
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show morepolitik
Ein Gespräch über die Zukunft der Rechenzentren
10.04.2026, 15:50 Uhr
Viele Vorstöße: SPD-Vorschlag zu Zusatzangeboten
BONN (im). In der Gesundheitspolitik startete das neue Jahr mit einem Reigen an Vorschlägen für die kränkelnden gesetzlichen Krankenkassen. Bei der Bundes-SPD fiel der Vorschlag der stellvertretenden Fraktions-Chefin auf, den Kassen in Zukunft Zusatzangebote zu ermöglichen.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
PKV: Klage gegen höhere Grenzen
Bonn (im). Private Krankenversicherer wollen die höhere Versicherungspflichtgrenze nicht hinnehmen. "In großer Zahl" wollten private Assekuranzen dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, kündigte der PKV-Verband am 20. Dezember in Köln an.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
"Den Letzten beißen die Hunde": Vorschaltgesetz zwingt Apotheken zur Aufgabe
(lav/ral). In Niedersachsens Apotheken geht laut einer Pressemitteilung des LAV Niedersachsen die Angst um. Der Auslöser: das seit dem 1. Januar geltende Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG), das der Pharmaindustrie, dem Großhandel und den Apotheken Zwangsrabatte verordnet. Nach dem Motto "Den Letzten beißen die Hunde" haben Industrie und Großhandel mittlerweile angekündigt, ihre Rabatte auf die Apotheken abzuwälzen. "Das bedeutet, wir müssen diese zum Teil international tätigen Konzerne mit unseren Kleinbetrieben subventionieren", erklärte Heinz-Günter Wolf, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes (LAV) Niedersachsen, am vergangenen Freitag in Hannover.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Vorschaltgesetz in Kraft: Hohe Zwangsrabatte bei Apotheken
BONN (im). Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt das Vorschaltgesetz, das mit seinen harten Einschnitten überproportional die Apotheken trifft. Nach der Annahme des Gesetzes im Bundestag am 20. Dezember mit der "Kanzlermehrheit" in Berlin (der Bundesrat hatte zuvor Einspruch eingelegt, der damit zurückgewiesen wurde) und nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 30. Dezember 2002 trat das Gesetz zu Jahresbeginn in Kraft.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Vorschaltgesetz: Klage vor dem Bundesverfassungsgericht
STUTTGART (ral). Am 20. Dezember 2002 wurde das Beitragssatzsicherungsgesetz im Bundestag beschlossen. Um gegen diesen Beschluss vorzugehen, wurden beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 23. Dezember 2002 Eilanträge auf einstweilige Anordnung eingereicht. Deutschlandweit stehen mittlerweile rund 5000 Apotheker hinter den Anträgen.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Kritik zurückgewiesen: Ministerin von Apothekenprotest ungerührt
BONN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Kritik der Pharmazeuten an den drastischen Einschnitten im Apothekensektor kategorisch zurückgewiesen. Die Behauptung, Apotheker seien vom jüngsten Vorschaltgesetz überproportional betroffen, treffe nicht zu, erklärte Schmidt am 19. Dezember 2002 in Berlin.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Neuregelungen: Was 2003 gilt
BONN (im). Gesetzlich versicherte Patienten zahlen als Selbstbehalt zu Arzneimitteln weiterhin 4 (N1-Packung), 4,50 Euro (N2-Packung) und 5 Euro (N3-Packung) zu. Diese Werte blieben somit unverändert. Einige Neuerungen wie die höheren Einkommensgrenzen für die Befreiung von Zuzahlungen, die seit Jahresbeginn gelten, haben wir für Sie zusammengestellt.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Vorbeugung: Erste Nationale Impfwoche
(dgk/daz). Die Erste Nationale Impfwoche in Deutschland vom 5. bis 11. Mai 2003 ist Kernstück einer Aufklärungskampagne mit dem Ziel, die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen und die Durchimpfungsraten in Deutschland zu verbessern.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Barmer-Symposium zur Frauengesundheit: Frauen und Arzneimittel
BERLIN (ks). Ein Geheimnis ist es nicht: Frauen bekommen mehr und andere Arzneimittel als Männer verschrieben. Schlafmittel, Psychopharmaka, Medikamente gegen Kopfschmerzen und niedrigen Blutdruck liegen bei Frauen weit vorn. Zudem sind natürliche Zustände Ų z. B. Menstruation oder Menopause Ų zur behandlungsbedürftigen Krankheit umdefiniert worden. In Zeiten, da die gesetzlichen Krankenkassen über steigende Arzneimittelausgaben klagen, liegt es nahe, diese geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Arzneimitteltherapie genauer zu betrachten. Die Barmer Ersatzkasse, bei der überproportional viele Frauen versichert sind, widmete daher dem Thema Frauengesundheit am 11. Dezember in Berlin ein Symposium.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Deutsches Krebsforschungszentrum: Neues WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkont
HEIDELBERG/BERLIN (ks). Am 12. Dezember fand die Eröffnung eines neuen WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg statt. Das Zentrum hat unter anderem die Aufgabe, Wissen und Erkenntnisse über das Ausmaß des Tabakkonsums bereit zu stellen und tabakbedingte gesundheitliche und ökonomische Konsequenzen deutlich zu machen. Daneben soll es Maßnahmen vorschlagen, wie der Tabakkonsums verringert werden kann.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Gesetzliche Krankenkassen: Weitere Beitragssatzanhebungen im neuen Jahr
BERLIN (ks). Das rot-grüne Beitragssatzsicherungsgesetz wird nichts daran ändern können, dass eine Vielzahl gesetzlicher Krankenkassen im neuen Jahr ihre Beiträge kräftig anheben. In der vergangenen Woche meldeten unter anderem die Barmer Ersatzkasse, die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) Beitragssatzanpassungen an. Die Techniker Krankenkasse konnte unterdessen ihr Selbstbehalt-Modellprojekt mit gewissen Abstrichen durchsetzen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Gegen das BSSichG: Protestaktionen der Apotheken in Neumünster
NEUMÜNSTER (av/daz). "Wir wollen niemand vor der Tür stehen lassen!", lautete das Motto der Protestaktion aller Apotheken in Neumünster gegen die existenzbedrohenden Sparpläne der Bundesregierung. Von 9 Uhr bis 11 Uhr blieben am 11. Dezember 2002 die Apotheken "verschlossen".Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Rätselhafte Retaxationswelle in Hamburg
HAMBURG (tmb). Weihnachten ist in diesem Jahr für die deutschen Apotheken keine erfreuliche Zeit. Doch als ob es nicht schon genug Probleme gäbe, kommt für viele Apotheken in Hamburg nun noch der Ärger über eine in vieler Hinsicht ungewöhnliche Retaxation des Rechenzentrums I. Neumann GmbH in Castrop-Rauxel für Rezepte der BKK Hamburg hinzu.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Gesundheitsministerium: Rürup-Kommission nicht repräsentativ
BONN (im). Die Verbändelandschaft im Gesundheitswesen ist so vielfältig, dass sie gar nicht repräsentativ in der Rürup-Kommission abbildbar gewesen wäre. Daher seien in das Gremium Einzelpersönlichkeiten "aus allen Bereichen unseres Landes" berufen worden. Dies antwortete der Parlamentarische Staatssekretär Franz Thönnes (SPD) vor kurzem auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Dr. Hans Georg Faust (CDU) in Berlin. Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Protest gegen die Berliner Sparpläne: Apotheker gehen auf die Straße
SIEGEN (lub). Für Apotheker Wolfgang Jung ist die Sache klar: "Wir haben nichts mehr zu verlieren!", sagt der Inhaber der "Markt-Apotheke", die Sparpläne der rot-grünen Bundesregierung bringen den Pharmazeuten ab 1. Januar Einkommensverluste von bis zu 40 Prozent, nun müsse gehandelt werden.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Vorschaltgesetz: Auf die Barrikaden
MAINZ (av/daz). Mit einer Demonstration vor dem Mainzer Landtag machten die Apothekerinnen und Apotheker des Landes zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 17. Dezember auf die verheerenden Auswirkungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes aufmerksam.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Lutz Bäucker: Hoffnung für Schwarzseher
Zuerst gingen die Lichter bei uns aus. Dann wurden die Türen verrammelt (siehe Bericht über Aktion der Siegener Kollegen!). Und vorgestern nun sahen viele unserer Kunden buchstäblich schwarz: Deutschlands Apotheken auf dem drastischen Trip. Tausende Apothekenschaufenster verhängt mit schwarzen Tüchern Ų der Protest gegen die unausgewogenen Sparpläne der Bundesregierung nimmt Gestalt an.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Koch-Brief an hessische Apotheker – Schmidt: „Populistischer Aufruf“
WIESBADEN/BERLIN (ks). Der hessische Ministerpräsident und Wahlkämpfer Roland Koch (CDU) hat in der vergangenen Woche die Apothekerinnen und Apotheker seines Bundeslandes in einem Brief aufgefordert, "mit ihren jeweiligen Abgeordneten der Regierungskoalition unverzüglich Gespräche aufzunehmen". Da der Bundesrat das zustimmungsfreie Beitragssatzsicherungsgesetz nicht mehr stoppen kann, liege es nun ganz in der Hand der einzelnen Abgeordneten, "ob diese katastrophale Entwicklung für das Gesundheitswesen so eingeleitet wird oder nicht". Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt warf Koch vor, sich durch seinen Aufforderung zum "Oberlobbyisten" zu machen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Na endlich! (Kommentar)
Der deutsche Apotheker Ų er zeichnet sich nicht nur durch einen weißen Kittel, die Angst vor der Konkurrenz und unendliche Geduld mit seinen Standesvertretern aus, nein: er erträgt auch klaglos den staatlichen Reglementierungswahnsinn und schluckt jede Verschlechterung seiner Situation.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Sozialversicherungssysteme: Schmidts Rürup-Kommission
BERLIN (ks). Die Rürup-Kommission ist am 13. Dezember in Berlin zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Das 26-köpfige Gremium soll unter dem Vorsitz des Darmstädter Ökonomen und Wirtschaftsweisen Bert Rürup bis zum kommenden Herbst Lösungsvorschläge erarbeiten, wie die deutschen Sozialversicherungssysteme nachhaltig finanziert werden können. Bundessozialministerin Ulla Schmidt eröffnete die erste Sitzung der Kommission und beließ es dabei, eine grobe Grundrichtung vorzugeben: Die solidarische Absicherung individueller Lebensrisiken als "besondere Errungenschaft des Sozialstaats" müsse grundsätzlich erhalten bleiben, jedoch "neu justiert" werden.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
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