
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Diese Woche hat Vertrauen zerstört: der Kassenabschlags-Hammer, der die kleine Honorarerhöhung für die Apotheken deutlich schmälert. Dazu noch immer keine offizielle Zusage für die Fixumserhöhung, für die sich die Apothekerschaft wohl letztlich noch bedanken muss – hätte schlimmer kommen können. Warkens Reformpläne sind ein „Volltreffer“, der neben Apotheken auch Versicherte und die Industrie schmerzt, während die Ärzteschaft meinte, die Einsparungen seien „durchaus angemessen“ – so gut muss es einem erstmal gehen. Und dann sollen die Ärzte in bestimmten Fällen auch noch das Dispensierrecht bekommen. Solche Wochen wie diese braucht man nicht.Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 13. bis 17. April 2026
19.04.2026, 05:30 Uhr
Deutscher Generikaverband: Wechsel in der Geschäftsleitung
BERLIN/MÜNCHEN (ks). Der Deutsche Generikaverband wird bald eine neue Geschäftsführung haben: Dem bisherigen Hauptgeschäftsführer Thomas Hummels folgt am 1. Juli dieses Jahres Dr. med. Dietmar Buchberger. Hummels, Geschäftsführer des Verbandes seit seiner Gründung, wurde von den Mitgliedern wegen "seiner herausragenden Verdienste um die deutsche Generikaindustrie" einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Verbandes gewählt.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Bevölkerungsentwicklung: Deutschlands Einwohner werden weniger und älter
BERLIN (ks). Die Lebenserwartung steigt Ų die Geburtenzahlen bleiben im Keller: Im Jahr 2050 wird in Deutschland jeder Dritte sechzig Jahre oder älter sein. Die Einwohnerzahl der Republik wird bis dahin auf das Niveau von 1963 herabsinken: auf 73 Millionen. Diese Prognose zur Bevölkerungsentwicklung stellte der Präsident des Statistischen Bundesamts, Johann Hahlen, am 6. Juni in Berlin vor.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Biopatent-Richtlinie: Ärztekammer, Greenpeace und Misereor gegen Patente auf Le
BERLIN (ks). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich vorgenommen, die Richtlinie 98/44 der Europäischen Union (EU) zu Biopatenten möglichst noch in diesem Jahr in deutsches Recht umzusetzen. Eigentlich sollte die Umsetzung bereits bis Mitte 2000 vorgenommen werden Ų doch das haben bislang erst sechs EU-Mitgliedstaaten getan. Deutschland und acht weitere Länder hinken hinterher. Zu Recht, meinen die Bundesärztekammer (BÄK), die Umweltorganisation Greenpeace und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor. Trotz aller Verschiedenartigkeit haben sich diese drei Organisationen zusammengefunden und am 6. Juni in Berlin eine gemeinsame Erklärung zur Patentierung von Genen und Lebewesen abgegeben.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin: VFA und Ministerium streiten um
BERLIN (ks). Das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geplante Deutsche Zentrum für Qualität in der Medizin ist ein rotes Tuch für die pharmazeutische Industrie. Seit die Ministerin das erste Mal sagte, sie wolle patentgeschützte Arzneimittel künftig einer Kosten-Nutzen-Bewertung durch eine zentrale Einrichtung unterziehen, machen die Pharmaverbände Ų allen voran der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) Ų gegen das Vorhaben mobil. Doch das Bundesgesundheitsministerium weist die Behauptung des Verbands, das Institut werde die Verschreibung innovativer Medikamente verzögern, beharrlich zurück.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Außenansicht: Worin sich Arzneimittel von Staubsaugern unterscheiden
Unsere Gesundheitsministerin sagt, dass die Ärzte zu viele Medikamente verschreiben, "deren Nutzen zweifelhaft ist". Auch Sozialwissenschaftler und Pharmakritiker Gerd Glaeske kritisiert, dass sechs Prozent aller Verordnungen Arzneimittel beträfen, "deren Nutzen wissenschaftlich nicht belegt sei". Beide glauben, dass ein "Deutsches Institut für Qualität in der Medizin" hier für Änderungen (sprich Einsparungen) sorgen könne. Sogar der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) kann einer "Stiftung Warentest für Medikamente" etwas abgewinnen.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin: Kosten-Nutzen-Bewertung: Was be
BERLIN (ks). Bei allem Streit um das geplante Zentrum für Qualität in der Medizin mag der Überblick darüber verloren gehen, was die Ministerin derzeit wirklich plant. Die Formulierungshilfe zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) sieht vor, dass dem Institut die Aufgabe obliegt, für verordnungsfähige Arzneimittel "Empfehlungen" zu deren Nutzen einschließlich einer finanziellen Bewertung sowie zur Anwendung abzugeben (neu eingefügter § 35 b Sozialgesetzbuch, 5. Buch [SGB V]. Diese Empfehlungen werden sodann den Bundesausschüssen als fachliche Grundlage für ihre Beschlüsse zu den Arzneimittelrichtlinien zugeleitet. Im Folgenden wird erläutert, wie dies dem Gesetz zufolge aussehen soll — und was sich das Ministerium dabei gedacht hat.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Rente: Versorgungswerke geschützt
BONN (im). Der zwangsweisen Eingliederung von Freiberuflern wie Apothekern aber auch den als Angestellten tätigen Pharmazeuten in die gesetzliche Rentenversicherung haben Verfassungsrechtler eine Absage erteilt. Auf einer Veranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen am 3. Juni in Berlin führten drei Juristen den Schutz der Versorgungswerke durch das Grundgesetz (GG) an.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Positivliste: Viagra rauf, Mukolytika runter
BONN (im). Dass Sildenafil (Viagra) auf der künftigen Liste erstattungsfähiger Arzneimittel ("Positivliste") steht, andere, häufig in der Praxis eingesetzte Wirkstoffe wie beispielsweise die Mukolytika Ambroxol oder Acetylcystein dagegen nicht, geht für das Bundesgesundheitsministerium in Ordnung. Auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Peter Weiß verteidigte der Parlamentarische Staatssekretär Franz Thönnes (SPD) das umstrittene Vorhaben vor kurzem im Bundestag.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Union kündigt Reform-Eckpunkte an
BERLIN (ks). Die Union signalisiert nun doch Gesprächsbereitschaft bei der anstehenden Gesundheitsreform Ų und zwar bevor der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat über das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) beraten wird. Die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel kündigte an, ihre Fraktion werde bei der ersten Lesung des GMG im Bundestag einen Entschließungsantrag vorlegen: "Dann haben wir unsere Alternative auf dem Tisch", so die CDU-Chefin.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Kassenabschlag: Aus fünf Prozent werden zwei Euro
BERLIN (ks). In dieser Woche soll sich die Formulierungshilfe zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) aus dem Bundesgesundheitsministerium zum Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen wandeln. Schon die in der vergangenen Woche veröffentlichte Version hatte einige Umstellungen zum Vorentwurf zu bieten, so etwa den unbeschränkten Apotheken-Mehrbesitz und die Einführung eines fixen Zuschlags für Apotheker in der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV). Ebenfalls gestrichen wird der fünfprozentige Kassenrabatt der Apotheken. Er soll einem Abschlag von zwei Euro pro Packung weichen.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Statistik: Lungenkrebs ist fünfthäufigste Todesursache
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2003 mitteilt, starben im Jahr 2001 in Deutschland 40 053 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Ohne Korrektur verspielt die Regierung Glaubwürdigkeit
Am 21. Mai 2003 fand vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung statt, bei der es um die Auswirkungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) ging, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist. Konkret ging es vor allem um das von CDU/CSU und FDP eingebrachte "Erste Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung", in dem Union und FDP die rückwirkende Aufhebung des Großhandelsabschlages nach Artikel 11 BSSichG fordern. Dr. Klaus G. Brauer, einer der beiden DAZ-Herausgeber, war als Einzelsachverständiger geladen und erhielt durch Fragen von CDU- und FDP-Abgeordneten Gelegenheit, die Situation der Apotheken zu beleuchten; und er machte deutlich, dass Ų hochgerechnet auf Basis der ersten vier Monate Ų die Belastung der Apotheken praktisch dreimal so hoch ausfallen wird, wie von der Regierung nach eigenen öffentlichen Aussagen geplant. Wir geben die vorher eingereichte schriftliche Stellungnahme in leicht veränderter Fassung wieder.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Verfassungsbeschwerde: Geld zurück von Zuck
(diz). Über 4000 Apothekerinnen und Apotheker gaben Ende des vergangenen Jahres die Erarbeitung einer Verfassungsbeschwerde gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) beim Verfassungsrechtler Prof. Dr. Rüdiger Zuck in Auftrag (siehe auch DAZ 2003, Nr. 4, S. 26). Wenngleich man den Inhalt des 123-seitigen Papiers mit den rund 7000 Seiten Anlagen begrüßte, kam an manchen Orten Unmut über die dafür angefallenen Kosten hoch. So wurde jeder, der sich an dieser Beschwerde beteiligte, mit 500 Euro zur Kasse gebeten. Angesichts der großen Zahl an Apothekerinnen und Apothekern, die sich daran beteiligten, empfanden viele das dadurch entstandene Honorar zu hoch.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
EU: Reimport-Verbot soll Versorgung der Ärmsten verbessern
BRÜSSEL (ks). Der Europäische Rat hat am 26. Mai eine Verordnung verabschiedet, die es Herstellern attraktiver machen soll, Entwicklungsländer mit verbilligten Arzneimitteln gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zu beliefern. Exporteure, die arme Länder mit Arzneimitteln zu "gestaffelten" Preisen versorgen, sollen sicher gehen können, dass ihre Ware nicht auf Umwegen in die Europäische Union (EU) zurückgelangt.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Sozialreformen: SPD-Parteitag unterstützt Agenda 2010
BERLIN (ks). Bundeskanzler Gerhard Schröder erhielt auf dem Sonderparteitag der SPD am 1. Juni in Berlin für seine geplanten Sozialreformen Rückendeckung von seiner Partei. Eine überwiegende Mehrheit stimmte nach wochenlangem Gezerre um die "Agenda 2010" dem Leitantrag "Mut zur Veränderung" zu (die Rede ist von rund 90 Prozent Ų eine schriftliche Abstimmung fand nicht statt). Entscheidend wird nun sein, wie sich die Opposition zu den Reformvorschlägen verhält.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Kooperation: Industrie darf Fortbildung sponsern
BONN (im). Ärzte dürfen angemessene Vorteile von pharmazeutischen Unternehmen annehmen, wenn dadurch die Teilnahme an wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen ermöglicht wird. Dies ist Teil einer Änderung im Berufsrecht der Mediziner, die am 23. Mai auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag in Köln beschlossen wurde.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Ministerium feilt noch immer an Formulierungshilfe
BERLIN (ks). Bis zum Redaktionsschluss der DAZ war der neueste Arbeitsentwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) noch immer nicht veröffentlicht. Nachdem das Kabinett am 28. Mai beschlossen hatte, den Reformentwurf von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt als Formulierungshilfe zu verwenden, sollten noch letzte Nachbesserungen vorgenommen werden Ų doch diese dauern offenbar länger als erwartet. Im Ministerium spricht man von "technischen Problemen" Ų doch die Situation nährt auch andere Spekulationen. Während die Grundzüge der Reformvorlage letzte Woche bereits vorgestellt wurden (siehe auch den Bericht in der AZ Nr. 23, S. 1), bleiben die Details weiterhin abzuwarten.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Gmünder Ersatzkasse wirbt für Arzneimittel-Check bei DocMorris
SCHWÄBISCH/GMÜND (ks). Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) setzt weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit der holländischen Internetapotheke DocMorris: Seit dem 1. Juni analysiert DocMorris auf Wunsch den individuellen Arzneimittelkonsum von GEK-Versicherten. Dem Patienten wird das erstellte Medikamentenprofil kostenlos zur Verfügung gestellt.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Patienten-orientierte Pharmazie: Qualitätsverbesserung und Kostensenkung &ndash
BERLIN (ks). Deutschen Apothekerinnen und Apothekern wird es derzeit nicht leicht gemacht, der Zukunft freudig entgegen zu blicken: Erhöhte Rabatte zugunsten der gesetzlichen Krankenkassen, freie Preisvereinbarungen, Importklausel, Versandhandel und Mehrbesitz sind nur einige Schlagworte, die dies verdeutlichen. Die Regierung rechtfertigt ihre einschneidenden Vorhaben damit, dass jeder im Gesundheitswesen seinen Beitrag leisten müsse, die finanziell angeschlagenen Krankenkassen zu entlasten. Zudem müsse ein Wettbewerb um Qualität stattfinden. Ein kleiner Zusammenschluss von Apothekern will sich nicht schrecken lassen. Nicht an, sondern mit der Apotheke sparen, lautet seine Devise.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
IT-Verbände überreichen Telematik-Expertise: Weichenstellungen für die elektr
BERLIN (ks). Bis zum 1. Januar 2006 soll eine "intelligente" elektronische Gesundheitskarte die bisherige Versicherten-Chipkarte bundesweit abgelöst haben. So will es Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Ihre Erwartung: die Verbesserung der Patientenversorgung sowie eine Steigerung von Effektivität und Effizienz. Die Karte der 2. Generation soll etwas ganz Besonderes werden und im Ausland bereits bestehende Kartensysteme übertrumpfen Ų die Industrie erhofft sich sogar einen "Exportschlager".Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Betäubungsmittel: Bundesopiumstelle will's online
BONN (im). Ein modernes Verfahren für Betäubungsmittel mit elektronischer Bestellung der Rezepte durch Ärzte, Online-Prüfung durch die Behörde sowie einer elektronischen "Entwertung" der Rezepte in Apotheken will die Bundesopiumstelle in Bonn gemeinsam mit dem deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) entwickeln. Da dies nicht in deren Zuständigkeitsbereich liegt, richtete Dr. Gerhard Lauktien von der Bundesopiumstelle am 28. Mai in Bonn einen entsprechenden Appell an das Bundesgesundheitsministerium. So könnten Druck- und Versandkosten gespart und eine aktuelle Datenbank der ausgegebenen und belieferten BtM-Rezepte eingerichtet werden, Missbrauch eingedämmt und das Online-Verfahren z. B. in Apotheken etabliert werden.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Gesetzliche Krankenkassen weiter in den Miesen
BERLIN (ks). Auch im ersten Quartal 2002 mussten die gesetzlichen Krankenkassen erhebliche Verluste hinnehmen. Bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) soll sich das Minus auf insgesamt rund 390 Mio. Euro belaufen, die Ersatzkassen sollen gemeinsam ein Defizit von rund 140 Mio. Euro angehäuft haben.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Pilotvertrag in Nordheim: Arnzeiversorgung von Sozialhilfeempfängern
DÜSSELDORF (im). Ab dem 1. Juni dieses Jahres erhält das Sozialamt Düsseldorf verlässliche Daten zur Arzneimittelversorgung von Sozialhilfeempfängern. Zu dem Zeitpunkt tritt ein neuer Arznei- und Hilfsmittellieferungsvertrag zwischen der Stadt und dem Apothekerverband Nordrhein in Kraft, den der Verband selbst als Pilotvertrag bezeichnet.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
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