
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wegen personellen Ressourcen: „Der Plan wird scheitern“
Notfallversorgung und Rettungsdienst sollen endlich reformiert werden. Doch die Pläne der Ministerin kommen bei den Betroffenen nicht gut an. Kliniken und Ärzteschaft halten der Politik vor, unhaltbare Versprechungen zu machen.Show moregesundheitspolitik
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Kritik an Reform der Notfallversorgung
22.04.2026, 15:45 Uhr
GEK-Gesundheitsreport: Wohin fließen die GKV-Gelder?
BERLIN (ks). Kreislauferkrankungen verursachen mit 15 Prozent aller Leistungsausgaben die höchsten Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dem folgen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 14,4 Prozent, Krebserkrankungen mit knapp elf Prozent und Verletzungen mit neun Prozent. Ebenfalls mit neun Prozent schlagen psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen zu Buche. Zu diesem Ergebnis kommt der "GEK-Gesundheitsreport 2003". Dieter Hebel, Vorstandsvorsitzender der Gmünder Ersatzkasse GEK, und Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) in Hannover, stellten den Report am 28. April in Berlin vor.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
ALLHAT-Studie: Hohes Einsparpotenzial bei Hypertonie-Therapie
BERLIN (ks). In Zeiten steigender Arzneimittelausgaben freut die gesetzlichen Krankenkassen und die Bundesgesundheitsministerin jede Studie, die erhebliche Einsparpotenziale im Arzneimittelbereich aufspürt. So geschehen nun im Fall der Versorgung von Hypertonie-Patienten: Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der Barmer Ersatzkasse Eckart Fiedler könnten die gesetzlichen Kassen hier ohne Qualitätseinbußen rund 720 Mio. Euro jährlich sparen. Denn neue und teure Medikamente seien nicht immer die bessere Alternative Ų zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die amerikanische ALLHAT-Studie zur Behandlung von Bluthochdruck: In dieser erwies sich das Diuretikum Chlorthalidon gegenüber dem Calcium-Antagonisten Amlodipin und dem ACE-Hemmer Lisinopril nicht nur als preiswerter, sondern auch als risikoärmer.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Pharmazeutinnen-Verband: Vor allem Frauenarbeitsplätze in Gefahr durch BSSichG
STUTTGART (dpv/daz). "Das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) stranguliert die öffentlichen Apotheken. Trotz steigender Arzneimittelumsätze im 1. Quartal 2003 haben die Apotheken Ertragsrückgänge von über 30 Prozent zu verzeichnen." Das teilte die Erste Vorsitzende des Deutschen Pharmazeutinnen-Verbandes (DPV) e. V., Karin Wahl, am 29. April in Stuttgart mit. Den Apothekeninhaberinnen und -inhabern bleibe als einzige Maßnahme oft nur der Abbau von Personal, um die Apotheke überhaupt zu retten.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Rürup-Kommission: Unmut in der Kommission
BERLIN (ks). Die Rürup-Kommission hat in der vergangenen Woche einmal wieder wegen interner Querelen für Schlagzeilen gesorgt: Öffentlich beklagten sich die Kommissionsmitglieder Barbara Stolterfoht, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, und Edda Müller, Vorsitzende des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, über den Führungsstil des Kommissionschefs Bert Rürup. Auch der Chef der IG Bau Klaus Wiesehügel und DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer reihten sich in den Kreis der Kritiker ein.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Gehe AG heißt künftig Celesio AG
STUTTGART (ri). Auf der Hauptversammlung des Stuttgarter Pharmagroßhändlers am 24. April 2003 stimmten die Aktionäre mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,08 Prozent der von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Namensänderung der Gehe Aktiengesellschaft in Celesio AG zu.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
BtM-Rezepte: Oft fehlt die Telefonnummer
BONN (im). Die Zahl unvollständig ausgefüllter Betäubungsmittelrezepte (BtM-Rezepte) steigt in Nordrhein an. Amtsapotheker der Region, die mit der Überwachung des Betäubungsmittelverkehrs beauftragt sind, haben sich deswegen an die Ärztekammer Nordrhein gewendet.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Hausapotheken künftig auch in Schleswig-Holstein
KIEL (tmb). Das Hausapotheken-Konzept kommt voran. Nun hat auch Schleswig-Holstein seinen ersten Hausapotheken-Vertrag. Der Apothekerverband des nördlichsten Bundeslandes informierte am 28. April in einer Pressemitteilung über einen Vertragsabschluss mit der Innungskrankenkasse Schleswig-Holstein.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Patienteninformation: Gestaltung von Packungsbeilagen ist ein schwieriges Unterf
BONN (hb). Patienten und Verbraucher sind in der Regel medizinische Laien. Sie verlassen sich bei der Anwendung von Arzneimitteln im Wesentlichen auf die Beratung durch den Arzt und Apotheker und last not least auf die Angaben in der Packungsbeilage. Deren Gestaltung liegt in der Verantwortung der pharmazeutischen Unternehmen. Die tägliche Erfahrung zeigt, dass hierbei häufig ein schmaler Grat beschritten werden muss, der Grat zwischen vollständiger beziehungsweise ausreichender Information und Compliance-Verhinderung. Bei einer Forum-Veranstaltung am 8. April 2003 in Bonn wurden die "Fallstricke" einer vernünftigen Patienteninformation beleuchtet.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Neue Gehe-Initiative: „Leben jetzt!“
STUTTGART (ri). Die Pharmagroßhandlung AG hat eine neue Initiative mit dem Namen "Leben jetzt!" gestartet. Gehe will mit "Leben jetzt!" die Zusammenarbeit zwischen Apotheken und karitativen Verbänden fördern. Dabei ist es Ziel der Initiative, das Image der Apotheke und den geschäftlichen Erfolg durch soziales Engagement zu stärken. Mit der ersten Aktion im Jahr 2003 setzt sich die Initiative für die Bekämpfung der Krankheit Mukoviszidose ein.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Grundpositionen des pharmazeutischen Großhandels: Modernisierung des Gesundheit
(phagro/daz). In einer Pressemitteilung legt der Bundesverband des Pharmazeutischen Großhandels Ų PHAGRO Ų e. V. seine Grundpositionen zur Modernisierung des Gesundheitssystems dar. Er tritt darin deutlich für das deutsche System des Fremd- und Mehrbesitzverbotes für öffentliche Apotheken ein, ebenso lehnt er die Freigabe des Arzneimittelversands an den Verbraucher ab. Ferner plädiert er für die Einbeziehung des pharmazeutischen Großhandels in den Vertriebsweg Hersteller Ų Krankenhausapotheke. Nachfolgend veröffentlichen wir die Grundpositionen im Wortlaut.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Rürup-Vorschläge: Generikaverband gegen Arzneimittel-Sparvorschläge
BERLIN (ks). Dass nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel künftig generell aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verschwinden werden, wird immer unwahrscheinlicher. Die Pharma-Industrie und auch die Grünen wehren sich massiv gegen diesen Vorschlag der Rürup-Kommission.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels: Vorschlag zur Novellierung der
(daz/phagro). Der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels Ų Phagro Ų e. V. geht aufgrund der vorliegenden Informationen davon aus, dass im Rahmen des angestrebten Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes auch eine Novellierung der Arzneimittelpreisverordnung stattfinden wird. Wie aus einer Mitteilung des Phagro hervorgeht, begrüßt der pharmazeutische Großhandel grundsätzlich eine Überarbeitung der AMPreisV, die er seit 2001 gefordert hat. Nachfolgend veröffentlichen wir den Vorschlag des Phagro.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
UN-Suchtstoffkommission: Regierung für ausgewogene, flexible und realistische i
WIEN (ks). Deutschland trägt auch weiterhin den grundsätzlichen Ansatz der Drogenpolitik der Vereinten Nationen (UN) mit. Dies betonte die Parlamentarische Staatssekretärin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk (SPD) anlässlich der 46. Versammlung der UN-Suchtstoffkommission, die vom 8. bis 17. April in Wien stattfand.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Bundesverband der klinik- und heimversorgenden Apotheker: Irritationen beim Vers
Beim gesetzlich vorgeschriebenen Abschluss von Versorgungsverträgen zwischen Apotheken und Pflegeheimen gibt es nach Informationen des Bundesverband der Krankenhaus-versorgenden Apotheker (BVKA) Irritationen und nicht zu treffende Vorstellungen auf Seiten der Heimträger. Der BVKA bittet daher um Veröffentlichung folgender Presseerklärung:Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Selbsthilfedatenbank im Netz
BAD HOMBURG (aok/daz). Ab sofort stellt die AOK Hessen auf ihrer Internetseite (www.aok.de/hes) eine Selbsthilfe-Datenbank zur Verfügung. Unter dem Stichwort "Selbsthilfedatenbank" besteht die Möglichkeit regionale Selbsthilfegruppen und -Kontaktstellen zu bestimmten Krankheitsbildern zu ermitteln.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Arbeitsunfähigkeitsstatistik: Krankenstand weiterhin auf Rekordtief
BERLIN (bkk/ks). Die krankheitsbedingten Fehltage der Arbeitnehmer in Deutschland sind weiterhin auf einem Tiefstand: Im vergangenen Jahr waren die erwerbstätigen Pflichtmitglieder der Betriebskrankenkassen durchschnittlich 14,5 Tage krank. Dies entspricht einer Krankenstandsquote von 4 Prozent.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Krankenkassenbeiträge: Streit um steigende Beiträge
BERLIN (ks). Für Aufregung sorgte kurz vor dem Osterwochenende eine Missstimmung zwischen der Techniker Krankenkasse (TK) und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS). Nachdem TK-Chef Norbert Klusen gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD, Ausgabe vom 16. April) erklärt hatte, die gesetzlichen Kassen hätten bei ihren Beiträgen einen Nachholbedarf von fast einem Prozentpunkt, forderte eine Sprecherin des BMGS indirekt den Rücktritt Klusens. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMGS, Klaus Theo Schröder, entschuldigte sich mittlerweile für diese scharfe Reaktion.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Rürup-Kommission: Experten uneins über Kassendefizite
BERLIN (ks). Wenngleich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt einige Vorschläge der Rürup-Kommission zur kurzfristigen Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) umgehend verworfen hat, glauben Bert Rürup und Karl Lauterbach, dass ihre Ideen Einfluss auf die anstehenden Reformen haben werden Ų fraglich ist allerdings der Zeitpunkt. Gleichzeitig vertreten die beiden sozialdemokratischen Wissenschaftler derzeit höchst unterschiedliche Prognosen zur Beitragssatzentwicklung in der GKV.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
Frühjahrsgutachten: Wirtschaftsinstitute mahnen Reformen an
BERLIN (ks). Das diesjährige Frühjahrsgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute zeichnet erwartungsgemäß kein rosiges Bild von der deutschen Konjunktur. Seit Jahren verharrt die Wirtschaft in einer Schwächephase Ų die Arbeitslosenzahlen sehen die Wirtschaftweisen bis 2004 weiter steigen. Die Reformen der rot-grünen Bundesregierung genügen noch nicht, diesen Trend aufzuhalten. Die Wirtschaftsforscher fordern daher weitere Reformen auf dem Arbeitsmarkt und im Gesundheitswesen.Show more20.04.2003, 15:50 Uhr
STADA AG: Siebtes Rekordjahr in Folge
FRANKFURT/MAIN (aal). Die STADA Arzneimittel AG präsentierte am 8. April in Frankfurt/Main mit ihren Ergebnissen des Geschäftsjahrs 2002 das siebte Rekordergebnis in Folge. Die im Laufe des letzten Jahres deutlich angehobenen Ziele für das Geschäftsjahr 2002 wurden klar erreicht.Show more13.04.2003, 15:50 Uhr
Das Arzneimittel, eine Ware mit besonderem Charakter
"Das Arzneimittel, eine Ware mit besonderem Charakter" Ų unter diesem Motto stand der 7. Thüringer Apothekertag, der am 5. und 6. April in Meiningen stattgefunden hat. Wie besonders dieser Charakter ist und welche Probleme damit verbunden sind, konnten die rund 200 teilnehmenden Apothekerinnen und Apotheker von namhaften Referenten erfahren, die die Thematik von allen Seiten beleuchteten. Als kritische Betrachter einer industriegesteuerten Arzneimittelforschung sprachen der Mitherausgeber des arznei-telegramms, Prof. Dr. Peter S. Schönhöfer und der Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Gerd Glaeske, die Sichtweise der Hochschule vertraten Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Prof. Dr. Theodor Dingermann, und den Standpunkt der Pharmaindustrie machte Dr. Marion Wohlgemuth, Novartis Pharma GmbH, deutlich. Eine ethische und wirtschaftliche Betrachtungsweise des Berufsbildes Apotheker schließlich gab der Theologe Pater Dr. Albert Ziegler. Show more13.04.2003, 15:50 Uhr
Resolution - Keine Experimente bei der Arzneimittelversorgung – System der
Die nordrheinischen Apotheker sind in großer Sorge um die Zukunft der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung durch öffentliche Apotheken. Neue und für die Zukunft geplante gesundheitspolitische Regelungen entziehen den Apotheken ihre finanziellen Existenzgrundlagen und drohen so, das über Jahrzehnte bewährte System der Arzneimittelversorgung in Deutschland unwiderruflich zu zerstören.Show more13.04.2003, 15:50 Uhr
Robert Koch-Institut: Liste der Desinfektionsmittel und -verfahren
(rki/ck). Im Bundesgesundheitsblatt 1/2003 wird eine aktuelle Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Mittel und Verfahren für Entseuchungen zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen veröffentlicht. Diese Liste des RKI ist vornehmlich auf die behördlich angeordnete Desinfektion ausgerichtet.Show more13.04.2003, 15:50 Uhr
PTA-Power siegt auf BAYERN 1: Durchs Radio in den siebten Himmel!
PRIEN/MÜNCHEN (lub). Regelrecht gestürmt wurde am 11. April die "Spitzweg- Apotheke" in Prien am Chiemsee: wildfremde Menschen kamen zum Einkaufen, völlig Unbekannte wollten einen Blick auf die dort angestellte PTA Martina Prankl werfen, Dutzende Anrufer blockierten das Telefon und gratulierten: "Mensch, Martina, dass Sie das geschafft haben, super!"Show more13.04.2003, 15:50 Uhr
Neues Hochschulranking: Wo Pharmazie studieren? In Tübingen!
(diz). Zum sechsten Mal untersuchte das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), Gütersloh, die Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen, um Abiturienten und Studienanfängern eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Hochschule zu bieten. Das Fächerspektrum des Rankings wurde erneut ausgeweitet: In diesem Jahr wurden die Fächer Biologie, Humanmedizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Pflege erstmalig untersucht. Unter den pharmazeutischen Instituten schnitt Tübingen am besten ab.Show more13.04.2003, 15:50 Uhr
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