
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Überproportionale und nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken“
Erhöhter Kassenabschlag, höhere Patientenzuzahlung, erhöhter Herstellerabschlag – all das ist im GKV-Sparpaketentwurf des Kabinetts vorgesehen. In ihrer Stellungnahme stellt die Abda klar, dass sie darin eine nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken sieht.Show moregesundheitspolitik
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Abda-Stellungnahme GKV-Sparpaket
15.05.2026, 09:00 Uhr
Gesundheitsreform: Eichel will Tabaksteuer schrittweise erhöhen
BERLN (ks). Die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beabsichtigte Erhöhung der Tabaksteuer um einen Euro pro Packung wird auf Drängen von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) vermutlich schrittweise erfolgen. Schmidt will die Steuermehreinnahmen zur Finanzierung versicherungsfremder Leistungen verwenden. Um 4,5 Mrd. Euro sollen so die gesetzlichen Krankenkassen entlastet werden. Doch dieser Betrag wird den Kassen kaum pünktlich zum 1. Januar 2004 zur Verfügung stehen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bundesärztekammer: Hoppe wieder BAK-Präsident
KÖLN (im). Mit sehr großer Mehrheit ist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, am 22. Mai von den Delegierten des Deutschen Ärztetags in Köln in seinem Amt bestätigt worden. Hoppe erhielt 222 von 241 gültigen Stimmen. Es gab elf Enthaltungen, teilte die Bundesärztekammer (BÄK) mit.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Pharmacon Meran 2003: „Wir bleiben optimistisch“
MERAN (ral). "Wir bleiben optimistisch" Ų mit diesen Worten versuchte der Präsident der Bundesapothekerkammer, Johannes M. Metzger, auf dem 41. Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Meran gegen die trübe Stimmung anzukämpfen, die derzeit den Berufsstand beherrscht. In seiner Eröffnungsrede fand er erwartungsgemäß scharfe Worte der Kritik für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihre Vorschläge zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG). Metzger bezeichnete das GMG als "ungeheuerlich", äußerte jedoch auch die Hoffnung, dass die Vorschläge nicht die Zustimmung des Bundesrats erhalten werden, und somit noch die Chance besteht, das Ruder herumzureißen in Richtung einer faireren Politik.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Die Krise realistisch einschätzen – und dann dagegen angehen (Festvortrag
MERAN (ral). "Deutschland zwischen Bangen und Hoffen" lautete das Thema des Festvortrags zum 41. BAK-Fortbildungskongress in Meran. Als Festredner sprach der Politikwissenschaftler Prof. Dr. jur. Arnulf Baring. Seiner Einschätzung nach ist die Krise, in der Deutschland zurzeit steckt, weitaus größer, als sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird Ų eine fatale Situation, denn Hilfe kann Baring zufolge nur von den Bürgern selbst kommen, von politischer Seite erwartet er keine Lösungen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bestehen die Festbeträge auch vor den EU-Richtern?
LUXEMBURG (ks). Festbeträge laufen der Pharmaindustrie schon lange zuwider. Vor den deutschen Gerichten haben sie sich vielfach um Feststellung bemüht, dass die Festlegung der Höchstpreise für Arzneimittel durch die Spitzenverbände der Krankenkassen wettbewerbswidrig sei. Das Bundesverfassungsgericht hatte im letzten Dezember entschieden, dass dieses Preisfestsetzungsverfahren mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist. Nun steht noch eine Entscheidung des Europäischen Gerichthofs (EuGH) aus. Am 22. Mai stellte der zuständige Generalanwalt Francis Jacobs am EuGH seine Schlussanträge. Er ist der Ansicht, dass die Spitzenverbände zwar Unternehmen im Sinne des europäischen Wettbewerbsrechts sind und die Festbetragsfestsetzung prinzipiell wettbewerbswidrig sei. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Trotz Krise gedämpfter Optimismus
Der Festsaal des alten Kurhauses in der Salz- und Kurstadt Bad Reichenhall war bei der Eröffnungsveranstaltung des Bayerischen Apothekertages am 24. und 25. Mai 2003 bis auf den letzten Platz besetzt Ų ein Indiz dafür, dass die Apothekerschaft des Freistaates sich der kritischen politischen Lage ganz offensichtlich bewusst ist. Wer die Bayern kennt, weiß, dass sie gerade im Angesicht eines drohenden Systemwechsels ihre kämpferischen Stärken sehr wohl einzusetzen wissen. Dabei waren es nicht nur die glänzend formulierten Reden von Johannes M. Metzger, dem Präsidenten der Bayerischen Landesapothekerkammer, und von Gerhard Reichert, dem ersten Vorsitzenden des Bayerischen Apothekerverbandes e.V., die eine kämpferische Stimmung verbreiteten, sondern auch die überzeugenden Reden der geladenen Gäste: Insbesondere die Ansprache von Christa Stewens, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, sowie das Grußwort ihres CSU-Kollegen MdB Wolfgang Zöller, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag, sorgten trotz der unerfreulichen politischen Vorzeichen für eine gewisse Portion Optimismus, der im Übrigen die ganze sehr gelungene Veranstaltung prägte.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Nationaler Mukoviszidose-Tag: Politiker knüpfen erste Knoten eines Freundschaft
BERLIN (ks). Am 22. Mai, dem Nationalen Mukoviszidose Tag, startete die "Aktion Freundschaftsnetz", mit der Bürger und Bürgerinnen aufgefordert werden, sich der Anliegen von Mukoviszidose-Patienten unterstützend anzunehmen. Zusammen mit der Christiane Herzog Stiftung wies der Bundesverband Mukoviszidose e.V. an diesem Tag auf die Gefährdung der angemessenen medizinischen Versorgung der von dieser unheilbaren Krankheit Betroffenen hin.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Studie zu GKV-Beitragssätzen: Wiedervereinigung verantwortlich für steigende B
BERLIN/KIEL (ks). Ohne die Wiedervereinigung Deutschlands lägen die Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in den alten Bundesländern auch heute noch auf dem Niveau von 1991. Nämlich bei 12,2 Prozent und damit mehr als zwei Prozentpunkte unter dem derzeit geltenden Durchschnittssatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Volkswirts Thomas Drabinski, die kürzlich in der Schriftenreihe des Kieler Fritz-Beske-Institut für Gesundheits-System-Forschung (igsf) erschienen ist.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
BSSichG-Rabatte: Hersteller zahlten bisher über 140 Mio. Euro
BERLIN/FRANKFURT (IMS/ks). Seit Anfang des Jahres müssen Arzneimittelhersteller nach dem Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einen sechsprozentigen Rabatt auf nicht-patentgeschützte Arzneimittel gewähren. Nach einer Studie des Instituts für Medizinische Statistik (IMS Health) belief sich dieser Rabatt in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 143 Mio. Euro. Hochgerechnet auf das ganze Jahr ergibt sich somit durch die Herstellerrabatte ein Einsparbetrag von über 570 Mio. Euro für die GKV.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: VFA für Streichung von OTC-Präparaten aus dem GKV-Katalog
BERLIN (ks). Nach Auffassung von Dr. Andreas Barner, Vorstands-Vize des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), setzt das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) die gescheiterte Kostendämpfungspolitik von Rot-Grün fort. Eine umfassende Strukturreform werde wiederum vertagt. Innovative Arzneien würden durch die neuen Gesetze diskriminiert, und die Arzneimittelversorgung auf einem möglichst kostengünstigen Niveau standardisiert, erklärte Barner bei einem Pressegespräch am 21. Mai in Berlin. Doch es gibt auch Einzelaspekte der Reform, die der VFA mitträgt: z. B. die Herausnahme rezeptfreier Arzneimittel aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Großhändler sollen Rabatte selber tragen
BERLIN (ks). Nach der Anhörung im Gesundheitsausschuss zur Rücknahme des Großhandelsrabatts am 21. Mai keimte kurzfristig die Hoffnung, der Antrag der Union und der FDP könnte tatsächlich Erfolg haben. Auch einige SPD-Politiker hatten sich für eine Abänderung des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) zugunsten der pharmazeutischen Großhändler und Apotheker stark gemacht. Allen voran Eike Hovermann. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat nun Entgegenkommen signalisiert. Was konkret geplant ist, stand zu Redaktionsschluss allerdings nicht fest.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Positivliste: Pharmaverbände begrüßen Ablehnung des Bundesrats
BERLIN (ks). Die Ablehnung des Positivlisten-Gesetzes durch den Bundesrat ist beim Deutschen Generikaverband und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf Zustimmung gestoßen. Sie attestierten der Länderkammer ein verantwortungsbewusstes Abstimmungsverhalten.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
VFA: Schlechtere Patientenversorgung – Zentrales Institut wäre negativ
BERLIN (im). Eine echte Gesundheitsreform müsste den Versicherten mehr Wahlrechte einräumen, und ihnen individuelle Leistungspakete der Krankenkassen ermöglichen. Bisher finde hierzulande kein Wettbewerb über die Qualität der Versorgung statt, bemängelte Dr. Stefan Oschmann am 22. Mai in Berlin. Dort lehnte das Vorstandsmitglied des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) vor allem die geplante vierte Hürde für Neueinführungen Ų nach der regulären Arzneimittelzulassung Ų ab. Auf einer Veranstaltung des VFA diskutierte Oschmann mit dem SPD-Gesundheitspolitiker Horst Schmidbauer die Bedeutung des geplanten "Deutschen Instituts für Qualität in der Medizin".Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
SPD-Gesundheitsexperte: Einzelverträge mit Apotheken zulassen
BERLIN (im). Gesundheitspolitiker der SPD sehen bei Einzelverträgen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Apothekern kein Problem. Für die neuen Versorgungsformen, die die Bundesgesundheitsministerin plant, seien Einzelverträge notwendig, erklärte Horst Schmidbauer am 22. Mai in Berlin. Der stellvertretende gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion plädierte dafür, die Apotheken hier nicht außen vor zu lassen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft Stellungnahme zur Verquickung von Verschre
Die Bunderregierung plant, im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des Gesundheitssystems (GMG) die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln im Sinne der Erstattungsfähigkeit durch die GKV an die Verschreibungspflicht zu koppeln. Dies ist aus Sicht der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar und zumindest in Teilaspekten unangemessen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Seehofer kündigt Blockade an
BERLIN (ks). Für den Fraktionsvize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Horst Seehofer ist der Gesetzentwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) eine "Provokation". In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" sagte Seehofer, CDU-Chefin Angela Merkel, der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und er selbst hätten das Gesetzeswerk sorgfältig geprüft und "einhellig festgestellt: Das machen wir nicht mit". Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Warnung der Industrie: Hürden für innovative Arzneimittel
Berlin (im). Obwohl Deutschland im Arzneisektor im internationalen Vergleich nicht zu den innovationsfreundlichen Ländern gehört, drohen mit der geplanten Gesundheitsreform weitere Bremsen vor allem für neuentwickelte Medikamente. So bedeuteten allein die vorgesehenen Disease-Management-Programme (DMP) rückwärtsgewandte Schmalspurmedizin, äußerte Dr. Ulrich Vorderwülbecke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 22. Mai vor Journalisten in Berlin.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bundesrat: Länder stimmen gegen Positivliste
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat sich am 23. Mai mit dem Gesetzentwurf der rot-grünen Koalition zur Positivliste beschäftigt. Erwartungsgemäß hat die unionsdominierte Länderkammer das Vorhaben abgelehnt. Allerdings ist die Einführung der Liste nicht zustimmungspflichtig. Sie kann also dennoch zum 1. Juli in Kraft treten, wenn ihr der Bundestag in der letzten Lesung mit Kanzlermehrheit zustimmt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
PTA-Suche erfolgreich abgeschlossen: Fünf für den Funk
MÜNCHEN (lub). Es war eine spannende und eine äußerst knappe Entscheidung: Apothekerin Constanze Bayer aus Eggenfelden und die PTAs Anke Valentin (Ochsenfurt), Christine Winterstetter (Burghausen), Daniela Plötz (München) und Bianca Kern (Troisdorf) dürfen mit auf die beiden Hörer-Reisen des "Bayerischen Rundfunks" (BR)!Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Aufbruch zu neuen Ufern
Weit in den Westen des Landes, in das emsländische Papenburg, hatten die Apothekerkammer und der Apothekerverband Niedersachsen am 10. und 11. Mai 2003 zum zweiten Niedersächsischen Apothekertag geladen. Nach der ersten Veranstaltung dieser Art vor knapp zwei Jahren in Goslar ging es nun in das entgegengesetzte Ende des Landes. Die Randlage des weltweit bekannten Werftstandortes wurde aber nicht zum Problem. Mit über 750 Anmeldungen für etwa 570 Teilnehmer und fast 200 Begleitpersonen übertraf der Apothekertag die Erwartungen der Organisatoren. Den Teilnehmern wurde eine umfangreiche Mischung aus Politik und Fortbildung und ein interessantes Rahmenprogramm geboten. Dazu gehörten auch ein eigenes Fortbildungsprogramm für PTAs und eine pharmazeutische Ausstellung mit fast 40 Messeständen.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Zulassung/Registrierung: Kein „Grauer Markt“ bei besonderen Therapierichtungen
BAD NEUENAHR-AHRWEILER (im). Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen werden auch nach Abschluss der Nachzulassung in großer Zahl zur Verfügung stehen. Es werde in diesem Bereich zwischen 8000 und 10 000 Präparate geben, schätzt Dr. Konstantin Keller von der Zulassungsbehörde. Keller, der die Abteilung besondere Therapierichtungen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn leitet, wehrt für diese Präparate den Verdacht ab, es gebe einen "Grauen Markt" mit ungeprüften Arzneimitteln. Stattdessen legte er neue Zahlen von der Zulassung oder Registrierung auf der Veranstaltung "Liberale Offensive für Naturheilmittel" am 9. Mai in Bad Neuenahr-Ahrweiler vor.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Nachzulassung: Abverkaufsfrist für über 5000 Präparate läuft aus!
(rh). Zum 1. Juli 2003 und dann noch einmal zum 1. Januar 2004 wird es Ernst für eine Reihe von Präparaten: Dann endet nämlich deren Verkehrsfähigkeit, wenn der Hersteller seinerzeit auf die Nachzulassung (verbunden mit der Beibringung umfangreicher Daten) verzichtet hatte, und statt dessen die zweijährige Abverkaufsfrist nutzte (sog. "2004-Regelung").Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Apothekenkooperation parmapharm: Mit dem Schutz- und Trutzbündnis wird es ernst
FRANKFURT/MAIN (tmb). Bis zur Mitgliederversammlung der Apothekenkooperation parmapharm am 10. und 11. Mai in Frankfurt/Main ist ihre Mitgliederzahl auf 826 gestiegen. Auf der Grundlage dieser Zahlen und der günstigen Geschäftsentwicklung stellte der Ehrenvorsitzende Wolf-Peter Krause ein offensives Konzept vor, mit dem die Kooperation sich weiter gegen einen drohenden Systembruch im Apothekenwesen rüsten will.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Wirtschaftsforum: Caspers-Merk sucht Dialog zur Gesundheitsreform
BERLIN (im). Das Bundesgesundheitsministerium hält am Plan fest, den Versandhandel mit Arzneimitteln einzuführen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk verteidigte dieses Vorhaben am 15. Mai in Berlin. Auf dem diesjährigen Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands vermied sie allerdings Äußerungen zu brisanten Fragen wie der Überwälzung des Großhandelsabschlags auf die Apotheken oder zur Erlaubnis des Mehrbesitzes von Offizinen.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Wirtschaftsforum: Keller: Keine Einzelverträge zulassen
BERLIN (im). Gegen Systemveränderungen, wie sie die Regierungskoalition mit ihrer jüngsten Reform im Apotheken- und Arzneimittelsektor plant, wenden sich Hermann S. Keller vom Deutschen Apothekerverband und Professor Rainer Braun vom Apothekendachverband ABDA. Kämen Versandhandel oder Mehrbesitz von Apotheken wäre das ein Paradigmenwechsel weg vom Leitbild des eigenverantwortlichen Apothekers als Heilberufler in seiner Offizin, erklärten sie am 16. Mai in Berlin. Dort erläuterte der SPD-Bundestagsabgeordnete Horst Schmidbauer die Gründzüge der Reform. Annette Widmann-Mauz (gesundheitspolitische Sprecherin von CDU/CSU) forderte die SPD-Abgeordneten zur Zustimmung des von der Union eingebrachten Gesetzentwurfs zur Aufhebung des Großhandelsabschlags (im Rahmen des Beitragssatzsicherungsgesetzes) auf.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
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