
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
BSSichG – Fragen an die Bundesregierung: Werden Großhandelsabschläge an
(diz). Geht die Bundesregierung davon aus, dass die durch das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) eingeführten Großhandelsabschläge an die Apotheken weitergereicht werden oder nicht? Unlängst wurde ein Konzeptpapier aus dem Gesundheitsministerium bekannt (siehe unser Editorial in DAZ Nr. 4, S. 3), dem man entnehmen kann, dass sich die Bundesregierung dieser Tatsache von Anfang an bewusst war, während die Abgeordneten im Land über diese zusätzliche Belastung für Apotheken nicht informiert sind. Schriftliche Anfragen von Abgeordneten an die Bundesregierung sollen jetzt Licht in die widersprüchlichen Aussagen aus des Bundesgesundheitsministerium bringen.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
BPI kündigt massiven Widerstand gegen Positivliste an
BERLIN (ks). Mit der Positivliste will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mehr Qualität und mehr Wirtschaftlichkeit in die Arzneimittelversorgung einkehren lassen. Die Gegner der Liste haben jedoch ganz andere Erwartungen an das Regelungswerk: So fürchtet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) Umsatzeinbußen von durchschnittlich 25% bei seinen Mitgliedsunternehmen Ų und damit den Verlust von bis zu 15 000 Arbeitsplätzen. Zudem werde die Positivliste die Versorgungsqualität verschlechtern und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhebliche Mehrkosten bescheren.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Gesundheitsreform: Ulla Schmidt wartet Landtagswahlen ab
BERLIN (ks). In der vergangenen Woche wurden kaum neue Ideen zur Gesundheitsreform 2003 diskutiert. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wartet die Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen ab. Bis dahin streut sie gelegentlich bereits bekannte Vorhaben aus. Den Vorschlag, durch Risikosportarten verursachte Unfälle aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszugliedern, hat Schmidt jedoch neu in ihren Ideenkatalog aufgenommen. Die Rürup-Kommission nahm unterdessen ihre Arbeit auf und stellte klar, dass sie sich hierbei keine Denkverbote auferlegen lasse. So sei auch die Einführung von Kopfprämien weiter im Rennen, obwohl der Kanzler diesen eine deutliche Absage erteilt hat.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Aut-idem-Regelung: Durch Preisabsenkungen mehr Einsparungen als erwartet
BONN (im). Durch die Aut-idem-Regelung sparen die gesetzlichen Krankenkassen zwar mehr als die Bundesgesundheitsministerin prognostizierte. Die Apotheker können daraus aber vermutlich keinen Kompetenzgewinn ziehen. Grund: Da die meisten Präparate bereits im unteren Preisdrittel liegen, dürfen Pharmazeuten de jure nicht austauschen.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
11. NZW: Onkologische Pharmazie bietet zunehmend bedeutende Spezialisierungsmög
HAMBURG (tmb). Vom 24. bis 26. Januar fand in Hamburg der 11. NZW statt. Die früher als norddeutscher Zytostatika Workshop bekannte Tagung hat sich mittlerweile zu einem internationalen onkologisch-pharmazeutischen Fachkongress mit etwa 600 Teilnehmern aus 25 Ländern und weiteren Tagesgästen entwickelt. So wurden erstmals im Rahmen des NZW ein englischsprachiger NZW-Europe und ein PTA-Workshop veranstaltet.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Von keiner Sachkenntnis getrübt
FRANKFURT/MAIN (aal). Auf der Bilanzpressekonferenz der Pharmagroßhandlung ANZAG am 23. Januar in Frankfurt/Main befasste sich der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Horst Trimborn, mit Auswirkungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes und übte scharfe Kritik.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Gesundheitsreform: DGB stärkt Schmidt den Rücken
BERLIN (ks). Der Plan der Bundesgesundheitsministerin, die Gesundheitsreform 2003 zweizuteilen, ist nicht jedem einsichtig. Selbst Bundeskanzler Gerhard Schröder sprach sich dafür aus, die Reform der Ausgabenseite mit jener der Einnahmenseite zu verzahnen. Auch Ulla Schmidt ist bewusst, dass beide Reformteile zusammengehören. Dennoch will sie sich zunächst der Strukturreform annehmen und diese bis zum Sommer durchs Parlament bringen.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Frauen ab 50 Jahren wissen wenig über die Gefahren des Brustkrebs
BERLIN/WUPPERTAL (ks). Seit Beginn des neuen Jahres wird in Deutschland schrittweise ein qualitätsgesichertes Mammographie-Screening eingeführt. Bis 2005 soll die von der gesetzlichen Krankenversicherung finanzierte Früherkennungsmaßnahme für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren flächendeckend angeboten werden. Bislang nutzen jeoch gerade Frauen mit dem höchsten Brustkrebsrisiko die Chance der Früherkennung am wenigsten: Je älter die Frauen werden, desto seltener lassen sie sich gynäkologisch untersuchen. Dem wollen die Barmer Ersatzkasse, die Women's Health Coalition e.V. (WHC) und die Frauen Selbsthilfe nach Krebs e.V. nun eine gemeinsame Aufklärungskampagne entgegensetzen.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Ökonomischer Sachverstand oder pure Ideologie? (Kommentar)
Die existenzbedrohende Krise der deutschen Apothekerschaft betrifft aus der Perspektive der "großen" Politik nur einen kleinen Teil der "Ausgabenseite" des Gesundheitswesens. Die großen Sorgen über die radikalen Maßnahmen auf dieser Seite dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf der "Einnahmenseite" neue Übel drohen. Auch wenn die nicht direkt die Apotheken treffen, würden diese wieder leiden, wenn das Gesamtsystem weiteren Schaden nimmt.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft: Stellungnahme zur Positivliste
Nachfolgend eine Stellungnahme der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) zum Referentenentwurf für ein Gesetz über die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der gesetzlichen Krankenversicherung (Arzneimittel-Positivliste):Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Wie werden die Rabatte verrechnet?
STUTTGART (hst). In der letzten Woche hat es nach Informationen, die der Deutschen Apotheker Zeitung vorliegen, wesentliche Fortschritte bei der Umsetzung des Beitragssatzsicherungsgesetzes gegeben. Beobachter gehen daher davon aus, dass im Februar eine weitgehend reibungslose Abwicklung der Rabattverrechnung nach den neuen gesetzlichen Regelungen sowohl mit den Krankenkassen als auch den Herstellern erfolgen kann.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Gesundheitsreform: Bereitschaft zum parteiübergreifenden Konsens vorhanden
BERLIN (ks). Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich für dieses Jahr viel vorgenommen: Um die gesetzliche Krankenversicherung nach ihren Vorstellungen zu reformieren, muss sie sich gegen die Widerstände vieler im Gesundheitswesen Tätiger durchsetzen, nicht zuletzt gegen jene der Ärzte und Apotheker. In weiten Teilen wird das Gesetzesvorhaben aber auch davon abhängen, ob die Opposition mitspielt. Denn derzeit ist nicht absehbar, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat zugunsten der Sozialdemokraten wenden könnten. Doch die grundsätzliche Bereitschaft, einen Konsens zu finden, ist vorhanden. Dies erklärten Horst Seehofer (CSU) und die Ministerin diese Woche in Zeitungsinterviews.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Pockenschutz: Nicht akut, aber im Gespräch
(daz). 1979 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Pocken offiziell für ausgerottet. Doch seit einigen Wochen macht der Pockenschutz in Tageszeitungen Schlagzeilen. Es wird zwar immer wieder betont, dass die Gefahr durch Pockenviren nicht akut sei, dennoch werden die Ängste in der Bevölkerung durch die fast tägliche Berichterstattung geschürt und die Verunsicherung ist groß.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Jahrbuch Sucht 2003: Legale Süchte ganz vorn
BERLIN (ks). Die Abhängigkeit und der Missbrauch von Suchtmitteln pendeln sich auf hohem Niveau ein. Vor allem legale Drogen prägen das Suchtgeschehen in Deutschland: Nach vorsichtigen Schätzungen sind hierzulande 6,8 Mio. Menschen abhängig von Tabak und 1,6 Mio. alkoholabhängig. Weitere 1,4 bis 1,5 Mio. Menschen sind abhängig von der Einnahme von Medikamenten. Allein der Missbrauch von Tabak und Alkohol führt in Deutschland jedes Jahr zu über 200 000 frühzeitigen Todesfällen. Die Zahl der "klassischen" Drogentoten ist 2001 hingegen auf ca. 1500 zurückgegangen. Diese und eine Vielzahl weiterer Zahlen, Daten und Fakten finden sich im neuen "Jahrbuch Sucht 2003", das die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) am 17. Januar in Berlin vorgestellt hat.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Kampf gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz – mit allen rechtlichen Mitte
STUTTGART (ri). Alle Anstrengungen, das In-Kraft-Treten des Beitragssatzsicherungsgesetzes zu verhindern, scheiterten. Jetzt kämpfen die Apothekerinnen und Apotheker mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Gesetz, das die Apotheken überproportional belastet und zum Ruin vieler Apotheken führen wird. Der Rechtswissenschaftler Professor Dr. Rüdiger Zuck, Stuttgart, erläutert in unserem Interview, welche Verfahren laufen und wie sie zu beurteilen sind.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Eröffnungsveranstaltung Pharmacon Davos: Den Umbruch als Chance begreifen
DAVOS (ral). "Wir stehen am Anfang eines Jahres, das für die Arzneimittelversorgung in Deutschland zur Zäsur werden kann." Mit diesen Worten umriss Johannes Metzger, Präsident der Bundesapothekerkammer bei seiner Eröffnungsrede zum 33. BAK-Fortbildungskongress am 12. Januar in Davos die Situation, wie sie sich für die Apothekerschaft durch das Vorschaltgesetz und die weiteren Reformpläne der Bundesregierung darstellt. Er beklagte, dass es trotz aller Anstrengungen nicht gelungen ist, die Schieflage einer ungerechtfertigten, übermäßigen und unmäßigen finanziellen Belastung für den Berufsstand abzuwenden. Gleichzeitig machte er jedoch Hoffnung, dass sich das Berufsbild dennoch zukunftssicher gestalten lässt, "wenn wir den Umbruch als Chance begreifen und gemeinsam den Gestaltungsraum klug nutzen, der in jedem Gesetzgebungsverfahren gegeben ist".Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Pläne von Schmidt und Rürup "verzahnen": Reform noch vor der Sommerpause
BONN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat angekündigt, sie werde in wenigen Tagen ihr Gesamtkonzept einer neuen Gesundheitsreform vorstellen. Unklar war zu Beginn dieser Woche noch, ob sie ihre Eckpunkte vor den Landtagswahlen am 2. Februar in Hessen und Niedersachsen veröffentlicht. Zuvor hatte der Bundeskanzler der Ministerin nahegelegt, ihre Vorhaben mit den Vorschlägen der Rürup-Kommission zu "verzahnen".Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Todesursachen-Statistik: Kreislauferkrankungen am häufigsten
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2001 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik insgesamt 828 500 Personen (383 900 Männer und 444 600 Frauen); dies waren 10 300 Sterbefälle oder 1,2% weniger als im Vorjahr.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Geplante IKK Gesundheitstechnik bei Ersatzkassen unerwünscht
HAMBURG (tmb). Neue "Billigkassen" sind den etablierten großen Krankenkassen ein Dorn im Auge. Die Hamburger Ersatzkassen machten kürzlich unmissverständlich klar, wie wenig sie vom Plan einer neuen IKK (Innungskrankenkasse) Gesundheitstechnik halten. In ihrem Kampf gegen den ungeliebten Wettbewerb bemühen die Ersatzkassen offenbar auch die Politik.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Schmidt-Berater Lauterbach: „Beamte und Gutverdienende in die GKV“
BONN (im). Die Integration von Beamten und Beziehern höherer Einkommen in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat der Berater der Bundesgesundheitsministerin, Professor Karl Lauterbach aus Köln, vorgeschlagen. Die GKV würde somit zu einer "Bürgerversicherung", sagte der Gesundheitsökonom der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" am 12. Januar.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
BVKA erweitert seine Aufgaben in Richtung Heimversorgung
ULM (cr). Der Bundesverband der krankenhausversorgenden Apotheker (BVKA) will künftig nicht nur die Interessen klinikversorgender Apotheker vertreten, sondern auch von Apotheken, die ab Mitte des Jahres die Arzneimittelversorgung von Alten- und Pflegeheimen auf der Grundlage eines Heimversorgungsvertrages sicherstellen. Auf einer gemeinsamen Sitzung beschlossen Vorstand und Beirat des BVKA, der Mitgliederversammlung am 6. Mai dieses Jahres in Bad Homburg eine Änderung der Satzung vorzuschlagen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Bundesverfassungsgericht berät Eilanträge
KARLSRUHE (ks). Das Bundesverfassungsgericht hat am 14. Januar seine Beratungen zu den Eilanträgen gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) aufgenommen. Rund 4000 Apotheker aus ganz Deutschland hatten kurz vor Weihnachten den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Spargesetz beantragt. Auch das Land Baden-Württemberg hat sich am 13. Januar mit einem solchen Eilantrag sowie einer Normenkontrollklage gegen das BSSichG an die Karlsruher Richter gewandt.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
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