die Sparvorhaben planen und die letzte Frage war die nach der möglicherweise sich verschlechternden Versorgungsqualität. Die Fragen stellte DAZ-Korrespondentin Susanne Imhoff-Hasse.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Bayerische LAK: Heilberuf statt Schräubchen drehen
MÜNCHEN (lub). Hilft vielleicht nur noch der Austritt Bayerns aus dem Bund gegen die Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt? Auf der Delegiertenversammlung der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) konnte man diesen Eindruck gewinnen. Als nämlich BLAK-Präsident Johannes Metzger diese theoretische Möglichkeit ansprach, bekam er den größten Beifall während seiner Rede: "In der bayerischen Verfassung steht nämlich drin", so Metzger, "dass Kleinbetriebe und Mittelstand gegen Überlastung und Aufsaugung zu schützen sind!" Allerdings Ų so Metzger nach den tosenden Beifallskundgebungen seiner Kollegen Ų bricht Bundesrecht das Landesrecht! Also Ų es wird nix mit dem Austritt Bayerns aus dem Bund, um die Interessen und Geschäfte der weißblauen Apotheker vor dem Zugriff der Bundesregierung zu bewahren.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Disease-Management-Programme: Industrie will bei Chroniker-Programmen mitmischen
BERLIN (ks). Auch Pharmaunternehmen sowie Hersteller von Diagnostika und Medizinprodukten bereiten sich auf die Einführung von Disease-Management-Programmen (DMP) vor. Gut zwei Drittel der Firmen glauben, dass sich angesichts der gesundheitspolitischen Entwicklung neue Geschäftsfelder auftun werden.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Arzneimittelausgaben: Apotheken profitieren nicht davon
BERLIN (abda/daz). Die deutschen Apotheken werden im Jahr 2002 mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) keine höheren Gewinne erzielen als im Vorjahr. Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in einer Presseinfo mitteilte, werden zwar die GKV-Arzneimittelausgaben in Apotheken hochgerechnet auf das Gesamtjahr um rund 4 Prozent steigen, dies wird sich aber nicht positiv auf die Ertragslage der Apotheken auswirken.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Gesundheitskongress "Health": Was früher der Arzneimittelsicherheit diente, ist
BERLIN (ks). Nach Auffassung des Staatssekretärs im Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung Dr. Klaus Theo Schröder machte erst die Untätigkeit der Selbstverwaltung die Rabattregelungen im Vorschaltgesetz nötig: Hätte die Selbstverwaltung ihre selbst gesetzten Ziele erfüllt, wären die Arzneimittelausgaben in diesem Jahr gesunken Ų doch es kam anders und die Regierung schnürte eilig ihr Notpaket für die gesetzliche Krankenversicherung. Schröder erläuterte anlässlich der Eröffnung des Handelsblatt-Gesundheitskongresses "Health" am 25. November in Berlin zudem einige Eckpunkte des gesundheitspolitischen Reform-Fahrplans der Regierung. Die Liberalisierung der Arzneimittelversorgung ist eines der großen Themen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
GKV-Defizit: Beitragssatzsicherungsgesetz wird Beitragsätze nicht sichern könn
BERLIN (ks). In dieser Woche wurde in Medienberichten erneut über immer größer werdende Finanzlöcher in den Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) spekuliert. Die Bild-Zeitung will von einem voraussichtlichen Defizit von fast zwei Mrd. Euro erfahren haben Ų das Ministerium, das bislang von einem Minus von etwa 1,2 bis 1,5 Mrd. Euro ausging, erklärte, es lägen noch keine Zahlen für das dritte und vierte Quartal vor. Dass auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt kein Wunder zum Jahresende erwartet, macht bereits ihr eilig verabschiedetes Beitragssatzsicherungsgesetz deutlich. Doch auch dieses Sparpaket wird mittlerweile von vielen Beteiligten als "Käse mit zu vielen Löchern" betrachtet.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Apothekerverband Schleswig-Holstein: Ein ungerechtes und undurchführbares Geset
KIEL (tmb). Die Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein am 23. November in Kiel stand ganz im Zeichen des geplanten Beitragssatzsicherungsgesetzes und bot damit über das Land hinaus einen Überblick über den Stand der politischen Entwicklung. Der Verbandsvorsitzende Dr. Peter Froese bezeichnete das Gesetz als sinnlos, ungerecht und undurchführbar, doch verwies er zugleich auf das noch laufende Gesetzgebungsverfahren. Möglicherweise bietet der Bundesrat doch noch Einflussmöglichkeiten.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Arzneimittelbudgets: KBV meldet erheblichen Mehrbedarf für Arzneimittel an
BERLIN (ks). Am 28. November stehen vor dem Bundesschiedsamt Verhandlungen zu den Arzneimittel-Rahmenvereinbarungen zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) an. Die KBV fordert eine kräftige Erhöhung des Ausgabenvolumens Ų die Kassen sind hingegen nur zu geringfügigen Zuwächsen bereit. In einem Presseseminar der KBV am 20. und 21. November in Berlin erläuterte die Leiterin des Arzneimittelreferats der KBV, Eva Susanne Dietrich, warum das Ausgabenvolumen erhöht werden müsse.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Meinung: Ein „toller“ Service der Barmer
Kassen kämpfen um Mitglieder. Seit sich GKV-Versicherte in gewissen Grenzen eine Krankenkasse selbst aussuchen dürfen, werden sie hin und wieder auch mal von Kassen angeschrieben und auf neue Service-Leistungen aufmerksam gemacht. Die Barmer Ersatzkasse bietet in einem Anschreiben beispielsweise ihren Versicherten in Nord- und Südwürttemberg den "Pharmako-Check-up" an:Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
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